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OP AMP 471 | OP07 ...

Started by lemonhorse, August 12, 2013, 02:42:07 PM

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Vor dem 741 waren Operationsverstärker entweder klobige Röhren- bzw. Modulbaugruppen oder extrem unzuverlässig.
1963 (µA702): Die Halbleiter-Legende Bob Widlar entwickelte bei Fairchild Semiconductor den ersten monolithischen (auf einem einzigen Silizium-Chip integrierten) Op-Amp. Er war teuer ($300), hatte wenig Leistung und brannte leicht durch. Nachdem Bob Widlar Fairchild verlassen hatte, analysierte der britische Entwickler Dave Fullagar die Schwachstellen des 709 und der Konkurrenz. Seine Genialität lag darin, den Op-Amp ,,idiotensicher" zu machen. Im Jahr 1968 brachte Fairchild daraufhin den µA741 auf den Markt. Der µA741 wurde über Nacht zum Industriestandard. Er war billig in der Herstellung, extrem robust und extrem einfach anzuwenden.

Chip Hall of Fame: Fairchild Semiconductor μA741 Op-Amp This chip became the de facto standard for analog amplifier ICs. Still in production, it's available everywhere there are electronics
IEEE Spectrum (30 Jun 2017)
https://spectrum.ieee.org/chip-hall-of-fame-fairchild-semiconductor-a741-opamp

Operationsverstärker sind integrierte Schaltungen mit bestimmten Eigenschaften. Sie können als Verstärker, Impedanzwandler oder Komparatoren (Vergleicher) eingesetzt werden. Im Experiment wird ein über 40 Jahre alter 741er verwendet, der auch noch in modernen Schaltungen eingesetzt
https://youtu.be/5vpJ0lIzdj4


Grundlagen der Operationsverstärker
http://www.batronix.com/versand/know-how/op-amp.html


Vorbereitungshilfe Operationsverstärker
http://www-ekp.physik.uni-karlsruhe.de/~simonis/praktikum/p2/p2-versuchsanleitungen/Operationsverstaerker-Vorbereitungshilfe.pdf


What exactly is an OPerational AMPlifier?...
http://www.electronics.dit.ie/staff/mtully/741%20tutorial/741%20Op-Amp%20Tutorial.htm

Power Supply +/- 12V
http://www.electronics.dit.ie/staff/mtully/741%20tutorial/741-ps.gif

Das O␋set-Problem beim Operationsverstärker
http://members.dokom.net/w.kippels/ees/op_offs.pdf

http://www.play-hookey.com/analog_experiments/basic_circuits/balance_offset.html

Operationsverstärker (OP / OV / OPV / OpAmp)
Der Operationsverstärker ist viel zu komplex, um ihn mit einfachen Worten beschreiben zu können. Doch auch mit viel Wort und Bild kann man ihm nicht ganz gerecht werden. Er ist eine der größten Erfindung der Elektronik und geht historisch weit in die Röhrentechnik zurück. ...
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/0209092.htm

Operationsverstärker
http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opa1.htm

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opa2.htm

http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/opa3.htm

LM741 Operational Amplifier
http://www.ti.com/lit/ds/symlink/lm741.pdf

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Die Geschichte des OP07 ist ein Kapitel der Analogelektronik, das Mitte der 1970er Jahre begann. Während der legendäre µA741 im Jahr 1968 den Massenmarkt für ,,robuste und idiotensichere" Operationsverstärker öffnete, blieb ein großes Problem ungelöst: die mangelnde Präzision bei Gleichspannungen (DC). Hier schlug die Geburtsstunde des OP07, dem ersten echten, massentauglichen Präzisions-Operationsverstärker der Welt.

Anfang der 1970er Jahre boomte die industrielle Messtechnik. Ingenieure mussten extrem kleine Signale von Sensoren (wie Waagen, Thermoelementen oder medizinischen Geräten) verstärken.Der 741 war dafür ungeeignet: Seine hohe Offset-Spannung von mehreren Millivolt überlagerte die winzigen Sensorsignale völlig. Zudem drifteten seine Werte bei Temperaturänderungen extrem ab. Wer Präzision wollte, musste zu sogenannten Chopper-Verstärkern greifen – diese waren jedoch riesig, extrem teuer, kompliziert zu beschalten und erzeugten starkes Schaltrauschen.

Der ungarisch-amerikanische Entwickler George Erdi gilt als der ,,Vater des OP07". Er hatte zuvor bei Fairchild Semiconductor gearbeitet (wo auch der 741 entstand) und wechselte dann zu einem jungen, hochspezialisierten Unternehmen namens Precision Monolithics Inc. (PMI). Erdi analysierte die physikalischen Fehler auf dem Silizium-Chip und entwickelte bahnbrechende neue Schaltungs- und Fertigungstechniken. Im Jahr 1975 brachte PMI schließlich den OP07 auf den Markt.

Obwohl der OP07 innerlich eine völlig neue Liga war, traf PMI eine geniale Entscheidung: Sie gaben dem OP07 exakt das gleiche Gehäuse und die gleiche Haupt-Pinbelegung wie dem µA741.

Ingenieure weltweit konnten ihre alten, ungenauen 741-Schaltungen ohne Platinenänderung upgraden. Der OP07 machte die teuren, fehleranfälligen Chopper-Verstärker über Nacht obsolet. Er lieferte eine Offsetspannung von unter 75 µV (im Vergleich zu den 5.000 µV des 741).

Der OP07 wurde so populär, dass er (genau wie der 741) von fast allen großen Halbleiterherstellern wie Texas Instruments lizenziert und bis heute millionenfach produziert wird. Er bildete die technologische Basis für noch präzisere Nachfolger wie den OP77 oder OP177.

OP07 Ultra Low Offset Voltage Op-Amp – Datasheet:
https://www.circuits-diy.com/op07-ultra-low-offset-voltage-op-amp-datasheet/

https://www.digikey.co.za/en/products/detail/analog-devices-inc/OP07CPZ/671206