Schlagwort: Verknüpfungen

[Gedankenflüge und Zettelkästen… ]

“ … Für Arno Schmidt, Niklas Luhmann und Hans Blumenberg war der Zettelkasten das wichtigste Arbeitsinstrument überhaupt. Heute verlieren sich Lesespuren in den Suchverläufen von Browsern. …“ Felix Heidenreich (19.11.2021)

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Bildquelle | https://niklas-luhmann-archiv.de/nachlass/zettelkasten

“ … Die Zettelkästen von Arno Schmidt sind legendär! – Für sein Hauptwerk „Zettel’s Traum“ hat er rund 120.000 Notizen angelegt. …“ | Aus: „Arno Schmidt und seine Zettelkästen“ (22.2.2025) | Quelle: https://www.swr.de/swrkultur/literatur/arno-schmidt-und-seine-zettelkaesten-matinee-swr-kultur-20250223-100.html | — // — | „Ein Lesebuch zum Einstieg in Arno Schmidts Roman „Zettel’s Traum““ Ralf Stiftel (21.01.2021) –> https://www.wa.de/kultur/lesebuch-einstieg-arno-schmidts-roman-zettels-traum-13955459.html | Zettel’s Traum (ZETTEL’S TRAUM in der Schreibweise des Autors) ist das 1970 erschienene Monumentalwerk des Schriftstellers Arno Schmidt –> https://de.wikipedia.org/wiki/Zettel%E2%80%99s_Traum
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“ … Gedankenflüge … Es geht [ ] um Verknüpfungen, um Assoziationen von zuvor Gelesenem, bereits einmal Gedachtem – nicht um Geniestreiche aus heiterem Himmel. „Ich denke ja nicht alles allein, sondern das geschieht weitgehend im Zettelkasten.“ (Niklas Luhmann) …“ | Aus: „Luhmanns Zettelkasten in Bielefeld: Ein Fetisch der Wissenschaft trifft auf Kunst“ Jochen Stöckmann (11.07.2015) | https://www.deutschlandfunk.de/luhmanns-zettelkasten-in-bielefeld-ein-fetisch-der-102.html
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“ … Niklas Luhmann gehört zu den wichtigsten Soziologen des zwanzigsten Jahrhunderts. Berühmt ist auch sein umfangreicher Zettelkasten, der als analoger Vorläufer heutiger Datenbanken gilt. Nun wird Luhmanns Nachlass digitalisiert. Dabei tritt das ausgeklügelte Ordnungssystem des Zettelkastens erstmals vollständig zutage. Ein Karteischrank aus hellbraunem Holz mit ausziehbaren Schubladen, prall gefüllt mit vergilbten, einzeln zugeschnittenen Zetteln, allesamt in einer häufig schwer lesbaren Handschrift beschrieben. Was auf den ersten Blick unscheinbar und vorsintflutlich erscheint, ist tatsächlich ein Schatz für die Wissenschaftsgeschichte …Luhmanns »Kommunikationspartner«, wie er ihn einst nannte, umfasst mehr als 90.000 Zettel, von denen nun die ersten 3.600 auf dem Portal des Luhmann-Archivs als digitale Faksimiles und in einer transkribierten und vollverlinkten Fassung eingesehen werden können. Sie erlauben einen Blick hinter die Kulissen der Ideenentwicklung und Theoriebildung des großen Soziologen. Mit circa 600 Veröffentlichungen, darunter über 40 Monographien zu fast allen Bereichen der modernen Gesellschaft, gehört Niklas Luhmann zu den produktivsten Denkern seiner Zeit. Der Zettelkasten dokumentiert die Arbeit an seinem Lebenswerk: eine Theorie der Gesellschaft auf systemtheoretischer Grundlage zu entwickeln. »Der ideelle Wert des Kastens lässt sich nicht hoch genug einschätzen«, sagt Johannes Schmidt, der die wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses an der Soziologischen Fakultät in Bielefeld koordiniert. »So eine Sammlung gibt es nicht noch einmal – nicht nur, was die Inhalte angeht. Ungewöhnlich ist auch, dass ein Wissenschaftler über einen so langen Zeitraum eine Sammlung mit einem so einzigartigen Ordnungssystem gepflegt hat.« … In seinen Vorlesungen hat Luhmann, anders als in seinen Büchern, weniger auf Begriffsstrenge geachtet. Die Verständlichkeit des mündlichen Vortrags war ihm sehr wichtig und er beweist sogar einen feinen Humor, resümiert Johannes Schmidt. Und was wird nun aus dem physischen Zettelkasten mit seiner abenteuerlichen Vorgeschichte? Da bereits alle Zettel digital erfasst sind, ist er nun von der Bürde befreit, den ideengeschichtlichen Wert der Gedanken seines Schöpfers weiter bewahren zu müssen. Er darf mittlerweile sogar auf Reisen gehen. Kürzlich war er im Historischen Museum in Frankfurt am Main zu sehen – ausgerechnet in einer Ausstellung zum Thema »Vergessen«. …“ | Aus: „Die Denkmaschine“ (20.08.2019) | Quelle: https://uni-koeln.de/universitaet/aktuell/koelner-universitaetsmagazin/unimag-einzelansicht/die-denkmaschine
