Tag: Super-8

[Kodak Vision 3 200T in Super 8… ]


Kodak Vision3 200T Negativfilm (ISO/ASA 200)

Kodak investiert in die Zukunft des echten Films mit weiteren, neuen Filmemulsionen. Der jüngste Spross der Vision3 Familie, Kodak Vision3 200T, wird -neben den Filmformaten 65mm, 35mm und 16mm- auch in Super 8 Kassetten verfügbar sein!
=> http://www.wittner-kinotechnik.de/neu/news2010.php

Kodak Reaffirms its Commitment to Silver Halide with two New VISION3 Films
=> http://motion.kodak.com/US/en/motion/about/news/2010/Jun01_1.htm

Behind the Design of KODAK VISION3 200T Color Negative Film 5213/7213
=> http://motion.kodak.com/motion/uploadedFiles/Kodak/motion/Products/Production/VISION3_Color_Negative_Films/VISION3_200T/VISION3_200T_5213_Technical_Backgrounder.pdf

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Mit dem Vision3 200T Color Negative Film 5213/7213 […] erweitert Kodak seine Vision3 Film Plattform und bekräftigt das Firmenengagement in die Silberhalogenid-Technologie. …
=> http://www.filmecho.de/aktuell/produktion/meldung/?id=13007-Kodak-vergroessert-Vision3-Film-Plattform

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Kodak Super 8 Vision3 200T- “A NY Night”
by lealar (08/2010)
=> http://vimeo.com/groups/2128/videos/13875976

[Nizo S800… ]

Nizo Picture (770 x 1024)
=> http://www.flickr.com/photos/mrfoxtalbot/2786831675/sizes/l/in/set-72157606926702262/

Nizo Picture (1542 x 2050)
=> http://www.flickr.com/photos/mrfoxtalbot/2786831675/sizes/o/in/set-72157606926702262/

Super 8 – Tomasvistas
By Mr. Fox Talbot
=> http://www.flickr.com/photos/mrfoxtalbot/sets/72157606926702262/

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[…] Braun stellte – wie auch andere Rundfunkgeräte-Hersteller – elektronische Fotoblitzgeräte her, wobei man damit bereits im Jahr 1952 mit dem Typ Hobby begonnen hatte. So lag es nahe, den Bereich Fotogeräte mit dem Kauf der Münchner Firma Niezoldi + Krämer (gegründet 1927) im Jahre 1963 auszudehnen. Dieser Hersteller von hochwertigen Schmalfilm-Kameras stand nämlich kurz vor dem Konkurs und so hatte das Design-Team um Dieter Rams Gelegenheit, den Kameras ein unverwechselbares Äußeres zu geben und so das Braun-Design weiter populär zu machen. Zusammen mit der 1965 von Kodak eingeführten, enorm erfolgreichen Super 8-Filmkassette führte dies wieder zu gewinnbringenden Absatzzahlen. Braun Nizo hat zwar nur geringe Stückzahlen produziert, im Segment der Super-8-Oberklasse aber einen nennenswerten Marktanteil gehalten – das kleinste Modell S 8 M kostete 897 DM. Mit dem Untergang des Super-8-Films ist der Bereich Fotogeräte einschließlich Blitzgeräte im Spätherbst 1980 an die Robert Bosch GmbH verkauft worden. Im selben Jahr erschienen die letzten Nizo-Super-8-Kameras. Sie gehörten zur Integral-Serie, die sich durch eine vollelektronische Steuerung auszeichneten. 1982 wurde die Produktion dann eingestellt, das Werk in München geschlossen und rund 500 Mitarbeiter entlassen. …
=> http://de.wikipedia.org/wiki/Braun_%28Elektroger%C3%A4te%29#Braun_Nizo (1. Mai 2010)

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1925 wird die Firma Niezoldi & Krämer für Feinmechanik in München gegründet … 1962 übernimmt Braun die Firma Niezoldi & Krämer und von an haben die Nizo-Kameras den
„Braun-Look“. Und: Man setzt ganz auf Super 8. …
=> http://www.giesenfeld.de/Filmarbeit/Nizo-Tafel.pdf

[A Speech from a Super 8 Fanatic… ]

Ümit & Son is located at 35 Lower Clapton Road, Hackney, E5 0NS. Ümit has owned the shop in Clapton for over 20 years and is one of Europe’s biggest collectors of Super 8.

Ümit: This all started because of my dad. He was a projectionist. When I was a little boy, say, seven or eight years old, I used to sneak into the projection room with him when he’d taken me to work. I became fascinated with all the machinery, and now, well, for me, it’s love.

