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[Migration & Flüchtlingspolitik (Notizen) ... ]

Started by Link, April 28, 2015, 09:33:37 AM

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#220
Quote[...] Die marokkanische Regierung hat sich erstmals offiziell zur Ankunft Zehntausender Migranten in den spanischen Exklaven Ceuta und Melilla geäußert und den Zwischenfall unter anderem mit Falschinformationen im Internet erklärt. Der Andrang der Migranten sei nicht organisiert gewesen, sondern spontan zustande gekommen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Er machte die Verbreitung falscher Informationen über Social Media, Aktivitäten von Schleusern und Falschinterpretationen eines spanischen Gerichtsurteils verantwortlich, das die Rückführung bestimmter Migranten begrenzt.

Die Menschen hätten das Urteil eines spanischen Gerichts, das die sofortige Rückführung von auf See abgefangenen Migranten verbiete, falsch interpretiert, sagte der marokkanische Ministeriumssprecher. Die Erklärung deckt sich mit den Äußerungen des spanischen Außenministeriums zu dem Thema.

 Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hatte ebenfalls die von einer »Schleusermafia« verbreiteten Gerüchte über angeblich geöffnete Grenzen als einen möglichen Grund für die Flucht Zehntausender Menschen aus Marokko genannt.

Nach dem Vorfall waren Vermutungen kursiert, darunter in der New York Times, wonach die marokkanische Regierung den Andrang auf Ceuta bewusst ausgelöst oder geduldet haben könnte, um Spanien unter Druck zu setzen. Mehrere Migranten schilderten spanischen Medien zufolge unabhängig voneinander, dass sie nicht gestoppt, sondern zum Grenzübertritt ermuntert worden seien. Andere berichteten, sie seien durch Videos und Nachrichten auf Plattformen wie TikTok auf die angeblich offene Grenze aufmerksam geworden.

Der Sprecher des marokkanischen Innenministeriums fügte am Sonntag hinzu, die Regierung in Rabat arbeite mit den spanischen Behörden zusammen und bleibe bei der Bekämpfung irregulärer Migration ein zuverlässiger Partner.

Bei den Zahlen wichen die Angaben allerdings ab. Marokkos Behörden sprachen von rund 40.000 Menschen, die versucht hätten, Ceuta von Marokko aus übers Meer zu erreichen. 1.135 hätten sich auf gleichem Weg nach Melilla aufgemacht. Spanien hatte von mehr als 50.000 Migranten gesprochen. Die Regionalregierung von Ceuta sprach sogar von rund 60.000.

Die Zahl der Menschen, die bei den Vorfällen starben, bezifferte Marokko auf elf. Die meisten von ihnen seien ertrunken. Spanien hatte die Zahl der Toten am Sonntag mit mindestens 72 beziffert. Einige Migranten ‌ertranken den spanischen Behörden zufolge, und andere wurden erdrückt, als sie versuchten, eine Wellenbrecheranlage und den Grenzzaun zu überklettern.

Marokko teilte mit, die Angaben über Tote auf der anderen Seite der Grenze noch zu prüfen. Die marokkanische Menschenrechtsorganisation AMDH spricht von »fast 130 Opfern« und zahlreichen Vermissten im Zuge der Geschehnisse in der spanischen Exklave. Die Aktivisten forderten eine unabhängige Untersuchung. Die EU-Innenminister werden sich am Dienstag in einer Dringlichkeitssitzung mit den »Entwicklungen in Ceuta« befassen, wie die irische EU-Ratspräsidentschaft ankündigte.

Viele der Flüchtenden waren aus wirtschaftlicher Not in die Exklaven Ceuta und Melilla aufgebrochen in der Hoffnung, dort ein Asylverfahren für das spanische Festland und damit die EU zu bekommen. Nahezu alle Menschen, die am Donnerstag nach Ceuta gelangten, sind nach spanischen Angaben wieder in Marokko. In der spanischen Nordafrika-Exklave leben normalerweise rund 84.000 Menschen. Die Stadt war mit der hohen Zahl an Migranten überfordert und hatte die spanische Regierung aufgefordert, den Notstand auszurufen.

Ein spanisches Gericht hatte am 8. Juli entschieden, dass pauschale Pushbacks – also Migrantinnen und Migranten auf ihrer Reise abzufangen und direkt wieder in andere Länder abzuschieben – nicht zulässig sind, wenn die Menschen vor Ceuta und Melilla auf See aufgegriffen werden.


Aus: "Marokko macht Falschinformationen für Krise in Ceuta verantwortlich" (3. August 2026)
Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/ceuta-marokko-spanien-migration-grenze-tote

QuoteRunkelstoss

Die Fehlinformationen in sozialen Medien erklären aber nicht das Verhalten der marokkanischen Polizei. Und den Einfluss von Schleusern versteh ich auch nicht, es wurde ja niemand bezahlt.


