[Bilder und Angewandtes Misstrauen #1 … ]

Wann sind wir bereit das, was uns als Realität vermittelt wird, herauszufordern?
– fini (02.03.2026)


How do portraits help us honor the dead? A painted portrait can display our dearly departed in a most flattering way, but is this the most accurate? A still image of a loved one captures only a small fraction of their life. At best, it allows us to remember them in a positive light, but at worst, it permits us to project distorted memories onto them. // [“ … Wie helfen uns Porträts, die Toten zu ehren? Ein gemaltes Porträt kann unsere geliebten Verstorbenen auf äußerst schmeichelhafte Weise darstellen, aber ist dies auch die treffendste Darstellung? Ein Standbild eines geliebten Menschen fängt nur einen Bruchteil seines Lebens ein. Im besten Fall erlaubt es uns, ihn in positiver Erinnerung zu behalten, im schlimmsten Fall aber, verzerrte Erinnerungen auf ihn zu projizieren. …“]

From: „“Laura” is a haunting portrait that looms over cinema to this day“ C. Nelson-Lifson (July 11, 2024) | Source: https://tonemadison.com/articles/laura-is-a-haunting-portrait-that-looms-over-cinema-to-this-day/ | Laura ist ein US-amerikanischer Film noir des österreichischen Regisseurs Otto Preminger aus dem Jahr 1944 | https://de.wikipedia.org/wiki/Laura_(1944)
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gelöschtes Profil 9. Juli 2017, 10:19:27: Angewandtes Misstrauen ist gelebte Lebenserfahrung.
Nakamura 9. Juli 2017, 12:18:22: gelebte Lebenserfahrung ist, zu wissen, wem man Vertrauen schenken kann und wem nicht. Das ist das Wichtigste Fähigkeit im Leben ohnehin.
strangerinastrangeland Iwan Iwanowitsch Iwanow 9. Juli 2017, 11:44:52: Die Kunst dabei ist, nicht in heillosen Zynismus oder Misanthropie zu verfallen. // via

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“ … Was lässt uns weinen, lachen oder erschaudern? .. Die Untersuchung spannt dabei einen Bogen vom Theater der Empfindsamkeit des 18. Jahrhunderts bis zum zeitgenössischen Hollywoodfilm. … Was dabei als übergreifendes Prinzip in den Blick kommt, ist die Modulierung der Zuschauergefühle mittels der Gestaltung der Zeit ihres konkreten Erlebens. … Jenseits von Repräsentation und räumlicher Figuration geht es vor allem um die Bewegung, die den Film als Ganzes durchzieht: das Entrollen, Entfalten, Enthüllen der je besonderen Wahrnehmungswelt des einzelnen Films in der Gegenwart einer leibhaften Wahrnehmung des Zuschauers. Als wahrnehmendes, denkendes und empfindendes Subjekt realisiert der Zuschauer so Film als Intensitätsverkettung. Der Film, als Wahrnehmungsdispositiv gefasst [Das Wahrnehmungsdispositiv bezeichnet das Zusammenwirken technischer, räumlicher und diskursiver Rahmenbedingungen, die steuern, wie wir Welt wahrnehmen], wird zu einer verkörperten Wirklichkeit, einer leibhaft-psychischen Realität – die nicht die des Zuschauers ist. [und bildet das Zuschauergefühl und [die] Affektpoetiken.] Die titelgebende vierte Dimension bezeichnet die Zeit, in der sich der Film in der Wahrnehmung des Zuschauers als eine Welt enthüllt, die ihren eigenen Gesetzen folgt. Eine Welt, deren Sinnlichkeit und deren Empfindungsweisen sich grundsätzlich von denen unserer alltäglichen Weltwahrnehmung unterscheiden. …“ | Aus: „Zuschauergefühl und Affektpoetiken“ Prof. Dr. Hermann Kappelhoff: Kolleg-Forschungsgruppe Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder (Abgerufen: 26. März 2026) | Quelle: https://www.cinepoetics.fu-berlin.de/kappelhoff/Forschung/Text01_Zuschauergefuehl/index.html
