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[Kiel Gaarden (Stadtteilnotizen) ... ]

Started by lemonhorse, August 17, 2008, 10:24:32 PM

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Quote[...] Kiel-Gaarden bekommt ein umfassendes Mobilitätskonzept mit rund 200 Maßnahmen. Ziel: sichereres Radfahren, besseres Zufußgehen und mehr Lebensqualität. Über 80 Maßnahmen könnten noch bis 2029 umgesetzt werden – von Superblocks bis zu Bewohnerparkzonen.

Das neue Mobilitätskonzept umfasst sechs Handlungsfelder und etwa 200 Einzelmaßnahmen. Dazu gehören Superblocks mit Einbahnstraßen, Fahrradstraßen und Mobilitätsstationen. Die Ratsversammlung berät am 19. Februar über die ersten 80 Maßnahmen der Stufe 1. Stadträtin Alke Elisabeth Voss erklärt: "Wir möchten in den kommenden Jahren durch organisatorische und verkehrliche Maßnahmen die Lebensqualität in Gaarden verbessern."

Gaarden ist verkehrstechnisch besonders. 79 Prozent nutzen bereits den Umweltverbund – mit 29 Prozent ÖPNV-Anteil Spitzenreiter in Kiel. Nur 15 Prozent fahren Rad, vermutlich wegen der vielen Kopfsteinpflasterstraßen ohne Radwege. Diese Ausgangslage bietet großes Potenzial für nachhaltige Mobilität und mehr Aufenthaltsqualität.

Drei Superblocks nach Barcelonaer Vorbild werden das Herzstück der Planung. Der Superblock im Gaardener Zentrum liegt zwischen Werftstraße, Ostring und Karlstal. Hinzu kommen der "ElKi-Kiez" und das Holsteiner Viertel. Einbahnstraßen verhindern Durchgangsverkehr, neugeordnetes Parken schafft mehr Platz auf Gehwegen.

Fahrradstraßen mit Asphaltdecke statt Großpflaster sollen das Radfahren attraktiver machen. Die erste könnte schnell auf der Norddeutschen Straße entstehen. An mehreren Stellen sind dringend benötigte Abstellanlagen geplant. Neue Querungsmöglichkeiten am Ostring erleichtern das Überqueren der vielbefahrenen Straße.

Parkmöglichkeiten für Autos werden auf die Straße verlegt und freie Gehwegflächen entstehen zum Spielen für Kinder. Weitere abgesenkte Bordsteine an Kreuzungen verbessern die Barrierefreiheit. Der Henry-Vahl-Platz könnte als Treffpunkt aufgewertet werden, mehr Grün auf dem Vinetaplatz steigert die Aufenthaltsqualität.

Vier Bewohnerparkzonen sollen Parksuchverkehr reduzieren und Anwohnenden mit Parkausweis Plätze vor der Haustür sichern. Große Parkplätze an Supermärkten oder am Hörnbad könnten nachts von Bewohnern genutzt werden. Voss betont: "Es geht nicht darum, die Autos aus Gaarden zu verbannen", sondern die Lebensqualität zu verbessern.

Erste Vorschläge könnten noch in diesem Jahr angepackt werden. Die etwa 80 Maßnahmen der Stufe 1 sollen bis 2029 umgesetzt werden. Die Umsetzung aller drei Stufen könnte bis 2035 abgeschlossen sein. Voss ist gespannt auf die Diskussion: "Nun wollen wir auf dieser guten Grundlage aufbauen und zum Wohle der Menschen in Gaarden so viele Ideen wie möglich so schnell wie möglich umsetzen."

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Quelle:  Landeshauptstadt Kiel


Aus: "Mobilitätskonzept für Kiel-Gaarden" (11.02.2026)
Quelle: https://www.kiel-magazin.de/artikel/mobilitaetskonzept-fuer-gaarden

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#41
"Gericht: Aufenthaltsverbot für mutmaßlichen Drogendealer in Kiel-Gaarden ist rechtswidrig" (25.07.2026)
Die Polizei will mutmaßliche Drogendealer per Aufenthaltsverbot aus einem Bereich rund um den Vinetaplatz in Gaarden verdrängen. In einem Fall entschied das Verwaltungsgericht in Schleswig nun, dass dies rechtswidrig sei. ...
Quelle: https://www.kn-online.de/lokales/kiel/drogenhandel-in-kiel-aufenthaltsverbot-fuer-dealer-in-gaarden-rechtswidrig-EK5BKYIPIVB33CGQFRERBOTQXU.html

