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[Giacomo!!... (Fellinis Casanova)]

Started by Textaris(txt*bot), October 27, 2009, 02:06:47 PM

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Textaris(txt*bot)

Quote[...] Fellinis Casanova

Nach zweijähriger Vorbereitungszeit mit den für seine Arbeit typischen Krachen und Versöhnungen mit Produzenten, Drehbuchautoren und Schauspielern ist Federico Fellini nun doch dabei, sein neues Großprojekt Gestalt annehmen zu lassen. Mit dem Kanadier Donald Sutherland in der Hauptrolle verfilmt er ,,Casanova". Wie bei Fellinis Vorliebe für Studioaufnahmen zu erwarten, bei denen nichts der Natur und dem Zufall unterworfen bleibt, wird in Cinecitta das Italien des achtzehnten Jahrhunderts nachgebaut — eine Venedig-Ansicht mit der Rialto-Brücke allein kostet über eine Million Mark; werden von Fellinis Leuten auf den Straßen Komparsen aufgespürt, deren Gesichter den Vorstellungen des Meisters entsprechen; wird die Ausstattung mit verschwenderischster Pedanterie besorgt — die Kostüme für ,,Casanova" etwa werden mit den Pflanzenfarben des achtzehnten Jahrhunderts gefärbt. Kosten wird der Film 25 Millionen Mark. Falls sein Produzent ohne nervlichen oder finanziellen Zusammenbruch durchhält, soll ,,Casanova" im Herbst 1976 fertig sein.


Aus: "Fellinis Casanova"
Datum 22.8.1975 - 13:00 Uhr
DIE ZEIT, 22.08.1975 Nr. 35
Quelle: http://www.zeit.de/1975/35/Fellinis-Casanova

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Fellinis Casanova (Originaltitel: Il Casanova di Federico Fellini) ist ein italienisches Filmdrama von Federico Fellini aus dem Jahr 1976 nach der Autobiografie Geschichte meines Lebens (französ. Originaltitel: Histoire de ma vie) von Giacomo Casanova, einem Abenteurer und Schriftsteller des 18. Jahrhunderts. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Fellinis_Casanova


-.-

Quote[...]

QuoteVon Ein Kunde, 4. Dezember 2005

Giacomo!! Endlich!!

Das Meer ist aus Plastikfolien und man sieht die Schnur, woran der Mond aufgehängt ist, manchmal auch die Klebestellen an Donald Sutherlands künstlichem Kinn. Trotzdem - und auch deshalb, denn es passt perfekt, Realismus ist hier niemandes Ziel – ist diese grausig-schöne Casanova-Romanze für mich einer der wunderbarsten Filme, die je gedreht wurden. Was Fellini in seinem Hass auf seinen Helden da zusammenfantasiert und in Bilder gefasst hat, muss man gesehen haben; und in all seiner Künstlichkeit, Absurdität und hocherotischen Anti-Erotik ist es für mich einer der "wahrsten" Filme über das 18. Jahrhundert überhaupt. ...


QuoteVon Helga König, 25. November 2008

Amore, amore.....

[...] Als sexuelle Frauenfantasie kann Fellinis Casanova nicht herhalten. Von einem solchen Mann kann man nicht träumen. Das ist ganz unmöglich.




Quelle: http://www.amazon.de/Fellinis-Casanova-Donald-Sutherland/dp/B000AFEJD4


Textaris(txt*bot)

#1
Quote[...] Über zwei Jahre befasste sich Fellini mit dem Casanova-Stoff. Mehrfach musste er den Produzenten wechseln, bekam Probleme mit der Gewerkschaft und fand zunächst keinen geeigneten Hauptdarsteller.


Aus: "Fellinis Casanova" (Text Stand: 2009)
Quelle: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/index,page=1142554.html

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Fellinis Casanova (Originaltitel: Il Casanova di Federico Fellini) ist ein italienisches Filmdrama von Federico Fellini aus dem Jahr 1976 nach der Autobiografie Geschichte meines Lebens (französ. Originaltitel: Histoire de ma vie) von Giacomo Casanova, einem Abenteurer und Schriftsteller des 18. Jahrhunderts.
...  ,,Aus einer ursprünglichen Abneigung gegen den legendären Frauenheld und seine Memoiren entstanden, ist Fellinis Werk teils Selbstporträt des Künstlers, der den Planet Frau betrachtet, teils eine Reise ans Ende der Nacht, da Fellinis Casanova Lüsternheit ohne Leidenschaft, Akrobatik betreibt, ein trauriger Mensch ist. Bezeichnend ist der während der Akte angestellte vergoldete mechanisch kreisende Vogel, ein Metronom der Liebe." – KINO.DE
https://de.wikipedia.org/wiki/Fellinis_Casanova

