[Übrigens, so nebenbei (Chaos) #3 … ]

Chaos by Wenceslaus Hollar (1607–1677) | via

// “ … Das Chaos (von altgriechisch χάος cháos) ist ein Zustand vollständiger Unordnung oder Verwirrung (Wirrwarr) und damit der Gegenbegriff zu Kosmos, dem griechischen Begriff für die (Welt-)Ordnung oder das Universum. … Die Bezeichnung Chaot wird in der Regel abwertend und polemisch verwendet. Im Alltag bezeichnet man damit meist einen sehr unordentlichen und schlecht organisiert auftretenden Menschen. Des Weiteren dient das Wort „Chaot“ (aber auch „Krawallmacher“) als politischer Kampfbegriff, um Angehörige gewaltbereiter sozialer Gruppen zu bezeichnen, besonders im Zusammenhang mit Straßenschlachten und Ausschreitungen. So wird in vielen Massenmedien der Begriff unter anderem für Hooligans verwendet. Vor allem Anarchisten, Autonome und Punks werden in politischen Auseinandersetzungen abwertend als „Chaoten“ bezeichnet. Der Begriff wird aber auch für rechtsradikale Skinheads verwendet. Die Punkszene bezieht sich selbst positiv auf den Begriff und veranstaltete seit den 1980er Jahren mehrmals sogenannte „Chaostage“. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Chaos (17. Februar 2019 )

lemonhorse / 26 Februar 2019 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Übrigens, so nebenbei (Lebenszufall) #2 … ]

Impuls durch –> Muetzenfalterin (Februar 5, 2019): „Aus einer Laune heraus stirbt man, aus einer anderen heraus, erlangt man das Leben.“ | Quelle: https://muetzenfalterin.wordpress.com/2019/02/05/11-5/

ΑΝΑΓΚΗ [Bedürfnis, Zwangsläufigkeit, Personifizierung des unpersönlichen Schicksals] – Gilbert Bayes, Albion Gardens (Kent, 1920) | via // https://archive.org/stream/studiointernatio72lond#page/112/mode/2up („Studio international“ – Publication date 1893, Topics Art, Decoration and ornament – Publisher London, Cory, Adams & Mackay)

// Memo: “ … Ananke (griechisch „Bedürfnis“, „Zwangsläufigkeit“) war in der griechischen Mythologie die Personifizierung des unpersönlichen Schicksals, im Unterschied zu dem von den Moiren zugeordneten persönlichen (gerechten) Schicksal und zu Tyche, die für den sowohl zum Glück als auch zum Unglück blinden Lebenszufall steht. In Tragödiendichtungen erscheint sie als die oberste Macht, der selbst die Götter gehorchen. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Ananke_(Mythologie)

lemonhorse / 26 Februar 2019 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gedanken.Memo / 0 Comments

[Der Eros des Schwierigen #1 … ]

Steve Wasserman (03.02.2015): “ … [Susan Sontag] war hungrig nach ästhetischem Vergnügen, wurde aber zugleich von der Last einer Moral heimgesucht, der rein ästhetische Genüsse als reiner Zeitvertreib gelten, für den man sich schuldig fühlen muss. Sie strengte sich gewaltig an, um sich von der erstickenden Enge dieser Tradition zu befreien. Sie ging sogar so weit, aus ihrer persönlichen Zwangslage ein allgemeines Leiden zu machen. Ihr Aufruf „Statt einer Hermeneutik brauchen wir eine Erotik der Kunst“, der letzte Satz ihres Essay „Gegen Interpretation“ von 1964 … Sie glaubte nicht, dass der erste Gedanke, den man hat, gleich der beste sei. Sie wusste, dass das, was mit Kulturkritik auf dem Spiel steht, nichts weniger als das Bild ist, das eine Gesellschaft von sich selbst hat. Und sie wusste, dass keine der aufregenden digitalen Neuerungen uns von der Notwendigkeit jener Strenge enthebt, die solch eine Abrechnung mit sich selbst ermöglicht. … „Wir leben in einer Kultur, in der auf der Suche nach einer radikalen Unschuld der Intelligenz jede Relevanz abgesprochen wird. Oder sie wird als Instrument von Autorität und Repression missbraucht. Meiner Ansicht nach ist nur einer Art der Intelligenz eine Verteidigung wert, die kritisch, dialektisch und skeptisch ist und Dinge nicht vereinfacht.“ Sie verfocht den Eros des Schwierigen. …“ | https://www.tagesspiegel.de/kultur/susan-sontag-revisited-sie-war-eine-getreue-anhaengerin-der-ernsthaftigkeit/11317032-3.html // https://de.wikipedia.org/wiki/Susan_Sontag

lemonhorse / 15 Februar 2019 / Daten.PolitixMicro, Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Gespaltene.Deutung, Global.Politix:Micro, Kunst.Encoder, Realitaets.Tunnel / 0 Comments

