Tag: Kiel

[Heaven (Der Himmel in Kiel Gaarden)… ]

Heaven from Filmgruppe Laterna 24143 on Vimeo.

Heaven
Wie im Himmel.
Ein Animationsfilm mit Knetfiguren,
inspiriert vom hiesigen Supermarkt an der Ecke.

Das Material der Kulisse ist vom Sperrmüll gesammelt.
Die Produkte sind Werbeanzeigen aus dem Treppenhaus-Zeitschriften entnommen.

Eine Momentaufnahme an einem späten Nachmittag,
während ein Pfandflaschensammler sich auf den Weg zum
Flaschenautomaten macht und der brennende Durst so manch
einen in die Bierabteilung treibt.

Heaven (2012, Kiel Gaarden)
Medium: Super 8 (Ektacrome 100 D), Kamera: Nizo 801
Von Thomasio & Kerstin (via USB-Stick Handpost)

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Noch mehr Bilder…
http://www.subf.net/visuals/thumbnails.php?album=36

[Laternen am Roulettetisch… ]


Lenny im Roulette Land

Liebes Filmlogbuch – und ich wusste nicht ein mal, was ein Kessel ist – beim Roulette – okay, ich wurde belehrt und ich habe es mir gemerkt. Als mir die Fingernägel mit DJ Amilas Kajalstift schmutzig gemacht wurden – es ging immerhin um die Hände eines Clochards – und ich mein Hippielederband um den Kopf wickelte, sagte der junge freundliche Kellner im Spielkasino neben mir: “Kommt jetzt ein Überfall?” – Ich atmete ein wenig erleichtert auf: die Filmgruppe hat nun den “Die-sind-schon-irgendwie-ein-bisschen-seltsam-und-richen-nach-Schweiß-Test” bestanden.
Es hat sich auch zum ersten mal ein Farbfilm (Kodak D100) in das Weinstein-Film Projekt verlaufen (sonst gab es nur Tri-X und Plus-X schwarz/weiß). Deshalb bin ich besonders heiß und neugierig auf die Wiederkehr der 15m-Rollen aus den berliner Entwicklungsbädern.
& Ich dachte: Mögen sie wie Nymphen aus dem Wasser steigen!

[In der Zeitreise… ]

In der Zeitreise from Filmgruppe Laterna 24143 on Vimeo.

Title: “In der Zeitreise” (2011)
Urban Quarter Documentation (Time: 11 Min.)
Film Footage: Super8, expired K40
Language: “Dennglisch” (German with some Engl.)
The Zeitreise (Time Travel) is an antique & junk shop located in Kiel Gaarden.

Experimentelle Dokumentation vor und in der “Zeitreise” über die “Zeitreise” (03/2011).
Gerät: Super8 Kamera: Nizo 801, Film: expired K40

Kontexte:
Entwicklung: Die Zeitreise & Super8 im Lomo Tank…
=> http://www.subfrequenz.net/8mmlog/?p=2891

Soenkes Zeitreise
Ein Audio-Interview mit Soenke im Laden (18.04.2007)
=> http://www.subfrequenz.net/gaardistan/?p=12

[Das Medium hochhalten – Filmgruppe Chaos… ]

Es ist ganz gut, wenn es ein paar Leute gibt, die das Medium hochhalten. Es gibt ästhetische Dinge, die kann man in keinem anderen Format so machen. (K. Weber, Filmgruppe Chaos | Schmalfilm (05/2005))

Es gibt Nächte, die sich tief in das Freudezentrum der Hirnstruktur einprägen. Genau das ist uns 3 Laternen passiert, als wir einer Einladung der Kieler Filmgruppe Chaos folgten: wir schlitterten voller Neugierde über das winterliche Eis, unter einem Altbau-Torbogen hindurch, gelangten auf einen Hinterhof und trafen von dort auf die Arbeitsräume des filmisch experimentellen Rundumschlags – wie auch auf das dazugehörige Arbeitsgerät.
Da waren Regale voller Super8 Projektoren und stapelweise archivierte Filmrollen in Blechdosen, unbelichtetes wie abgelaufenes Filmmaterial im Kühlschrank und Super8 Kameras auf dem Küchentisch. Uns wurden kleine runde Ost-Europäische Film-Entwicklungstanks gezeigt, wir erglühten mit analoger Wonne vor einem 16mm Schneidetisch und lauschten den Super8 Geschichten von zwei vortrefflich chaotischen Film-Alchemisten.