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“ … Es gehört zu den Risiken des digitalen Zeitalters, als Gast in einem Airbnb heimlich von versteckten Minikameras gefilmt zu werden. Ein Fall am Bezirksgericht Dielsdorf zeigt nun aber, dass man nicht einmal in seinem eigenen Zuhause vor Familienangehörigen sicher ist. Sogar der Verteidiger bezeichnet die Handlungen des Beschuldigten im Gerichtssaal «als tiefen Eingriff in die Lebensverhältnisse», der bei den Betroffenen eine grosse Erschütterung ausgelöst habe. «Das Urvertrauen ist weg.» [Der 61-jährige Schweizer Geschäftsführer hat heimlich nicht weniger als 1398 Videoaufnahmen erstellt – und diese im Internet verbreitet. Dafür musste er sich nun vor Gericht verantworten.]…“ | Aus: „«Das Urvertrauen ist weg» – ein Mann versteckt Minikameras im Haus und filmt Familie und Gäste in intimen Situationen“ Tom Felber (23.10.2025) | Quelle: https://www.nzz.ch/zuerich/das-urvertrauen-ist-weg-ein-mann-versteckt-minikameras-im-haus-und-filmt-familie-und-gaeste-in-intimen-situationen-ld.1908235
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Kontext / Gedankensprung: “ … Augen der Angst (Originaltitel: „Peeping Tom“) ist ein Spielfilm-Thriller von Michael Powell, der 1959 in Großbritannien gedreht wurde. … Peeping Tom hat ein unangenehmes Thema… „Doppelbödiger Thriller, der zu seiner Entstehungszeit einen Skandal auslöste und die Karrieren von Karlheinz Böhm und Regisseur Powell schlagartig beendete. Rückblickend gesehen ein erstaunlich moderner Film über den Zusammenhang von Schaulust, Todessehnsucht und sexueller Neurose.“ … „Krankhaft, abwegig und peinlich geschmacklos“, so urteilte der katholische Filmdienst bei der deutschen Erstaufführung. Das deutsche Kinopublikum wurde zum ersten Mal mit der Lust an Gewalt konfrontiert und protestierte heftig. Auch im Ausland waren die Kritiken vernichtend. … Heute zählt der Film zu Powells Meisterwerken. …“ | Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Augen_der_Angst ( 25. März 2026)
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“ … In ihrem Einführungsvortrag »Emotionsvermittlung und Emotionalisierung in Literatur und Film« stellte Poppe zu Beginn der Tagung einige zentrale Erkenntnisse sowie noch ungelöste Probleme der mit filmischen und literarischen Kunstwerken befassten Emotionsforschung heraus: Sie verwies auf die Diskussion über mögliche Unterschiede zwischen Emotionen, die sich auf reale bzw. auf fiktionale Gehalte richten, auf das in der literatur- und medienwissenschaftlichen Forschungsliteratur unterschiedlich weit gefasste Spektrum der auf Kunstwerke bezogenen Typen von Emotionen (fiktionale, Artefakt- und Meta-Emotionen) sowie auf die Annahme verschiedener Rezeptionsmodi (Empathie, Sympathie, Identifikation, Beobachtung) und deren Bedeutung für die Erklärung verschiedener Arten emotionaler Wirkungen von Kunst. Poppe hob hervor, es sei zum einen noch unklar, wie das Verhältnis von Betrachter und Kunstwerk genauer bestimmt werden könne, und zum anderen, welchen Einfluss die Form der medialen Vermittlung in diesem Zusammenhang ausübe. … Burkhard Meyer-Sickendiek (Berlin) verfolgte in seinem Beitrag zum Thema »›Lyrisches Gespür‹, oder: Stimmungen als Gegenstand der Poesie« einen phänomenologischen Ansatz: Hermann Schmitz’ ›Neue Phänomenologie des Fühlens‹ stelle eine integrative Grundlage für die aus seiner Sicht nötige Aktualisierung des Stimmungsbegriffs