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Wenn ich die Ringstraße entlangfahre und die jetzige Club 68 Hausfassade auf mich wirken lasse, erinnert mich das Gesehene (das Haus) an einen bereits toten Zahn, der noch nicht ausgefallen ist.
Als Kleinkind bin ich „im Club“ die Holztreppe auf allen vieren hoch – und runter geklettert. Als Student habe ich ein paar Monate die „Kellnerschicht oben“ übernommen (als Nils und Norbert noch lebten) – es war in der Zeit, als „die Küche noch lange auf“ hatte – und ich auf der Karte das „Zitronenhuhn“ bevorzugte (mir das Gericht aber im Grunde nicht leisten konnte – und so meistens am Ende der Schicht, der Vernunft folgend, den überbackenen Spinat mit Baguette nahm).
Im Jahr 2013 zeigten wir „im Club“ den Film „Neila“ (Kiel, Super8, 2009). Im Film gibt es eine Szene, eine Kameraeinstellung, die einen Mann zeigt, der im Club 68 sitzt, und noch etwas trinkt, bevor er an die Kieler Förde fährt. Dort soll ihn – dem Plan nach – ein Ufo abholen.
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