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #25… ]

In Frankreich bin ich viel bekannter als hier. Die müssen großartige Untertitel haben. (Woody Allen)

Dominik Kamalzadeh, DER STANDARD, 6.11.2013: “ … [ „Blue Jasmine“ ist ein großartiger Horrorfilm aus dem Hochkapitalismus (Wolfgang Höbel) … ] Mit der Wiederbegegnung von Jasmine und Ginger kommt es zum unvermeidlichen Culture-Clash … Natürlich ist der Blick der gefallenen Schwester auf die anspruchslosere, aber gutherzige Jüngere von viel Klassendünkel verstellt. Deren Männerwahl bringt Jasmine aus der Fassung. In ihren Augen nimmt sich Ginger damit alle Chancen. Dass sie sich allerdings selbst mit dem allergrößten Ekel (Alec Baldwin, mit großer Ungezwungenheit) abgegeben hat, blendet sie ganz aus. …“ | https://derstandard.at/1381370941804/Der-Schwindel-der-auf-den-Absturz-folgt | [Habe mir Blue Jasmine gestern angeschaut: … Konkreter kann man die Absurditäten des gegenwärtigen Zeitgeists fast nicht mehr herausarbeiten, Pippilotta Viktualia Langstrumpf – 9. November 2013, 23:34:30 ] // https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Jasmine

Read on ‚Sonntag‘ (Februar 11, 2019): “ … Neben mir sitzen zwei Frauen beide tragen Cashmere Pullover und Perlen am Hals, sie riechen nach schwerem Parfum und in der Pause ziehen sie über Penelope her. Penelope ist ihre Freundin und für nach dem Konzert ist ein Tisch in einem Restaurant reserviert in dem Dublin so tut als sei es eigentlich London. Aber wenn man den beiden Damen so zu hört, dann ahnt man nichts von der Freundschaft zu Penelope, sondern nur etwas davon, dass die Häme keine Altersgrenze hat und so wird erst Penelopes Sohn verlacht, ihr Ehemann verachtet, ihre Sucht nach Vitamintabletten bewiehert und am Ende ist Penelope nur noch ein trauriger Schatten ausgestreckter und wohl manikürter Fingernägel. Wer glaubt nur im Internet sei der Ton hart und rau, der wird am Konzerthausnachmittag eines Besseren belehrt. Man versteht auch Schubert noch einmal besser, der vielleicht auch deshalb so viele Lieder vertonte, damit der Krach der Welt ihn doch nicht mehr so hart und so unerbittlich erreichte. …“ | https://readonmydear.com/2019/02/11/sonntag-26/

lemonhorse / 12 Februar 2019 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Realitaets.Tunnel / 0 Comments

[Memento mori #6… ]

Germanbob #26 “ … Es ist unglaublich, wie selbstverständlich die Menschen um einen herum sind, bis sie plötzlich nicht mehr da sind. Heute ist es genau 6 Monate her, dass meine Freundin einen tödlichen Unfall hatte. In meinem Bekanntenkreis könnte ich mir die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn ich sehe, wie die Menschen teilweise mit ihren Partnern umgehen. Vielleicht sollte man sich manchmal versuchen daran zu erinnern, was man an einem Menschen hat und ihm/ihr das zeigen. …“

Amalias deutsche Schwägerin #26.1 “ … Ihren Bekannten ist einfach nicht bewusst, dass sich von einer auf die andere Sekunde alles ändern kann …“

Renfrew #49 “ … Wie wohltuend es ist, in [ ] Kommentaren mal keine Häme, keine Schläge unter die Gürtellinie und keinen Zynismus zu lesen, sondern fast nur Verständnis, Empathie und Stille, die dem Unfassbaren seine Würde gibt. …“

Kommentare zu https://www.zeit.de/gesellschaft/2018-03/trauerbewaeltigung-tod-freund-beziehung

lemonhorse / 18 Januar 2019 / Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Realitaets.Tunnel / 0 Comments

[Mythen meiner Kindheit #9… ]



// (… ‚Vater und Sohn‘ Bücher flogen oft in meinem Kinderzimmer umher – und ich wusste lange Zeit nichts über das Schicksal des Autors…)