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Quote[...] Im Kieler Stadtteil Gaarden ist jetzt ein neues Projekt für Drogenabhängige eingerichtet worden. Dafür ist nach Angaben der Stadt eine ehemalige Röntgenpraxis in der Straße Karlstal umfunktioniert worden. Ziel ist es, einen zentralen Treffpunkt für die bislang im Stadtteil verbreitete Szene zu schaffen, teilte die Stadt mit. Die Drogenabhängigen halten sich an Straßenecken und auf Hinterhöfen auf und das würde immer wieder zu Konflikten mit Anwohnern und Gewerbetreibenden führen, heißt es von der Stadt.

Mit dem neuen Angebot soll sowohl ein Aufenthaltsort, als auch ein Anlaufpunkt zur Beratung und niedrigschwelligen Hilfe für Menschen mit Drogensucht geschaffen werden. Auch soziale Träger wie die Drogenhilfe Ost werden zum Teil ihre Beratungsangebote dorthin verlagern. Zudem soll ein Sozialarbeiter als Ansprechpartner für die Einhaltung der Hausordnung sorgen.


Aus: "Kiel startet Modellprojekt für Drogenabhängige in Gaarden" (10.07.2026)
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/kiel_neumuenster_ploen_rendsburg-eckernfoerde/kiel-startet-modellprojekt-fuer-drogenabhaengige-in-gaarden,regionkielnews-2422.html

Die Landeshauptstadt Kiel hat in Gaarden ein neues Aufenthalts- und Beratungszentrum für Menschen mit Suchterkrankungen eröffnet. Am Karlstal 32 bündelt die Stadt Hilfsangebote, erleichtert den Zugang zu Unterstützung und entlastet gleichzeitig den öffentlichen Raum im Stadtteil.
https://www.kiel-magazin.de/artikel/neues-hilfsangebot-f%C3%BCr-suchtkranke-in-gaarden

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Quote[...] Ein Mann soll in Kiel-Gaarden überfallen, in einen Transporter verbracht und beraubt worden sein. Die Polizei hat zwei Verdächtige gefasst. Der dritte Täter ist flüchtig, die Ermittler bitten um Hinweise.

Kiel. Ein Mann soll angegriffen, gegen seinen Willen festgehalten und in einen weißen Transporter gebracht worden sein. Dieser Überfall hat sich nach Angaben der Polizei am 15. Juli gegen 15 Uhr in Kiel-Gaarden ereignet. Demnach kam es in der Straße Kehrwieder zu einem Treffen zwischen dem Opfer und mehreren Personen. In dem Transporter soll der Geschädigte nach eigenen Angaben weiter angegriffen worden sein.

Außerdem soll dem Mann gedroht worden sein, bevor er wieder freigelassen wurde und die Täter flüchteten. Zuvor sollen die Täter dem 37-Jährigen aber Bargeld und persönliche Gegenstände geklaut haben.

Zwei der drei Angreifer sind nach Angaben der Polizei bereits festgenommen. Eine 32-Jährige habe sich selbst bei einer Kieler Polizeidienststelle gestellt. ,,Der 55-Jährige konnte im Rahmen der ersten Ermittlungen festgenommen werden", teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Beide wurden einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ für beide Untersuchungshaftbefehle. ,,Sie kamen in die Justizvollzugsanstalt."

Der dritte Täter sei bislang noch unbekannt. Der Mann soll circa 50 Jahre alt und 1,70 Meter groß mit einer kräftigen Statur sein. Zudem soll er zum Tatzeitpunkt einen Drei-Tage-Bart und eine Wollmütze gehabt haben.

Was der Auslöser für die Tat in Gaarden war und welcher der Täter wie an den Straftaten beteiligt war, wird ermittelt. Dazu gehören der Verdacht des schweren Raubes, des erpresserischen Menschenraubes und weitere Straftaten. ...


