Author Topic: Zur Thematik von Verschwörungstheorien...  (Read 52892 times)

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Zur Thematik von Verschwörungstheorien...
« Reply #100 on: September 11, 2019, 03:34:34 PM »
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[...] Am Mittwoch jähren sich zum 18. Mal die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York. Knapp 3000 Menschen verloren ihr Leben, als entführte Passagierflugzeuge in die Twin Towers flogen und sie zum Einsturz brachten. Die menschlichen Tragödien wirken bis heute nach, die juristische Aufarbeitung steckt nach der Folterung der beschuldigten Drahtzieher in Guantanamo fest. Die Gemengelage lässt viel Raum für eine Spezies von Menschen, die es nicht nur anders sehen wollen, sondern es auch besser zu wissen glauben. Sie nutzen bestehende Ungereimtheiten, um sich ihre eigene Wahrheit zurecht zu legen. Sie bauen Verschwörungskonstrukte, um die damit verbundenen, eigenen Ungereimtheiten zu kaschieren.

In der modernen, säkularisierten Welt wird «Verschwörungstheoretiker» genannt, wer sich die Wahrheit nach eigenen Regeln zusammenreimt. In der vormodernen, religiösen Welt waren es Häretiker, die sich in Abgrenzung zur Orthodoxie ihren eigenen Glauben zimmerten.

Häretiker säumen die Kirchengeschichte seit den frühesten Anfängen. Sie entwarfen für sich nicht eine eigene Religion, sie arbeiteten sich vielmehr an der herrschenden ab. Der Kirchenvater Thomas von Aquin sagte: «Demnach ist Häresie eine Art des Unglaubens, geltend für solche, die zwar den Glauben Christi bekennen, aber seine Lehrsätze entstellen.» Häufig fanden sich Häretiker in abgeschotteten Kreisen zusammen und waren nicht selten geduldet. Wurden die, die vom rechten Weg abgekommen waren, jedoch aufsässig, hatte die katholische Kirche das probate Mittel der Exkommunikation. Wer davon betroffen war, dem war das Seelenheil verwehrt. Wenn eine politische Unstabilität sogar dazu führte, dass die Abtrünnigen für die Herrschaft gefährlich wurden, hatte die weltliche und kirchliche Obrigkeit schärfere Mittel zur Hand. Sie reichten von der folternden Inquisition bis zum brennenden Scheiterhaufen.

Daniele Ganser, der Schweizer Vorredner der Verschwörungstheoretiker, hat den prototypischen Weg eines neuzeitlichen Häretikers zurückgelegt. Er war zwar nicht in einem Priesterseminar, bevor er sich mit kruden Glaubenstheorien zunächst die Abgrenzung und zunehmende die Ausgrenzung der Kirche einhandelte. Er war jedoch Historiker, der zunächst eine ordentliche universitäre Laufbahn einschlug, bevor er sich, zunehmend unfähig zum wissenschaftlichen Diskurs, daraus hinauskapitulierte.

Häretische Gemeinden im Mittelalter haben zusammengefunden, um sich gegenseitig im Glauben zu bestärken und sich zu versichern, dass nicht sie, sondern die Orthodoxie dem Irrglauben verfallen sei. Die häretische Gemeinde der 9/11-Verschwörungsanhänger trifft sich morgen Mittwoch etwa im Zürcher Volkshaus zur Andacht in moderner Form einer Tagung, an der ihre Wahrheit von 9/11 zelebriert wird. Da ist die Rede vom «unbestreitbaren forensischen Beweis» oder von «Durchbrüchen für Wahrheit und Gerechtigkeit». Das Paradoxon der neuen Häretiker: Mit scheinbar wissenschaftlicher Akribie werden Glaubensbekenntnisse zementiert.