Textaris(txt*bot)

Quote[...] Das treibende Movens ist [ ] die männliche Triebbefriedigung. In diese Reihe gehören die Kunstfrauen, von Hoffmanns Olimpia über Villiers Eva und Durrells Iolanthe, über Kokoschkas Puppenfetisch, den er von Alma Mahler anfertigen ließ, nachdem diese ihn verlassen hatte, und für dessen Anfertigung er der Puppenmacherin peinlich-komische Anweisungen mit allen Details machte, bis zu den Puppen, mit denen Casanova in Fellinis Casanova-Film den Geschlechtsakt ausübt oder bis zu Beate Uhses aufblasbaren Gummipuppen. Immer fungiert die Androide als Ersatz einer nicht anwesenden, verlorenen oder vermißten geliebten Frau: aus Liebessehnsucht, als Wunschprojektion und als Lustobjekt. ...


Aus: ",,Elektronische Hirne". Zur literarischen Genese des Androiden
(Ringvorlesung Duisburg Sommersemester 1997)" Von Prof. Dr. Gunter E. Grimm
Quelle: http://www.goethezeitportal.de/fileadmin/PDF/db/wiss/epoche/grimm_hirne.pdf




Textaris(txt*bot)

#3
"A Beautiful Cinematic Error or Fellini's Casanova" Matty Stanfield (2016)
I'm not an expert on Federico Fellini, but I have had reason to watch this film quite a bit in the last two years. In that time I have also researched a good deal regarding the troubled production of Le Casanova de Fellini. ...
https://mattystanfield.wordpress.com/2016/06/16/a-beautiful-cinematic-error-or-fellinis-casanova/

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Quote[...] Fellinis Film »Casanova« birgt in seiner karnevalesk komischen Verkleidung eine Attacke, die weniger Casanova und weit mehr dem zeitgenössischen »Koitus-Kult gilt. Er bedient sich dabei eines Kunstgriffs, der die pornographischen Erwartungen, mit denen man diesen Film anpeilen mag, schlagend enttäuscht. ... Fellini: »Sex und Lust gehören den Frauen, nicht uns. Wir Männer spüren oft nicht einmal, was damit gemeint ist. Die Erfüllung, die Befriedigung, der Orgasmus -- das alles ist im Tiefsten Eigentum der Frauen.« ... 



Aus dieser fatalistischen, heimlich sehnsüchtigen Anschauung spricht kaschiert die alte Urangst vor der weiblichen Sexualität, die Fellini kurioserweise ausgerechnet zu einer der Ursachen des »Casanovismus« erklärt. Er ist Casanova also näher, als er ursprünglich wahrhaben wollte. Sein Film ist eine in doppeldeutigem Scherz und elegischem Klamauk sich versteckende Reflexion über das männliche sexuelle Selbstverständnis in der Krise.

»Die Männer«, sagt der Sechsundfünfzigjährige, »sollten den Mut haben, die Frauen neu zu entdecken, so wie diese sich neu entdeckten.«

Er greift die Filme italienischer Regisseure, durch die seit dem »Letzten Tango in Paris« die Grenzen der erotischen Freizügigkeit im Bewußtsein der Kinogänger zweifellos erweitert wurden, als »geistige Selbstbefriedigung« von Männern an, die »im Verhältnis zum Sex unterentwickelt sind«. Ihm »scheint, daß im allgemeinen unsere Filme nichts anderes tun, als die Unfähigkeit zu vertuschen, sich von einem Tabu zu lösen«.



Diese Filme zeigten nur, daß »der Italiener nirgendwo eine Form erwachsener Bewußtheit oder eines Phantasieanreizes im Verhältnis zur Frau gewonnen hat«. Immer noch wird die Frau »entweder als etwas angesehen, was man loben und preisen muß, was man als etwas Engelgleiches betrachtet, als Madonna, Mutter, Schwester, ideale Gattin, das heißt in idealisierte Dimensionen überträgt«, oder »sie wird als etwas gesehen, was man zu fürchten hat, als etwas Düsteres, Teuflisches, Tierisches, das zu geißeln ist, zu schlagen, zu beißen, zu töten

Diese »aus den Angeln gehobene sexuelle Freiheit, die man in den Filmen sieht, ist keineswegs der Beweis einer sexuellen Befreiung, sondern der für eine Gefangenheit im Sexus«.

Der von Fellini zur modernen Symbolfigur stilisierte Casanova hebt sich vor diesem Hintergrund kurios als die überlebensgroße Verkörperung einer altmodischen Männer-Crux ab.

