.:: Super8 + 16mm Film Erkundschaftungen - Logbuch der Filmgruppe Laterna 24143 ::.

[Karsten Weber wirft einen Blick zurück… ]

“Was ich aber auch brauch um nicht verrückt zu werden…”
Super8 Interviewfilm, 45 Min., Kiel (2019)
–> https://vimeo.com/354523360

Ausgerüstet mit Super8 Kamera und Mikrophon besuchten wir Laternen die Filmgruppe Chaos in Kiel. Aus einem nächtlichen 5 Stunden Gespräch dampften wir (gespickt mit Chaos Archivmaterial) einen 45 minütigen Interview-Film zusammen.

Hintergrund: ” … 1975 gegründet ist die Filmgruppe wohl das dienstälteste Filmemacherkollektiv des Landes und gehört zum Urgestein der Super8 Szene. Zu den Aktivitäten gehört nicht nur das Produzieren eigener Filme in allen nur denkbaren Genres, sondern auch das Organisieren von Plattformen für den unabhängigen und nichtkommerziellen Film. Wir versuchen Equipment und Wissen zu teilen. Uns geht es um den Spaß, den Filmemachen und -Zeigen bringen kann, und wir glauben an die subversive Kraft des Mediums. … Seit geraumer Zeit beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit 16mm Film. …” | filmgruppe-chaos.de/

lemonhorse / 21/08/2019 / 16mm, Filmgruppe Chaos, Filmgruppe Laterna 24143, Offene Fragen, Schmalfilm:Kram, Super8, Super8:Art, Super8:Movie, Super8:Stuff / 1 Comment

[By The Time We Got To Expo (2015)… ]

By The Time We Got To Expo [Excerpt] 2015 from Eva Kolcze on Vimeo.

Film by Philip Hoffman and Eva Kolcze Sound by Joshua Bonnetta (2015)
A meditative journey through Expo 67, re-visiting a significant moment in Canadian history using manipulated imagery taken from educational and documentary films. Footage has been re-worked using tints, toners and photochemical techniques to create a vibrant collision of colours, textures and forms.
http://www.evakolcze.com/

lemonhorse / 19/05/2016 / 16mm, Super8 / 0 Comments

[Verarbeitet (Filmgruppe Chaos, 2015)… ]

Bilderquelle: “VERARBEITET” (Filmgruppe Chaos, 2015, 16mm, ca 5 Min)
Bilder für den Angriff auf den Proletkult und zur Zerstörung des Menschen in der Maschinerie.

Prozesse (Verarbeitungsschritte) zu “Verarbeitet”:
* Found Footage (Gefundenes Filmmaterial, 16mm, sw) auf Papier projiziert
* Das Bildmaterial auf dem Papier wird mit einer Arriflex (16mm) abgefilmt.
* Das Kodak SW Negativmaterial im Russian Tank (Lomotank) entwickelt.
* Das überlagerte Material hat einen gewissen Grauschleier.

Die Nachbearbeitung mit Säure und Toner:
Der Film ist nun ausentwickelt, gewässert, getrocknet, gesichtet. Anschließend wird noch ein mal gewässert. Dann erst mit Schwefeltoner (Brauntoner) bearbeitet (der gesamte Film, aber unterschiedlich intensiv). Brauntoner für die Farbe alter Fotos und Rost.
Als zweites kam der Blautoner (blauer Farbtoner für glänzenden Stahl), nur Teile des geknüllten Materials wurden dort eingetaucht. Danach die Chemikalien abgebraust, wieder gewässert.
Als letztes kommt die Batteriesäure: auf das geknüllte Filmmaterial beginnt ein Radikalangriff (auf die Emulsion) mit Batteriesäure (die eigentlich geplante Tetenal Chemiemix für Pseudosolarisation versagte wegen Überalterung in geöffneter Verpackung). Das Filmmaterial – noch nass von der Wässerung – wird mit mehren Spritzern Säure übergossen. Nach etwa 30 Sekunden wurde der Film mit der Duschbrause abgespült.

lemonhorse / 24/11/2015 / 16mm, Filmgruppe Chaos / 0 Comments

[Sector16 e.V. …]

Riding Along – Sébastian Demeffe – Document of Sector 16 from Sector 16 on Vimeo.