Wie mit Häresien umgegangen werden soll, ist ein Dauerthema der Kirchengeschichte. Kirchenvater Tertullian sagte bereits im 3. Jahrhundert: «Wenn wir uns darüber entsetzen, dass die Häresien, die zur Lähmung und zum Verderben des Glaubens auftreten, dies auch zu bewirken vermögen, so müssten wir uns erst darüber entsetzen, dass sie überhaupt existieren; denn entsprechend ihrem Sein haben sie ihre Wirksamkeit und entsprechend ihrer Wirksamkeit ihr Sein.» Kluge Kirchenführer haben Häresien ernst genommen, weil sie die Grundfesten des gemeinsamen Glaubens angreifen. Sie haben sie aber nicht zusätzlich wichtig gemacht, indem sie sie mit aller Härte verfolgten.

Moderne Häresien wie die «9/11-Truther»-Bewegung» verdienen Beachtung, weil sie Spaltpilze der Gesellschaft sind. Wenn sie gedeihen, ist dies Ausdruck davon, dass die herrschende Ordnung zu viele Fragen offenlässt. Sich mit ihnen aber etwa in einen Twitter-Fight zu verstricken, ist doppelt kontraproduktiv. Zum einen wird damit nicht eine offene Frage geklärt. Zum anderen ist es diese Bestätigung, die Häresien erst erstarken lassen. Dafür sind die Terroranschläge vor 18 Jahren aber ein zu tragisches Ereignis.


Aus: "Kommentar - Die Häretiker der Neuzeit: Daniele Ganser und die Liebe zur Verschwörungstheorie" Christian Mensch (11.9.2019)
Quelle: https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-haeretiker-der-neuzeit-daniele-ganser-und-die-liebe-zur-verschwoerungstheorie-135600047

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a.gerster

Als Journalist wäre ich mit der Verwendung des Wortes 'Spaltpilz' aber vorsichtig, es stammt aus der Küche der echten, alten Nazis.


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Diskurs

Es tut mir wirklich leid - den Haeretiker erkenne ich hier eher im Verfasser dieses Artikels. Es ist die billigste Art und das einfachste Vorgehen, die Theorie anderer in Frage zu stellen und jenes, welches von sogenannt offizieller Stelle der Allgemeinheit präsentiert wird als die Wahrheit und nur die Wahrheit zu zelebrieren.
Der Artikelschreiber entzieht sich im letzten Satz der Verantwortung, indem er jegliche Diskussion mit Personen wie Ganser zum vornherein ausschliesst. Dies mit der billigen Begründung - dadurch würde man Ganser erstarken lassen.
Wirklich ein kläglicher Versuch Herr Mensch, einen studierten Menschen kaltzustellen.


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Haribo

Seit dem 3. September 2019 wissen wir, dass Feuer das WTC 7 nicht zum Einsturz brachte. Nach einer vierjährigen Untersuchung kommt die Universität Alaska Fairbanks in einem 114 Seiten starken Bericht jetzt zum wissenschaftlich belegten Nachweis, dass Feuer das gleichzeitige Versagen der 81 Stahlsäulen von WTC 7 nicht verursacht haben konnte. Da WTC 7 nahezu symmetrisch einstürzte, kommt nur noch eine kontrollierte Sprengung als Erklärung in Frage.

A Structural Reevaluation of the Collapse of World Trade Center 7
This is a study of the collapse of the 47-story World Trade Center Building 7 (WTC7) at 5:20 P.M. on September 11, 2001.
The objective of the study was threefold: (1) Examine the structural response of WTC 7 to fire loads that may have occurred on September 11, 2001; (2) Rule out scenarios that could not have caused the observed collapse; and (3) Identify types of failures and their locations that may have caused the total collapse to occur as observed. ...

http://ine.uaf.edu/wtc7


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notaporg

"an der ihre Wahrheit von 9/11 zelebriert wird. Da ist die Rede vom «unbestreitbaren forensischen Beweis» oder von «Durchbrüchen für Wahrheit und Gerechtigkeit». Das Paradoxon der neuen Häretiker: Mit scheinbar wissenschaftlicher Akribie werden Glaubensbekenntnisse zementiert."
Eine vermeintliche Stärke der Verschwörungstheoretiker: Sie berufen sich auf die Wissenschaft obwohl 99 von 100 Fachleuten ihre Theorien widerlegen. Aber fast wie Sekten glauben die Verschwörungsgläubigen das alleinige und einzig gültige Wissen erlangt zu haben - alle anderen sind böse, falsch, dumm und "ungläubig". Herr Ganser und die Seinen sind nichts anderes als ein Sektenführer mit seinen Schäfchen, die er immer wieder zu versammeln weiss und die ihm gutgläubig zu-määää-en. Viel Spass im bei der Glaubensversammlung in Zürich!