Nicht die »strenge katholische Erziehung« allein hat es verursacht, daß Casanova »mit enormer, nie zu stillender Gier« unstet von einem Bett zum anderen wandern muß. Ebenso mächtig treibt ihn seine tiefe Angst vor der Domestizierung durch die eine Frau weiter. In seinen Memoiren schrieb er: »Ich liebte die Frauen bis zum Wahnsinn, aber ich habe ihnen meine Freiheit vorgezogen.«

In diesem unerschöpflichen Freiheitsstreben sah Fellini einen naiv-revolutionären Impuls. Casanovas »Instinkt eines jungen Tiers drängte ihn dazu, den Tabus der Gesellschaft seiner Zeit zu widersprechen«. Doch »seine abwegige Erziehung hinderte ihn daran, zu wachsen, reif zu werden, um über sein Ego hinauszugelangen«.

Fellini: »Das arme Schwein ist nie geboren worden, er ist sein ganzes Leben im Schoß der Mutter (sei's Weib oder Kirche) geblieben. Seine Geschichte ist die eines Italieners (oder Amerikaners) der verzweifelt versucht, das Licht der Welt zu erblicken. Mit einem Wort: Casanova ist Pinocchio, aber ein Pinocchio, der niemals Mensch wird.«

Der Film beginnt mit einer allegorischen Prachtszene, in der Fellini gleich seinen ganzen Inszenierungsgigantismus entfaltet: Im venezianischen Karneval wird als Volksspektakel eine Lagunengeburt der Meeresgöttin Venusia inszeniert, doch die Geburt mißglückt, Venusia sinkt ins Wasser zurück.

Aus dem überschatteten Festzauber mit Riesenfeuerwerk eilt Casanova zu einem nächtlichen Stelldichein. Die stürmischen Wellen, über die er in einem Boot zum Lustschloß des französischen Botschafters rudert, sind gewaltige, von Wind- und Regenmaschinen gepeitschte dunkle Gummiplanen. Fellini zeigt in seinem Film einen opulent artifiziellen Anti-Naturalismus, wie er radikaler kaum geht.

Auf dem kleinen Schloß trifft Casanova in einem Spiegel- und Glitzerkabinett die junge Nonne Maria Maddalena. Sie becirct ihn mit frivolen Tänzen und Entkleidungsspielen, bis er sie chevaleresk auf die samtene Matte wirft und dann seinen Schwitzakt absolviert.



Casanova hat auf dem Kaminsims einen kostbaren mechanischen Metallvogel postiert, der, begleitet von zirkushafter Musik, den pantomimisch vollzogenen Tour-de-force-Koitus mit spaßigen Flügel- und Kopfbewegungen mitäfft. Casanova führt diesen seltsamen Vogel in einer ledernen Umhängetasche zu allen seinen Liebesabenteuern mit sich.

Im Verlauf des zweieinhalbstündigen Films, in dem jedes und selbst das beiläufigste Bild Fellinis Traum vom Kino aus Gemälden« ausdrückt, liebt Casanova eine Galerie bizarrer Frauen. Wenn sie schön sind, haben sie etwas welkes Laszives.

Eine kindliche bleiche venezianische Stickerin, mit der er einen Lärm vollführt, daß die ganze Stadt davon aufzuwachen droht. Eine vollbrüstige, biedere Bürgerin, die er an ihrem saftigen Hintern so in Ekstase bringt, daß sie zu singen beginnt. Eine uralte Okkultistin, bei der er eine dralle Wirtstochter als heimlichen optischen Anreiz zu Hilfe nimmt. Drei Wildfremde, darunter eine Bucklige, mit denen er in einem Bettkasten durchs Zimmer einer deutschen Herberge schlittert.

Man sieht ihn in den Bleikammern, wohin ihn die Inquisition gesteckt hat und in denen er vor sexueller Pein die Schenkel hochkrümmt und auf dem Rücken schaukelt. Später, in der Freiheit, treibt ihn eine Geschlechtskrankheit fast zum Selbstmord. Er zieht von Stadt zu Stadt und von Schloß zu Schloß und darf an den feudalen Tafeln morbider Aristokraten der brillant parlierende erotische Kenner sein.

Dabei bleibt er der gesellschaftliche Außenseiter, der er von Jugend an war. Nur sein virtuoses Showmanship und seine galante Virilität ermöglichen ihm gelegentliche Starauftritte auf dem glatten höfischen Parkett.

Er möchte oft gern durch seine Intelligenz und Bildung wirken, aber er ergibt sich resignierend der Gier der Glanzwelt, die allein nach dem Kraftkerl in ihm greift. Bei einer Orgie auf einem italienischen Schloß fordert man ihn zu einem Koitus-Wettkampf mit einem renommierten Stallburschen. und Casanova läßt sich dann als Sieger von der Voyeur-Meute durch den Saal tragen.