A Speech from a Super 8 Fanatic
Viceland Film (January 7th, 2010 @ 14:58)
=> http://www.viceland.com/blogs/uk-film/2010/01/07/a-speech-from-a-super8-fanatic/

[Schnipsel (subwelt)… ]

schnipsel29a
[Schnipsel #29 – Erahnen der Nacht II]

[…] Als ruppige Replik auf Stan Brakhages “Anticipation of the Night” willkürlich zusammengeschnittene Super 8 Filmrestschnipsel.
(Regie: subwelt, BRD, Datum ?)
LINK ==> http://www.youtube.com/watch?v=4fJWsFSnQ5k

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schnipsel22a
[Schnipsel #22 – Homeboys]

[…] Mit der Super 8 Kamera auf die Kollegen gehalten. Super 8 nimmt keinen Ton auf. Der kommt von einer Kassette, die nebenbei lief und ist nirgendwo synchron zum Bild. (Regie: subwelt, BRD, Datum ?)
LINK ==> http://www.youtube.com/watch?v=V8gtWhJVVjY

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subwelt
==> http://www.youtube.com/user/subwelt

[Erotique … (1982)]

tscherkasskyerotique

[…] “…wo es um das Spiel mit Gerade-Noch- und Gerade-Nichtmehr-Erkennen filmischer Präsentationen geht: just um das Begehren zu sehen. Ein Beispiel dafür ist Erotique. Man sieht wabernde Bilder, Teile eines Frauengesichts, rote Lippen, Augen in zyklischen Bewegungsfragmenten; oft bleibt es unbestimmt, welchen Körperteil man gerade sieht (wer will, kann Geschlechtsteile, Geschlechtsakte sehen/vorstellen/denken). Der Blick bleibt an Partialobjekten hängen, kein integraler, ganzer Körper gibt hier zu denken – ein Körper, den darzustellen für das Kino immer schon ein Problem war.” (Michael Palm)

Über Erotique von Peter Tscherkassky
1982, 1 min 40 sec, Super 8 (16mm blow-up)
Verleih: Sixpack Film (Wien)

=> http://www.tscherkassky.at/

=> http://www.tscherkassky.at/download/erotique.pdf

[Doll Clothes (Cindy Sherman, 1975)… ]

Paper cut-outs stop animation shot in Super 8 (silent)
by Cindy Sherman in 1975.

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“One of the First Cindy Sherman’s super-8 film,”Doll Clothes” has not been viewed since 1975, the year it was made. It comically crosses Duchamp’s Nude Descending a Staircase with animated paper dolls in a sly, funny and clever precursor to the concerns that became signature elements in Sherman’s remarkable body of photographic work… ”
==> http://ubu.com/film/sherman_doll.html

=> http://dekku.blogspot.com/2008/11/unisa-change.html
==> http://nofatclips.com/02008/11/18/clothes/Doll%20Clothes.mp4

=> http://dvblog.org/?p=1648
==> http://dvblog.org/movies/11_2008/dollclothes.mov

==> http://www.youtube.com/watch?v=HUJlYsvdV7I

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“Ich ist eine andere”
Eine Cindy-Sherman-Retrospektive im Jeu de Paume
Von Kathrin Hondl (16.05.2006)
=> http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/501338/

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=> http://de.wikipedia.org/wiki/Cindy_Sherman

[Park Fiction… ]

Park Fiction (Buch, Regie: Margit Czenki, 60min/16 mm blow up von Super8, dvd) – Ein türkisches Mädchen entwirft ein Jugendcafé mit Briefschränken für Jugendliche, deren Post von den Eltern kontrolliert wird. Ein russisches Paar will eine Allee der Freundschaft, aus Rosenbüschen. Eine Frau rezitiert ihr Park-Gedicht in der frisch gestrichenen Wohnung.

[…] “Hören Sie mir zu! Hören Sie mir alle endlich mal zu! Ich spreche von Parks und Politik hier! Von Parks und den ideologischen Hintergründen Ihres Geschmacks!! Es geht um die Französische Revolution und den Englischen Landschaftsgarten, es geht um die Herkunft Ihrer Vorliebe für geschwungene Pfade, sanfte Hügel und Parks ohne Mauern und Zäune! Es geht um FreiheitGleichheitBrüderlichkeit! Es geht darum, die Tradition von Ideen zu verfolgen und zu analysieren!”

In Marrakesch, Coney Island und St. Pauli auf Super 8 gedreht, wurde Park Fiction eigenhändig in Einzelbildschaltung mit einer veralteten Trickkamera auf 16mm aufgeblasen, mit Video-Footage, Zeichnungen, suggestiven Collagen und Fotos aus der Wunschproduktion montiert. Es gibt keinen Originalton. Ton- und Bildcollage laufen gegeneinander. Tschechischer Schlager. Los Niños del Parque. Eissler-Sample. Soundtrack von Ted Gaier und Schorsch Kamerun.