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Daniel Gamboni

Unglaublich zynisch, das auf katholische Kirchengeschichte zurückgegriffen wird. Die Vereinigung, in deren Geschichte es zuhauf Verschwörungstheorien gibt. Welche Berechtigung haben Denunzianten Netzwerke wie Psiram? Weil alternative Medienkanäle, den etablierten Webeabhängigen und dem Zwangssubventionierten mit ihren Seilschaften wie Atlantikbrücke etc., die Deutungshoheit weggenommen wird. Kein Wunder glauben euch immer weniger Menschen, nach Relotius und ständig Nato Freundlicher Berichterstattung. By the way, wie gehen wir in der selbsternannten Wertegemeinschaft mit Leuten wie Snowden oder Assange um? Die Güllen Pumpen gegen Herrn Ganser wurden wieder angeschmissen, nachdem eine US Uni eine jahrelang aufgearbeitete Studie zu WTC 7 rausgebracht hat. Wieso beschäftigt sich kein etabliertes Medium in der Schweiz mit den Ergebnissen dieser Studie? Die Nachwehen nach 9/11 sind ja bis heute spürbar. Der Krieg gegen den Terror, Regimechanges überall, Sanktionsterror gegen unwillige Staaten. Viele Menschen aus diesen von der Wertegemeinschaft befreiten Ländern, bevölkern jetzt die Strassen hier und ihre eigenen Länder verwandelten sich in Shitholes. Leute wie Herr Pfister, in dessen Interesse es ja auch sein sollte, dass das Abendland kulturell so bleibt wie es bis jetzt war, sollten mal darüber nachdenken. Wie sagte einst Voltaire, Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.


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a.gerster

Einfach in aller Ruhe... Epoch Times durchlesen und das Video ansehen. Epoch Times ist keine Schwurbelseite und erscheint auch als Druckausgabe.


[ " ... Politik » Welt: "Studie zu 9/11: Experten schließen Feuer als Einsturzursache des World Trade Center 7 aus"
Epoch Times10. September 2019 Aktualisiert: 10. September 2019 22:24

Vor 18 Jahren wurden die USA von einem verheerenden Terror-Anschlag erschüttert. Die Zwillingstürme des World Trade Centers wurden von zwei Flugzeugen gerammt und stürzten zusammen. Auch das WTC 7 stürzte ein. Bis heute wird in Fachkreisen heftig darüber debattiert, was die Gebäude letztendlich wirklich zum Einsturz brachte - vor allem das WTC 7.
In einer aktuellen Studie kommen Forscher der Universität Alaska Fairbanks zu dem Schluss, dass der Zusammenbruch des World Trade Center 7 (WTC 7) nicht durch ein Feuer, sondern durch das „nahezu simultane Versagen sämtlicher Stützpfeiler des Gebäudes“ zum Einsturz gebracht wurde. In dem vergangene Woche veröffentlichten Report, widersprechen die US-amerikanischen und chinesischen Bauingenieure dem Abschlussbericht der offiziellen Untersuchungskommission (NIST) zu den Anschlägen vom 11. September 2001.
Im NIST-Bericht aus dem Jahr 2008 heißt es, der 186 Meter hohe Wolkenkratzer wäre wegen eines Feuers zum vollständigen Einsturz gekommen. Durch die Bürobrände hätten sich die Stahlträger verformt, wodurch die einzelnen Etagen nacheinander eingestürzt wären. Ausgelöst wurden die Brände im WTC 7 durch Trümmer in Folge der Terror-Anschläge auf die benachbarten Zwillingstürme des World Trade Centers.
Die Problematik mit der Erklärung, das WTC 7 wäre wegen eines Feuers eingestürzt, sind die zahlreichen Filmaufzeichnungen des Ereignisses. Verschiedene Aufnahmen aus mehreren Winkeln zeigen den Einsturz des Gebäudes genau, und zeichnen ein anderes Bild von den Geschehnissen, als die Computersimulation des NIST – in der das Gebäude sich asymmetrisch verbiegt und starke Deformationen der Außenhülle aufweist.