dar. Meyer-Sickendiek bediente sich vor allem des Begriffs des »Gespürs«, verstanden als Fähigkeit, auch Stimmungen oder einen ähnlichen verborgenen, nicht sichtbaren Sachverhalt als Atmosphäre wahrzunehmen. … Das Spektrum geht dabei jedoch über das Atmosphärische der Neuen Ästhetik und das Leiblichkeits-Prinzip … hinaus, wo sich nicht nur zum Beispiel durch entsprechendes Bildinventar dargestellte »großstädtische« und »kleinstädtische« Atmosphären finden, sondern etwa das Erspüren von Räumlichem oder ein temporales Gespür, also eine spürende Präsenz der Vergangenheit in der Gegenwart …“ | Aus: „Anna Fenner und Claudia Hillebrandt, Mediale Emotionen. Filmische und literarische Emotionalisierung im Vergleich“ (Emotionsvermittlung und Emotionalisierung in Literatur und Film. Interdisziplinäre Tagung am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) in Bielefeld. 18.-20.11.2010, pdf (06.01.2011) | Quelle: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0222-001445 | Quelle: #2 https://d-nb.info/1009399446/34&ved=2ahUKEwj_5fvX0L2TAxUvSPEDHc71KbAQFnoECDoQAQ&usg=AOvVaw1m1aQlc1xlcoESKt5N-pAr
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“ …Das, was als die Seele oder das Innere eines Menschen angesprochen wird, ist erst durch [ein] Sprachspiel konstituiert worden und unabhängig davon gar nicht erfassbar [http://de.wikipedia.org/wiki/Sprachspiel] … Nun dürfen aber Wittgensteins Aussagen über die physische und die logische Unmöglichkeit eines Blickes ins Innere des Menschen nicht als Beitrag zur Metaphysik der Seele missverstanden werden. Er spricht nicht von Eigenschaften der Seele, sondern von Eigenschaften des Sprachspiels über die Seele; er behauptet nicht, die Seele sei letztlich unerforschlich, sondern dass „unser Sprachspiel (…) auf unwägbarer Evidenz beruht“. … Damit ist die Frage, was es mit diesem Innenleben, mit dem Inneren des „Ausdrucks“ nun auf sich hat, noch nicht beantwortet. Wir wissen nur, dass es weder offensichtlich noch unerkennbar ist: Was ist es aber wirklich? Oder, anders formuliert: Was ist die Seele? – Wittgenstein gibt darauf eine überraschende Antwort: Die Seele ist nur ein Bild. Sie ist ein Bild, das wir uns vom Menschen machen, weil das menschliche Benehmen nicht […] vorhergesagt werden kann. Für diese Unsicherheit über das Verhalten der anderen haben wir unzählige Redeweisen, neben den schon genannten, von Wittgenstein angeführten („Wir können uns immer irren; wir können nie sicher sein; was wir beobachten, kann immer noch Verstellung sein.“), [dazu] fallen mir noch ein: „Ich kann in ihn nicht hineinschauen“, „Sie macht sowieso immer, was sie will“ oder „Ich habe ihn nie verstanden“. … “ | Aus: „FREIHEIT DES AUSDRUCKS – Zwei sprachphilosophische Annäherungen an ein Menschenrecht“ Florian Oppitz (Wien 2002) | Quelle: (sammelpunkt.philo.at)
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“ … Das „Trust-Aesthetics Paradox“ bezeichnet den kategorialen Konflikt zwischen der visuellen Anziehungskraft KI-generierter Inhalte und dem transaktionalen Misstrauen europäischer Konsumenten gegenüber autonomen algorithmischen Systemen im digitalen Handel. Generative künstliche Intelligenz (generative KI) produziert ästhetisch ansprechende Bilder, deren Bewertungswerte menschliche Fotografien in kontrollierten Messungen konsistent übertreffen (Neyra et al., 2025). Agentenbasierte künstliche Intelligenz (agentische KI), die eigenständig kaufmännische Entscheidungen trifft, erzeugt bei