.:: Super8 + 16mm Film Erkundschaftungen - Logbuch der Filmgruppe Laterna 24143 ::.

lemonhorse / 14/01/2009 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch

[Lichtbasteleien am Pergament… ]

Lichtbasteleien am Filmvorspann
[visuelle Experimente +/ Einarbeitung]:

Technisches Memo:
Ein [Super8 Projektor]
wirft sein {Film + Licht} von hinten auf eine
[Leinwand mit einer {Schablone aus Tonpapier} geklebt auf Pergamentpapier]
die von der Vorderseite abgefilmt wird.

lemonhorse / 06/09/2008 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch

[24143 out of the baumhaus… ]


sometimes we are not in our ‘baumhaus’ [tree house] (as shorty called our smelly garage). then lennardo donagan and thomasio always thinking about the meaning of existence as a whole, about art, about dirty sex and reckless romance – they even think about the future. so, what should be the next thing to do?


this time they got a hint from the subconscious: “listen to the power mower – with a sock protected microphone – right here, right now – on the groovy elmschenhagen grass”. gesagt getan or sooner said than done or easier done than said.

lemonhorse / 21/05/2008 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch / 0 Comments

[Blaue Hoffnung entflammt… ]

Sie überleben auch wenn…


…die Nudeln beim essen auf den Gabeln festfrieren…


…und die Garage prüfbar arschkalt ist.


Denn die 2 amtlichen Super8 Wärmebeauftragten greifen ein.
Jeder Handgriff sitzt.


Die Hoffnung entflammt.

lemonhorse / 05/01/2008 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch / 0 Comments

[…des grünen Hegels Schmalfilmphilosophie]

Grüner Hegel
[Der Grüne Hegel]

Grüner Hegel
[Der Grüne Hegel mit Rotwein und Notizblock]

In einem Supermarkt (nahe der Autobahn) hat sich die Filmgruppe 24143 spontan den Grüne Hegel verliehen.

Hier die Pressemitteilung:
Der Grüne Hegel folgt dem Ruf der Garage und steht nun mit seiner Wirkungsmacht ganz im Denken der Schmalfilmästhetik.
Des Grünen Hegels Ansinnen ist es, sporadisch die sinnlichen-ästhetischen Wirklichkeiten in der muffig schäbigen Garage zu erfassen.
Man hat des grünen Hegels Schmalfilmphilosophie mit der realen Super8 Kassette verglichen, die, nachdem sie in der Schmalfilmkamera durch die Welt der zu belichtenden Objekte gleitet, am Ende wieder dort landet, von wo sie aufgebrochen ist – mitten im Emporsteigen des Bildes von der einfachen, naiven Wahrnehmung über das Bewusstsein, das Selbstbewusstsein, die Vernunft, Geist und Geschichte, bis hin zum verlotterten In-der-Welt-Seins des Schmalfilmgeistes.

lemonhorse / 17/10/2007 / Filmgruppe Laterna 24143 / 0 Comments

lemonhorse / 08/08/2007 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch / 0 Comments

[Lecker hausgemachtes… ]

…Pappmaché* gibt es jetzt bei Lennardo – ein bewährtes Hausrezept zum üblichen Ufo-Tunig.

[* Pappmaché ist eine formbare Masse aus Altpapier mit Zusatz von Leim, Mehl, Stärke, Gips, Ton, etc. wird in Formen gepresst, getrocknet, gefirnisst und bemalt – besonders geeignet für Skulpturen, Theaterdekorationen, Möbel und natürlich Ufos.]

lemonhorse / 01/08/2007 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch, Neila.Film / 0 Comments

[Ein Selbstgespräch der Filmgruppe 24143… ]

“Von Linienbussen und Peniskäse – ein essenzielles Selbstgespräch mit und durch die Filmgruppe 24143”

Es exisitiert in Linien, zwischen Tür und Angel, zwischen Dreiecksplatz und Lorentzendamm, Strasse und Wohnzimmer, hat natürlich rein gar nichts mit Super8 Film zutun, jedoch explizit mit Linienbussen (der KVG), mit Gaarden, mit Elmschenhagen, mit Schweine töten, mit Peniskäse – und dem zentralen Moment der Raufasertapete.


Symbolbild: Lemonhorse tanzt um ein nächtliches Gummigehirn an der Kieler Förde
// http://de.wikipedia.org/wiki/Ausdruckstanz

Filmgruppe 24143 im Selbstgespräch (04/2007)
Oder von Linienbussen und Peniskaese
Spontan verbale Verpsackungen der
Super8 Filmgruppe Laterna 24143
Aus Kiel Gaarden (Zeitstempel: 13.04.2007)

—> http://www.subfrequenz.net/mp3files/Archiv-RadioGaardistan/linienbusse_und_peniskaese_20070413.mp3

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lemonhorse / 20/05/2007 / Filmgruppe Laterna 24143 / 0 Comments

[La Morte in Jaguar Rossa…]

Ein paar Lebensfetzen von der Schmalfilmgruppe…

1) Wenn Thomasio frühmorgens auf dem Weg zur Arbeit aus rein biologietechnischen Gründen die Augen noch nicht richtig öffenen kann, so knallt ihm flugs ein Radfahrer samt Schmerzensgeldforderung in die Tür von einem Wagen, welcher ihm nicht gehört, der zudem dann einen Lackschaden hat, welchen er ebenfalls begleichen muss, ohne zuvor die heilige Haftpflichtversicherung abgeschlossen zu haben. Da weiss man jedenfalls wofür man arbeitet (schnelstmöglich ein Haufen Wohnmobile zusammenbasteln). Elendes Zusammenprallen von falsch berechneten wirklichkeitskoordinaten im Sonderangebot. All You can fuck.