In der NIST-Simulation stürzt das Gebäude nicht gerade und senkrecht nach unten, sowie es aber in den Videos vom Geschehen zu sehen ist. Das Hochhaus befindet sich während seines Zusammenbruchs für eine Phase von zwei Sekunden vollständig im freien Fall. Nach langem Leugnen räumte die Behörde diese Tatsache schließlich ein. Warum sich das Haus im freien Fall befand, wurde von der NIST jedoch nie erklärt.

In ihrer 126-seitgen Studie schreiben Dr. J. Leroy Hulsey vom Institute of Northern Engineering an der University of Alaska Fairbanks, der Bau- und Brückeningenieur Dr. Zhili Quan vom South Carolina Department of Transportation und Prof. Dr. Feng Xiao vom Department of Civil Engineering von der chinesischen Nanjing University of Science and Technology:
    Obwohl wir unterschiedliche hypothetische Szenarien simuliert haben, war es uns nicht möglich, einen Ablauf zu identifizieren, der das beschriebene Nachgeben sämtlicher Stützpfeiler und -säulen (innerhalb von WTC 7) am 11. September 2001 und damit den vollständigen Einsturz des Gebäudes erklären könnte.“
Von dem zu „beobachteten nahezu lotgenauen freien Fall des gesamten Gebäudes innerhalb von lediglich 2,5 Sekunden unter minimalsten äußerlichen Differentialbewegungen“, ganz abgesehen. ...
Die Forscher haben festgestellt, dass in der NIST-Simulation wichtige Details nicht erwähnt werden. Beispielsweise werden bestehende Bolzen und Verstärkungen der Stahlkonstruktion im WTC 7 nicht gezeigt.

Auch der Einsturz des östlichen Penthouses auf dem Dach des WTC 7 wird in der Studie beleuchtet. Der Kollaps des Penthouses ging dem Fallen des gesamten Hochhauses um etwa 5 Sekunden voraus. Dieser Umstand wird in den Videos sichtbar. Der Einsturz kann, der Studie zufolge, nicht mit dem Zusammenbruch einer Säule in der 13. Etage erklären werden, so wie es der NIST-Bericht tut. Die Forscher stellen in einer Computersimulation nach, wie das im Video zu beobachtende Ergebnis zu erreichen wäre – dies ginge nur wenn die Säulen viel weiter oben, in der 45. Etage, kollabiert wären. Dort aber gab es am Tag des Einsturzes kein Feuer.
Die Forscher halten fest, dass das Gebäude nicht aufgrund eines Feuers eingestürzt sein kann. Der Zusammenbruch von WTC 7 sei „durch ein umfassendes und nahezu gleichzeitiges Versagen nahezu aller Säulen und Stützpfeiler im Gebäude herbeigeführt“ worden.

Diese Schlussfolgerung „basiert in erster Linie auf der Feststellung, dass dem gleichzeitigen Versagen aller Kernstützen über 8 Stockwerke, 1,3 Sekunden später das gleichzeitige Versagen aller äußeren Stützen über 8 Stockwerke folgte, wie dies anhand von Videoaufzeichnungen des Einsturzes zu sehen ist. Die Anzahl der von uns simulierten Fehler führte zu dem beobachteten Verhalten. Zwar können wir die Möglichkeit, dass auch ein alternatives Szenario den beobachteten Zusammenbruch verursacht hat, nicht vollständig ausschließen, doch das nahezu gleichzeitige Nachgeben jedes Stützpfeilers ist das einzige von uns identifizierte Szenario, das den beobachteten Vorgang erzeugen konnte,“ heißt es in der Studie.

