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[Immanuel Kant (1724 - 1804) ... ]

Started by Link, December 15, 2019, 06:07:55 PM

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Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg, Preußen; † 12. Februar 1804 ebenda) war ein deutscher Philosoph der Aufklärung. Kant zählt zu den bedeutendsten Vertretern der abendländischen Philosophie. Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet einen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant

Immanuel Kant - Was ist Aufklärung (Lesung)
Berlinische Monatsschrift. Dezember-Heft 1784. S. 481-494 - Gelesen von Hans Paets
https://youtu.be/DJa5Ugb3_6c

Kant: Die Revolution der Vernunft – Dr. phil. Mathias Jung, Live-Vortrag
https://youtu.be/A9iLT6l-g3E

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Kant: Die Revolution der Vernunft – Dr. phil. Mathias Jung, Live-Vortrag (12.09.2014)
Dr. phil. Mathias Jung, Live-Vortrag, Emu-Verlag.de. Das Buch ist im Emu-Verlag erhältlich.
https://youtu.be/A9iLT6l-g3E

Chapter Twenty from Book Three, Part Two of Bertrand Russell's "The History Of Western Philosophy" (1945).
https://youtu.be/AfdK2UKEm6Y

A History of Philosophy | 51 Introducing Immanuel Kant (16.06.2015)
https://youtu.be/Wc9Q3TBFMFs

Erkenntnistheorie 6 - Immanuel Kant
28.06.2017  Erkenntnistheorie - Vorlesung
Vorlesung an der Hochschule für Philosophie, München. Dozent: Prof. Dr. Dominik Finkelde SJ
https://youtu.be/E1qyH3_NW3A

War Kant wirklich ein Rassist? | Gert Scobel (09.07.2020)
War Kant ein Rassist? Hat er mit seinen anthropologischen Schriften den europäischen Rassismus mitbegründet? Müssen wir gründlich Saubermachen im Innersten des Elfenbeinturms?
Im Licht des Todes von George Floyd stellt sich die Frage nach den Wurzeln des Rassismus mit neuer Dringlichkeit in der Gegenwart. Es handelt sich bei dem Mord um einen durch nichts zu begründenden Rassismus, eine Haltung, die den Verfassungen westlicher Demokratien fundamental widerspricht
Es geht um Rassismus im dunklen Herzen der Aufklärung , um die Aufarbeitung einer jahrhundertelangen, antiaufklärerischen Tradition in der Aufklärung  selbst.
Kant steht in der Kritik, aber auch Hegel, Fichte, Lichtenberg, Diderot, Rousseau, Voltaire bis sogar hin zu Hannah Arendt und natürlich  Heidegger
Charles Wade Mills, Professor für politische Philosophie an der City University of New York, sagt: Die Matrix des europäischen Liberalismus und damit zugleich die Grenzen liberalen Denkens sind weiß und geprägt von weißer Dominanz. Europäischer Liberalismus ist weiß und bis heute durchwachsen von etwas, das man als systemischen oder strukturellen Rassismus bezeichnen könnte.  Der Historiker Achille Mbembe sagt, daß die Moderne auf dem Rücken afrikanischer Sklaven aufgebaut wurde - Rassismus als Zerstörungsprinzip der Demokratie.
Im Video geht es um die Frage, wie im Jahr 2020 nicht nur in den Universitäten, sondern in der Gesellschaft mit den rassistischen Wurzeln der Aufklärung umgegangen werden soll.
https://youtu.be/j188iKA7a1o


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#2
300 Jahre Kant – Das Unzeitgemäße in seiner Philosophie
2024 jährt sich Kants Geburtstag zum 300sten Mal. In den zahlreichen Events zu diesem Anlass geht es häufig (und mit Recht) darum, nach der Aktualität Kants zu fragen oder diese hervorzuheben, etwa wenn es um sein kosmopolitisches Denken geht oder seine Rolle hinsichtlich Menschenrechte und Menschenwürde. Im Kontrast hierzu möchten wir in unserem Themenschwerpunkt zu Kant den Fokus auf das Anachronistische, Antiquierte und Unzeitgemäße bei Kant legen. Dabei geht es nicht darum, Kant zu diskreditieren. Das Ziel ist vielmehr, durch eine Vielzahl kurze Statements einen Eindruck zu vermitteln, erstens, wie divers die heutige Kantforschung (im europäischen Raum und darüber hinaus) ist und wo sie die Grenzen von Kant verortet.
Pünktlich zu Kants Geburtstag am 22. April veröffentlichen wir wöchentlich dienstags drei thematisch verwandte Kurzbeiträge.

https://praefaktisch.de/300-jahre-kant/

"Kants rassistischer Rassenbegriff" Reza Mosayebi (Bochum, 2024)
... Für Kant war die Rasse ein unveränderliches Schicksal von Individuen. ...
https://praefaktisch.de/300-jahre-kant/kant-widerspruechlicher-rassebegriff/

"Vernunft inmitten des Kampfplatzes der Welt – Zur unabgegoltenen Hoffnung der kantischen Idee von Emanzipation"
Gregor Schäfer (Universität Basel/University of London)  08.10.2024
Als das Ideal eines gegenüber allen unbegründeten Anmaßungen kritischen Denkens und einer praktisch in weltbürgerlicher Absicht wirksamen Selbstbestimmung mündiger Menschen hat die Aufklärung in Kants Werk ihren bedeutsamsten philosophischen Referenzpunkt. Blickt man indes den heutigen Weltzustand an, hat die Diagnose durchaus einige Plausibilität, dieses Ideal der Aufklärung sei gescheitert oder befinde sich zumindest in einer tiefen Krise. Die These, dass das menschliche Geschlecht ,,im Fortschreiten zum Besseren immer gewesen sei und so fernerhin fortgehen werde", mag spätestens nach dem 20. Jahrhundert als hoffnungslos naiv zurückgewiesen werden. Der Wahlspruch der Aufklärung, ,,habe den Muth dich deines eigenen Verstandes zu bedienen", mag angesichts der objektiven Übermacht einer kulturindustriellen (Schein-)Öffentlichkeit, die, wie Horkheimer und Adorno es kritisierten, ,,Aufklärung als Massenbetrug" betreibt, als ideologisch oder gar in eine eigentümliche ,,Dialektik der Aufklärung" verstrickt erscheinen. In dieser letzteren Linie mögen, im Lichte neuerer Diskussionen, das Projekt der Aufklärung und der mit ihm verbundene Universalismus schließlich überhaupt als Ausfluss partikularer europäischer Herrschaftsverhältnisse verdächtigt werden. Als einer der augenfälligsten Aspekte dieses Scheiterns oder dieser prekären Situation zeigt sich – zumindest aus einer europäischen Perspektive: allerspätestens heute wieder – die Permanenz von Kriegen als eine das Weltgeschehen bestimmende Realität (– eine Realität, die das Weltgeschehen, global, in Wirklichkeit freilich nie verlassen hat).
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https://praefaktisch.de/002e/vernunft-inmitten-des-kampfplatzes-der-welt/