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// Visuelle Notiz (Cafe Jupiter, Kiel Gaarden, 06.12.2025)
// Kontext: „Neila“ (Super8, sw, Kiel, 92 Min., 2009)
// –> https://www.subf.net/laterale/?p=40

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// Visuelle Notiz (Cafe Jupiter, Kiel Gaarden, 06.12.2025)
// Kontext: „Neila“ (Super8, sw, Kiel, 92 Min., 2009)
// –> https://www.subf.net/laterale/?p=40

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“ … Film als immaterielles Kulturerbe … Das Projekt hat einerseits zum Ziel, die heute in der gesamten fotochemischen Kette (von der Aufnahme bis zur Projektion, von den Laboren bis zur Konservierung) angewandten Praktiken und Kenntnisse zu erfassen – und zum anderen eine Reihe von Maßnahmen vorzuschlagen, um die Zukunft der analogen Filmtechniken in den kommenden Jahren zu sichern. … Was die Situation in Frankreich betrifft, so hat das Projekt in den letzten Monaten durch die Bildung einer Arbeitsgruppe innerhalb von L’Abominable viel Dynamik erzeugt. … “ | From: „Film as Intangible Cultural Heritage“ –> https://www.filmlabs.org/dissemination/lab-meetings/film-as-intangible-cultural-heritage/ | [L’Abominable [Der Abscheuliche] is an artist-run film laboratory near Paris. Since 1996, it offers filmmakers the tools to work with silver-based film material: super-8, 16mm and 35mm.] –> https://www.l-abominable.org/en/
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Dear all,
We, at L’Abominable, wanted to let you know about a project that has been developing here in France around the practice and know-how of photochemical film as Intangible Cultural Heritage. All the info are on filmlabs.org … So far, the project has been restricted to France (for administrative/procedural reasons), but we wanted to invite all of you around the world to have a look and if you want to be involved, or think your country could also want to develop something similar, get in touch, we’d love to chat and explain further! If you are based in France and that’s the first time you hear of this project, and want to be involved, get in touch as well, we’d love to include you (and we have homework for you)! All the best, Emmanuel for L’Abominable (27.11.2025)

Bildquelle: „Zeitzeug*innen zum Thema Super-8-Film gesucht“ (19 Oktober 2024) | –> https://a3kultur.de/nachrichten/war-super
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“ … In der Ausstellung (zur Zeit im Foyer des Zeughauses Augsburg, Zeugplatz 4) wird das Phänomen Super 8 näher beleuchtet. Es wird erzählt, wie man in in den 1930er bis -80er Jahren das Familienleben mit der Hilfe von 8 mm-Filmkameras dokumentierte, inklusive eines Seitenblicks auf die Vorgänger, Begleiter und Nachfolger des Zelluloidfilms, vom Poesiealbum über die Fotografie, bis hin zu den Videoformaten seit den 1980er Jahren und und den modernen Medien der heutigen Zeit. … Die Ausstellung wird über einen Zeitraum von vier Wochen (bis 1.6.2025) im Foyer des Zeughauses in Augsburg gezeigt. … Wir laden zusätzlich ein zum Filmabend am 22.5 mit original 8 und 16mm Projektoren, sowie einer Wiederholung der großartigen Präsentation von Bernd Harder mit dem Titel „Frankensteins Monster jagen Jack the Ripper“. Auch der Ausstellungsfilm Schmalfilmwelten wird noch einmal in der Langversion (29 Minuten) gezeigt! Treffpunkt ist um 20 Uhr im Foyer des Zeughauses. … (Wenn möglich Ihr Kommen bitte vorher ankündigen). …“ | Aus: „Ausstellung: Super 8 – Privates Erinnern auf Zelluloid“ (Dr.Andreas Garitz, 2025) | –> https://www.rekordcafe.de/das-museum/ausstellung-super-8-privates-erinnern-auf-zelluloid.html

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Aus „Lib“ (Spanien, 12.02.1980) // “ … Lib: ein suggestiv freies Magazin, war ein spanisches Erotikmagazin, das zwischen 1976 und 1984 von Ediciones Zeta mit Sitz in Barcelona herausgegeben wurde und sehr repräsentativ für den Verlagsboom der „Destape“ (Enthüllung) im Kontext der spanischen Transition war. …“ | https://es.wikipedia.org/wiki/Lib // “ … Die spanische Transition ist als die Periode in der zeitgenössischen spanischen Geschichte bekannt, in der das Land das diktatorische Regime von General Francisco Franco hinter sich ließ und begann, durch eine Verfassung regiert zu werden, die die Demokratie wiederherstellte. Sie stellt die erste Phase der Herrschaft von Juan Carlos I. dar und ist Teil der „dritten Welle der Demokratie“ (Theorie von Samuel P. Huntington), die im April 1974 mit der Nelkenrevolution in Portugal begann und mit dem Fall der kommunistischen Regime in Mittel- und Osteuropa im Jahr 1989 ihren Höhepunkt erreichte. …“ | https://es.wikipedia.org/wiki/Transici%C3%B3n_espa%C3%B1ola
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via Medea&Rolle (Gruesse aus sexymadrid)