denselben Konsumenten ein tiefgreifendes transaktionales Unbehagen, obwohl diese die ästhetische Qualität synthetischer Bilder positiv bewerten. [Psychologische Situations-Ästhetik] Das Trust-Aesthetics Paradox weist einen inneren logischen Widerspruch auf, der die zugrundeliegenden Theorien an eine erkennbare Grenze führt. Je präziser ein KI-System ästhetische Präferenzen optimiert, desto erkennbarer wird seine algorithmische Natur, da hyperperfekte Bildparameter als nicht-menschlich gedeutet werden. Gleichzeitig gilt. Je autonomer ein KI-System agiert, desto stärker wird das Misstrauen gegenüber seinen Entscheidungen. … “ | Aus: „Das Trust-Aesthetics Paradox: Ästhetische Überlegenheit generativer KI und transaktionales Misstrauen im E-Commerce (Werbepsychologie LXII, Lexikon der Werbe- und Konsumentenpsychologie)“ Andreas Wellner University of Applied Sciences BFI Vienna (March 2026) | Quelle: https://www.researchgate.net/publication/401693354_Das_Trust-Aesthetics_Paradox_Asthetische_Uberlegenheit_generativer_KI_und_transaktionales_Misstrauen_im_E-Commerce_Werbepsychologie_LXII

“ … Der Streit um die Wehrmachtsausstellung vor wenigen Jahren machte deutlich, welche Brisanz Fotos aus dem Zweiten Weltkrieg bis heute haben [https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_die_Wehrmachtsausstellung]. Die falschen Beschriftungen von Abbildungen berührten eines der Grundprobleme der Fotografie, die Frage nach der Objektivität und Authentizität des Lichtbildes […“So zeigten manche Fotos eine Reihe nackter Juden, nicht aber ihre Ermordung, wie die Bildunterschrift behauptete. … fehlende oder unpräzise Herkunftsangaben für manche Fotografien. Ohne diese sei aber keine Zuordnung der verantwortlichen Täter möglich. Fotos ohne solche Angaben könnten zu einer falschen Einordnung der Verbrechen führen. … fehlende didaktische Hilfestellung zum Verständnis der gezeigten Bilder. Sie erzeugen Schock und Entsetzen, aber ließen die Betrachter mit Fragen über die Hintergründe allein. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrmachtsausstellung (13 Januar 2026)] . War wirklich das abgebildet, was man auf den Bildern zu sehen glaubte? Welche Beweiskraft hatte das Dargestellte? Fragen der politischen Instrumentalisierung und Wirkung betreffen nicht nur Bilder von Verbrechen der Wehrmacht, sondern Fotografie in einer Diktatur generell. Fotos haben Quellenstatus für die Beschäftigung mit dem Dritten Reich, der Fotohistoriker Rolf Sachsse bezeichnet im vorliegenden Buch die Fotografie als „die Basis der historischen Erinnerung an diesen Staat“. Unter dem beziehungsreichen Titel „Die Erziehung zum Wegsehen“ hat sich Rolf Sachsse den unterschiedlichen Aspekten der Fotografie im NS-Staat gewidmet. … “ | Aus: „Aus: Frank Schmitz: [Rezension zu:] Sachsse, Rolf: Die Erziehung zum Wegsehen. Fotografie im NS-Staat, [Dresden] 2003. In: ArtHist.net, 29.03.2004. Letzter Zugriff 26.03.2026. | Quelle: https://arthist.net/reviews/58

