[Für immer 16 (2026)… ]

“ … Brezel Görings Für immer 16 ist ein schräger Bravo-Fotoroman in Super 8 über halb gelingende Versuche, Freundschaften am Leben zu halten und mit der Beschissenheit der Dinge klarzukommen. …“ | Quelle: https://www.critic.de/film/fuer-immer-16-20367/

“ … Niemand wird hier geläutert. Niemand wächst über sich hinaus. Niemand hält am Ende eine rührende Rede darüber, was Freund­schaft wirklich bedeutet. Sie streiten einfach weiter. Wie früher. … Wo andere Produk­tionen jede Pointe absichern, jede Figur psycho­lo­gisch begründen und jede Emotion sauber moti­vieren, lässt Für immer 16 einfach alles passieren. … Man könnte Für immer 16 leicht als nost­al­gi­schen Film miss­ver­stehen. Das wäre ein Fehler. … Brezel Göring hat einen Film gedreht, der sich konse­quent weigert, vernünftig zu sein. Der schram­melig sein will. Der Unschärfen liebt. Der seine Fehler ausstellt wie andere ihre Produk­ti­ons­werte. Und der damit ganz nebenbei daran erinnert, dass Subver­sion viel­leicht genau in dem Moment verschwindet, in dem sie »markt­ge­recht« wird. … “ | Aus: „Für immer 16“ Axel Timo Purr (2026) | Quelle: https://www.artechock.de/film/text/kritik/f/fuim16.htm

“ … Der Film-im-Film-Dreh wird zum Hauptmotiv in Brezel Görings knackig kurzem (73 Minuten) Super-8-Spektakel. Die Bilder von Kameramann und Produzent Stephan Holl sind alles andere als amateurhaft, sie sind bunt, frei, bekloppt. „Für immer 16“ könnte die Pulp-Verfilmung eines frühen Georges Simenon (den Charlotte verehrt) sein, gekreuzt mit einer guten Portion Female Revenge. Eine Spielwiese, immer wieder kommentiert von den Stücken Stereo Totals. … “ | Aus: „Männer sind ein Problem“ Carolin Weidner (25.8.2026) | Quelle: https://taz.de/Erster-Spielfilm-von-Brezel-Goering/!6206893/

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“ …Ende 1992 lernte Brezel Göring (* 1967 als Hartmut Richard Friedrich Ziegler in Wolfhagen) Françoise Cactus kennen, die zunächst Sigmund Freud Experience beitrat. Bald benannte sich die Band um in Stereo Total. … “ | Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Brezel_G%C3%B6ring

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“ … [… Der Musiker Brezel Göring … hat mit „Für immer 16“ ein Romanfragment seiner 2021 verstorbenen Partnerin Françoise Cactus auf Super-8 verfilmt. In der Low-Budget-Komödie geht es um ein Trio mit gemeinsamer Underground-Vergangenheit, das beim Urlaub in Palermo spontan einen Serienkillerinnen-Film dreht. Der Rückgriff aufs Schmalfilm-Format knüpft dabei an die reiche Tradition des selbstreflexiven Kinos an und erinnert an die verschütteten Möglichkeiten eines einfacheren, aber unabhängigen Filmemachens. …] … [Brezel Göring:] Ich finde, dass Super-8-Bilder wie in einem Traum aussehen. Ganz schön – und genauso sehe ich die Wirklichkeit. … Dass Geld keine so große Rolle spielt, dass Perfektion und Technik nicht im Vordergrund stehen. Dass es um Ideen geht. … Dann bekommen sie sogar eine politische Bedeutung. Auf diese Weise bedeutet Super-8 Unabhängigkeit oder flache Hierarchien. Vielleicht will ich mit meinem Film zu einer solchen Subkultur dazugehören, obwohl ich nicht genau weiß, ob die existiert. … Früher gab es in der Stadt, in der ich wohnte, eine „Lange Nacht der Filme“. Dort wurde zuerst ein total wilder Film gezeigt und dann was Kühles, Intellektuelles, damit der Saal sich allmählich leerte. Meinen Film könnte man zum Beispiel zusammen mit einem Film von Alexander Kluge zeigen. … “ | Aus: „Alle Macht der Super-8: Ein Gespräch mit Brezel Göring über seinen Film „Für immer 16““ Ulrich Kriest (25.08.2026) | Quelle: https://www.filmdienst.de/artikel/81384/brezel-goring-uber-fur-immer-16

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“ »Für immer 16« – Eine Komödie über Freundschaft, Stillstand und Dilettantismus, gedreht auf Super-8. … Charlotte, Helena und Oskar waren einmal die Experimentalfilmgruppe »Für immer 16«. Charlotte (Lilith Stangenberg) ist inzwischen erfolgreiche Schauspielerin und finanziert den Palermo-Urlaub der beiden anderen, die im »Drecksloch« Berlin festhängen. Dort wollen sie wieder gemeinsam drehen. Stattdessen diskutieren, streiten und rauchen sie. Lange passiert nichts, und genau darin liegt der Witz. Dann entsteht doch ein Film im Film: Die »männermordende Dementia« im Catwoman-Kostüm bringt einen Mann nach dem anderen um, sämtliche Opfer spielt Rudolph (Twiggy Glouglou). Als er dabei tatsächlich stirbt, heißt es: Filmmaterial vernichten oder fliehen? … “ | Aus: „Was tut sich mit Brezel Göring?“ (2026) | Quelle: https://www.epd-film.de/tipps/2026/was-tut-sich-mit-brezel-goering

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„Kritik zu Für immer 16“ Anna Maria Pahlke (18.08.2026): … Man hat das Gefühl, den Film nicht wirklich zu sehen, sondern sich an ihn zu erinnern. Noch eigenwilliger ist der Ton: Sämtliche Dialoge wurden nachsynchronisiert und schweben leicht neben den Gesichtern, als wären sie an einem einzigen Nachmittag mit dem Kassettenrekorder aufgenommen. Über allem liegt die Stimme von Françoise Cactus. … Schund und Schönheit sind hier kaum noch unterscheidbar. Zwischendrin sagt jemand: »Du findest, ein Film muss eine nachvollziehbare Handlung haben. Da sage ich: Nein. Kein Interesse.« … | Quelle: https://www.epd-film.de/filmkritiken/fuer-immer-16

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