Das gibt so viel das noch keine Sau gemacht hat…”
Aus einer Gesprächsrunde mit der Filmgruppe Chaos (Kiel, Feb. 2010)

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Kontext:
Die Filmgruppe Chaos, Chaosfilm, Super8, Underground-Film, Trash-Film, No-Budget-Film, Lo-Budget-Film, Low-Budget-Film, alternative Cinema, Filmverleih,…
=> http://www.filmgruppe-chaos.de/

=> http://www.filmgruppe-chaos.de/filmografie/filmografie.html

=> http://www.filmgruppe-chaos.de/jeux/jeux.html

=> http://www.filmgruppe-chaos.de/maldoror/maldoror.html

=> http://bak.spc.org/maldoror/maltex.html

“Chaos in Kiel – Eine subversive Super-8-Filmgruppe, die seit 30 Jahren Rabatz macht” (05/2005)
Von: Jürgen Lossau => seit 30 Jahren Rabatz…

[Neila – Für eine Handvoll Weltflucht… ]

Neila - Für eine handvoll Weltflucht

Hallo Außenwelt,
unser erster Super8 Spielfilm (s/w, 90 Min.) wurde nun in der Garage fertig zusammengebastelt. Wer Lust hat der Premiere beizuwohnen, ist eingeladen am Sa. dem 12.12.2009 um 20:30 Uhr zur bisher einzigen Aufführung in die Pumpe zu kommen (KoKi – Kiel, Eintritt 5.00€ /4.50€ Erm.).

Aus praktischen (technischen) Gründen wird der Film in der Pumpe mit einem Videobeamer projiziert.

Hier die ‘Neila – Mini-FAQ’:
=> http://www.subfrequenz.net/8mmlog/?p=16

Kurze Vorschau:
=> Neila – Kurze Vorschau (Trailer) from Laterna 24143 on Vimeo.

[Liste der Spieler und Helfer]
=> http://www.subfrequenz.net/8mmlog/?p=31

[Neila – Für eine Handvoll Weltflucht < => Rückmeldungen ]
=> http://www.subfrequenz.net/forum/index.php/topic,549.0.html

[I Pity the Fool … ]

fireipity2008still
[Still from “I Pity the Fool” by Brent Coughenours (2007)]

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[…] My friend, filmmaker Brent Coughenour, is headed out west with his current film project titled I Pity the Fool. And no, it’s not a documentary about Mr. T. The film, shot in Super 8, captures beautiful scenes of decay in Detroit and weaves through it a narrative of sorts, involving the discovery of some mysterious letters and photos in an abandoned trailer park, and a possible murder. …

From: “I Pity the Fool” (Tuesday, August 7, 2007)
Posted by Dwayne D. Hayes (Absinthe Minded)
Source: http://absinthenew.blogspot.com/2007/08/i-pity-fool.html

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An experimental narrative by Brent Coughenour. As the director himself puts it: “As a city dismantles itself, clues to its past resurface. Collections of scraps sifted from rubble – an archeology of unanswered questions – combine to tell a surrogate narrative filled with missing pieces and forgotten motives, old letters, photographs, and home movies.” …

From: “I Pity The Fool (2007)”
by Ryan Sarnowski on October 7, 2007.
=> madeoutofmouth.wordpress.com/2007/10/07/…

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[…] Als die Entscheidung getroffen wurde, dass die Super Bowl 2006 in Detroit ausgetragen wird, begannen die Oberen der heruntergekommenen Industriestadt im Norden der USA weitläufige und lange leerstehende Bauruinen abzureissen. Die Anstrengung, um dem zu erwartenden riesigen Medieninteresse mit einem möglichst positiven Bild der Stadt zu begegnen, beschleunigte den langsamen Prozess des Verfalls, der Detroit nach dem Kollaps der Automobilindustrie ergriffen hatte und machte eine andere Seite seines Niedergangs sichtbar: je weitgreifender die Stadt demontiert wurde, desto öfter tauchten Hinweise auf ihre Vergangenheit wieder an der Oberfläche auf.

I Pity the Fool erzählt von diesen Überbleibseln, die den Abfällen einer ganzen Stadt wie von einem unsichtbaren Sieb entrissen wurden – eine Archäologie unbeantworteter Fragen. Gesammelt und durch die Erzählung über einen jungen Mann auf der Suche nach seiner Zukunft strukturiert, formen diese Reste einer ehemals prosperienden Stadt eine Ersatzerzählung: Nicht direkt die Stadt, nicht direkt die Geschichte des straffälligen jungen Mannes und auch nicht die Geschichte der Korrekturversuche, die an ihm abprallen, erzählt der Film, sondern alles zusammen verbindet der Film zu einer vielschichtigen und undurchsichtigen Narration, angefüllt von Vergessenem und Verlorenem, von Motiven des Zerfalls, von Fotografien und Home-Movies. Die Fragmente eines Sommers hallen wider von Ereignissen, die dreissig Jahre vorher stattgefunden hatten. Der Tag ist sommerlich, aber es ist schwül und Wolken ziehen auf. Es wird zu regnen anfangen.

