.:: Super8 + 16mm Film Erkundschaftungen - Logbuch der Filmgruppe Laterna 24143 ::.

[Tetenal … ]

https://de.wikipedia.org/wiki/Tetenal — // 30. Januar 2019: ” … Nach der Entscheidung, die Tetenal Europe GmbH abzuwickeln, wollen Mitarbeiter des Traditonsunternehmens ihre bereits Ende 2018 begonnene Initiative fortsetzen, ein Konzept zu erarbeiten, wie trotz der Liquidation des Unternehmens künftig in eigener Regie bewährte Tetenal-Produkte erhalten oder auch neue Produkte entwickelt werden können. Das geht aus einer Pressemitteilung des Insolvenzverwalters, White & Case Partner Dr. Sven-Holger Undritz, hervor. …” | http://www.foto-contact.de/meldung2.php?NID=40131862

Michael Zhang (): ” … In late 2018, it emerged that Tetenal, one of the largest photo chemistry companies in the world, was in serious financial turmoil. It now appears that efforts to save the business have failed, and Tetenal will reportedly be closing up for good after a whopping 172 years in the analog photography industry. … ” | https://petapixel.com/2019/01/30/photo-chemistry-giant-tetenal-closing-shop-after-172-years-report/


Ludwig Hagelstein (): ” … But not all is lost, and it’s not only analog photography that is affected by Tetenal’s demise. Here’s an in-depth look into the oldest active company in the photographic industry… ” | https://petapixel.com/2019/02/01/a-closer-look-at-tetenal-a-photo-firm-thats-too-important-to-fail/

https://www.photoscala.de/2019/02/02/tetenal-gibt-es-trotz-insolvenz-noch-hoffnung/ (02.02.2019)

http://new-tetenal.de/tetenal-how-things-will-continue/

 

lemonhorse / 04/02/2019 / 16mm, Offene Fragen, Schmalfilm:Kram, Super8, Super8:Stuff / 0 Comments

[Chaos #14… ]

Kawummm – Filmgruppe Chaos (2019)

Ausgangsmaterial ein Tschechischer Film (DDR S8 Kaufkopie) Mit 16mm Projektion mit Kreisschablone abgefilmt. 16mm Negativ bearbeitet.

lemonhorse / 04/02/2019 / Filmgruppe Chaos / 0 Comments

[The medium is the message… ]