Sector 16 setzt sich u.a. die Vermittlung grundlegender Fähigkeiten in Theorie und Praxis zur selbstständigen analogen Filmproduktion und Initiierung kreativer Ansätze im Umgang mit visuellen Medien, besonders im Bereich des Super8- und 16mm-Filmes zum Ziel. Sector 16 kämpft für das Überleben des 16mm-Films sowie des Zelluloids überhaupt. …
=> http://www.sector16.de/

Sector 16 @ vimeo.com:
=> http://vimeo.com/user1991378

lemonhorse / 07/07/2010 / Schmalfilm:Kram, Super8:Art / 0 Comments

[Kenneth Anger… ]

[Kenneth Anger cutting 16mm film footage | Picture found @ “Miniseries #7: Movie Directors and the Means of Production”, January 11, 2008 | source blog: if charlie parker was a gunslinger, there’d be a whole lot of dead copycats | source => Link]

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[…] I love the look of Anger’s films, using “cheap” film stocks such as 8 mm., he got an unique look that today’s digital video will never be able to achieve (Usercomment by Pleasant and relaxing., 9 August 2004 – Kustom Kar Kommandos (1965))

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[…] Kenneth Anger zog in den späten 60er Jahren nach London, wo er Mick Jagger von den Rolling Stones traf und inspirierte ihn zu dem Lied Sympathy For The Devil. Mick Jagger schrieb 1969 die Musik für den Film Invocation Of My Demon Brother. Auch die Machart seines Films Scorpio Rising, der eine fiktive Motorradbande fokussiert und mit Musik wie Bobby Vintons Blue Velvet unterlegt ist, zeigt den Einfluss der Popkultur auf Anger.

Bemerkenswert sind die Arbeiten an dem Kurzfilm Lucifer Rising, die oft unterbrochen wurden. Die erste Version konnte aufgrund der Inhaftierung des Hauptdarstellers Bobby Beausoleil wegen Mordes nicht fertiggestellt werden. Für die zweite Version konnte Anger für die Rolle von Lilith Marianne Faithfull gewinnen und für die Rolle des Osiris den Regisseur Donald Cammell. Die zweite Version scheiterte zunächst an der Zusammenarbeit mit Jimmy Page für den Soundtrack. Dieser wurde dann letztendlich von Bobby Beausoleil im Gefängnis eingespielt. Anger war jedoch erst mit der letzten überarbeiteten Fassung von 1980 zufrieden.

Die Arbeiten von Anger beeinflussten Martin Scorseses Umgang mit Filmmusiken. Einflüsse finden sich z.B. auch bei in den Filmen von David Lynch, Donald Cammell, Roger Corman oder in Rainer Werner Fassbinders Film Querelle.

Aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Kenneth_Anger (02/2008)

http://en.wikipedia.org/wiki/Kenneth_Anger

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“Kenneth Anger – Kenneth Wilbur Anglemyer b. February 3, 1927, Santa Monica, California” by Maximilian Le Cain (Senses of Cinema, January 2003)
=> sensesofcinema.com/contents/directors/03/anger.html

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[…] The Magick Lantern Cycle is a great work of cinema that’s suffered from shoddy presentation on previous video releases; Fantoma have given these films the care and attention they deserve. If you haven’t seen them yet, you’re in for a treat.

From: “Relighting the Magick Lantern” ({feuilleton}, Sep 4, 2007)
=> johncoulthart.com/feuilleton/?p=2326

lemonhorse / 11/02/2008 / Schmalfilm:Kram / 0 Comments

[Swingers’ Serenade (Plotnick, 1999) … ]

[“Swingers’ Serenade” by Danny Plotnick, (16mm, 1999)]

A tawdry tale of suburban sexual malaise plus a lesson in arcane film history rolled into one sin-tillating package!

In the late 1950s and throughout the 1960s, when home movie making was at its peak, this nation’s newsstands were filled with amateur movie making magazines. The majority of the articles contained therein focused on the technical concerns of filmmaking. Some magazines, however, would actually provide their subscribers with scripts to shoot—scripts on which these would-be cineastes could hone their filmic chops. In and of itself, there was nothing unseemly about such a service. But upon closer inspection, some of these scripts were, to say the least, rather randy.

Danny: http://www.dannyplotnick.com/swingers_serenade.php | https://vimeo.com/user368538 | http://youtube.com/user/plotbox | http://www.hi-beam.net/mkr/dp/dp-bio.html

“Super8 Serenade – Indie auteur Danny Plotnick discusses the joys of low-budget filmmaking” By Tracie Broom (1999) | –> metroactive.com/papers/sfmetro/09.27.99/plotnick-9937.html

lemonhorse / 13/09/2007 / Super8:Movie, Super8:Stuff / 0 Comments