=> http://www.parkfiction.org/2006/11/181.html

[Derek Jarman… (Brutal Beauty)]


[Picturesource – Serpentine Gallery]

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[…] Wenn man jetzt, da er tot ist, an seine Filme denkt, fallen einem sofort die vielen Sterbeszenen ein, die er gedreht hat: der blaue und schwarze Fiebertod des Malers Caravaggio in Porto Ercole („Caravaggio”, 1986), der dreckige, bleiche Tod des jugendlichen Helden in „The Last of England” (1987), der rosa Todeskitsch aus „War Requiem” (1988), der grausame, rotglühende Foltertod des Königs in „Edward II.” (1991). Tod und Qual waren die Höhepunkte fast aller seiner Filme, und nur in den Pausen der Handlung, den Traum-Momenten zwischen Pein und Ekstase, gab es dieses kurze Aufatmen und Ausruhen in der Kunst, den Worten, der Schönheit der Bilder, das er wohl immer gesucht hat. Jarmans Kino war obszön und böse, aus Shakespeares Zauberinsel machte er ein Orgienlabyrinth („Der Sturm”, 1979), aus den Sonetten einen Hexengesang’ („The Angehe Conversation”, 1985) und aus England immer wieder die Hölle auf Erden – aber hinter den Exzessen aus Blut und Asche, dem schwulen Liebes und Leidenskitsch, für den er berüchtigt war, steckte jedesmal auch der Gegenzauber des Geistes, das Gegenreich der reinen Poesie. […] Das nackte, grelle Fleisch auf den Gemälden Francis Bacons lernte in Jarmans Filmen laufen, es zuckte und schrie, und der homosexuelle Blick schuf sich einen Stil, eine Pose, eine eigene wilde Form. …

Aus: “Derek Jarman” (DIE ZEIT, Ausgabe 09, 1994, Autor ?)
Quelle: http://www.zeit.de/1994/09/Derek-Jarman

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[…] 1970 dreht er den ersten seiner zahlreichen Kurzfilme auf einer geliehenen Schmalfilmkamera, da ihn die Malerei in dieser Zeit immer weniger begeistert. […] Homosexualität und Kunst als treibende Kräfte seiner Arbeit, hoher Grad an Experimentierfreudigkeit, betont subjektivistischer, unkonventionell antinaturalistischer Stil, bewusste und unbewusste Selbstinszenierung, Zivilisationskritik, ästhetisch formulierter Hang zur Magie und Ritual lassen seine Filme unverkennbar wirken. […] Jarman betont wiederholt das Moment des Magischen und des Traumhaften in seiner Bilderwelt – der Film sei ein Instrument, Träume lebendig zu machen. Durch seine Experimente mit Licht, Farbe und Schichtungen von Bildern rückt er die Arbeit mit der Kamera in die Nähe der Malerei. […] Durch seine Erkrankung erblindet Derek Jarman allmählich. Trotzdem realisiert er noch den Film Blue aus seiner „Sicht“. Es wird eine Art Hörfilm. Die Leinwand bleibt 70 Minuten lang blau. Kurz nach der Uraufführung verstirbt Jarman im Alter von 52 Jahren und wird auf dem Kirchfriedhof von St. Clement in Old Romney in der Romney Marsh beerdigt. Eine filmische Rückschau auf Jarmans Leben und Werk gibt der Dokumentarfilm “Derek” von Isaac Julien. …

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Derek_Jarman (18. Juni 2008)

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[…] Derek Jarman (1942 – 1994) war wohl der herausragendste Vertreter des britischen Independent Cinema der 1970er bis -90er Jahre. Sein Leben verlief geradezu exemplarisch für diese Epoche, die er sehr genau beobachtete und an der er politisch aktiv teilnahm. In Jarmans genreübergreifendem, stark autobiographisch gefärbtem Werk überschneiden sich Film, Malerei, Bühnenbild und Schreiben.