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… BOOM! charts the emergence of the collective from the art squats of Brixton to international infamy, from the analogue machines of the nineties to the contemporary digital online cinema. And although the key focus is the Exploding Cinema, this is also a history of the broader London underground movement and includes material from MyEyesMyEyes, Omsk, the Halloween Society, Undercurrents, the Volcano! Film Festival, Kaos filmmgruppe and many others. | https://explodingcinema.org/exploding-book-crowdfunder/
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The rise of this new live cinema culture was developed over 30 years by an underground movement of film makers, cinema clubs and media activists. BOOM! is the secret history of that movement told by its key activists. And in particular it is the history of the Exploding Cinema collective, a radical unfunded experiment in total democracy, open access, collective ownership and voluntary action. For the last 3 decades, we have been staging regular monthly open access nights of short D.I.Y. underground film in pubs, clubs and squats across London; turning shabby interiors into temporary convivial utopias that seethe with multiple moving projections. We have screened thousands of short films and given thousands of filmmakers a live audience for their work. Yet this movement has been consistently dismissed and ignored by the film establishment and the art academics. | https://www.indiegogo.com/projects/boom-exploding-cinema-and-the-new-underground#/
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–> https://explodingcinema.org/ | https://explodingcinema.org/history/
Kiel (2024): Zu Besuch bei der Wagengruppe Schlagloch.
Wir begleiten den Umzug vom Meimersdorfer Moor auf das MFG5 Gelände (Super8, 16mm, 15Min.).
forestpunk (2020): “ … Derek Jarman’s In the Shadow of the Sun is part home movie, part fever dream; a fantasy and a reverie and a technicolour nightmare, made more surreal, menacing, and beautiful with an electronic soundtrack by Throbbing Gristle. …“ | https://forestpunk.wordpress.com/2020/03/29/in-the-shadow-of-the-sun-derek-jarman-1981-movie-review/
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„In the Shadow of the Sun“ Luke Aspell (November 2024, Annotations on Film – Issue 111)
“ … In the Shadow of the Sun is the title of two films, substantially identical but materially distinct. The first, a silent Super 8 film made between 1972 and 1974 incorporating footage shot in 1971, was screened during the 1970s at Jarman’s studio home and at experimental film venues in London, accompanied by Hector Berlioz’s Grande Messe des morts. The second, a 16mm film comprising a blow-up of the first augmented with titles and a synchronised score by Throbbing Gristle, premiered in 1981 at the Berlin Film Festival. …“ | https://www.sensesofcinema.com/2024/cteq/in-the-shadow-of-the-sun/
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In the Shadow of the Sun | Derek Jarman, 1981, UK/West Germany
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In the Shadow of the Sun (1981) [58 Min.]
–> https://youtu.be/CM5nzFQgEtE
Kurznotizen der Filmgruppe Chaos aus Rumänien.
Karsten Weber, 07.10.2024 (2.Teil)
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Resita hatte Charme. Ein Museum für Dampflokomotiven, einen coolen Markt und einen archtektonisch wilden Mix aus sozialistischen Baustilen, verschiedenen Bauten der Roma und Zeugnissen deutscher und jüdischer Architektur.
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Wir wollten nicht nur den Fundus des Museums an Kameras, Betrachtern und Projektoren bereichern, wir wollten Resita eine zeitgemäße Performance mit oldschool Technik um die Ohren hauen.
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Wir haben eineinhalb Tage herumgeprobt, zu merkwürdigen Bildern aus Deutschland noch merkwürdigere Geräusche zu erzeugen.
Das Programm begann mit einem Amateurfilm, der schon länger am Straßenrand lag, bis er entdeckt, gesäubert und uns zugeschickt wurde. Er war auf 1971 datiert und Magnetbauchstaben waren zusammengelegt zu „Mein erster Film“. Ein talentierter Filmer dokumentierte seine Familie zu besonderen Anlässen, Geschenke auspacken, Verwandtenbesuch, oftmals mit Alkohol aufgelockert und Weihnachten. Die Lagerung des Films draußen bei Wind und Wetter und die anschließende Reinigung haben dem Film einen besonderen Touch gegeben, denn Teile der Emulsion haben sich abgelöst und der kieler Familie einen experimentellen Look verpaßt.
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Die Lehrfilme aus unserem unerschöpflichen Super8 Fundus wurden bisher als nicht zeigbar abgetan. Diese Filme aus Biologie, Physik und Chemie hatten keinen Ton und auch optisch wenig zu bieten. Dachten wir jedenfalls. Doch die minimalistischen Bildinhalte entwickelten in einer Mehrfachprojektion einen eigenen Charme und versprühten einen dadaistischen Geist.
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Und die letzte Projektion war ein dänischer Zeichentrickfilm mit den Figuren deutscher Märchen, die sich skurrilen pornografischen Handlungen hingaben. Ein vor die Projektorlinse gehaltenes 5-fach-Prisma brach das Bild auf und in einer langsamen Drehung waberten Bildteile über die Wand mit dem Ceaucescu Portrait.
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