Quotefoxer

Beides richtig und bedenkenswert. Andererseits gibt es in Sozialen Medien auch Gruppen, wo man sich schlicht aus gemeinsamem Interesse permanent über die neusten Blitzer oder die günstigste Tanke auf dem Laufenden hält.

Ich vermute, im Bezug auf das "Rübermachen" gilt man als besonders fleißiges Mitglied auf offizieller Seite auch schnell als Influencer bzw. Anstifter oder Organisator - und damit als Schleuser.


QuoteSteffi69

Wenn sich 50.000 Menschen zeitgleich in Bewegung setzen, möchte ich sehen, wie Sie diese Menge spontan aufhalten.
Die einzige Aussengrenzen die uns aktuell wirklich schützen sind das Meer und die durch den Krieg geschlossenene Grenze zu Russland.

Die "grünen" Grenzen Europas sind - selbst wenn es einen Zaun gibt - bei einer derartigen Massen an Menschen nicht möglich zu "schützen".


Quotedrsnuggles79

Seltsam nur, dass es Videos gibt die zeigen, wie marokkanische Polizisten sogar mithelfen und wohl auf den Ansturm vorbereitet waren.


QuoteKosmosRabauke

Diese Videos haben Sie aber bestimmt nicht in sozialen Medien gesehen, oder?


QuoteFischfrisch

Treffen sich spontan 60.000 Marokkaner am Strand. ... 72 Menschen tot. ...


QuoteStribor

2015 Trafen sich auch Tausende Araber am Budapester Bahnhof. Und 1989 Tausende Ostberliner an der Bornholmer Straße. Alles Verschwörung?


QuoteSegge

Selbstverständlich spielen Falschinformationen in Social Media eine große Rolle. Ganz offensichtlich gibt es jedoch bei den Regierungen weltweit keinen Appetit, endlich für eine entsprechende Regulierung dieser Konzerne zu sorgen, daher wird man die Falschinformationen auch nicht abstellen können. Was aufzuklären ist, das ist die Frage, welche Leute da im Hintergrund die Fäden ziehen, um eine solche Welle von Falschinformationen aufzubauen. Das gehört im Detail untersucht, aber auch das wird nicht geschehen, es sei denn die Presse wird investigativ. Also die Presse jenseits von Springer und anderen rechten Medien, von denen ist rein gar nichts zu erwarten. Auch Marokko muss sich fragen lassen, welche Rolle es in den immer wieder vorkommenden Anstürmen auf die Grenze um Ceuta spielt, da ist bei weitem nicht alles transparent. Desweiteren ist das Verhalten verschiedener europäischer Regierungen gegenüber Spanien hochgradig beschämend. Spanien hat diese Situation selbstständig und ohne Hilfe innerhalb von 48 Stunden vollkommen bereinigt und hätte Anerkennung und Zuspruch verdient, anstatt werden bergeweise Kübel von Dreck ausgeschüttet, weil rechtsgerichtete Regierungen wie in Italien oder auch Deutschland versuchen, ihr eigenes, trübes Süppchen zu kochen. Das Verhalten der Bundesregierung ist unter aller Würde, aber wohl leider auch nicht anders zu erwarten.


QuoteLiane77

Es wirkt schon seltsam, wenn man sich die Bilder und Ereignisse anschaut. Da schwimmen zumeist männliche Jugendliche lediglich in Badehose bekleidet also nach Ceuta. Keine Sachen dabei und kein Plan und da es nicht weitergeht, kehren sie relativ unkompliziert (?) zurück.

Es wirkt eher wie ein Event, dem sich viele Mitläufer der Masse spontan und eher unüberlegt angeschlossen haben.


QuoteKing Tut

Oh, wer könnte denn da an Falschinformationen Interesse haben? ...


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"Interview: Einblicke in Chats, in denen Menschen die Flucht nach Ceuta planen" Sebastian Meineck (14. August 2026)
In zahlreichen WhatsApp-Gruppen diskutieren Menschen, ob und wie sie von Marokko nach Ceuta fliehen wollen. ORF-Journalist Maximilian Handl konnte die Nachrichten auswerten. Hinweise auf gesteuerte Kampagnen fand er keine, wie er im Interview erklärt.
https://netzpolitik.org/2026/interview-einblicke-in-chats-in-denen-menschen-die-flucht-nach-ceuta-planen/

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Quote[...] Said Mohamed leitet den muslimischen Friedhof in Ceuta. Zuletzt beerdigte er dort 89 Menschen, mehr denn je in so kurzer Zeit. Die meisten bleiben namenlos.

