.:: Super8 + 16mm Film Erkundschaftungen - Logbuch der Filmgruppe Laterna 24143 ::.

lemonhorse / 09/02/2020 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch, Offene Fragen, Phantome / 0 Comments

lemonhorse / 16/01/2020 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch, Offene Fragen, Super8 / 0 Comments

[Mark Jenkin (Bait, 2019)… ]

“Fischerboot Potemkin” Kevin Neuroth (2019) | ” … Rau und grobkörnig erzählt Mark Jenkin von der Gentrifizierung eines Küstendorfs in Cornwall – Mit Bait legt der selbst in Cornwall aufgewachsene Filmemacher Mark Jenkin ein ästhetisches, politisches und wirtschaftliches Zeitdokument vor. Die Arbeit zu dem experimentellen Schwarz-Weiß-Film begann zwar schon vor dem Brexit-Referendum im Juni 2016 – dennoch gewinnt Jenkins Darstellung von Klassenressentiments und dem Verfall traditioneller Industrien durch die politischen Entwicklung der letzten drei Jahre eine zusätzliche Dringlichkeit. Zugleich ist der mit niedrigstem Budget entstandene Film auch ein Zeugnis von künstlerischer Resilienz und Selbstbehauptung angesichts einer Austeritätspolitik, in deren Zuge in Großbritannien seit 2010 nicht zuletzt die Kulturförderung radikal zusammengestrichen wurde. Verglichen mit Bait sehen selbst die frühen Filme von Jim Jarmusch aus wie aufwendige Hochglanzproduktionen. …” |–> https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/fischerboot-potemkin

“BAIT: Behind the Scenes” (08.02.2019)
Behind the scenes of BAIT – a feature film from Falmouth University Associate Lecturer Mark Jenkin. BAIT is the only British film to be selected for screening in the Forum strand of the Berlin International Film Festival 2019. Part crewed by Falmouth students and part-funded by the School of Film and Television – this film was shot on location in Charlestown and West Penwith, and hand processed on 16mm film using a sustainable and environmentally friendly process (involving instant coffee) in Mark’s Newlyn studio. |–> https://youtu.be/dUmytusPs40

Bait reviewed by Mark Kermode (30.08.2019)
—> https://youtu.be/dx2N3czRTMY

“Mark Jenkin talks to Mark Kermode about Bait | BFI Q&A” (28.08.2019)
Director Mark Jenkin talks about his new film, Bait. Set in Jenkin’s native Cornwall, Bait tells the story of a fisherman battling to keep his way of life afloat in the face of gentrification.
Bait is released in the UK on Friday 30 August 2019
–> https://youtu.be/HLgIFyCvlUc

Mark Jenkin is a British filmmaker, film editor and screenwriter based in Cornwall. | –> https://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Jenkin

lemonhorse / 28/10/2019 / 16mm, Gefundener Kram, Offene Fragen / 0 Comments

[Karsten Weber wirft einen Blick zurück… ]

“Was ich aber auch brauch um nicht verrückt zu werden…”
Super8 Interviewfilm, 45 Min., Kiel (2019)
–> https://vimeo.com/354523360

Ausgerüstet mit Super8 Kamera und Mikrophon besuchten wir Laternen die Filmgruppe Chaos in Kiel. Aus einem nächtlichen 5 Stunden Gespräch dampften wir (gespickt mit Chaos Archivmaterial) einen 45 minütigen Interview-Film zusammen.

Hintergrund: ” … 1975 gegründet ist die Filmgruppe wohl das dienstälteste Filmemacherkollektiv des Landes und gehört zum Urgestein der Super8 Szene. Zu den Aktivitäten gehört nicht nur das Produzieren eigener Filme in allen nur denkbaren Genres, sondern auch das Organisieren von Plattformen für den unabhängigen und nichtkommerziellen Film. Wir versuchen Equipment und Wissen zu teilen. Uns geht es um den Spaß, den Filmemachen und -Zeigen bringen kann, und wir glauben an die subversive Kraft des Mediums. … Seit geraumer Zeit beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit 16mm Film. …” | filmgruppe-chaos.de/

lemonhorse / 21/08/2019 / 16mm, Filmgruppe Chaos, Filmgruppe Laterna 24143, Offene Fragen, Schmalfilm:Kram, Super8, Super8:Art, Super8:Movie, Super8:Stuff / 0 Comments

