[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #54… ]

Das Miniatur Wunderland in der Hamburger Speicherstadt | via
// https://de.wikipedia.org/wiki/Miniatur_Wunderland

“ … Das Wort Modell entstand im Italien der Renaissance als ital. modello, hervorgegangen aus lat. modulus, einem Maßstab in der Architektur, und wurde bis ins 18. Jahrhundert in der bildenden Kunst als Fachbegriff verwendet. … Die Modellbildung abstrahiert mit dem Erstellen eines Modells von der Realität, weil diese meist zu komplex ist, um sie vollständig abzubilden. … Ein Ziel eines Modellierers ist generell die Reduzierung der Komplexität des Modells gegenüber der Realität. Ein häufiger Trugschluss ist daher, ein Modell mit der Realität gleichzusetzen. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Modell (Juli 2020)

Irena Güttel (24.11.2020): “ … „Man kann sich seine eigenen heile Welt bauen, unabhängig von dem, was draußen passiert“, beschreibt Böhlein, selbst passionierter Modelleisenbahner … Vor allem bei den Gleisen sei die Nachfrage gestiegen, weil nun viele ihre Anlage ausbauten. „Krisenzeiten sind für die Modelleisenbahn nicht die schlechtesten Zeiten“, meint [Jens Beyer] … “ | https://www.heise.de/news/Modelleisenbahn-Heile-Welt-in-der-Coronazeit-4969255.html

Harald Schaub („Störungen und Fehler beim Denken und Problemlösen“ (Datum?)) “ … Handeln in komplexen Realitäten ist […] gekennzeichnet durch ständig neue Probleme und Schwierigkeiten,durch Misserfolge, Pannen und Enttäuschungen. Es ist kaum verwunderlich, wenn in solchen Konstellationen die Tendenz zur „Einkapselung“ in gut beherrschte Realitätsausschnitte zu beobachten ist. … “ | https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/ae/allg/enzykl_denken/Enz_09_Schaub.pdf

“ … Der Mechanismus, der Lebewesen zu autonomen Systemen macht, [ist] die Autopoiese“ (Maturana und Varela, 1987: 55). … “ Als Beispiel für die Autopoiese kann die Zelle gelten. Sie ist ein Netzwerk chemischer Reaktionen, die Moleküle in der Weise produzieren, dass diese genau das Netzwerk aus Reaktionen erzeugen, welche schließlich die Zelle selbst erzeugte.“ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Interaktion eines Lebewesens mit seiner Umgebung durch die Art bestimmt wird, wie es die Umgebung sieht und wie es diese zu seiner „Umwelt“ macht. Die Umgebung an sich ist unveränderlich, aber ihre Bedeutung verändert sich je nach „innerem Zustand“ des Lebewesens (von Uexküll und Wesiack, 1998: 47). “Was für das (jeweilige) System Umwelt ist, ergibt sich […] nicht objektiv, sondern […] aus der selektiven Perspektive des (jeweiligen) Systems selbst. So gesehen produziert das (jeweilige) System sich […] seine Umwelt, nämlich das, was es als Umwelt ansehen will und kann“ (Reinhold, 1997: 669-670). Umgebung und Lebewesen sind daher nicht nur physikalisch-chemisch definiert, sondern lassen sich erst durch ihre Beziehung definieren. …“ | Aus: „Zur Entstehung der individuellen Wirklichkeit und ihrer Bedeutung in der Medizin im Werk von Thure von Uexküll und Wolfgang Wesiack“ Carina Storp (2009) | Quelle: https://edoc.ub.uni-muenchen.de/10666/1/Storp_Carina.pdf

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