Schlagwort: 1980

[Im Spiegel #16… ]

Le dernier métro (François Truffaut,1980) [‚… The film is set during the time of the French occupation. It demonstrates passive resistance through culture in the story of a small Parisian theatre surviving censorship, anti semitism and material shortages to emerge triumphant at the war’s end. …‘ | http://www.cinemamuseum.org.uk/2016/french-sundaes-le-dernier-metro-1980/] | https://de.wikipedia.org/wiki/Die_letzte_Metro

// Le dernier métro (1980)
Timeline of Historical Film Colors
(21 Images) Color system
https://filmcolors.org/galleries/le-dernier-metro-1980/

[Interieur #2 … ]

Bildquelle: Der Loulou (‚Loulou‘, Maurice Pialat, F 1980)

// Karsten Witte (April 1981): “ … Im Bistro scheinen Pialats Figuren zu Haus zu sein. Ihre Wohnungen dagegen in diesem Kleine-Leute-Quartier von Paris sind Durchgangsstationen zwischen Knast und Straße, sind Wartesäle zweiter Klasse. Die Schäbigkeit der chancenlosen Existenz des Loulou wird nicht aufgeputzt. Hier hat das leben der Kleinkriminellen nichts Pittoreskes, eher etwas Bahnhofhaftes, fast peinlich Banales. Dieser Beliebigkeit, die sich in den Gassen verlaufen könnte, gibt Pialat Form, genauer gesagt, sein Kameramann Pierre William Glenn, der schon die vorzüglichen Filme „M. Klein“ (Joseph Losey, 1975) und „Exterieur Nuit“ („Die Taxifahrerin“, Jacques Bral, 1978) photographierte. … “ | https://www.zeit.de/1981/15/die-zerrissenheit-des-alltags/komplettansicht | https://de.wikipedia.org/wiki/Pierre-William_Glenn

// Nachtrag & Kontext:
// „Loulou, Maurice Pialat’s Epic Ode To Young Love“ (Adam Bat, Sep 24, 2013)
// https://medium.com/hope-lies-at-24-frames-per-second/loulou-maurice-pialats-epic-ode-to-young-love-fcc3963fb695

[Subjektivität & Selbstverständnis (Fotografie) #4… ]

“ … Die helle Kammer (La chambre claire, Paris 1980) ist ein Essay des französischen Philosophen Roland Barthes. Barthes vermittelt hier die Möglichkeit, eine Phänomenologie und ein Kompendium der Photographie entwickeln zu wollen. Der zweite Teil hingegen ist sehr intim, womit er lehrhafte Aussagen zur Photographie aus dem ersten Teil wiederum demaskiert. In diesem Teil erscheint das für seinen medientheoretischen Diskurs über die Photographie wichtigste Photo, das als einziges Photo in dem Band nicht abgedruckt ist. Es ist eine Kindheits-Photographie seiner Mutter, auf die er bei der Suche nach dem für ihn Wesentlichen seiner Mutter beim Durchstöbern der Fotos nach ihrem Tod zufällig stößt. Barthes stellt somit die Subjektivität in seinem Diskurs über die Photographie heraus: „Es existiert ausschließlich für mich (…) bestenfalls würde es für Ihr Studium von Interesse sein: Epoche, Kleidung, Photogenität; doch verletzen würde es Sie nicht im mindesten.“ …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Die_helle_Kammer (7. Februar 2016)

[Frank Zappa #4… ]

Frank Zappa (full concert)
Live in Rotterdam (NL) – 1980 05 24 – (Soundboard recording)
Frank Zappa, Ike Willis, Ray White, Arthur Barrow, David Logeman, Tommy Mars.