Aus: "Mann bei Überfall in Transporter festgehalten: Polizei fahndet nach drittem Täter" Karolin Nemitz (17.07.2026)
Quelle: https://www.kn-online.de/lokales/kiel/in-transporter-in-gaarden-festgehalten-polizei-fahndet-nach-drittem-taeter-MVLALR6M5VAWZNBD2HIW5BVLOQ.html

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Quote[...] Nach dem bewaffneten Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in Kiel-Gaarden vergangenen Herbst wurde nun gegen einen der beiden Tatverdächtigen Anklage erhoben. Das teilte die Staatsanwaltschaft Kiel am Freitag (10.7.) mit. Demnach muss sich der zur Tatzeit 18-jährige Beschuldigte wegen besonders schweren Raubes mit gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Der zweite Beschuldigte ist weiterhin flüchtig. Bei dem Überfall im November 2025 wurde der Ladeninhaber unter anderem durch Pfefferspray leicht verletzt und mit einer Schusswaffe bedroht. Der gestohlene Schmuck wird laut Staatsanwaltschaft auf einen Gesamtwert von rund 200.000 Euro geschätzt.

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Aus: "Kiel: Erste Anklage nach Raubüberfall auf Juwelier in Gaarden" (10.07.2026)
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/kiel_neumuenster_ploen_rendsburg-eckernfoerde/kiel-erste-anklage-nach-raubueberfall-auf-juwelier-in-gaarden,regionkielnews-2424.html

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Quote[...] Erleichterung in Kiel-Gaarden nach einem Fahndungserfolg von Polizei und Staatsanwaltschaft: Beamte haben einen Mann festgenommen, der mehrere Feuer in einer Tiefgarage auf dem Kieler Ostufer gelegt haben soll. Er sitzt nun in U-Haft.

Am Montagabend (9.3.) hat es in Kiel zum wiederholten Mal in einer Tiefgarage gebrannt. Gegen 19.50 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr zu einem Gebäude auf dem Kieler Ostufer gerufen, in dem es laut Polizei in der Vergangenheit bereits mehrfach gebrannt hat. Eine Anwohnerin meldete Rauch aus der Tiefgarage im Stadtteil Gaarden. Das Feuer war schnell gelöscht, verletzt wurde niemand.

Während der Einsatz lief, nahm die Polizei einen 30-jährigen Mann fest. Er steht laut Staatsanwaltschaft im Verdacht, für die Brandserie verantwortlich zu sein.

    Wir müssen jetzt natürlich weiter ermitteln. Wir haben ihn gestern, in flagranti trifft die Sache nicht ganz, aber doch in der Nähe festgenommen und wegen des Gesamtzusammenhangs gehen wir davon aus, dass er für die anderen Taten mitverantwortlich ist.

Michael Bimler, Oberstaatsanwalt

Vorausgegangen waren laut Staatsanwaltschaft wochenlange verdeckte Ermittlungen. Insgesamt soll der Verdächtige seit dem 25. Januar sechs Brände gelegt haben. Der Mann soll nach seinen Taten Botschaften hinterlassen haben. Anwohner zeigten NDR Schleswig-Holstein ein Foto, das nach einem vorherigen Brand in einem Treppenhaus aufgenommen worden sein soll. Dort war "Ihr sollt brennen" an einer Wand zu lesen. Außerdem hat er nach Anwohner-Angaben "Ich war's. Ich komme wieder" in den Ruß auf einer Fensterscheibe geschrieben. Die Polizei bestätigte das bislang nicht.

Am Dienstagnachmittag wurde der Tatverdächtige dem Haftrichter vorgeführt, mittlerweile sitzt er in Untersuchungshaft.


Aus: "Brandserie in Kiel-Gaarden: Tatverdächtiger in U-Haft" (10.03.2026)
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/kiel_neumuenster_ploen_rendsburg-eckernfoerde/brandserie-in-kiel-gaarden-tatverdaechtiger-in-u-haft,regionkielnews-1600.html

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Quote[...] Was als verbale Auseinandersetzung zwischen drei Personen begann, entwickelte sich am Mittwochabend zu einem Großeinsatz der Polizei in Kiel-Gaarden. Immer mehr Schaulustige kamen hinzu und solidarisierten sich mit den Beteiligten.

Kiel. Ein Streit zwischen drei Personen in der Elisabethstraße (Kiel-Gaarden) ist in einen Großeinsatz der Polizei gemündet. Laut Polizei hatten sich im Laufe der Auseinandersetzung letztlich rund 200 Menschen am Mittwochabend in Kiel-Gaarden versammelt.