Die Ausstellung Derek Jarman. Brutal Beauty, kuratiert vom Künstler und Filmemacher Isaac Julien, stellt Jarmans bekannter experimenteller Arbeit Blue und seinen Super-8-Filmen Gemälde und Assemblagen gegenüber, die teils noch nie gezeigt wurden. Die Schau bietet eine zeitgemäße Neubewertung von Jarmans Werk und Vermächtnis und verortet den Künstler als Grenzgänger zwischen Film und bildender Kunst. …

Aus: “Termine – Derek Jarman: Brutal Beauty (28.06.08 – 05.10.08, Kunsthalle Wien Halle 2)”
Quelle: kunstaspekte.de/index.php?tid=42017&action=termin

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[…] Jarmans Spezialität waren eigenwillig stilisierte, ästhetisch avancierte und provokative Fusionen von historischen Stoffen und aktuellen Anliegen: Mit aufmüpfigen Anachronismen durchsetzte Filme wie die unkonventionelle Malerbiografie Caravaggio (1986) oder die Marlowe-Interpretation Edward II. (1991) gingen um die Welt.

Aber Jarman war vielseitiger: Zum Kino kam er (vom Theater) als Ausstatter, gestaltete Kulissen für ein anderes echt englisches Enfant terrible, Ken Russell, etwa im hysterischen Hexenjagd-Film The Devils (1971). Andere wesentliche Teile von Jarmans Werk sind seine Bücher sowie der der komplizierte Garten seines Prospect Cottage in Kent.

Doch er selbst sah sich immer zuerst als Maler: Entsprechender Umgang mit Lichtsetzung und Bilddetails prägte sein Konzept eines „Kinos der kleinen Gesten“, das sich am stärksten in privaten, experimentellen Traumspielen wie The Angelic Conversation(1985) niederschlug, wo Jarman seine alten Super-8-Filme weiterverarbeitete.

[…] Aber so wie Juliens Ausstellung konzipiert ist, ist sie wenig geeignet, wieder ungebärdiges Leben in die Jarman-Rezeption zu bringen: Eher wird dessen schöpferisches Tun eingeglast (wie Juliens eigentlich hübsche begleitenden Stilleben von Jarmans Garten) und beschlagwortet – es passt, dass sich der Ton des Derek-Films dominierend übers zweite Zimmer legt, wo auf zehn Monitoren frühe Super-8-Filme Jarmans stumm in Endlosschleifen nebeneinander laufen. Als Blickarrangement führen sie schlagend unterschiedliche Vorbilder vor Augen – von Warhol zum Wizard of Oz, von den rituellen Farbenspielen Kenneth Angers zur Camp-Selbstdarstellung von Ken Jacobs –, aber eben nur buchstäblich en passant.

Nur ein zorniges, schwarzes Bild im Eck hebt sich ab: „Fuck Me Blind“ hat der zuletzt erblindende Jarman eingeritzt,vom Kino hatte er sich da schon verabschiedet – mit Blue (1994), einer poetischen Toncollage zu Yves-Klein-blauer Kinoleinwand, hier im hintersten Raum von Blu-Ray-Disc projiziert. Säuseln umfängt also auch die Kunstobjekte im vorletzten Zimmer: Teer-und-Feder-Bettgemälde kombinieren Literatur (Plato über Knabenliebe) und Penisbilder, interessant eher als Ausdruck der Protestkultur ihrer Zeit denn als Kunst. Wie auch kleinere Arbeiten, auf denen sich etwa „Safe Sex“ und „Victorian Values“ treffen: Eine Erinnerung, dass Jarmans Modernismus nie ohne etwas Nostalgie für Old England auskam. Ergiebigeres Material als die Ausstellung bietet so ein parallel erschienenes Buch von Martin Frey: „Derek Jarman. Bewegte Bilder eines Malers.“

Aus: “Kritik Ausstellung: Schultheater und Safer Sex”
CHRISTOPH HUBER (Die Presse, 01.07.2008)
(“Die Presse”, Print-Ausgabe, 02.07.2008)
Quelle: diepresse.com/home/kultur/…

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[..] “Jarman macht wahr, was Wittgenstein postuliert: „Arbeit an der Philosophie ist Arbeit an der eigenen Auffassung. Daran, wie man die Dinge sieht, und was man von ihnen verlangt“. […] Wir sind auf der Seite der Wahrnehmung und Erfahrung und weit weg von Seziererei und Werkanalyse. Also bleiben wir locker und aktiv. Wir müssen nicht klüger sein als der grüne Marsmensch, aber wir können es werden, wenn wir einer werden.” … (Dietrich Kuhlbrodt, 2006)

Quelle: filmzentrale.com/essays/jarmandk.htm

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Jarman, Derek (1942-1994)
Director, Writer, Art Designer, Editor, Cinematographer
Erik Hedling, Reference Guide to British and Irish Film Directors
=> http://www.screenonline.org.uk/people/id/460999/

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“Derek Jarman: Brutal Beauty” (21/4/08)
Serpentine Gallery, 23 February-13 April 2008
=> studio-international.co.uk/reports/jarman.asp