[Termin: “Die Stadt als Beute” (20.04.2019|20:00)… ]


Am Samstag den 20.04.2019 zeigen wir um 20:00 zusammen mit der Wagengruppe Schlagloch im Kieler Fahrradkino (Fahrradkinokombinat) “Die Stadt als Beute” (Eine Dokumentation von Andreas Wilcke, Berlin 2015).

Kontext: ” … Für die Dokumentation „Die Stadt als Beute“ hat Andreas Wilcke vier Jahre lang den Berliner Wohnungsmarkt beobachtet. … Im Gegensatz zu skandalisierenden Fernsehdokus über Immobilienspekulation, die einer eindimensionalen Täter- Opfer-Logik folgen, oder zu Betroffenheitsfilmen … , herrscht in „Die Stadt als Beute“ [ ] ein unaufgeregter Erzählton, der die neoliberalen Marktmechanismen umso eindrücklicher freilegt. Wilcke betätigt sich als stiller Beobachter des Gentrifizierungsprozesses, der in der Kombination aus politischer Ignoranz, professioneller Gier und menschlicher Ohnmacht der Skandal aller großen Städte ist – in Berlin samt den Folgen für Altmieter, Nachbarschaften, soziale Mischung quasi in Echtzeit zu besichtigen. … Nur weil Wilcke als Anhänger des „Direct Cinema“ Urteile im Dokumentarfilm genauso verabscheut wie Inszenierungen, persönliche Betroffenheit oder einen investigativen Reportagestil, merkt man das dem Film fast gar nicht an. Obwohl er die Wut und Verzweiflung der durch Brachialsanierungen terrorisierten Mieter durchaus zeigt. …” (Gunda Bartels, 02.09.2016) | Quelle: https://www.tagesspiegel.de/kultur/doku-die-stadt-als-beute-berliner-wohnungsmarkt-ist-gepraegt-von-ignoranz-und-professioneller-gier/14488828.html

Fahrradkinokombinat (Lorentzendamm 6-8)
https://fahrradkinokombinat.de/events/die-stadt-als-beute/
https://altemu.de/events/film-die-stadt-als-beute/

lemonhorse / 17/04/2019 / Laterna Logbuch, Offene Fragen / 0 Comments

lemonhorse / 15/04/2019 / 16mm, Filmgruppe Chaos, Offene Fragen, Schmalfilm:Kram / 0 Comments

[Zelluloid und Marmor (Éric Rohmer)… ]

Eric Rohmer (1968) via

Memo // Sven Safarow ( Montag, Februar 19th, 2018 ): ” … ([1955 veröffentlichte Éric Rohmer in den »Cahiers du Cinéma« eine Aufsatzreihe mit dem Titel »Zelluloid und Marmor«. Der junge Regisseur nahm in fünf Texten eine Standortbestimmung der »jungen Kunst« Film im Verhältnis zu Literatur, Malerei und Musik vor und erklärte das Kino zur Leitkunstform seiner Zeit. ]) … Rohmer zeigt sich in Zelluloid und Marmor gleichzeitig als Revolutionär und als Klassizist. … „Das Alter der Filmkunst naht vielleicht schneller, als wir annehmen. Das Leben selbst, die schiere Natur ist ihre Grundlage und die Filmkunst ist dadurch viel mehr Spiegelbild ihrer Epoche als die anderen Künste. Ich befürchte nun, das kommende technische Zeitalter könnte ihr ärmeres Material bieten als das, in dem sie groß geworden ist. Sie hat uns die Schönheit von Maschinen und Instrumenten gezeigt, treue Hilfsmittel, die den kleinsten Bewegungen des Menschen gehorchen, und ihm einige Arbeit abnehmen. Was für ein beunruhigendes und trübes Schauspiel wird aber ein vollends selbstbestimmter Apparat bieten? In einer ganz hergestellten Welt ist der Abstand zwischen der äußeren Erscheinung und dem inneren Daseinsgrund so groß, dass ich nicht sehe, wie hier die Kunst noch ein Wort mitreden kann. Wie wird sich die Leinwand, die zur Darstellung geheimer Geistesverwandtschaften und äußerer Ähnlichkeiten bestens geeignet ist, mit all den Robotern anfreunden, die man uns voraussagt?“