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“ … Die damaligen Diskussionen prägen bis heute seinen akademischen Ansatz, der einen erweiterten Medienbegriff verfolgt: So führte er etwa die Frage, warum die Schaltstellen des Internets «Server» genannt werden, historisch zurück auf den Kammerdiener. Dieser muss nicht nur Informationen für seine Herrschaft beschaffen, sondern ihm wurden immer wieder auch Lese- und Schreibaufgaben übertragen. Klassische Kulturtechniken also, wie sie noch immer von Assistenten erledigt werden, nur dass diese eben inzwischen digital sind. Während seiner Laufbahn nahm Krajewski ein breites Spektrum solcher Kulturtechniken unter die Lupe, nicht zuletzt auch das Programmieren und seine kulturellen Effekte. … Zu Krajewskis Bibliografie gehören unter anderem ein Buch über die verkachelten Fassaden der deutschen Nachkriegsarchitektur, über die Hyäne als politisches Tier, eine Anleitung zum Schreiben einer universitären Abschlussarbeit (unter Einsatz von LSD – Lesen, Schreiben, Denken) oder eine Anthologie zur Geschichte der Glühbirne. Das breite Spektrum an Forschungsthemen ist gewollt: «Es geht darum, sich gelenkten Zufällen auszusetzen. Sich von Dingen inspirieren zu lassen und seiner forschenden Neugier zu folgen.» Wenn ihn dann ein Thema gepackt hat, geht er diesem intensiv über längere Zeit nach. Auf der Suche nach Material durchsucht er unter anderem literarische Quellen, Archive und Zeitungen. … Sein derzeitiges Buchprojekt entwickelt eine Vorgeschichte der Künstlichen Intelligenz, um ? im Vergleich mit den historischen Etappen dieser Technologie ? die Gegenwart besser einordnen und verstehen zu lernen. Darin spannt er einen Bogen von dem Gelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz, der seine Ideen und Wissensbausteine in einem speziell gefertigten Zettelschrank verwalten wollte, bis hin zu den grossen Sprachmodellen der heutigen generativen KI. …“ | Aus: „Vom Zettelkasten bis zur KI ? – Ein kulturwissenschaftlicher Blick auf die Wissensgeschichte“ (Datum ????) | Quelle: https://www.unibas.ch/de/Forschung/Forschen-in-Basel/Forschungsportraets/Portraet-Markus-Krajewski.html
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“ … Bibliothekare haben mit den von ihnen händisch gepflegten Zettelkästen eine überschaubare Ordnung allen menschlichen Wissens geschaffen. …“ | Aus: „Rettet die Zettel!“ (25.8.2025) [Die Berliner Staatsbibliothek will ihre Zettelkästen mit Millionen von Karteikarten wegwerfen.]| Quelle: https://taz.de/Zukunft-der-Bibliotheken/!vn6109411/
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Niklas Luhmann – 2019 – Der Zettelkasten ist online!
Max Oppel im Gespräch mit dem Medien- und Kulturwissenschaftler Prof. Markus Krajewski von der Universität Basel (Mitschnitt vom 09.04.2019 / Sendereihe «Kompressor» / Deutschlandfunk Kultur / Deutschlandradio)
–> https://youtu.be/k4dGA0Abb4o
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Niklas Luhmann – 2016 – Ich denke ja nicht alles allein (Zettelkasten als Zweitgedächtnis)
Vortrag von Johannes Schmidt im Rahmen des Symposiums „Potentiale und Herausforderungen des (digitalen) Archivierens – wie wird Information gesammelt und Wissen generiert? Kunstverein Hannover, 30.04.2016
–> https://youtu.be/NbncA7bDl70?t=485

