.:: Robert (we do mess around with sound) ::.

[Der::Status.Modus(11/2006)… ]

Klang zu erzeugen ist bei geglückten Inspirations-Umständen ein verwandelt – verlagert – und verlängerter Orgasmus. Selbst Saxy Martino kramt heimlich hin und wieder seine dreckige Kordhose [engl. corduroys] aus der Plastiktüte, lässt den Bart sprießen, nachdem er bei wild-fremden Frauen übernachtet und ungeduscht die Tür zum Proberaum öffnet – alles damit wir (die in der Garage daheim gebliebenen) keinen Hygiene-Schock erleiden, wenn er selbst uns mit seinem gold glänzend funkelndem Horn einen Besuch abstattet – oder sogar Einkehr bei uns hält. Sogleich dann der Martini-Atem uferlos verklingend ins gekrümmte Blech fährt, bis der Schweiß in kleinen Tropfen von der holden Stirn des Spielers rinnt – oder habe ich das alles nur phantasiert?!…

Den Benno Bassowitsch trift ein ähnliches Schicksal, also mit Studium, nur ohne die weite Ferne – also das gleiche nur als ‚Garagen-nahes Studium‘ aber mit einer echten Uni, mit echten Partys, jedoch ohne das mit der dreckigen Kordhose, und ohne das mit den wild-fremden Frauen, und mit ohne sich nicht zu duschen.

Die 2 übrigen Garagenschlampen (Vincente + Lemonhorse) kriechen derweil im heiligen Staub des bewusstseinserweiternden mexikanischen Unterholz umher um: wilden Klinkenstecker-Sex zu betreiben, verruchte SCSI ID’s zu jumpern, verworrene Midi-Daten zu entfesseln, durchdrungene Frequenzen zu erzeugen, Radiatorluft in der Lunge zu akkumulieren, um hilflos lächerlich freudig die Situation zu geniessen, um das „Psychologische Naturschutzgebiet“ des MindExpanders zu durchstreifen.

lemon / November 15, 2006 / Fahrtenschreiber, Liquid Pattern, MindEXpander.log

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