Fellini hat seinen Casanova ganz gegen alle Erwartungen besetzt, mit dem schlaksigen, überlangen, leicht femininen Kanadier Donald Sutherland, »einem Schauspieler mit einem wie ausgelöschten, vagen, wäßrigen Gesicht, das an Venedig denken läßt«. Ihm wurden für die Rolle an die hundert verschiedene kunstvolle Masken aufgeschminkt.

Der Film schließt mit einem jämmerlichen alten, verfallenen Casanova, der als Bibliothekar auf einem böhmischen Schloß Unterschlupf gefunden hat und dort gegen Ende des 18. Jahrhunderts seine Memoiren schreibt.

Im Traum, es sind die letzten Bilder des Films, sieht er sich als schönen Jüngling auf einer zugefrorenen Lagune in Venedig in Begleitung einer lehensgroßen Rokokopuppe. Mit dieser künstlichen Frau hatte er vor langer Zeit bei einem Fest auf einem württembergischen Schloß seine letzte große sexuelle Szene gehabt.

Kurz huschen in seinem Traum kichernd und verlockend prachtvoll gekleidete venezianische Frauen wie Paradiesvögel über das spiegelnde Eis. Dann fährt eine goldene Kutsche vorüber, aus der ihm der Papst und seine Mutter in schmunzelndem Einverständnis zuwinken, die beiden großen mythischen Verhinderer seiner wahren Menschwerdung, und durch das Eis sieht Casanova die in seiner Jugend beim Karneval versunkene Göttin Venusia zu ihm heraufblicken.

Die Erotik, zu der hin sich Fellinis Casanova nicht zu befreien vermochte, kommt in dem Film trotzdem zum Ausdruck -- vermittelt, in den Bildern der Phantasie, als monumentale Apotheose der Kunst.

»Erotik ist für mich«, sagt Fellini, »eine mit Bewußtsein erlebte Begeisterung, die auch humoristische Töne, Anklänge ans Spiel enthält, Erotik ist Grazie, ist künstlerischer Ausdruck.« Die Geburt der Kunst aus dem Geist der Erotik oder Sei kein Casanova, werde künstlerisch. Eine alte Botschaft.


Aus: "Ein Gefangener des Sexus" (05.12.1976)
Quelle: https://www.spiegel.de/kultur/ein-gefangener-des-sexus-a-0e97a38d-0002-0001-0000-000041119604

Textaris(txt*bot)

" ... ,,Venedig! Werde ich Venedig je wiedersehen?", ruft der greise Casanova. Da, wo Casanovas Reise in dieser überbordenden Masken- und Schattenwelt begann. Dann, als Bibliothekar in Böhmen, erscheinen dem Ex-Libertin – gespielt von Donald Sutherland – die Frauen in seinem Leben, um gleich wieder auf einer weiten Eisfläche zu entschwinden. Ein Mann, der sich der Liebe, der Lust, der Sinnlichkeit, dem Sex verschrieben hat, aber in der Unmöglichkeit der Erfüllung seines Begehrens zum tragischen, auch lächerlichen Helden wird. Eine tiefe Traurigkeit verbindet sich mit diesem Bild des alten Frauenhelden da in seinem Lehnstuhl: tiefe Falten, ausgefallene Haaren. Einer, der sich der Illusion hingab, ein Frauenheld zu sein. Radikale Dekonstruktion männlicher Selbstvergötterung. ... Und dann natürlich die Meere aus gigantischen Plastikplanen, die – wenn wir nur einen Blick drauf werfen – die Realität schon transzendiert haben. ..."

Aus: "Hommage an einen Meisterregisseur" Hartwig Tegeler (18.01.2020)
Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/zum-100-geburtstag-von-federico-fellini-hommage-an-einen.2168.de.html?dram:article_id=468250

Textaris(txt*bot)

FELLINI'S CASANOVA [1976]: on Blu-ray 7th September (August 26, 2015)
... Fellini was actually inspired to make this film when he heard a story in the news in which two Roman rich kids murdered a woman and, while on their way to dispose of the body, stopped off at a friend's party to have a good time. Producer Dino De Laurentiis saw Robert Redford in the role of Casanova but Fellini refused to cast him. De Laurentiis bowed out of the project and Fellini signed a new contract with producer Alberto Grimaldi, who let Fellini cast whoever he wanted, Donald Sutherland then coming on board. Seventy reels of film were stolen when thieves broke into the Technicolor labs in Rome. They were apparently after the already controversial Salò, or the 120 Days of Sodom, but also took whatever else they could get their hands on. Some of Fellini's film had to be reshot including the elaborate and expensive Venice carnival scene, while a sequence in which Casanova encounters a woman played by Barbara Steele had to be dropped. ...
https://horrorcultfilms.co.uk/2015/08/fellinis-casanova-1976-on-blu-ray-7th-september/