Der Einsturz habe zwischen der 16. und der 8. Etage begonnen, so die Autoren des Reports der mit mehr als 300.000 US-Dollar vom Verein „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ finanziert wurde. Über 3000 Architekten und Ingenieure befinden sich in der Vereinigung, die die offizielle Version der Vorkommnisse am 11. September 2001 stark anzweifelt. Die Experten setzen sich für eine Neuuntersuchung von 9/11 ein. (so) ...

https://www.epochtimes.de/politik/welt/studie-zu-9-11-experten-schliessen-feuer-als-einsturzursache-des-world-trade-center-7-aus-a2997567.html ]




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"Twitter-Streit: Wegen 9/11-Sprengungs-Theorie: CVP-Präsident Pfister bezeichnet Daniele Ganser als Wirrkopf" Janick Wetterwald (9.9.2019)
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/wegen-911-sprengungs-theorie-cvp-praesident-pfister-bezeichnet-daniele-ganser-als-wirrkopf-135583538

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Fabio Ray Rüegsegger

Was hier zählt ist nicht die Meinung von Ganser oder Pfister, sondern die wissenschaftliche Evidenz. Die im Text verlinkte Studie ist sehr umfangreich und bezieht sich nur auf das Gebäude 7. Wenn Pfister dies als "Humbug" bezeichnet, müsste er erklären was denn die Forscher genau falsch gemacht haben und nicht einzelne Privatpersonen angreifen, welche sich auf die neue Studie berufen. Bei einer solchen Untersuchung geht es auch nicht um Pietät, sondern um Aufklärung.


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Amrein Silke --> Fabio Ray Rüegsegger

Diese Studie kommt zu diesem Ergebnis. Andere kommen zu einem anderen. Was nun?


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Peter Schmid Amrein Silke

In der offiziellen Studie hat man vergessen zu erwähnen, das ein 3. Gebäude mit 47 Stockwerken eingestürzt ist. Der Besitzer dieser Liegenschaft hat vor laufender Kamera sogar gesagt, dass man sich für die Sprengung entschieden hat, hat die Aussage dann aber nicht mehr wiederholt. Unabhängige Studien zum WTC7 ergeben jedes Mal ein ziemlich klares Resultat: Es wurde nachgeholfen. Das sanierungsbedürftige Gebäude konnte so gegen eine beachtliche Summe Geld von der Versicherung umgetauscht werden.


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Fabio Ray Rüegsegger ---> Amrein Silke

@Amrein Silke : In der aktuellen wird unter Punkt 1.4 (Seite 16) auf die vorgängigen Studien explizit eingegangen. Ich bin jetzt mit der Hälfte durch und ich muss zugeben, das wirft Fragen auf die geklärt werden müssen. Die Anfeindungen von Pfister gegenüber Ganser weil der die Studie zitiert kann ich nicht nachvollziehen. Es würde hier sehr gründlich nachgeforscht, Wissenschaft ist kein Politikum, das sollte sich Herr Pfister merken und sich stattdessen die selbe Mühe wie ich gerade machen.


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Amrein Silke ---> Fabio Ray Rüegsegger

Die Schwierigkeit besteht darin, dass ich und Sie nicht wissen können wer wem aus welchen Gründen in die Hände spielt (spielen muss), wieviel Unabhängigkeit da überhaupt vorhanden ist. Die Gebäude sind am Boden, viele unschuldige Menschen haben sterben müssen und ob wir jemals die ganze Wahrheit erfahren werden weiss niemand. Auch der Herr Ganser weiss nur von Hören und Sagen anderer. Am Ende ist es eine Glaubenssache. Da ich ungläubig bin, lasse ich es für mich offen, beharre nicht, wie der Herr Ganser darauf die Wahrheit zu haben.


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Filippo Falke

Herr Pfister kann ja auch einfach alles glauben, wie es "offiziell" aufgetischt wird und wurde... ich finde es okay, Fragen zu stellen und wundere mich, wenn dieselben "offiziellen" Stellen diese Fragen einfach ignorieren oder sehr unglaubwürdig beantworten... Diesbezüglich finde ich Gansers Haltung gar nicht verschwörerisch...