Nachtrag / Kontext (1) // Christian Schröder (04.07.2001): “ … „Ich schlief, als Vater starb“, hat Christian Ohser später erzählt. Christian ist der Sohn von Erich Ohser, und wenn man alte Fotos von ihm sieht, lässt sich eine frappierende Ähnlichkeit mit dem Co-Helden der Bildgeschichten nicht bestreiten: dieselbe Stupsnase, derselbe Wuschelkopf. Er war 13, als der Vater seinem Leben ein Ende setzte, und lag mit Diphterie im Bett. … Das Werk seines Vaters hat ihn nie losgelassen. „Ich habe Chinesen getroffen“, sagte er, „die mir erzählten, dass sie ihre Kinder nach den Vater-und-Sohn-Büchern erziehen.“ … In Düsseldorf ist Christian Ohser jetzt an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Er wurde 69 Jahre alt und blieb doch ein Leben lang Kind: als Sohn aus den Bildgeschichten, die jeder kennt. …“ | https://www.tagesspiegel.de/kultur/der-sohn-des-zeichners-e-o-plauen-christian-ohser-ist-tot-das-vaterkind/238960.html

Nachtrag / Kontext (2) // Peter Pisa (17.06.2014): “ … Hier liebt ein Vater seinen Sohn, sie sind ein zärtliches, verspieltes Team gegen Dummheit, Fantasielosigkeit, Unmenschlichkeit. Sie halten zusammen, selbst wenn es „die da oben“ – Lehrer, Parkwächter, Polizisten – auf sie abgesehen haben. … Er wurde denunziert, Goebbels selbst gab dem „Volksgerichtshof“-Präsidenten den Befehl zum Todesurteil. Erich Ohser erhängte sich 1944 vor dem Prozess in seiner Zelle. Er war 41. Sein Sohn war damals 13. … Auf ihrem Grabstein ist eine Zeichnung aus der 192. und letzten Geschichte eingraviert: Vater und Sohn halten einander an der Hand und verlassen die Welt. …“ | https://kurier.at/kultur/erich-ohser-hinter-vater-und-sohn/70.670.958 — // https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Ohser

lemonhorse / 26 November 2018 / Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder, Realitaets.Tunnel, Visual.Notes / 0 Comments

[Irrationalismus und das Romantische Erbe #4 … ]


(Ginsberg, Leary, Lilly, 1991)

“ … In the province of the mind, what one believes to be true is true or becomes true, within certain limits to be found experientially and experimentally. These limits are further beliefs to be transcended. In the mind, there are no limits … In the province of connected minds, what the network believes to be true, either is true or becomes true within certain limits to be found experientially and experimentally. These limits are further beliefs to be transcended. In the network’s mind there are no limits. …“ From: John C. Lilly: „The Human Biocomputer“ (1974) | https://en.wikiquote.org/wiki/John_C._Lilly

“ … Schleiermacher wendet sich an die Gebildeten, die zwar unangenehm weltverhaftet sind, aber sicherlich in der Lage, mit ihm den „beschwerlichen Weg“ ins Innere des Menschen zu gehen. Denn Religion ist im Menschen angelegt und gehört einer eigenen „Provinz im Gemüthe“ an. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cber_die_Religion._Reden_an_die_Gebildeten_unter_ihren_Ver%C3%A4chtern (‚Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern‘, 24. April 2018)

Martin Teske (21.11.2018): “ … Religion sei nicht Moral und Lehre, sondern Anschauung und Gefühl, ein „heiliger Instinkt“, die „zarteste Blume der Phantasie“. Das mystische Einswerden mit dem Universum, sagt er, ist der heilige Moment der Religion. Es ist ein durch und durch romantischer Ansatz, mit dem Schleiermacher aufgeklärten Denkern begegnet. Er sucht sozusagen nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner mit den Verächtern, er nimmt Religion in Schutz vor allem, was nicht zu ihr gehört. … Religion lebe nicht im Denken und Handeln, sondern in Anschauung und Gefühl des Universums. … Jeder sei auf seine Weise religiös, erfasse immer nur eine ganz bestimmte Perspektive ein- und derselben Religion. Religion sei als „edle Anlage“ in jedem Menschen begründet. Dass Schleiermacher mit dieser Beschreibung – eine Definition kann man das alles nicht nennen – nicht gerade Zustimmung in der Amtskirche findet, versteht sich von selbst. … Schleiermacher will sogar zugeben, „dass eine Religion ohne Gott besser sein kann, als eine andre mit Gott“. Der jugendliche Heißsporn – Schleiermacher ist gerade gut 30 Jahre alt, als er die „Reden“ schreibt …“ | https://www.tagesspiegel.de/wissen/zum-250-geburtstag-von-friedrich-schleiermacher-romantiker-der-religion/23662064.html

“ … Zum „Schleiermacher-Fest“ 1868 erschien eine Karikatur „Was man jetzt in Berlin unter Schleier-Macher versteht“, welche die Verschleierung der Vernunft mit dem Gewande der Orthodoxie zeigt. Auch Friedrich Wilhelm Joseph Schelling sparte 1799 nicht an „Widerporstigkeit“ vor allem gegen die Reden, aber auch den Tenor einer an Fichte, Goethe und Spinoza orientierten Religionsphilosophie und deren Popularisierung überhaupt: „Zwar, als sie sprachen davon so trutzig, Wurd ich eine Weile stutzig, las, als ob ich was verstehen könnt, Darum so Reden als Fragment.“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schleiermacher

lemonhorse / 22 November 2018 / Daten.PolitixMicro, Found.Stuff, Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Der tragische Wahrheitsbegriff… ]