[Das Reale, Symbolische & Imaginäre #24]

“ … Vor dem Religionsunterricht wurde [Arno Gruen] nach Hause entlassen. Sein Vater erklärte ihm, dass man zwischen Juden, Christen, Atheisten unterscheide, oft auch zwischen Deutschen und Franzosen. Arno antwortete erstaunt: „Ich dachte, wir sind alle Menschen.“ – Arno Gruen: dreizehnjährig …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Arno_Gruen

“ … Die meisten Verknüpfungen, die das Gehirn bzw. die Großhirnrinde (der Neokortex) herstellen, entstehen weitgehend vollautomatisch: Unser waches Bewußtsein ist daran kaum beteiligt, mit Ausnahme von Situationen, in denen wir ganz bewußt über unsere Assoziationen sinnieren und sie einer geflissentlichen Prüfung unterziehen. Da wir aber nur über einen einzigen Fokus verfügen – wir können nicht mehrere Gedanken oder innere Bilder gleichzeitig betrachten -, bleiben uns alle Assoziationen, die wir uns nicht bewußt machen, verborgen. So entstehen innere Widersprüche, die wir oft gar nicht bemerken, bis wir eines Tages mit ihnen konfrontiert werden, weil zwei konkurriende Gedanken unser Bewußtsein erreicht haben. Wenn wir z.B. einen Spielfilm im Fernsehen verfolgen, ist unser Fokus hauptsächlich auf die Handlung gerichtet. Mit Spannung verfolgen wir den Handlungsablauf, waren auf den nächsten Schock oder Kick und wirken äußerlich wie innerlich ziemlich erstarrt. Diese Erstarrung betrifft auch unsere Kritikfähigkeit in Bezug auf im Film quasi unterschwellig mitlaufende Botschaften. … Wer sich etwas eingehender mit Medientheorien befaßt hat, dem dürfte nicht entgangen sein, daß mediale Wiederholungen gewöhnlich die Wirkung haben, im Medienkonsumenten, der ihnen regelmäßig ausgesetzt ist, zur gefühlten Wahrheit zu werden. Als Wahrheit bezeichnet man einen Sinnzusammenhang im menschlichen Neokortex, der nicht mehr oder kaum noch bezweifelt wird, der im Grunde keinerlei nennenswerter Kritik im Zusammenhang seiner tatsächlichen Existenz ausgesetzt wird. Mit anderen Worten: Wahr ist für mich ein symbolisch codierter Sinnzusammenhang dann, wenn ich den entsprechenden Verknüpfungen absolut glaube, ohne mir bewußt zu sein, daß ich auch hier immer nur glaube. Dieser absolute Glaube ist nur deshalb möglich, weil wir alle gelernt haben, daß es sogenannte objektive Wahrheiten gäbe. Das Objektive ist laut Definition das, was auch ohne unsere Wahrnehmung angeblich existiert oder seinen Sinnzusammenhang auch ohne unsere Sinnlichkeit beibehält – auch das ein Glaube und letztlich eine Ideologie. … Sobald ich es versäume, bei der Aufnahme derartiger Symbolketten, die mir Sinnzusammenhänge, noch dazu in penetranter Wiederholung zu vermitteln suchen, meine Kritik und meine Hellhörigkeit zu vernachlässigen, bin ich den vermittelten Falschaussagen gnadenlos ausgeliefert, weil ich es gar nicht erst mitbekomme, wie man mich verarscht. Kritik und Hellhörigkeit beim Aufnehmen medialer Inhalte sind nichts anderes als die aktive Beteiligung meines wachen Bewußtseins bei der medialen Rezeption. Wenn ich dagegen die Zeitung oder einen Artikel im Internet so lese, als würde ich ein Unterhaltungsbuch lesen, dann entgehen mir die Manipulationsversuche. Die Folge davon wäre dann die unbewußte Produktion von Sinnzusammenhängen, die sich an meiner Kritik vorbeigeschlichen und in meinem Gedächtnis eingegraben haben. Werden diese Fremdkörper, die als Verknüpfungen in meinem Neokortex darauf warten, aktiviert zu werden, nun abgerufen, stellen sie etwas bereit, das ich nicht willentlich autorisiert habe. Es ist in etwa so, wenn ich ein Fremdwort lese, das ich noch nicht kenne, und dann bei Wikipedia nachschlage, wo mir eine bereits komplett durchmanipulierte und oft gegen meine eigenen Interessen gerichtete Definition gegeben wird. Wenn ich zudem nicht über die Manipulation in der Wikipedia informiert bin und diesem Medium daher Vertrauen entgegenbringe, übernehme ich diese Definition vollkommen kritiklos. … Die menschliche Verblödung hat nicht erst in neuester Zeit begonnen, sondern stellt einen bereits Jahrtausende anhaltenden Prozeß dar, der aber seit der Zeit der Massenmedien so richtig an Fahrt aufgenommen hat. Davor war in Europa die Römisch-Katholische Kirche weitgehend allein für die Verblödung der Massen verantwortlich. In der Inquisition hatte die Kirche ihren Höhepunkt erreicht, die Psychiatrie ist der direkte Nachkomme der Inquisition. Die Kirche als bisherige Verwaltung der Massenverblödung wurde durch die Zeitungen nach und nach abgelöst. Im 20. Jahrhundert wurden erst das Radio und kurz darauf der Fernseher erfunden, die nun als Hauptverwalter der massenmedialen Verblödung dienen. Nicht unerwähnt bleiben sollen die staatlichen Schulen, die einst dem einzigen Zweck dienten, folgsames Kanonenfutter für die zahllosen Söldnerheere herzustellen. Bildung im Sinne der Aufklärung war nicht nur ausgeklammert, sondern ausdrücklich nicht erwünscht. Ein Soldat mit humanistischer Bildung ist ansich schon fast unvorstellbar; gäbe es ihn, würde er wohl den Gehorsam verweigern. …“ | Aus: „Verklammerung = medial erzwungene Assoziation“ Irwisch (09.12.2018) | https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Dissensmanagement-durch-Zersetzung-und-Spaltung/Verklammerung-medial-erzwungene-Assoziation/posting-33565468/show/

