Schlagwort: Paris

[Klaus Ronneberger (1950 – 2025)… ]

Die Urbanistik oder Stadtforschung ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das sich der Erforschung und Beschreibung von Städten unter sozialen, geographischen, historischen, ökologischen und städtebaulichen Gesichtspunkten widmet. Auch politische, wirtschaftliche und kulturelle Strukturen stehen im Forschungsinteresse. Damit vereint die Urbanistik Aspekte der Natur-, Ingenieurs- und Geisteswissenschaften. … | https://de.wikipedia.org/wiki/Urbanistik

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Dr. Klaus Ronneberger im Buchladen Neuer Weg in Würzburg (24.02.2023)
[Vortrag und Gespräch über die Pariser Kommune … ]
// –> https://www.neuer-weg.com/node/13861
// –> https://youtu.be/KCexLYOjV2o

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#2 // „Die 73 Tage der Commune oder der lange Wellenschlag der Revolution“ am FFT Düsseldorf. Klaus Ronneberger: Die Pariser Commune und die Frage der Autogestion (urbanize! Festival 2021, Wien) [https://de.wikipedia.org/wiki/Autogestion] | –> https://video.derive.at/lectures/klaus-ronneberger-pariser-commune/

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“ … Klaus Ronneberger, Stephan Lanz und Walther Jahn zeigen in ihrem Buch Die Stadt als Beute am Beispiel einiger deutscher Städte, wie sich die aktuellen ökonomischen Entwicklungen auf Kommunen auswirken. … [Die Stadt als Beute Dietz-Verlag Bonn 1999 [240 Seiten]]“ | https://derive.at/texte/die-stadt-als-beute/

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“ … die Geschichte der Räume war und ist eine Geschichte der gesellschaftlichen Widersprüche …“ | Aus: „Das Recht auf Stadt – Die Geschichte einer Parole“ Klaus Ronneberger (30.06.2011)“ | Quelle: https://jungle.world/artikel/2011/26/das-recht-auf-stadt

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“ … Es gilt also, die Bruchstellen zu finden, wo Kollektive oder Individuen sich der herrschenden räumlichen Praxis entziehen, sie unterlaufen oder sich ihr offen widersetzen. … “ | Aus: Klaus Ronneberger (09 Juli 2012): „Urbanes Rauschen“ | Quelle: https://igkultur.at/politik/urbanes-rauschen

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Christopher Laimer (27.4.2025): “ … Klaus Ronneberger war ein profunder Analytiker und Kritiker gesellschaftlicher Verhältnisse. … Obwohl [er] keine klassische akademische Laufbahn absolviert hatte, waren seine Werke wichtig sowohl für stadtaktivistische Gruppierungen als auch für kritische Forschung. …“ | Aus: „Nachruf auf den Stadtforscher Klaus Ronneberger – Die Stadt als Beute“ | Quelle: https://taz.de/Nachruf-Stadtforscher-Klaus-Ronneberger/!6084918/
–> https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Ronneberger

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Kontext: Radiosendung »Ich bin ein Partisan des Möglichen.« Klaus Ronneberger über Henri Lefebvre | Erstaustrahlung 3. Januar 2012 (Redaktion: Christoph Laimer, Elke Rauth)
–> https://derive.at/radio/ich-bin-ein-partisan-des-moglichen/

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Kontext #2: // Henri Lefèbvre: Die Revolution der Städte [“ … Unter Ausblendung seiner revolutionstheoretischen Ambitionen gilt Henri Lefèbvre als Vordenker einer Raumvorstellung, die zum festen Bestandteil des sozialwissenschaftlichen Wissens gehört. Henri Lefèbvre (1901 – 1991), war Professor für Soziologie an den Universitäten von Straßburg und Nanterre. Er galt als einer der »Väter« der Pariser Studentenunruhen im Mai 1968. Klaus Ronneberger, geboren 1950, studierte Sozialpädagogik, Kulturwissenschaft und Soziologie. Er war langjähriger Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt a. M. … Er [war] Mitglied der Stadtforschungsgruppe »spacelab«. …“ | https://europaeischeverlagsanstalt.de/?p=723