Filmdosenfoto: Heribert Corn | via

ALEXANDER HORWATH (27.03.2017): ” … Jegliche geistige, künstlerische (oder auch nur „Zeugnis gebende“) Arbeit hängt von der Wahl bestimmter Werkstoffe, Techniken, Sprachen, Ausdrucksmittel ab. Sie affizieren nicht nur das Resultat der Arbeit, sondern in ihnen manifestiert sich die Arbeit überhaupt erst als eine Aussage. Nur in dieser Form bezeugen die Aussagen der Menschen tatsächlich und längerfristig die kulturgeschichtliche Epoche, der sie entstammen. „The medium is the message“, so hat Marshall McLuhan es zugespitzt. Und selbst wenn wir dieser Zuspitzung nicht ganz trauen, spüren wir bei der Beschäftigung sowohl mit der Gegenwartskultur (und ihrem Social-Media-„Schreibzeug“) als auch mit frühen Epochen (sei es die Bronzezeit oder das Zeitalter des Buchdrucks), dass die Geschichte unserer Gattung im Werk- und Schreib- und Denkzeug unserer technisch-ästhetischen Systeme auffindbar ist – und in deren materiellen Ergebnissen aussagekräftig bleibt. Diese konkreten Praktiken und Artefakte sind das Einzige an der menschlichen Existenz, das nicht nur indirekt und abstrakt (durch Sprache, „Wissensvermittlung“ oder Faksimiles), sondern tatsächlich überliefert werden kann.
Es geht also um die Weitergabe eines ereignisförmigen Mediums, das rund 120 Jahre menschlicher Kultur- und Sozialgeschichte entscheidend geprägt hat. Seine diesbezügliche Mainstream-Rolle hat der Film mittlerweile abgegeben, so wie das auch für den Kathedralenbau, die Freskenmalerei, den Kupferstich, die Barockmusik oder für fotografische Prints gesagt werden kann. Einflussreiche, in der gesellschaftlichen Machtarchitektur und im Alltag vieler Menschen fest verwurzelte technisch-ästhetische Systeme erreichen stets den Punkt, an dem ihr hervorragender Platz an der Macht und im Alltag von neuen Werkzeugen und Ausdruckssystemen erobert wird. An diesem Punkt werden sie, wenn sie tatsächlich hervorragten, dem „Erbe“ zugeschlagen – ihre Reputation als Kunst- und Kulturstoff steigt an, während sie ihre Mainstream-Funktionen in der aktuellen Produktion einbüßen.  … In Ländern wie Schweden und Österreich wurden beziehungsweise werden Filmkopierwerke unter öffentliche Obhut genommen, um die analoge Langzeitsicherung und Neukopierung von Filmen weiterhin zu ermöglichen und dem erstarkenden Analogfilm-Interesse seitens jüngerer Künstler zu entsprechen. Und Frankreich hat sein Filmgesetz novelliert: Aus öffentlich geförderten Filmrestaurierungen müssen nun jedenfalls analoge Sicherungspakete hervorgehen. … In Deutschland wird zum ersten Mal seit langem die Selbstverpflichtung zur kulturellen Überlieferung ausgesetzt. Gemeint ist die Pflicht, nicht nur für brauchbare mediale Transformationen des Bisherigen zu sorgen, sondern auch das Bisherige selbst zu bewahren – für den Gebrauch durch ein in seiner Bedeutung nie bezweifeltes Publikum von Menschen, nämlich jene, die Interesse an einer Kulturgeschichte ihrer Gattung haben. Die Kinematographie und der analoge Film als Aufführungsereignis segeln nicht mehr im Mainstream der Alltagskultur. Sie sind Bestandteil des kulturellen Erbes geworden. Wer beginnt in Deutschland damit, sie auch so zu behandeln? … ” | Aus: “Das Kino passt auf keine Festplatte” | Quelle: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kino/diskussion-um-rettung-des-filmerbes-in-deutschland-14943602.html

Dirk Alt (29.1.2019): ” … Hier digital, dort physisch: Bei der Archivierung ihres Filmerbes gehen Deutschland und Österreich unterschiedliche Wege. … Vor diesem Hintergrund wird die Filmerbestrategie [die Zukunft des Analogfilms] der deutschen Bundesregierung als das erkennbar, was sie ist, nämlich als Erfolg jener IT-Lobbyisten und Blender, die vor arglosem Publikum einen USB-Stick schwenken und verheißen, in Bälde die gesamten Bestände des Bundesfilmarchivs darauf speichern zu können. All dies wäre noch als irregeleitetes Prestigeprojekt der Kulturstaatsministerin Monika Grütters zu verschmerzen, brächen nicht gleichzeitig die photochemischen Kapazitäten und Strukturen zusammen, die in den zurückliegenden Jahrzehnten die konservatorische Sicherung von Film auf Film gewährleisteten. Bestes Beispiel hierfür ist die unmittelbar bevorstehende Schließung der bundeseigenen Kopieranstalt in Berlin-Hoppegarten, für deren Fortbestand sich Medienpolitiker der Linken, Grünen und der Alternative für Deutschland erfolglos eingesetzt haben. Ein einstweiliger Weiterbetrieb könnte, wenn die Bundesregierung doch noch handelte, mit einem Jahresbudget von 300.000 Euro ermöglicht werden. Zurzeit werden mit noch vorhandenem Rohfilm und Chemikalien die letzten Kopieraufträge abgearbeitet: Leni Riefenstahls Reichsparteitagsfilm “Triumph des Willens” und “Die Todesmühlen” (USA 1945), dokumentarisches Material aus deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagern. Wenn Hoppegarten anschließend den Betrieb einstellt, verbleibt als letztes (kleines) Kopierwerk in Deutschland nur noch die Berliner Andec-Film. … Es geht hierbei um wesentlich mehr als nostalgische Filmbetrachtung über ratternde Projektoren; es geht um die Frage der Wissensspeicherung und darum, inwieweit wir unser Gedächtnis und die Fähigkeit zur kollektiven Selbstvergewisserung vom Digitalen abhängig machen wollen. …” | https://derstandard.at/2000097199293/Das-digitale-Dilemma