“ … Heute sind es industrialisierte und zusehends miteinander vernetzte Metamaschinen wie Medien, Mode oder Pop, die auch Subversion und Ironie als Produktinnovation a la „Die Simpsons“ frei Haus liefern. Für Metz/Seeßlen gibt es kein kluges Leben im blöden. Das beweist schon ihr Rekurs auf das kluge Sich-blöd-Stellen und das dumme Sich-klug-Stellen der Schildbürger im Lalebuch aus dem 16. Jahrhundert. … Zugleich [geht es] auch [um] eine Geschichte der Selbstermächtigung der Deklassierten, die es linken Intellektuellen ohne Elitendünkel verunmöglicht, das Begehren nach Verblödung moralisch zu verdammen. … “ | Thomas Edlinger zu „Blödmaschinen“ von Markus Metz, Georg Seeßlen (FALTER 22/2011) | https://www.falter.at/falter/rezensionen/buch/382/9783518126097/blodmaschinen


Evelyn De Morgan, Die verzweifelte Kassandra vor der brennenden Stadt Troja (1898), London De Morgan Centre | “ … Der Gott Apollon gab Kassandra wegen ihrer Schönheit die Gabe der Weissagung. Als sie jedoch seine Verführungsversuche zurückwies, verfluchte er sie, auf dass niemand ihren Weissagungen Glauben schenken werde. Daher gilt sie in der antiken Mythologie als tragische Heldin, die immer das Unheil voraussah, aber niemals Gehör fand. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Kassandra_(Mythologie)

Jürgen Nielsen-Sikora (2011): “ … Die Ökonomie, schrieb Guy Debord in der »Gesellschaft des Spektakels« 1967, verwandle die Welt in eine Welt der Ökonomie; in eine Welt der Pseudoereignisse und Dramatisierungen, in der das Bewusstsein immer zu spät komme. Diese Welt wird inzwischen von glücklichen Narren bewohnt, die ohne Sinn für Geschichte dahinleben. Alte Wahrheiten entdecken sie auf diese Weise immer wieder neu. Sie werden in Tortengrafiken aufbereitet, in tabellarische Halbsätze gezwängt oder als wortlose Statistik präsentiert. Mit Hilfe von Vokabeln wie Story-telling und Rocket Science lässt sich fast zweieinhalb tausend Jahre nach Aristoteles konstatieren, der Mensch sei eigentlich ein soziales Wesen. … Der Klügste in unserem Zeitalter der Posthumanität sei, so Metz und Seeßlen wohl mit einem Blick auf Facebook und Co., wer die meisten Dummen um sich herum versammle. … Volksmusiksendungen, dieser Mischmach aus »Nuttigkeit und regressiver Obszönität« ist das Pendant im TV. Lang lebe auch der Gott der Unterhaltung, die Wiederholung (in Form der Serie, des Remake und des Remix), die erst dazu führt, dass die Dinge wirklich wahr werden: Das Wuchern der Ein-Euro-Läden, der Stumpfsinn der Talentsuchsendungen, das ganze Bologna-Entertainment an den Unis, die durch Studiengebühren zum Bildungsbordell geworden sind, das elende Schauspiel der Demokratie, die Soap, die Modenschau, der Comedy-Quatsch, die Aufwertung der Dingwelt bei gleichzeitiger Abwertung der Menschenwürde, die Kleiderhöllen und die Trostlosigkeit der Industriegebiete, die als Traumschiff getarnten Verblödungsreisen, das »Totarbeiten als Extremsport der Mittelschicht«, das zunehmende Management des Irrsinns, Politik als Karneval, die Discounter-Diktatur, die Strafverfolgungspornografie a la Aktenzeichen XY und schließlich die »Boulevardisierung der Weltkatastrophe« (Fukushima) zeugen davon, so Metz und Seeßlen, dass die Blödmaschinen einwandfrei funktionieren während Kassandra sich zu Tode plappert. …“ | http://www.glanzundelend.de/Artikel/abc/m/metz_seesslen.htm