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Jimmy user3568

In WTC7 ist kein Flugzeug gecrasht. Das Gebäude stand 100m von den Twin Towers entfernt. Einige brennende Trümmer haben in diesem Hochhaus einige kleinere Brände verursacht. Dass diese das Gebäude komplett in sich zusammenkrachen lassen konnten ist unwahrscheinlicher als bei Euromillions dreimal hintereinander zu gewinnen. Auf den Filmaufnahmen ist deutlich zu sehen, dass das ganze Hochhaus gleichmässig nach unten sackt - genau so wie man das von gelungenen Sprengungen kennt.
Im offiziellen Bericht zu 9/11 hat man den Einsturz von WTC7 schlicht vergessen zu erwähnen. Auch bei uns hat man kaum etwas darüber erfahren, dass ein dritter Tower eingestürzt ist. Irgendwie seltsam, nicht wahr?



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Oebeli Jimmy

Sorry, aber es gibt sehr wohl offizielle Berichte vom NIST zum Einsturz des WTC7, Sie müssen ihn nur lesen.
https://disq.us/url?url=https%3A%2F%2Fwww.nist.gov%2Fmanuscript-publication-search.cfm%3Fpub_id%3D861610%3AAJaxIMpSikjOA17onhC7pxi773Y&cuid=3607501
https://disq.us/url?url=https%3A%2F%2Fwww.nist.gov%2Fmanuscript-publication-search.cfm%3Fpub_id%3D861611%3A45UTJKFF0q8PHd1wGbWKSKTVzuo&cuid=3607501
Dass es nicht so präsent in den Medien war, dürfte damit zusammenhängen, dass das Gebäude längst evakuiert war, bevor es zusammenstürzte.


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Zekodek Oebeli

Haben sie denn die NIST Berichte genau gelesen?
Das NIST hat freien Fall bei Gebäude 7 zuerst abgestritten, dann nach öffentlichem Druck doch noch zugeben und dies dann im Final Report erwähnt sich aber trotzdem geweigert diesen zentralen Fakt in ihr Computermodel einzuberechnen. Das hat mit Wissenschaft nicht im geringsten etwas zu tun. Das die Medien über diesen Meinungsbildenden Fakt niemals berichtet haben ist eine noch grössere Schande als der Bericht selbst.


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Zur Thematik von Verschwörungstheorien...
« Reply #101 on: September 16, 2019, 10:43:58 AM »
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14.09.2019, ... Philip Bethge  ... Meine Leseempfehlungen dieser Woche

    Der Terroranschlag am 11. September 2001 ließ drei Hochhäuser in New York einstürzen. In zwei rasten Flugzeuge. Das dritte soll durch Feuer zerstört worden sein. Wirklich? Ein Report von Forschern der Universität Alaska in Fairbanks stellt das offizielle Untersuchungsergebnis infrage und schürt dadurch Verschwörungstheorien. ...


Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/rasse-selektion-apartheid-rassismus-afd-rassenlehre-9-11-a-1286518.html

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[...] In dem vergangene Woche veröffentlichten Abschlussbericht ihrer vier Jahre dauernden Untersuchung erklären die promovierten Bauingenieure Leroy Hulsey, Zhili Quan und Feng Xiao, der Einsturz von World Trade Center 7 am 11. September 2001 sei aufgrund eines "nahezu gleichzeitigen Versagens jeder Säule des Gebäudes" erfolgt und "nicht durch Feuer".

Sie stützen sich dabei auf eine neue Computersimulation, die die thermische Wirkung auf die Stahlkonstruktion im Detail nachbildet. Der 126-seitige Bericht wurde am 3. September an der Universität Alaska Fairbanks (UAF) öffentlich vorgestellt. Die großen Medien berichten bislang nicht.