Interview: Francesco Schneider-Eicke (28. August 2026)

Seit drei Generationen lebt Said Mohamed in Ceuta, seine Großeltern waren einst aus dem Rifgebirge in Marokko in die spanische Exklave am Mittelmeer eingewandert. Als vor vier Wochen Migranten zu Zehntausenden die Grenzzäune überwanden und übers Meer nach Spanien schwammen, war Mohamed schnell klar: Das heißt Arbeit für ihn als Manager des einzigen muslimischen Friedhofs von Ceuta. Auf dem Friedhof Sidi Mbarek reihen sich weiße Grabsteine unter Palmen aneinander. Die ZEIT erreicht ihn am Telefon, kurz vor dem Begräbnis der letzten elf Verstorbenen.

Francesco Schneider-Eicke: Herr Mohamed, Sie haben in den vergangenen fünf Tagen 89 Menschen beerdigt. Fast alle waren jünger als 30 Jahre. Wie geht es Ihnen?

Said Mohamed: Wie soll es einer Person da schon gehen? 89 Menschenleben. Wir haben in der vergangenen Woche an fünf Tagen jeweils etwa 18 Leute beerdigt. Das schmerzt. Wir haben sie beerdigt, ohne dass Vater und Mutter dabei waren. Wir haben versucht, es zu tun, so würdevoll es geht. Ich bin seit 26 Jahren hier am Friedhof. Ich habe viel gesehen, aber an so etwas gewöhnt man sich nicht.

Francesco Schneider-Eicke: Wie läuft so eine Beerdigung ab?

Said Mohamed: Zuerst wäscht ein Imam die Körper und legt sie in Leichentücher. Dann werden sie zum Friedhof gebracht. Wir Friedhofsarbeiter und ein paar Freiwillige stellen uns dann in einer Reihe auf und beten gemeinsam für die Opfer und alle Ertrunkenen. Manchmal kommen Menschen aus Ceuta dazu, um Gebete zu sprechen.

Francesco Schneider-Eicke: Wie viele Menschen sind dabei anwesend?

Said Mohamed: In den ersten Tagen waren es etwa 20 Menschen. Aber später kamen nur noch meine sechs Arbeiter, ein Kollege aus dem Büro, der Imam und vereinzelte Freiwillige. Heute Abend beerdigen wir die acht identifizierten Leichname, da werden es vielleicht wieder ein paar mehr.

Francesco Schneider-Eicke: Was weiß man über die Menschen, die Sie beerdigen?

Said Mohamed: Wir wissen fast nichts. Es gibt nur eine Frau, etwa 16 Jahre alt. Die beerdigen wir heute. Dem Aussehen nach sind auch alle anderen unter 30, nur ein Mann sieht etwas älter aus. Aber genau können wir das nicht sagen. Dafür bräuchten wir die DNA-Analysen.

Francesco Schneider-Eicke: Unter den Toten gab es keine Kinder?

Said Mohamed: Ein, zwei der Körper sind vielleicht sechzehn, siebzehn Jahre alt. Jünger nicht.

Francesco Schneider-Eicke: Wurden die Leichname untersucht, bevor Sie sie begraben haben?

Said Mohamed: Die Guardia Civil brachte sie zunächst in die Autopsie. Aber die Leichenhalle in Ceuta hat nur Platz für vier Leichen. Deshalb mussten sie eine Notfallkühlkammer im Militärkrankenhaus aufbauen. Dort haben die Forensiker jedem Körper eine Identifikationsnummer zugeordnet und DNA-Proben entnommen. Diese Nummer nutzen wir auch hier auf dem Friedhof, damit wir später, falls ein Familienangehöriger identifiziert wird, genau wissen, wo die Leiche beerdigt ist. Die Grabsteine haben keine Namen, sondern nur diese Nummern.

Francesco Schneider-Eicke: Ist der Friedhof ausgelegt für so viele Beerdigungen?

Said Mohamed: Unser Friedhof ist alt. Der Begräbnisbereich war nur für die Bevölkerung von Ceuta bestimmt. Normalerweise beerdigen wir hundert Menschen in acht Monaten. Diesmal waren es so viele in einer Woche. Zwei meiner Mitarbeiter mussten ihren Urlaub abbrechen, um zu helfen.

Francesco Schneider-Eicke: Zwischen dem 30. und 31. Juli kamen Schätzungen zufolge über 70.000 Menschen nach Ceuta, eine Stadt, die selbst nur 80.000 Einwohner hat. Wie haben Sie selbst diese Tage erlebt?

Said Mohamed: Wir waren bei der Arbeit hier am Friedhof, räumten gerade auf, als wir Menschen rufen hörten. Zuerst dachte ich, es sei eine Demonstration. Aus der Richtung der Rufe kamen aber immer mehr Menschen. Am Anfang kamen die Menschen durchs Wasser, später durch den Zaun.

Francesco Schneider-Eicke: Wie haben Sie sich da gefühlt?