2) Die Karaffe beherbergte noch etwas mit Wachstum begabten Schimmel welcher sanft auf dem verzweifelten Rotwein schwimmt. Erst nachdem die Karaffe gar wohl gesäubert vorliegt, fröhnen Lennardo und Lemonhorso, angeregt durch die Becher mit heissem Kaffee und Roststellen im inneren Weltenraum, eine Weltschmerz-Diskussion um die zerstreuten Gefühle, visuelle Libido und wenn möglich etwas gestalterische Geisteskräfte zu sammeln.
Technisch gesehen piepst das BIOS des Video-Schnitt-und-Sound Rechners gequält seinen zu-hohe-Feuchtigkeit-und-Kälte-Errorcode – aber alsbald ihm ein Heissluftradiator für ein paar Minuten beigestellt wird, besinnt er sich eines besseren und fährt mitsamt unserem freudigen Erwarten hoch.

3) Zur späten Stunde stellten wir verblüfft unter dem dreckigen Rotlicht (siehe Bild) fest, dass der Mörder in dem Jerry Cotton Film “Der Tod im roten Jaguar” ein Taxi fährt. (Der Tod im roten Jaguar, R: Harald Reinl, Drehbuch: Alex Berg , D+I 1968) ->> [ “Als Produzent Willeg Anfang der Sechziger Jahre mit seinen Heimatfilmschnulzen keinen Erfolg mehr hatte, beglückte er das deutsche Publikum mit Perlen der Filmkunst wie z.B .“Nackte Liebe in heißem Sand“ und „Das Stundenhotel von St. Pauli“. In der legendären „Jerry Cotton“ Filmreihe versuchte er allen Ernstes das märkische Viertel in Berlin als New York zu verkaufen. Großartig!!!” (Quelle: cultourpur.de)].

…ein Impuls zum Dialog der Satellittenszene mit Short und Götz:

[…] Short: …wo waren wir stehengeblieben?

Götz: …hhmmm also er fährt vor mit’m Taxi.

Short: …was? – der Mörder?

Götz: …richtig, er fährt vor mit’n Taxi und sagt: „Bitte Madam – Ihr Taxi steht bereit“ – also dann steht Sie vor ihm – guckt ihn lange an und merkt: irgendetwas stimmt nicht mit dem Mann – und er sagt: „Darf ich bitten?“….

Short: …lass mich raten, sie steigt ein.

Götz: (zustimmend) hmmm – und dann fahren sie los.

Short: Wohin? – Also jetzt bin ich gespannt.

Götz: Sie fahren über die Golden Gate Bridge – Jerry verfolgt sie mit seinem roten Jaguar. Sie sagt zu dem Taxifahrer: „Fahren sie bitte nicht so schnell!“ – Er sagt: „Sagen Sie mir nur wie ich fahren soll Madam, ich möchte in allen Dingen Perfekt sein – Perfekt sein befreit!“ …oh scheisse Störsignale… und dann will der Taxifahrer die Frau erschießen – aber Jerry ist natürlich zur Stelle und rettet die Frau – aber statt dessen wird der Taxifahrer erschossen… (Quelle: Neila Script V0.62 vom 27.01.2007 (unveröffentlicht))

[Anmerkung I (12/2009)]:
Der Dialog wurde im Zuge der Synchonischation stark gekürzt und überarbeitet ;)

[Anmerkung II: […] “Dabei hatte sich der damals 31-jährige Delfried Kaufmann, Mitarbeiter des Waschmittelkonzerns Henkel (Bastei sprach jahrelang vage von einem “Waschmittelvertreter Herr K.”), eigentlich einen Spaß erlauben wollen. >> [“Jerry Cotton – endlich enttarnt: Der FBI-Agent ist das Geisteskind des Vertreters Delfried Kaufmann…” >> welt.de/data/1998/05/06/661491.html (Von JÖRG WEIGAND; 06.05.1998)]]

4) Des weiteren vermute ich, dass der wackere Lennardo langsam genug von meiner Dario Agento [Dario Agento >> de.wikipedia] Filmreihe hat – ich habe mir vorgenommen ihn nicht weiter damit zu penetrieren – mal sehen ob’s klappt…

lemonhorse / 30/01/2007 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch, Neila.Film / 0 Comments

[Telefonzellenträume unter Null… ]

Monsieur Thomasio versinkt um 4:44 in die Gehirn-Autopilot gesteuerte Traumphase – die Computermaus wird selbst im sanften Schlummer noch fest umschlungen.
In Lennart und mir durchleuchtet zuletzt ein Funke von Super8-Film-Gestaltungswille die schwindende Nacht. Synchronisiert mit den 2 Radiatoren rauschen wir durch das Schwarz und Weiss der “Siggi und Hannah”-Szene. Verwickelt in die verletzten Dinge der verwirrten Herzen, tastend, im seelischen Blindflug. Zugleich war es das 59. Neila Drehbuch Update.
Weiter geht es mit der Linie 31 nach Kiel-Gaarden, die Unterkunft vergessener Träume – “Nächster Halt: Karlstal”: Morgentliche Menschenleere vermengt mit Urinduft, im Dunkel der Kantstein, nebenher eine gelb blinkende Ampel. In einer Telefonzelle am Vinetaplatz schläft jemand zusammengekauert unter Neonlicht, während sich Windschutzscheiben zart mit Eisblumen überziehen.

lemonhorse / 10/12/2006 / Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch, Neila.Film / 0 Comments