[Der abwesende Blick #8 … ]

Estella Blain in „The Diabolical Dr. Z“ (R: Jess Franco, 1965)
// https://de.wikipedia.org/wiki/Estella_Blain
// https://en.wikipedia.org/wiki/The_Diabolical_Dr._Z
// https://en.wikipedia.org/wiki/Jes%C3%BAs_Franco
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“ … stilvoller Mad Scientist-Krimi, der, und da muss man gar nicht alle seine hunderte Werke gesehen haben, sicher zu den edelsten, vollendeteren Filmen des … Spaniers zählt. …“ | http://ofdb.mobi/view.php?page=review&id=35578&rid=820140 („Leimbacher-Mario“, Datum?)
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“ … Subversiv, unmoralisch, voyeuristisch ist Francos Kino, eine Zeitlang war der Tabubruch seine treibende Kraft. Für ihn galt die Leidenschaft als stärkste menschliche Triebfeder, seiner Protagonisten ebenso wie seines Publikums. Immer wieder tauchen sadomasochistische Rituale auf, die sich als Bühnenshows entpuppen, inszeniert vor reizgierigen Zuschauern. Immer wieder kreisen die Sujets seiner Filme um Dominanz und Unterwerfung. … Es ist tatsächlich der archäologischen Arbeit heutiger DVD-Hersteller zu verdanken, dass man Filme wie die Francos, die lange als spekulativer Schund vermarktet wurden und von denen kaum noch spielbare 35mm-Kopien existieren dürften, überhaupt in einer dem Urzustand angenäherten Qualität und Komplettheit entdecken kann. …“ | https://www.critic.de/film/das-geheimnis-des-dr-z-5392/ (Filmkritik von Bodo Traber (15.04.2013))
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“ … Die Gestaltung des Ganzen lässt dabei einen großen Anteil aller Francos deutlich hinter sich: nebelverhangene Seitengassen, idyllische Landschaftsaufnahmen, spiralförmige Bildkompositionen mit Wendeltreppenmotiv, bizarre Kulissen bei den Nachtclub-Bühnenshows, kontrastreiche s/w-Bilder, die ihre Herkunft aus dem expressionistischen Film und dem davon beeinflussten film noir deutlich zeigen, ungewöhnliche und dennoch zweckdienliche Kameraperspektiven samt sorgsamen (wenngleich unaufregenden) Kamerafahrten, eine teils ausdrucksstarke Beleuchtung, der hochwertige Soundtrack und eine sorgfältige Ausstattung (wenn auch in den Laboratoriums-Szenen unerhört verkitscht) sorgen für ein weitestgehend hohes ästhetisches Niveau, das dem deutschen expressionistischen Stummfilm, dem Universal-Horrorfilm der 30er Jahre und dem film noir gleichermaßen huldigt. …“ | http://ofdb.mobi/view.php?page=review&id=35578&rid=452817 („PierrotLeFou“, Datum?)

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