Brent Coughenours I Pity the Fool ist ein seltenes Beispiel für einen abendfüllenden Experimentalfilm, der komplett auf Super-8 gedreht wurde. Form und Inhalt entsprechen sich in rarem Zusammenspiel: Das grobkörnige und oft mit weicher Unschärfe gedrehte Bild pulsiert wie ein von Empathie mit den darniederliegenden architektonischen Kolossen beschleunigter Herzschlag. Seine Fragilität spiegelt den schmalen Grat wider, auf welchem Detroit und viele seiner BewohnerInnen wandern.

Über “I Pity The Fool” – Ein Text von Fred Truniger (13.02.2009)
Quelle: http://www.walcheturm.ch/program.php

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” … I PITY THE FOOL is essential viewing to anyone interested in, among other things, urban space, post-industrial landscapes, psycho-geography, found objects, DIY filmmaking, super 8, experimental narrative, and radical film form.”

From: “Vanishing Ruins: An Interview with Filmmaker Brent Coughenour”
By Luke Sieczek (2007/08/01)
=> http://nwfilmforum.wordpress.com/2007/08/01/vanishing-ruins…

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[…] ESF: There really does seem to be a Detroit aesthetic.
BC: I think so. I mean I think there is a Detroit aesthetic, not that everything in Detroit is part of that, but definitely there’s something in common with a lot of work that gets done there. …”

I Pity The Fool – An Interview With Brent Coughenour
By E. Steven Fried (July 31, 2007)
=> http://www.siffblog.com…

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LIGHT READING: BRENT COUGHENOUR
MORE MILK YVETTE – A Journal of the Broken Screen
Sunday, 8 February 2009
Posted by MORE MILK YVETTE
Link => moremilkyvette.blogspot.com/2009/02/light-reading…

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I Pity The Fool in Kiel :: Filmabend Detroit
Wann ? => Di. 10.02.2009
Wo ? => [http://www.innerpalenke.de/ ]
PALENKE – Gerhardstr. 91, Kiel

Vorfilm: MC5: Kick out the Jams
[Di. 10.02.2009] 20:00
Doku über eine der ersten politpunk Bands aus Detroit.
MC Five (Motor City Five, engl. „die Fünf aus der Stadt der Motoren“) waren eine Rockband aus Lincoln Park, einer Stadt im Großraum Detroit, Michigan, USA. Die 1964 gegründete Band war einer der wichtigsten Vorläufer der Punk-Musik. MC5 spielten rohe Rockmusik und stand damit im krassen Gegensatz zu den sich entwickelnden Genres des Artrock und der Disco-Musik. …

Hauptfilm: I Pity The Fool
[Di. 10.02.2009] 21:00
(Brent Coughenour (US), 83min, Super8/dig, video, 2007)
Der amerikanische Filmemacher Brent Coughenour präsentiert seinen auf Super8 gedrehten Film über den Niedergang Detroits.

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“Regisseur Brent Coughenour kommt zum Detroit-Filmabend heute in der Palenke – Blick in den Staubbeutel des Lebens” Von Gerald Koll (09.02.2009)
=> kn-online.de…

[Schnee von gestern… ]

[…] “Schnee von gestern – Der private Blick auf die Schneekatastrophe 1978/79”. … 120 Rückmeldungen erhielten die Filmemacher seit Anfang des Jahres, nachdem sie unter anderem auch in unserer Zeitung zu Einsendung von Filmmaterial aufgerufen hatten: “30 Stunden Material von Flensburg bis Itzehoe, von 20 Sekunden bis zu 15 Minuten”, erzählt Oppermann, der besonders erstaunt war über die technische Qualität der Filme “mit Super-8-Charme”. …

Aus: “”Schnee von gestern”: Der Katastrophen-Winter auf Schmalfilm-Dokumenten” Von Jörg Meyer | kn | 05.12.2008, Quelle: kn-online.de/lokales/kiel/?em_cnt=65037

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8mm kino von Gerald Grote und Claus Oppermann:
=> http://www.8mm-kino.de/

[Der Häuserfilm (Filmgruppe Chaos)… ]

Der Häuserfilm
(Filmgruppe Chaos · BRD 1983 · 168 Min (digitally remastered))
Die Premiere der restaurierten Version findet am Samstag dem 12.04.2008 im großen Saal der Pumpe in Kiel statt (Beginn 20:00 => http://www.diepumpe.de/)


