Martin Heidegger (* 26. September 1889 in Meßkirch; † 26. Mai 1976 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Philosoph. Er stand in der Tradition der Phänomenologie vornehmlich Edmund Husserls, der Lebensphilosophie insbesondere Wilhelm Diltheys sowie der Existenzdeutung Søren Kierkegaards, die er in einer neuen Ontologie überwinden wollte. Die wichtigsten Ziele Heideggers waren die Kritik der abendländischen Philosophie und die denkerische Grundlegung für ein neues Weltverständnis.
1926 entstand sein erstes Hauptwerk Sein und Zeit, das die philosophische Richtung der Fundamentalontologie begründete (publiziert 1927).
https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger
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Vgl. Parmenides, Fragmente, Lehrgedicht, Fragment B 3 (nach der Zählung Diels/Kranz: DK 28 B 3).
1926 entstand sein erstes Hauptwerk Sein und Zeit, das die philosophische Richtung der Fundamentalontologie begründete (publiziert 1927).
https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger
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Quote... Die allgemeine Lehre vom Sein bzw. dem Seienden, sofern diesem Wirklichkeit zugesprochen werden kann und es dem menschlichen Geist zugänglich erscheint.
Parmenides schrieb als erster ein Lehrgedicht (um 515/510 v. Chr.) und begründete damit eine Literaturgattung, die in der Antike weit verbreitet war. Für ihn ist der Geist oder die Vernunft ein Organ der "Seinswahrnehmung". "Geistiges Wahrnehmen und Sein sind dasselbe". Parmenides machte das Sein zum Grundwort der Philosophie und die Philosophie in ihrem Kern zur Ontologie
[...] Als grundlegender Teil der Metaphysik hat die Ontologie die Aufgabe, die letzten Strukturen der Wirklichkeit aufzudecken [...] Wenn vielleicht der direkte Weg zur Wahrheit nicht über die Sprache führt, so bleibt sie dennoch für uns der Ausgangspunkt [...] Wesentlich ist dabei die Unterscheidung zwischen begrifflicher und überbegrifflicher Erkenntnis [...] die digitale Technologie ist selbst in erster Linie eine Weise des menschlichen Denkens, wie es dem Sein übereignet ist. Es gibt eine stufenweise Abstraktion vom natürlich Gegebenen zum Geometrischen (das noch ästhetisch, aber ortlos ist) und dann weiter zum Mathematisch-Arithmetischen (das weder ästhetisch noch verortet noch positioniert ist). Erst bei der zweiten Ablösung wird die Berechnung völlig vom natürlich Seienden befreit. Und es ist dieses abgelöste berechnende "Denken", das dann durch die digitale Technologie (die bereitgestellten Rechenmaschinen) ausgelagert und so selbständig gemacht wird [...]
Vgl. Parmenides, Fragmente, Lehrgedicht, Fragment B 3 (nach der Zählung Diels/Kranz: DK 28 B 3).
