Author Topic: [Emanzipation, Selbstbefreiung, Geschlechterforschung (Gender Studies)... ]  (Read 70127 times)

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[Emanzipation, Selbstbefreiung, Geschlechterforschung (Gender Studies)... ]
« Reply #160 on: December 04, 2019, 11:18:38 AM »
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[...] Tokio – In Japan haben Brillenverbote für Frauen in einigen Unternehmen Proteste ausgelöst. Eine Gruppe von Aktivistinnen will in einer Petition die Regierung auffordern, frauenfeindliche Vorschriften zu Kleidung und Aussehen weiblicher Mitarbeiterinnen in einem geplanten Gesetz gegen Belästigung am Arbeitsplatz zu benennen, wie die japanische Tageszeitung "Tokyo Shimbun" am Montag berichtete.

Demnach verbieten Unternehmen verschiedener Branchen weiblichen Mitarbeiterinnen zum Beispiel an der Firmenrezeption das Tragen von Brillen. "Empfangsdamen seien nun mal das Gesicht der Firma", da störe eine Brille. Manche Kosmetikfirma argumentiere zudem, Brillen bei Verkäuferinnen verdeckten das eigene Produkt.

Hinter der Petition steht eine Gruppe von Frauen unter Führung der Schauspielerin und Autorin Yumi Ishikawa, die zuvor schon eine Initiative gegen das verpflichtende Tragen von hochhackigen Schuhen für Frauen am Arbeitsplatz gestartet hatte. Unter dem Hashtag "#KuToo" – einer Anspielung auf die japanischen Worte für Schuhe (kutsu) und Schmerz (kutsuu) – werden seither entsprechende Regeln in Firmen kritisiert.

Auch in Reaktion auf das verpflichtende Tragen von Brillen gibt es im Netz einen eigenen japanischsprachigen Hashtag, der auf Deutsch übersetzt "Brillenverbot" lautet. Zwar erkenne die Regierung das Problem an – in den geplanten Richtlinien zu Belästigung am Arbeitsplatz stehe aber nichts Konkretes, wird Ishikawa zitiert. (APA, dpa, 2.12.2019)


Aus: "Japan: Frauen protestieren gegen Brillenverbot am Arbeitsplatz" (2. Dezember 2019)
Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000111762163/japan-frauen-protestieren-gegen-brillen-verbot-und-am-arbeitsplatz

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[Emanzipation, Selbstbefreiung, Geschlechterforschung (Gender Studies)... ]
« Reply #161 on: December 08, 2019, 05:57:54 PM »
"Frauenmorde: Von ihren Männern getötet" Von Elisabeth Raether und Michael Schlegel (4. Dezember 2019)
Das Bundeskriminalamt sagt, dass 2018 in Deutschland 122 Frauen von ihren Partnern oder Ex-Partnern umgebracht wurden. Eine Dokumentation
-
Von allen in Deutschland getöteten Frauen stirbt fast die Hälfte durch die Hand des Mannes, der vorgibt, sie zu lieben: ihres Ehemanns oder Lebensgefährten. Da es so viele sind – 122 Tote im Jahr 2018, ein Opfer jeden dritten Tag –, könnte man vermuten, es gebe in der Öffentlichkeit den Wunsch, diese Taten zu begreifen. Was treibt einen Mann dazu? Und warum tun es überhaupt vor allem Männer, aber Frauen kaum? Liegt es an der physischen Überlegenheit, fühlen manche Männer sich irgendwie berechtigt zu so viel Zerstörungswut?
Und lässt sich solche Gewalt verhindern? Doch die Taten werden von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Sie bleiben dort, wo sie meistens passieren, hinter verschlossenen Türen. Berichterstattung ist selten, oft ausschließlich in Lokal- und Boulevardzeitungen, während überregional meist nur dann berichtet wird, wenn die Tat von einem nicht deutschen Ehemann begangen wurde. Es gibt nicht mal ein genaues Wort für das Geschehen: Femizid, Hassverbrechen, Beziehungstat, Familiendrama? Viele Frauen haben langes Leid hinter sich, bevor ihnen das Leben genommen wird. ... 114.393 Weibliche Opfer von Partnerschaftsgewalt gab es in Deutschland 2018. ...
https://www.zeit.de/2019/51/frauenmorde-gewalt-partnerschaft-bundeskriminalamt

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masignobilis #14

Nicht leicht zu lesen, auch nicht mit professioneller Distanz. ...



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« Reply #162 on: January 04, 2020, 12:22:10 PM »
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[...] In dem Land im südlichen Afrika sind, wie in vielen weiteren Ländern auf dem Kontinent, gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen verboten. Ende vergangenen Jahres waren zwei Männer unter dem Gesetz zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.

Daniel Foote hatte das Urteil Ende November scharf kritisiert. Er sei „entsetzt“, hieß es in einer Mitteilung. „Vielleicht ist es an der Zeit, dass Sambia seine veraltete Haltung und obsolete Gesetzgebung zum Umgang mit der LGBTI-Community und allen anderen, die als „anders“ gesehen werden, prüft.“ ... LGBTI steht für Homosexuelle, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle. Sambias Außenminister Joseph Malanji nannte Footes Aussage „inakzeptabel“.

In Afrika verbieten mehr als 30 Länder homosexuelle Handlungen. Die Gesetze stammen häufig noch aus britischer Kolonialzeit. Erst kürzlich hatte es etwa Berichte gegeben, dass die Lage für Homosexuelle auch in Uganda immer schlechter wird. (dpa)


Aus: "US-Botschafter verlässt Sambia wegen Streit um LGBTI-Rechte" (03.01.2020)
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/queerspiegel/nach-kritik-an-gesetzen-gegen-homosexualitaet-us-botschafter-verlaesst-sambia-wegen-streit-um-lgbti-rechte/25386194.html

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« Reply #163 on: January 09, 2020, 07:48:34 PM »
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Mareice Kaiser @Mareicares
Vor einem Monat fand dieses Gespräch statt und es ist so furchtbar, dass ich es nicht teilen wollte. Aber ich will, dass ihr wisst, dass Svenja Flaßpöhler sagt, vergewaltigte Frauen fänden es in dem Moment der Vergewaltigung »eigentlich ganz schön«. #metoo
https://twitter.com/Mareicares/status/1214971151086174208?s=03

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Replying to @Mareicares

Sie sagt das nicht. Man kann echt über vieles aus dem Gespräch streiten, aber dann muss man sie auch richtig zitieren.

https://twitter.com/Paeonia_tenui/status/1215309197740560384


Kommentare Zu: "Nach #MeToo – wo steht der Feminismus heute?"
Podcast Jakob Augstein diskutiert mit Svenja Flaßpöhler über den Stand des feministischen Diskurses, weibliche Selbstermächtigung, Geschlechtergleichheit und den Gender Pay Gap der Freitag Podcast 7
https://www.freitag.de/autoren/podcast/nach-metoo-wo-steht-der-feminismus-heute

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« Reply #164 on: January 18, 2020, 02:44:38 PM »
Whores of Yore @WhoresofYore Whores of Yore 2:21 nachm. · 18. Jan. 2020
@WhoresofYore
“By all means marry. If you get a good wife, you’ll be happy; if you get a bad one, you’ll become a philosopher.” - Socrates
https://twitter.com/WhoresofYore/status/1218523886549184517

Awanthi @AwanthiVardaraj Antwort an @WhoresofYore
By all means marry. If you get a good husband, you’ll be happy; if you get a bad one, you’ll be dead.