Schlagwort: 1942

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #75 … ]

Bild: „To Be or Not to Be“ (Ernst Lubitsch, 1942) | „… Warschau, 1939: Die polnischen Schauspieler eines Theaters proben eine antifaschistische Komödie, kurz bevor der Zweite Weltkrieg ausbricht. Da die polnische Regierung nicht in Konflikt mit dem Hitlerregime geraten möchte, wird das Stück vom Spielplan abgesetzt, stattdessen spielt das Ensemble Hamlet. …“ https://de.wikipedia.org/wiki/Sein_oder_Nichtsein_(1942) // https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Lubitsch // https://de.wikipedia.org/wiki/Hamlet

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“ … Imagine if a comedy about al-Qaeda terrorists attacking the World Trade Center had gone into production in the summer of 2001 and been released shortly after 9/11. That would be the modern-day equivalent of Lubitsch shooting To Be or Not to Be in Hollywood in late 1941 for a premiere of March 6, 1942. … Critics and many moviegoers weren’t amused and described the film as “callous” and “inexcusable” in their assessments. …“ | From: „To Be or Not to Be“ Essay by Brian Eggert February 19, 2013 | https://deepfocusreview.com/definitives/to-be-or-not-to-be/

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Gregor Moder: To Be or Not to Be – Lubitsch, Shakespeare and the Theatricality of Power (29.03.2022)

Gregor Moder is a philosopher, working as Senior Research Associate at the University of Ljubljana, Slovenia. He is the author of Comic Love: Shakespeare, Hegel, Lacan (DTP 2015, in Slovenian), of Hegel and Spinoza: Substance and Negativity (Northwestern UP 2017), and co-editor of The Object of Comedy (Palgrave Macmillan 2020). Currently, he is co-editing a volume on The Ethics of Ernst Lubitsch … “ … [Krieg in Osteuropa! Ernst Lubitschs Komödienklassiker „Sein oder Nichtsein“ (1942) wurde während des Zweiten Weltkriegs gedreht und spielt in der Frühzeit der nationalsozialistischen Besetzung Polens. Auch wenn die Zeiten düster und absolut ernst waren, konzentriert sich der Film auf die scheinbar flüchtige Geschichte einer Theatergruppe, auf Schauspieler und auf die metaphysische Frage, was eine überzeugende Leistung ausmacht.] … War in Eastern Europe! Ernst Lubitsch’s classic comedy „To Be or Not to Be“ (1942) was filmed during World War II and takes place in the early period of the Nazi occupation of Poland. Even though the times were dismal and absolutely serious, the film focuses on the seemingly ephemeral story of a theatre group, on actors, and on the metaphysical question of what makes up a convincing performance. …“
–> https://youtu.be/U1DJ_Jy_6N0 | https://mi2.hr/en/2022/03/gregor-moder-to-be-or-not-to-be/

[Peter Lorre #2 (Casablanca)… ]

Peter Lorre in „Casablanca“ (R: Michael Curtiz, 1942)

“ … Als Casablanca am 29. August 1952 in die deutschen Kinos kam, enthielt der Film kaum noch Hinweise auf den Zweiten Weltkrieg. Alle Szenen mit Major Strasser und anderen Nazis waren herausgeschnitten worden. Auch die Szene, als die Deutschen Die Wacht am Rhein anstimmen und von französischen Patrioten mit der Marseillaise niedergesungen werden, fehlte. Victor László wurde zu Victor Larsen, einem norwegischen Atomphysiker, der die rätselhaften Delta-Strahlen entdeckt hat. Capitaine Renault wurde in Monsieur Laporte umbenannt und war nun ein Mitglied der Interpol. Casablanca war in dieser um 25 Minuten gekürzten Version eher eine harmlose Romanze als ein Propagandafilm gegen die Nationalsozialisten und das Vichy-Regime. Erst am 5. Oktober 1975 strahlte die ARD die ungekürzte und neu synchronisierte Fassung aus, die bis heute bekannt ist. … In der DDR wurde der Film erstmals am 6. September 1983 im Fernsehen gezeigt. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca_(Film) (Stand: 16 Juni 2020)

[Zur Nicht-Realität der wahrgenommenen Objekte #1… ]

Isa Miranda in Malombra (1942) | via
// https://en.wikipedia.org/wiki/Malombra_(1942_film)

// “ … Man kann beispielsweise weder daran zweifeln, dass die Haltung des Glaubens an die Nicht-Realität der wahrgenommenen Objekte, so dauerhaft sie ihrer Möglichkeit nach ist, nicht die ganze Zeit zum Tragen kommt, noch daran, dass sie gelegentlich vom Eindruck des Realen gänzlich verdrängt wird. …“ | Aus: „Der Realitätscharakter der filmischen Projektion“ Albert Michotte van den Berck (Aus dem Französischen von Vinzenz Hediger, 2003(?)) | http://www.montage-av.de/pdf/121_2003/12_1_vandenberck.pdf

[Kriegsschauplätze #32… ]

Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S. ist ein Dokumentarfilm (1976) von Richard Dindo und Niklaus Meienberg über den Schweizer Ernst S. (mit vollem Namen Ernst Schrämli), der während des Zweiten Weltkriegs wegen Landesverrats zugunsten des Dritten Reichs zum Tode verurteilt und am 11. November 1942 bei Oberuzwil erschossen wurde.

Gestützt auf Aussagen von Zeitzeugen sowie einige wenige schriftliche Quellen, Fotos und Wochenschauausschnitte zeichnet Die Erschiessung des Landesverräters Ernst S. die Lebensgeschichte, den Prozess und die Hinrichtung des Schweizer Soldaten Ernst Schrämli nach. … Originalsprache: Deutsch, Schweizerdeutsch – Erscheinungsjahr 1976 (in Deutschland 1977) —> https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Erschiessung_des_Landesverr%C3%A4ters_Ernst_S.

“ … Richard Dindo (* 5. Juni 1944 in Zürich) ist ein Schweizer Dokumentarfilmer italienischer Abstammung. Er lebt in Zürich und in Paris. Wegen seiner akribischen, emotional engagierten Recherchen wird er auch ein «anwaltschaftlicher Filmer» genannt. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Dindo

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