[Paris #34 … ]

Alors que le délai de validité et de prolongation du permis de construire devant permettre la réhabilitation de cette maison ancienne est désormais expiré, le bâtiment continue de se dégrader (40 Rue Saint-Antoine, 4e). [Während die Gültigkeitsdauer und Verlängerung der Baugenehmigung zur Sanierung dieses alten Hauses inzwischen abgelaufen ist, verfällt das Gebäude weiterhin (40 rue Saint-Antoine, 4.)] (2023) | via ParisHistorique

// https://de.wikipedia.org/wiki/Rue_Saint-Antoine

[Zum Wahn der Liebe #96 … ]

„Va Savoir“ (Jacques Rivette, 2001) | https://de.wikipedia.org/wiki/Va_Savoir

Ekkehard Knörer (über ‚Va Savoir‘, F 2001): „… Rivettes Filme sind immer Experimente der Möglichkeitsform. Dies eine mal wird fast alles durchgespielt, wenigstens, könnte man sagen, eine Runde lang, und, muss man wohl dazusagen, ohne die radikale Lust daran, das Spiel zu weit zu treiben. … [E]mblematisch der Showdown mit Wodka und Heidegger: über dem Abgrund, der keiner ist, schreiend komisch, kein Film der Fallhöhe, sondern der reinen, vollendeten Lust am Spiel. …“ | https://www.jump-cut.de/filmkritik-vasavoir.html

Brian Walker, London Oct 30, 2002 “ … It’s possible to walk away with either a warm glow or thinking, so what? To which I’d reply by quoting the translation of the title: who knows? …“

[Paris #31 … ]

Lino Ventura als Zeitungsverkäufer Pascal. Paris im Jahre 1959.


// Tatort Paris ist ein französischer Kriminalfilm aus dem Jahr 1959.
// R: Gilles Grangier: „125, rue Montmartre“ (‚Tatort Paris‚ FR 1959)
// https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort_Paris

“ … Gilles Grangier, der Regisseur von „125 Rue Montmartre“, inszeniert Lino Ventura und Robert Hirsch in einer aufwendigen Produktion, typisch für das hochqualitative französische Kino der 1960er-Jahre, das sich durch straff inszenierte Drehbücher, präzises Schreiben, Studioaufnahmen, detailreiche Kulissen und gut vorbereitete Schauspieler auszeichnete, die jegliche Improvisation ausschlossen: das genaue Gegenteil der Nouvelle Vague! Dennoch wählt dieser Kriminalroman einen naturalistischeren, fast dokumentarischen Ansatz. Mehrere Szenen, die Jacques Lemare auf den Straßen von Paris drehte, besitzen heute historischen Wert. Neben der fesselnden Handlung des Romans bietet die Verfilmung eine interessante Sozialstudie der einzigartigen Welt des Zeitungsvertriebs. Die Sequenzen der Zeitungsabholung und des Zeitungsverkaufs in den Straßen der Hauptstadt sind äußerst faszinierend, fast so sehr wie die Handlung selbst. Diese ist zwar etwas vorhersehbar, wird aber von den Schauspielern, die Michel Audiards Dialoge vertonen dürfen, meisterhaft zum Leben erweckt. …“ Quelle: https://www.on-mag.fr/index.php/video-hd/blu-ray-dvd/19758-125-rue-montmartre