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“ … In der Tat ist Design – inklusive Selbstdesign – vor allem ein Mechanismus zur Erzeugung von Verdacht. Die gegenwärtige Welt des totalen Designs wird oft als eine Welt der totalen Verführung beschrieben, aus der die Unerfreulichkeit der Realität verschwunden ist. Dem möchte ich widersprechen mit der Behauptung, dass die Welt des totalen Designs vielmehr eine Welt des totalen Verdachts ist, eine Welt der latenten, hinter den designten Oberflächen lauernden Gefahr. Das primäre Ziel des Selbstdesigns besteht darin, den Verdacht eines potentiellen Betrachters zu neutralisieren, einen Effekt der Aufrichtigkeit zu produzieren, der in der Seele des Betrachters Vertrauen erweckt. In der heutigen Welt sind alle mit der Produktion von Aufrichtigkeit und Vertrauen beschäftigt – und doch war dies, und ist dies immer noch, die Hauptbeschäftigung der Kunst in der gesamten Zeit der Moderne: Der moderne Künstler hat sich immer schon als die einzige aufrichtige Person in einer Welt der Heuchelei und der Korruption positioniert. …Doch der rousseauistische Glaube an die Entsprechung von Aufrichtigkeit und Null-Design ist in unserer Zeit geschwunden [Null-Design versucht, für den Betrachter auf künstliche Weise einen solchen Riss zu erzeugen und ihm damit zu ermöglichen, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind.]. … Die Säkularisierung der Kunst hingegen bringt ihre radikale Entwertung mit sich. Aus diesem Grund behauptet Hegel am Anfang seiner „Vorlesungen über die Ästhetik“, dass die Kunst eine Sache der Vergangenheit sei. Kein moderner Künstler kann erwarten, dass jemand vor seinem Kunstwerk kniet und betet, dass er praktische Hilfe von ihm erbittet oder es benutzt, um Gefahr abzuwenden. Heute ist man höchstens bereit, ein Kunstwerk interessant zu finden und natürlich zu fragen, was es koste. Der Preis immunisiert das Kunstwerk bis zu einem gewissen Grad gegen den Geschmack des Publikums – würden ökonomische Erwägungen nicht den unmittelbaren Ausdruck des Publikumsgeschmacks begrenzen, wäre ein grosser Teil der Kunst, die heute im Museum steht, längst schon im Müll gelandet. …“ | Aus: „Selbstdesign und Ästhetische Verantwortung. Oder von der Produktion der Aufrichtigkeit“ Boris Groys *1947 | Quelle: https://whtsnxt.net/060
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“ … Amnesty International: Die Menschenrechtsorganisation illustrierte Polizeigewalt in Südamerika mit KI-Bildern. Kennzeichnung? Fehlanzeige. Das kam nicht gut an. „Bislang war es immer so, dass ein fotografisches Abbild ein Vorwegvertrauen genossen hat. Menschen haben Bildern einen bestimmten Wahrheitsgehalt zugebilligt“, erklärt Pawlowski. …“ | Aus: „Künstliche Intelligenz als ethische Herausforderung“ Felix Klein (30. September 2024) | Quelle: https://www.haw-kiel.de/news/kuenstliche-intelligenz-als-ethische-herausforderung/
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“ … Ich fühle mich seit einiger Zeit immer abgestoßener von bebilderten Medien. Ganz pauschal jede Art von visuellem Medium widert mich an. Sie sind voller Bilder und Sprache, denen man nicht trauen kann. Stumpfer Journalismus, der in Abhängigkeit von Meta dahin pauschalisiert. Dopaminabhängigkeiten als Lock-In-Methode für die verschiedenen Anbieter soziale Medien. Scheinbare, dürre Sozialität mit der gesamten Welt. Die seltsame Gleichzeitigkeit der Dinge, die uns immer mehr abstumpft gegenüber dem, was wir als Einzelwesen ganz direkt erleben könnten. Und überall Unterhaltung, vor der wir uns kaum noch retten können. … Wann führen wir phantastische Diskussionen, die unsere Köpfe zum rauchen bringen? Wann sind wir bereit das, was uns als Realität vermittelt wird, herauszufordern? …“ | Aus: „Willkommen im bunten Faschismus – 15.Brief: Warum wir lieber scrollen als denken – über Bilderwelten und die Lust am Wegsehen.“ fini (02.03.2026) | Quelle: https://blogs.taz.de/finiskleinerlieferservice/2026/03/02/willkommen-im-bunten-faschismus/