-Chunga’s Revenge
-Keep It Greasey
-Outside Now
-City Of Tiny Lights
-Teenage Wind
-Bamboozled By Love
-Pick Me I’m Clean
-Society Pages
-I’m A Beautiful Guy
-Beauty Knows No Pain
-Charlie’s Enormous Mouth
-Cosmik Debris
-You Didn’t Try To Call Me
-I Ain’t Got No Heart
-Love Of My Life
-You Are What You Is
-Easy Meat
-Joe’s Garage
-Why Does It Hurt When I Pee?
-Dancin‘ Fool
-Bobby Brown
-Ms Pinky
-I Don’t Wanna Get Drafted
-The Illinois Enema Bandit

[Zwischen Lust und Melancholie #1… ]

„Among Fields of Crystal“ – 3:24
Piano and electric piano: Harold Budd
Other instruments, treatments: Brian Eno

The Plateaux of Mirror is a 1980 album by ambient musicians Harold Budd and Brian Eno. This is the second installment of Eno’s Ambient series which began in 1978 with Ambient 1: Music for Airports
–> https://en.wikipedia.org/wiki/Ambient_2:_The_Plateaux_of_Mirror

// “ „Das Vergnügen, sich selbst schlecht zu machen, übertrifft bei Weitem dasjenige, schlecht gemacht zu werden.“ E. M. Cioran (1973) … Freuds Denken hätte nicht so viel Erfolg gehabt, hätte es sich lediglich um eine Theorie psychischer Störungen gehandelt. Indem er das Pathologische analysierte, zielte Freud darauf ab, das Pathos bloßzulegen, aus dem wir alle bestehen. … Wir sollten nie vergessen, dass bei Freud das Psychische immer mit dem Außer-Psychischen getränkt ist, das Subjekt ist niemals rein. Freud sagt, dass das Ich nicht Herr im eigenen Haus ist, und damit verleiht er Rimbauds Verdikt Je est un Autre Körper. Tatsächlich ist das Haus des Ichs immer besetzt vom Nicht-Ich. Ein Teil ist das Über-Ich, der andere ist das Es. Es ist „das Fleisch“ – wie die Theologen es nannten – als sinnliches Begehren; und dieses Fleisch ist im Haus des Ichs vertreten durch Phantasien, Gefühle und Gedanken, die alle unpassend sind, weil Es ein aufdringlicher Fremder bleibt, ein unwillkommener Gast des Ichs. … Ich bin immer gleichzeitig von beiden bedingt – vom Gewissen jenseits meines Bewusstseins und von der ungebärdigen Unbewusstheit des Fleisches. Zum Glück kommandiert uns das Über-Ich nicht immer in unserem Haus herum, nicht jeder ist depressiv. Unsere Selbstachtung ist der Beweis dafür, dass das Über-Ich uns, wenigstens zeitweise, verschont. Wenn wir unserem Ich-Ideal gerecht werden, ruht das Über-Ich. Der Melancholische hingegen verliert seine Selbstachtung: Sein Über-Ich, der mitleidlose padre padrone, wütet in seinem eigenen Haus und zwingt ihn zu Boden. Aber warum wird der Melancholische vom eigenen Ideal verfolgt? Vielleicht ist das melancholische Subjekt auf sein eigenes Ideal neidisch? …“
Aus: „Freuds Annäherung an Trauer und Melancholie – und danach“ Benvenuto, Sergio., Psychotherapie-Wissenschaft [online], Jahrgang 1 Nummer 2 (7 Juni 2011) | Quelle: http://www.psychotherapie-wissenschaft.info/index.php/psy-wis/article/view/35/151

[Chet Baker (1980)… ]

„AN EVENING WITH CHET BAKER“ (aka „LIVE AT LE DREHER 1980“)
Director: Leon Terjanian Tracks: An Afternoon at Home, ‚Round Midnight, Just Friends, Budo.

Chet Baker-Trumpet
Vocals on Track 3 (Just friends)
Maurizio Gianmarco-Tenor Sax
Dennis Luxion-Piano
Ricardo Del Fra-Bass
Donny Donable-Drums

Chet Baker with a quintet filmed live in Paris at Le Dreher on February 29, 1980 in a film by Leon Terjanian. Le Dreher was a small cellar bar which Chet frequented over his years in Europe, often playing several evenings in a row. On his good nights there, he was a poet of still tones clinging next to silence telling the blues of his life with subdued feelings. On these nights, he was unique and unsurpassable.