Die Situation habe gegen 20.50 Uhr zunächst mit einer verbalen Attacke begonnen. Eine 43-Jährige geriet laut Polizei mit einem 40-jährigen Mann und dessen 19-jähriger Begleiterin aneinander.

Der verbale Streit in Kiel-Gaarden sei dann schnell in körperliche Gewalt und gegenseitige Beleidigungen umgeschlagen. Innerhalb kurzer Zeit hätten sich zwei Lager auf der Elisabethstraße gebildet. Immer mehr Schaulustige kamen nach Polizeiangaben hinzu und solidarisierten sich mit den Beteiligten. Nach KN-Informationen war der Streit zwischen zwei bulgarischen Gruppen entbrannt und spielte sich im Bereich des Alfons-Jonas-Platzes ab.

Die Polizei sei mit zahlreichen Streifenwagen aus dem gesamten Stadtgebiet angerückt, um eine weitere Eskalation des Streits und der Situation zu verhindern. Die Beamten brachten die Menschenmenge laut Polizei unter Kontrolle, nachdem sie den Einsatz von Zwangsmitteln angedroht hatten. Erst daraufhin soll sich die Ansammlung aufgelöst haben.

Nach dem Großeinsatz der Polizei in Kiel-Gaarden haben die Ermittler Verfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Landfriedensbruch eingeleitet.

KN


Aus: "Verbaler Streit eskaliert zu einem Großeinsatz der Polizei in Kiel-Gaarden" (10.07.2026)
Quelle: https://www.kn-online.de/lokales/kiel/streit-in-elisabethstrasse-grosseinsatz-der-polizei-in-kiel-gaarden-stoppt-massenauflauf-FOLLNFAJSFA6XLEGSPTCNF6X2Q.html

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Quote[...] Seit Monaten schon kämpft die Stadt zusammen mit Anwohnern gegen eine Rattenplage in Kiel-Gaarden. Mittlerweile konzentrieren sich ihre Aktionen dabei auf vier Wohnblocks. Und die Maßnahmen zeigen offenbar Wirkung, erklärt der städtische Koordinator Christoph Adloff.

"Die Köder konnten wieder entfernt werden, weil es keinen Abfraß des Giftes mehr gab", erklärt er NDR Schleswig-Holstein. Außerdem wurden die zwischenzeitlich ausgetauschten schadhaften Mülltonnen bisher nicht wieder durchnagt, auch nach Wochen nicht. Nur noch auf drei von 70 Grundstücken des ausgewählten Bereichs in Gaarden hat die Stadt demnach Rattennester gefunden. Nach Angaben von Adloff hängt der nachhaltige Erfolg unter anderem davon ab, ob Müll wild entsorgt wird oder nicht.

Auch in einem anderen Stadtteil der Landeshauptstadt ist das Ratten-Problem sichtbar - wie in Mettenhof. "Wenn ich damit rechnen muss, dass ich an der Ecke Ratten sehe, dann versuche ich, diesen Weg zu meiden", sagt Kirsten Voß (SPD), Vorsitzende des dortigen Ortsbeirats. Nach ihren Angaben sind die Tiere insbesondere rund um den Kurt-Schumacher-Platz zu sehen. Voß ergänzt: "Im weißen Riesen sagt man, dass die über die Balkone auch mehrere Etagen hochgehen."

Eigentümer des Hochhauses ist Grand City Properties. Das Immobilienunternehmen hat mehrere Wohngebäude im Stadtteil und sieht aktuell kein großes Nager-Problem. Es hat nach eigenen Angaben vorsorglich aber Schädlingsbekämpfer beauftragt.


Aus: "Ratten in Kiel-Gaarden: So kämpft die Stadt gegen die Plage" (26.03.2026)
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/kiel_neumuenster_ploen_rendsburg-eckernfoerde/ratten-in-kiel-gaarden-so-kaempft-die-stadt-gegen-die-plage,rattenkiel-100.html

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Quote[...] Polizei und Staatsanwaltschaft Kiel ermitteln wegen eines versuchten Tötungsdelikts und suchen Zeugen: Bereits am Montagabend, 1. Juni, sei ein Mann (24) mit Stichverletzungen in einer Lokalität in der Elisabethstraße in Gaarden aufgetaucht. Er soll zuvor von mehreren Männern verfolgt worden sein.