// https://fdb.pl/film/118423-125-rue-montmartre/pictures

Nachtrag #1

“ … Pathé Films veröffentlicht … „125, rue Montmartre“. … Die scharfsinnige Beobachtungsgabe des Films ist eine seiner größten Stärken. Da ist zunächst die nuancierte Charakterisierung von Pascal, der in einer bescheidenen Wohnung lebt, sein monatliches Einkommen dank der Tour de France verdoppelt und einem Fremden aus reiner Nächstenliebe Obdach und Vertrauen schenkt, während er gleichzeitig erklärt: „Er nervt mich. Ich mag normale Leute!“ Darüber hinaus werden das Zeitungsviertel, die Touren der Verkäufer und der Zeitungshandel als soziologische Merkmale im Film beleuchtet. Und dann ist da noch die Perspektive des Inspektors, dessen Zweifel letztendlich Pascal zugutekommen und der erklärt: „Ich mag es, wenn die Mörder zur Tatwaffe passen.“ Währenddessen wetteifern Missverständnisse und Verwechslungen mit Audiard-artigem Humor, während Lino Venturas Schauspielkunst und Jacques Lemares akribische Kameraführung diesen erstaunlichen Film „125, rue Montmartre“ noch weiter aufwerten. Ein Thriller, dessen kurze Anspielung auf die Todesstrafe, gerichtet an einen gutherzigen Unschuldigen, sicherlich in der Abolitionismusbewegung verwurzelt ist. …“ | Quelle: https://www.lemagducine.fr/sorties-dvd-blu-ray/125-rue-montmartre-film-gilles-grangier-movie-bluray-sortie-10014598/

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Notiz / Kontext: “ … 30. September 1981: Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich – am 30. September 1981 stimmte nach der Nationalversammlung auch der Senat der Abschaffung der Todesstrafe in Frankreich offiziell zu. Seit 2007 ist die Todesstrafe in Frankreich zudem per Verfassung verboten. … Robert Badinter hielt eine aufsehen erregenden Rede vor der Nationalversammlung am 17. September 1981. Schon am Tag darauf erhielt er eine breite Mehrheit für seinen Gesetzesvorschlag, der mit 363 zu 117 Stimmen angenommen wurde. Am 30. September 1981 stimmte der Senat offiziell zu (160 zu 126 Stimmen) – die Todesstrafe in Frankreich ist abgeschafft (als letztes Land in West-Europa). Das Gesetz Nr. 81-908 trat am 9. Oktober 1981 formal in Kraft. …“
https://de.wikipedia.org/wiki/Todesstrafe_in_Frankreich (12. Oktober 2025)

[Hinterhof Räume #1 … ]

Eugène Atget (Datum ?)

… Sein Thema war Paris … Atget arbeitete mit einer 18×24 cm Kamera, was zu seiner Zeit bereits als veraltete Ausstattung galt. … Nach ihm ist der Krater Atget auf dem Merkur benannt. …
// https://de.wikipedia.org/wiki/Eug%C3%A8ne_Atget
// https://medium.com/vantage/old-paris-through-the-lens-of-eug%C3%A8ne-atget-9b6890fdca9a
// https://www.flickr.com/photos/george_eastman_house/sets/72157621011255003-
via

[Zum Wahn der Liebe #70 … ]

„Bist du dir sicher?“ „Ja!“ „Bist du dir absolut sicher?“ „Es gibt nichts dessen man sich absolut sicher sein kann.“ … Seine Botschaft verbirgt [Der Film] stets unter dem Gewande scheinbarer Belanglosigkeiten … (C.S. Filmkunst, 16. November 2016)

… Dialoglastig, wie immer bei Rohmer, finden sich auch hier sehr intelligente und auch witzige Diskurse über die Liebe. Es macht Spass, den Diskussionen der Protagonisten zu folgen. (zueribueb, 4. Juli 2011)

Zu: „Les Rendez-vous de Paris“ Directed by Éric Rohmer (1995)

[Paris #21 … ]

// via | Die Métro Paris ist das U-Bahn-System der französischen Hauptstadt Paris. Die erste Metrolinie wurde am 19. Juli 1900 anlässlich der Weltausstellung eröffnet und war damals nach London (1863), Liverpool (1893), Budapest und Glasgow (jeweils 1896) und Wien die sechste U-Bahn der Welt. … Charakteristisch sind die hohe Netzdichte innerhalb der Stadt und die geringen Abstände zwischen den einzelnen Stationen – im Schnitt rund 500 Meter. –> https://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A9tro_Paris

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