Es ist wichtig, dieses Zitat in seiner Breite auf sich wirken zu lassen. Denn Rohmer sagt hier nicht nur die Digitalisierung des Films voraus, sondern auch die Probleme, die sich daraus automatisch ableiten. Das „ärmere Material“ ist Realität geworden. Die Pragmatik des Roboters hat obsiegt. Zelluloid ist nicht Marmor, ist empfindlich, ist haptisch, aber kompliziert zu handhaben. Und doch, hier liegt die Ironie, die Rohmer gefallen hätte, ist Zelluloid mehr Marmor als das Digitalisat ([Endprodukt oder Ergebnis einer Digitalisierung]), durch das man das Filmmaterial mittlerweile ausgetauscht hat. Denn bei ordnungsgemäßer Lagerung ist es haltbarer, als es die flüchtigen Daten sind (von den ästhetischen Vorteilen schweigen wir lieber ganz). …” | http://www.eskalierende-traeume.de/eric-rohmer-zelluloid-und-marmor/ // Zu: Éric Rohmer (Autor): “Zelluloid und Marmor: Architektur, Bildende Kunst, Literatur, Musik und Film” (11. Oktober 2017) [ISBN-10: 9783895814570] // https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89ric_Rohmer

lemonhorse / 25/02/2019 / Offene Fragen / 0 Comments

[Die Kinder der Toten… ]


Patrick Wildermann (09.02.2019): ” … Die teuflischen 666 Seiten, die Elfriede Jelineks Opus magnum „Die Kinder der Toten“ umfasst, haben Kelly Copper und Pavol Liska bis heute nicht gelesen. Es liegt ja auch keine englische Fassung dieses kaum übersetzbaren Horrortrips durch die Steiermark, die Geschichte der Nazi-Verbrechen und die Geisterbahn des ewig wiederkehrenden Rechtspopulismus vor. Verfilmt hat das New Yorker Künstlerpaar den Roman trotzdem. Als Super-8-Groteske, produziert vom österreichischen Regisseur Ulrich Seidl, entstanden an Originalschauplätzen mit Tannenwald und wurschtiger Grusel-Atmo. …” | https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-kinder-der-toten-im-berlinale-forum-schnitzel-des-grauens/23969124.html

” … ‘Die Kinder der Toten’ ist ein österreichischerSpielfilm aus dem Jahr 2019 von Kelly Copper und Pavol Liska. ([Deren ‘Nature Theater of Oklahoma’ aus New York ist benannt nach der Laientheatergruppe aus Franz Kafkas Romanfragment ‘Der Verschollene’ (Amerika)]) … In diesem Heimatfilm mit Blasmusik und Home Movie Horror geistern unter anderem Untote, ein depressiver Förster und eine syrische Dichterfamilie durch die Steiermark. So richtet etwa die Witwe eines Nationalsozialisten in einer alten Fabrik ein CINEMA 666 ein, in dem der Vergangenheit nachgetrauert werden kann. Ein Förster wird von seinen toten Söhnen verfolgt, die schon vor Jahren Suizid begangen haben. Eine Sekretärin sieht sich mit einer bösartigen Doppelgängerin konfrontiert und treibt ihre Übermutter in den Wahnsinn. …”| https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kinder_der_Toten_(Film)

[Geister die in der Gegenwart verweilen (Nature Theater of Oklahoma) … ]
https://www.subf.net/8mmlog/?p=7322 (2017)

lemonhorse / 13/02/2019 / Gefundener Kram, Offene Fragen, Super8:Art, Super8:Movie / 0 Comments

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