[Der Blick in die Kamera #42… ]

Richard Arthur Wollheim (1923-2003) // https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Wollheim

“ … Gefühle sind eine Art von geistiger Disposition [(In der Psychologie die Anlage zu einer immer wieder auftretenden Eigenschaft, Verhaltensbereitschaft (Persönlichkeitseigenschaft))]. Ihre Entstehung hängt mit bestimmten Wünschen zusammen. Emotionen sind nichts weniger als seelische Veranlagungen oder grundlegende psychische Kräfte, die ähnlich wie Begierden oder Überzeugungen plötzlich bewusst werden.
Der Philosoph Richard Wollheim beschreibt in seinem Buch moralische Emotionen: Die Gefühle von Scham, Schuld, Gewissen und Bedauern. Diese unterscheiden sich seiner Ansicht nach von gewöhnlichen Emotionen. …“ Aus: Edith Bachkönig „Die Philosophie der Gefühle“ (01.01.2010) | https://sciencev1.orf.at/news/28842.html

“ … Emotionen kann man [Richard Arthur Wollheims] Ansicht nach nur verstehen und identifizieren, wenn man zweierlei kennt: die Rolle, die sie im menschlichen Geist spielen, und ihre Entstehungsgeschichte. Die Rollen der mentalen Phänomene sind in Wollheims wohlaufgeräumter Geistesstube schnell behandelt: Die Überzeugungen liefern dem Menschen eine Karte seiner Welt. Seine Wünsche sagen ihm, wohin die Reise gehen soll. …“ | Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.11.2001, Nr. 258 | https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezension-sachbuch-wuensch-dir-was-dann-fuehlst-du-was-11281371.html

// „On the Emotions“ (2000)
// By RICHARD WOLLHEIM
// https://archive.nytimes.com/www.nytimes.com/books/first/w/wollheim-emotions.html

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