Kiel. Die Polizei Kiel sucht nach einem versuchten Tötungsdelikt am vergangenen Montagabend im Stadtteil Gaarden nach Zeuginnen und Zeugen. Ein 24-jähriger Mann tauchte laut Polizei am Montag gegen 23.15 Uhr in einer Lokalität in der Elisabethstraße auf. ,,Der Mann wies mehrere Stichverletzungen auf", sagte Stephanie Lage, Sprecherin der Polizeidirektion Kiel.

Polizei und Staatsanwaltschaft stuften diese Verletzungen als lebensgefährlich ein. Nach einer Erstversorgung vor Ort sei der 24-jährige Mann mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht worden. Nach Polizeiangaben wurde er dort notoperiert.

,,Die Hintergründe sind derzeit unklar", sagte Polizeisprecherin Lage mit Blick auf ein mögliches Tatmotiv. Laut Zeugenaussagen soll der Mann zuvor von mehreren Männern verfolgt worden sein.

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft Kiel laufen. Neben Zeuginnen und Zeugen suchen die Behörden auch nach dem Tatmittel, bei dem es sich mutmaßlich um ein Messer oder einen ähnlichen Gegenstand handeln soll.

Für Hinweise, die zur Ermittlung und rechtskräftigen Verurteilung des Täters führen, ist eine Belohnung von 1000 Euro ausgelobt worden. Die Kieler Polizei nimmt Hinweise zur Tat telefonisch unter 0431 160/3333 entgegen.

KN


Aus: "Versuchtes Tötungsdelikt in Kiel-Gaarden: Polizei auf der Suche nach Zeugen" Florian Sötje (04.06.2026)
Quelle: https://www.kn-online.de/lokales/kiel/versuchtes-toetungsdelikt-in-kiel-24-jaehriger-in-gaarden-schwer-verletzt-HPXFJTZXMBCOPM2CSSKQHIJORA.html

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Quote[...] Das Landgericht Kiel hat am Montag einen 18-Jährigen wegen mehrerer Messerangriffe im Stadtteil Gaarden im vergangenen Mai verurteilt. Er wird in einer Psychiatrie untergebracht.

Da der junge Mann die Taten im Zustand der Schuldunfähigkeit begangen habe, ordnete die Strafkammer die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Dort war er laut Gericht bereits seit der Festnahme untergebracht. Das Verfahren am Landgericht Kiel war nicht-öffentlich, da der Angeklagte zum Tatzeitpunkt noch minderjährig war.

Insgesamt hatte es laut Polizei zwischen dem 27. und 29. Mai 2025 fünf Messerangriffe im Kieler Stadtteil Gaarden gegeben, bei denen alle Opfer schwer verletzt wurden. Die Staatsanwaltschaft hatte in vier Fällen Anklage gegen den jungen Mann erhoben. Die zuständige Strafkammer sah in einem Fall versuchten Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und in zwei weiteren Fällen gefährliche Körperverletzung.

Die Serie der Messerangriffe hatte die Menschen in Gaarden verunsichert. Die Polizei reagierte nach den Taten mit vermehrten Waffenkontrollen. Inzwischen hat die Stadt Kiel in Gaarden-Ost außerdem eine Waffenverbotszone angekündigt. Im Bereich Vinetaplatz, Elisabethstraße, Karlstal sowie den angrenzenden Straßen bis zur Gaardener Brücke soll das Tragen und Mitführen von Waffen jeglicher Art voraussichtlich ab April verboten sein.

Sobald die Schilder an den Orten aufgehängt sind, tritt die Verordnung in Kraft. Der Bereich in Gaarden wurde nach Auswertung der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik als Ort mit durchschnittlich erhöhter Kriminalität eingestuft, wie die Stadt mitteilte. Außerdem seien dort in den Bereichen besonders viele Menschen unterwegs.


Aus: "Nach Messerangriffen in Kiel: 18-Jähriger kommt in Psychiatrie" (24.03.2026)
Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/kiel_neumuenster_ploen_rendsburg-eckernfoerde/nach-messerangriffen-in-kiel-18-jaehriger-kommt-in-psychiatrie,regionkielnews-1674.html

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