// Beitrag vom 19.08.2015 : “Die Digitalisierung wird jetzt also auch in Deutschland in Angriff genommen – aber zu welchem Preis? Wenn momentan zwei von 473 benötigten Millionen Euro zur Verfügung stehen, kann nur ein Bruchteil des Filmbestandes digitalisiert, damit konserviert und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Wir fragen uns: Wer trifft diese Auswahl? Was wird ausgewählt? Und ein weiteres Problem steht im Raum: [Ein …] Gutachten legt die Vernichtung eines Großteils der Originale nach ihrer Digitalisierung nahe, was nicht nur bei Filmemachern außerordentlich umstritten ist, birgt doch jede Umkopierung unter anderem einen Verlust an Farbe und Ton. Eine Umkopierung ist aber nicht eingepreist.” Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/sendereihe-zur-digitalisierung-das-deutsche-filmerbe-in.1013.de.html?dram:article_id=328746

// Dirk Alt | Ausgabe 36/2015: ” … Wer das Filmerbe bewahren will, muss analoge Kopien ziehen … ” https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/digital-ist-schlechter

// Dirk Alt | Ausgabe 31/2015: ” … Die originalen Filmrollen, so glauben geschichtsinteressierte Laien meist, würden für die kommenden Generationen gewissenhaft aufbewahrt. Dass viele dieser Originale längst vernichtet wurden und auch die verbliebenen von der Vernichtung bedroht sind, ahnt dagegen kaum jemand. …” | https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/kassieren-und-blamieren

lemonhorse / 30/01/2019 / Offene Fragen / 0 Comments

lemonhorse / 24/01/2019 / Filmgruppe Chaos / 0 Comments

lemonhorse / 24/01/2019 / 16mm, Offene Fragen, Super8:Stuff / 0 Comments

[Hove (Kiel, 2018)… ]

Kiel Gaarden: Um die Ecke wohnt Hove. 2017 und 2018 war er bei Rettungsfahrten mit der Sea-Watch 3 im Mittelmeer unterwegs. Nun arbeitet Hove für 5 Monate für die Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) als Matrose. Wir drehen zusammen eine Runde auf der Kieler Förde.

Ort: Kieler Förde
Zeit: Herbst 2018
Kamera: Arriflex ST
Film: 16mm (Orwo, Schwarzweißfilm, 400ASA)

lemonhorse / 15/11/2018 / 16mm, Filmgruppe Laterna 24143, Offene Fragen / 0 Comments

[The Bolex Lite (800W)… ]

Zufallsfund in der Zeitreise (Kiel Gaarden, Helmholzstrasse)
-> https://vimeo.com/23127302 (‘In der Zeitreise’, 2011)

The Bolex Lite was produced by Bolex in the 1960’s and is able to attach to all cameras. Again this is another accessory that shows the amateur origins of the H16 Camera system. The light was revolutionary when it was introduced apparently according to the instruction manual. … | http://bolexh16user.net/BolexLite.htm

lemonhorse / 03/11/2018 / 16mm, Gefundener Kram, Schmalfilm:Kram, Super8 / 0 Comments

lemonhorse / 29/10/2018 / Gefundener Kram, Offene Fragen / 0 Comments

[Belichtet… ]

Visuelle Notiz: Belichteter Orwo sw Negativ Film (400ASA) frisch aus der Arriflex Filmkassette.

lemonhorse / 05/10/2018 / 16mm, Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch, Offene Fragen / 0 Comments

lemonhorse / 22/09/2018 / 16mm, Filmgruppe Laterna 24143, Laterna Logbuch, Offene Fragen / 0 Comments