Said Mohamed: Zuerst war ich verunsichert. Aber als ich freitagmorgens um acht Uhr zur Arbeit aufbrach, bekam ich Angst. Sie müssen sich eine Straße vorstellen, sechs, sieben Kilometer lang, voller Menschen. Wie eine riesige Demonstration.

Francesco Schneider-Eicke: Wann wurde Ihnen klar, dass es Tote gibt?

Said Mohamed: Die Leute fingen sofort an, darüber zu reden. Ein Junge sagte zu mir: »Ich müsste eigentlich tot sein. Ich weiß nicht, wie ich noch am Leben sein kann.« Er wurde im Wasser von den Menschenmassen heruntergedrückt, schluckte immer mehr Wasser, die anderen traten auf ihn. Später kamen die Nachrichten: ein Ertrunkener, zwei Ertrunkene, fünfzehn, zwanzig, vierzig. Wir fingen sofort an zu arbeiten. So viele Leichen zusammen zu sehen und eine nach der anderen zu beerdigen, das ist ein brutales Bild. Das vergesse ich nicht so schnell. Das wird mir für immer bleiben. Bei der letzten Massenflucht 2021, als etwa 10.000 Menschen nach Ceuta kamen, gab es viel weniger Tote. Dieses Mal war eine Katastrophe.

Francesco Schneider-Eicke: Die offizielle Todeszahl ist 89, Menschenrechtsorganisationen gehen jedoch davon aus, dass die tatsächliche Zahl weit höher liegt.

Said Mohamed: Da bin ich mir sicher. Wir wissen nicht, wie viele der Todesopfer die Strömung nach Marokko spült. Ich schätze, dass es mindestens 150 Tote gab.

Francesco Schneider-Eicke: Viele marokkanische Familien vermissen weiterhin Kinder und Verwandte.

Said Mohamed: Täglich rufen Leute an und fragen, ob ich ihre Kinder begraben habe. Meistens kann ich ihnen nicht helfen. Heute hat mich zum Beispiel eine Mutter aus Tétouan angerufen, die ihren Sohn sucht. Er hat versucht, am 30. Juli einzureisen. Seitdem hat sie nichts mehr von ihm gehört. Sie hat mir den Namen und Fotos gegeben, aber das reicht nicht. Die Leichname sehen nach so langer Zeit anders aus. Sicher identifizieren kann man sie nur über DNA-Tests. Menschen, die Angehörige suchen, leite ich an die Guardia Civil weiter. Die hat einen extra Posten eingerichtet, um die Proben zu nehmen. Die Mutter hofft immer noch, dass ihr Sohn lebt.

Francesco Schneider-Eicke: Falls die DNA-Proben mit einem der Leichname übereinstimmen, können die Angehörigen den Körper dann überführen?

Said Mohamed: Das hängt von der Familie ab. Den Körper zu exhumieren und zu überführen, kostet knapp 2.000 Euro. Für viele Familien in Marokko ist das viel Geld. Manche haben Cousins oder Brüder in Europa, die ihnen das Geld schicken können.

Francesco Schneider-Eicke: In den sozialen Netzwerken und in Ceuta selbst entlud sich in den vergangenen Monaten viel Hass gegen die marokkanischen Einwanderer. Erst gestern blockierten Protestierende Rettungswagen, die versuchten, zu den Migranten zu gelangen. Haben Sie diesen Hass auch erlebt?

Said Mohamed: Ja, es gab auch Fremdenfeindlichkeit und Hass. Aber nicht nur. Man muss sich die Situation einmal vorstellen: Das hier ist eine kleine, sehr ruhige Stadt, wir kennen uns alle untereinander. Plötzlich waren da mehr als doppelt so viele Menschen in der Stadt. Sie schliefen vor den Haustüren, es gab nicht genug Toiletten. In den ersten drei Tagen gab es nicht einmal mehr Brot in Ceuta. Dann kamen Schlägereien ums Essen. Geschäfte wurden geplündert. Wir wussten nicht, was passieren würde. Die Menschen hatten Angst. Ich bin selbst Marokkaner, wir sind in Ceuta immer gut ausgekommen. Die Leute haben nicht Angst vor Marokkanern. Aber die Situation schüchtert sie ein.

Francesco Schneider-Eicke: Was haben Sie mitgenommen aus den Ereignissen der letzten Wochen?

Said Mohamed: Dass man das Leben genießen sollte, solange man es hat. Ich hätte genauso einer der Menschen sein können, die wir begraben haben. Sie sind gekommen, um eine bessere Zukunft zu suchen, und auf dem Weg geblieben.



Aus: "Muslimischer Friedhof in Ceuta: »Täglich rufen Leute an und fragen, ob ich ihre Kinder begraben habe«" (28. August 2026)
Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/muslimischer-friedhof-ceuta-migration-identifizierung-trauer