“ … Der „tragische Wahrheitsbegriff“ [(Nietzsche)] sei an der Kunst orientiert: „Es ist die Wahrheit der Kunst, den Schein als Schein zu schaffen und in seinem Scheinsein zu vergegenwärtigen. ‚Schein‘ sei im ontologischen Begriff die Aussage, die den Möglichkeitscharakter des Daseins bewahrt. „Das Dasein der ‚Tierheit‘, aus der wir ‚für gewöhnlich‘ nicht herauskommen, ist ‚sinnlos‘, während die Erlösung in der ‚metaphysischen Bedeutsamkeit‘ besteht. Der Gegensatz von Tierheit und Erlösung zum höheren Selbst ist der von ‚metaphysischer Bewußtlosigkeit‘ und Selbstbewußtsein. Dieser Gegensatz verweise erneut auf den Gegensatz von Konvention und Intuition. … Das Faszinierende der ästhetischen Produktion ist [], dass sie – wie Subjektkonstruktionen übrigens auch – nicht wie die Wissenschaft auf Verallgemeinerungen angewiesen ist. … “ | Aus: »Ich kratz ihr die Augen aus« – Phantasmen einer Welt ohne den Anderen – Bildungsprozesstheoretische Lektüren nach Jacques Lacan – Wissenschaftliche Hausarbeit von Tim Schmidt (2010) | Quelle: http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2012/5809/pdf/Dissertation.pdf

lemonhorse / 14 November 2018 / Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Zum Wahn der Liebe #69 … ]

Joeph Roth über den Film „Unter den Dächern von Paris“ (Frankfurter Zeitung, 28.Oktober 1930): “ … Sie fällt! Sie liebt, sie tanzt, man würfelt um sie … Heute lässt sie sich erobern und morgen lediglich gewinnen. In ihrer schönen kleinen Brust sind ihres Zufalls Sterne. …“

Unter den Dächern von Paris (1929)
https://de.wikipedia.org/wiki/Unter_den_D%C3%A4chern_von_Paris

Rene Clair – Sous les toits de Paris 1930 VOS (Pola Illéry)
-> https://www.youtube.com/watch?v=Hzq7N9_Irt4

lemonhorse / 11 Oktober 2018 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #20… ]

Terry Gilliam (77) [26.9.2018]: “ … Ich sehe diesen Unterschied zwischen Realem und Imaginärem nicht, für mich sind das zwei Kräfte, die permanent umeinander herum tanzen. Die Beziehung zwischen den beiden ist doch, worum es in Don Quixote geht. Da der Träumer, der Fantastiker, der Wahnsinnige, dort der Pragmatiker in Person Sanchos. Es geht nicht um eine Person, sondern um die Beziehung der beiden. … Wenn man die Absurdität nicht akzeptiert, hat man unter Garantie ein erbärmliches Leben. …“ | https://derstandard.at/2000088072233/Ex-Monty-Python-Mitglied-Terry-Gilliam-Wir-leben-in-der

Adam Kowalski #30: “ … Man stelle sich nur vor, heute würde jemand einen Film drehen, in dem Burgen mit Kühen beschossen oder Kaninchen von heiligen Handgranaten in die Luft gejagt werden. …“ | https://www.zeit.de/kultur/film/2018-09/terry-gilliam-interview-comedian-satire-politische-korrektheit?cid=22392373#cid-22392373

Zeitabzuhauen #63: „… [‚Wir leben heute in einer Ära der Heuchelei. Die Wahrheit ist nichts mehr wert. Orwell pur, George wäre so zufrieden. Schwarz ist weiß, unten ist oben. … Ich weiß eigentlich nicht mehr, was die Leute denken. Alles, was ich je getan habe, war eine Reaktion auf die Welt. Heute würde ich nicht mehr wissen, wo ich beginnen soll.‘] Terry, ich hab dich lieb. Echt. Dieser Mann hat mir mit TIME BANDITS, BRAZIL, 12 MONKEYS und anderen noch viel schrägeren Filmen früh die Augen geöffnet, wo diese bekloppte Menschheit mal hingehen könnte. Und siehe da: Hier sind wir jetzt! …“ | https://www.zeit.de/kultur/film/2018-09/terry-gilliam-interview-comedian-satire-politische-korrektheit?cid=22393947#cid-22393947

lemonhorse / 26 September 2018 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder / 0 Comments

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