lemon / 23 Mai 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[Zwischen Lust und Melancholie #7… ]

Mado (R. Claude Sautet, FR 1976)

(SPON, 23.05.2007): “ … Tatsächlich hat sich Romy Schneider in ihren Filmen oft aus eigenem Antrieb und freien Stücken zur öffentlichen Frau gemacht, sich seelisch und körperlich entblößt. So bedrängte sie den Regisseur Claude Sautet, ihr 1976 in dem Film „Mado“ die kleine Nebenrolle einer depressiven Alkoholikerin zu geben. … Wie ihre Figur lag auch Romy Schneider damals oft tagelang im Bett, betäubt von Rotwein und Tabletten. … Sautets Kamera kann sich nicht lösen von ihrem betörenden Anblick … Wunderbar, dieses Lächeln, wenn sie zu seiner hohen Stirn blickt und leicht belustigt sagt: „Du verlierst deine Haare.“ Wenn sie den Kopf ganz tief senkt, um Piccoli von unten in die Augen zu blicken und sanft fragt: „Hast du großen Kummer?“ Allein Romy Schneider konnte Kraft und Verzweifelung, Ironie und Zärtlichkeit zu einem Ausdruck verbinden. Sie war eine Virtuosin der Gefühlsakkorde. …“ | https://www.spiegel.de/kultur/kino/romy-schneider-die-beruehrbare-a-484146.html

“ … „Mado“ beleuchtet einerseits die Auswirkungen der Wirtschaftskrise der 1970er Jahre auf die Arbeiter und Angestellten. Genauso wirft der Film ein Licht auf die dubiosen Machenschaften von Unternehmern im Zusammenhang mit Staatsbeamten. Es zeigt sich ein Geflecht aus Korruption und den daraus folgenden Insolvenzen. …“ | https://www.romy-schneider.de/romy-schneider-filme/mado

André Schneider (2. Februar 2018): “ … Die Idee zu diesem Film hatte Sautet vor allem einem kurzen Erlebnis, das sich während der Dreharbeiten zu einem seiner früheren Filme ereignete, zu verdanken: Auf dem Nachhauseweg von einem Außendreh wollte er mit einem Assistenten eine Abkürzung nehmen und wäre dabei um ein Haar in einen Fluss gefahren. In »Mado« wird dieser Episode reichlich Platz eingeräumt; sie übernimmt gleichsam die Schlüsselfunktion. Bei einer abendlichen Autofahrt bleibt eine ganze Gesellschaft über Nacht auf einem schlammigen Feldweg hängen. Michel Piccoli spielt in diesem Film eine seiner dankbarsten und großartigsten Rollen: Er verkörpert den Industriemakler Simon, der über sein bisheriges Leben und seine Karriere reflektiert. …“

Carl-heinrich Bock (8. Juni 2004): “ … Beeindruckend bei Sautet sind die tragischen Personen, ja häufig ein wahres Labyrinth von Personen, die er in verschiedenen Alltagsszenarien auftreten lässt. Er mischt dazu eine Portion von zärtlicher, tiefer Leidenschaft und emotionaler Intelligenz. Er lässt Figuren in seinen Filmen auftreten, die einem bekannt vorkommen … Und häufig fallen seine Filme wie auch bei „Mado“ in eine „schmeichelnde, samtene Dunkelheit“. …“

lemon / 3 Mai 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemon / 4 Juni 2019 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Kriegsschauplätze #32… ]

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S. ist ein Dokumentarfilm (1976) von Richard Dindo und Niklaus Meienberg über den Schweizer Ernst S. (mit vollem Namen Ernst Schrämli), der während des Zweiten Weltkriegs wegen Landesverrats zugunsten des Dritten Reichs zum Tode verurteilt und am 11. November 1942 bei Oberuzwil erschossen wurde.

Gestützt auf Aussagen von Zeitzeugen sowie einige wenige schriftliche Quellen, Fotos und Wochenschauausschnitte zeichnet Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S. die Lebensgeschichte, den Prozess und die Hinrichtung des Schweizer Soldaten Ernst Schrämli nach. … Originalsprache: Deutsch, Schweizerdeutsch – Erscheinungsjahr 1976 (in Deutschland 1977) —> https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Erschiessung_des_Landesverr%C3%A4ters_Ernst_S.

“ … Richard Dindo (* 5. Juni 1944 in Zürich) ist ein Schweizer Dokumentarfilmer italienischer Abstammung. Er lebt in Zürich und in Paris. Wegen seiner akribischen, emotional engagierten Recherchen wird er auch ein «anwaltschaftlicher Filmer» genannt. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dindo

via

lemon / 11 Juni 2018 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Modo & Mikhail Vayner (1976)… ]

Soviet Jazz-Funk (Modo & Mikhail Vayner 1976 live)

Bigórnia Musical vor 2 Jahren: „High-speed heavy groove!“
Miro Ljubenkov vor 6 Monaten: „World top!“
Alexey Shestov vor 9 Monaten: „This is funky as the Hell“

(via Funked Up East)

lemon / 17 Mai 2018 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemon / 6 Mai 2018 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

lemon / 29 Oktober 2015 / Akustische.Wellen, Cinema.Exposure, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Fellini #5… ]

Fellinis Casanova (Originaltitel: Il Casanova di Federico Fellini) ist ein Film des italienischen Filmregisseurs Federico Fellini aus dem Jahr 1976 nach der Autobiografie Geschichte meines Lebens (französ. Originaltitel: Histoire de ma vie) von Giacomo Casanova, einem Abenteurer und Schriftsteller des 18. Jahrhunderts. …
http://de.wikipedia.org/wiki/Fellinis_Casanova

lemon / 22 Januar 2015 / Akustische.Wellen, Cinema.Exposure, Visual.Notes / 2 Comments

[Buffalo Bill and the Indians (1976)… ]

Srikanth Srinivasan (2011): “ … If Bill is the CEO of the organization, Nate is the CFO. In their encampment, after the meeting, the crew discusses the future. Nate says: “We all know sociable chaff is cheap but history, real history is hard come”, as if it’s a commodity to be acquired as soon as possible. …“ | From: „Buffalo Bill And The Indians – An Analysis“ >> http://theseventhart.info/2011/05/16/buffalo-bill-and-the-indians-an-analysis-part-15/ | http://www.imdb.com/title/tt0074254/ | http://de.wikipedia.org/wiki/Buffalo_Bill_und_die_Indianer | http://de.wikipedia.org/wiki/Buffalo_Bill

lemon / 16 Januar 2015 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Global.Politix:Micro, Kunst.Encoder / 0 Comments