[Bildquelle: filmgruppe-chaos.de]

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“[…] Einige grundsätzliche Themen der “Filmgruppe Chaos” finden sich im Pamphlet auf der Netzseite . Könntest Du diese an dieser Stelle trotzdem kurz skizzieren?Grundsätzliche Themen??? – Es gibt vielleicht etwas wie eine Grundhaltung, das sich mit der Welt auf Kriegsfuß befinden, sich hier völlig fehl am Platze fühlen… ” (Aus “Kein Interview” – Email-Interview geführt mit Karsten Weber im Mai 2003 von Felix Seifert / ABSURD 3000 | => Quelle)

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[Bildquelle: Kieler Express, 09.04.2008, Seite 5]

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Der Häuserfilm (digitally remastered)
Filmgruppe Chaos, BRD 1983 · 168 Min (Super8) — […] Heute erinnern nur noch zwei Jugendstil-Sphingen über einem Nebeneingang zum Kieler Sophienhof daran, dass hier ein bis in die 80er-Jahre hinein ein prächtiges Ensemble nur teilweise zerstörter Altbauten stand. Im Zuge der städtebaulichen Maßnahmen entwickelte sich hier eine vitale Hausbesetzerszene. Die Filmgruppe Chaos näherte sich diesem Phänomen mit [der] Super8-Kamera. Was als Kurzflilm geplant war, verselbstständigte sich. Einige der Filmer zogen in die besetzten Häuser ein, richteten sich einen Arbeitsraum ein und eröffneten ein Super8-Kino. Das Material wuchs unablässig, und erst die Räumung der Häuser ermöglichte die Fertigstellung des mehr als zweieinhalbstündigen Dokumentarfilms. Nach zahllosen Vorführungen verschwand dieses Werk in den Schubladen der Filmemacher. Das im Laufe der Jahre stark beschädigte zeithistorische Dokument wurde restauriert […]. Es führt uns zurück in eine aufregende Zeit, in der es in Kiels Zentrum noch wunderschöne historische Gebäude gab, vor dessen Fassaden die Barrikaden der Besetzer brannten. Die Premiere der restaurierten Version des Filmes findet am gleichen Ort statt, in dem er vor 24 Jahren seine Uraufführung hatte: im großen Saal der Pumpe.

Aus: “Der Häuserfilm – koki – Kommunales Kino in der Pumpe” (12.04.2008)
—> termine.kiel-magazin.de/details.php?…

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” … Kiel – 1983. Das „Internationale Jahr der Kommunikation“ wählt die Uferschwalbe zum Vogel des Jahres. Das Magazin „Stern“ titelt mit Kujaus Hitler-Tagebüchern. Ein neues Wort ist da: „Aids“. Merbold fliegt ins All – und in Kiel fliegt Wasser. Was hier geschieht, wo Wut und Wasserwerfer speien, während junge Leute alte Häuser besetzen, zeigt „Der Häuserfilm“ der Filmgruppe Chaos am Sonnabend ab 20 Uhr im großen Saal in der Kieler Pumpe. Dort war vor 24 Jahren schon die Uraufführung. Der Häuserfilm. Ein Dokument der ersten 80er, als noch Straßenbahnen durch Kiel fahren, und ein Statement der linken Szene, die dagegen protestiert, wie der Magistrat Mettenhof zur städtebaulichen Utopie verklärt. …” | Aus: “Schöner Wohnen mit Wut und Wasserwerfer” Von Gerald Koll, (Kieler Nachrichten vom 10.04.2008), —> http://www.kn-online.de/artikel/2338137

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Scan: “Die Vertane Chance” von Thorsten Teichert
(Kieler Rundschau, 1984 (?))
Zur Premiere des Häuserfilms…
http://www.filmgruppe-chaos.de/presse/KR%2022.3.84.jpg

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Scan: “”Der Häuserfilm” Filmgruppe Chaos – Zweitaufführung”
von Karsten Weber (1984)
http://www.filmgruppe-chaos.de/presse/Hansa84.jpg

[8mm Kieler Woche… ]

” … Für den Film „8 Millimeter Kieler Woche“ wurden dokumentarische Aufnahmen gesucht (in den Formaten 8mm und Super 8), die hauptsächlich zwischen 1950 und 1980 aus privatem Blickwinkel entstanden sind … Der private Blick auf die Kieler Woche ermöglicht die Sichtbarmachung des Alltags, der aus dem Schatten des Banalen in das Licht der Öffentlichkeit gestellt wird, ein Großereignis erhält eine bislang unbekannte Perspektive. …”
—> 8mm-kieler-woche.de

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