Die Ergebnisse stehen im Widerspruch zur offiziellen Untersuchung der Regierungsbehörde NIST (National Institute of Standards and Technology) aus dem Jahr 2008, in der, ebenfalls auf Grundlage einer Computersimulation, erklärt worden war, der 186 Meter hohe Wolkenkratzer sei durch Bürobrände in sich zusammen gefallen, indem Stahlträger sich durch Feuer verformt hätten, wodurch die einzelnen Etagen nacheinander eingestürzt wären. ZDF und BBC hatten damals in einer aufwändig gemeinsam produzierten Dokumentation zu WTC 7 resümiert: "Offiziell ist das letzte große Rätsel des 11. September nun gelöst."

Ein Problem mit dieser Erklärung war stets, dass die dokumentierten Filmaufnahmen des Ereignisses (der Zusammenbruch von WTC 7 wurde von mehr als einem halben Dutzend verschiedenen Kameras und Blickwinkeln festgehalten) ganz anders aussehen als die NIST-Simulation, in der das Gebäude sich asymmetrisch verbiegt, starke Deformationen der Außenhülle aufweist und keineswegs gerade und senkrecht nach unten fällt.

Ein weiteres Problem bestand darin, dass der Turm sich während seines Zusammenbruchs für eine Phase von zwei Sekunden vollständig im freien Fall bewegte. Die Behörde räumte dieses Phänomen zwar nach anfänglicher Leugnung ein, konnte es jedoch nie erklären.

Der neuen Studie zufolge weist die NIST-Untersuchung gravierende methodische Mängel auf. So hat NIST bestehende Bolzen und Verstärkungen der Stahlkonstruktion in seiner Simulation weggelassen (UAF-Studie S. 74-86). Erst durch diese Verfälschung der tatsächlichen Konstruktionsdaten habe die Behörde das letztliche Untersuchungsergebnis erzielen können. Zur Erinnerung: ZDF und BBC hatten zur NIST-Untersuchung damals behauptet: "Jedes Detail, buchstäblich jede Schraube des Gebäudes wurde erfasst." Das war, wie sich nun herausstellt, gelogen.

Dass die Bolzen existierten, war bereits 2010 in Gutachten der amerikanischen Ingenieurfirmen Arup und Nordenson nachgewiesen worden (UAF-Studie S. 63), damals im Rahmen einer juristischen Auseinandersetzung zwischen einem New Yorker Energieversorger und dem Betreiber von WTC 7. Eine technische Anlage der Firma unterhalb des Turms war durch den Zusammenbruch zerstört worden, weshalb das geschädigte Unternehmen gemeinsam mit einer Versicherung geklagt hatte.

Hulsey und seine Kollegen weisen darauf hin, dass bereits die technischen Gutachten, die im Rahmen dieses Gerichtsverfahrens von Klägern und Beklagten beauftragt wurden, an zahlreichen Stellen wesentliche Behauptungen des NIST-Reports widerlegen.

Der Leiter der NIST-Untersuchung, Dr. Shyam Sunder, ließ eine Nachfrage von Telepolis nach seiner Einschätzung zur neuen Studie unbeantwortet. Der NIST-Report krankt generell an fehlender Transparenz. Eine Veröffentlichung der Rohdaten, auf die die Regierungsbehörde ihre Computersimulation stützte, wurde 2009 verweigert. Zur Begründung hieß es damals, eine Offenlegung der Daten könne "die öffentliche Sicherheit gefährden". Dadurch wurde eine regierungsunabhängige wissenschaftliche Überprüfung erschwert.

Die Forscher der Universität Alaska haben eine solche Überprüfung nun dennoch vorgenommen und kommen zum Ergebnis, dass selbst bei Übernahme der fehlerhaften Voraussetzungen von NIST (fehlende Bolzen und weggelassene Verstärkungen der Konstruktion) in der Simulation keineswegs ein progressiver Zusammenbruch zu beobachten ist - also kein fortschreitender Kollaps von Etage zu Etage, wie NIST ihn annimmt.

Eine weitere Erkenntnis der neuen Studie betrifft den Einsturz des östlichen Penthouses auf dem Dach des 47 Etagen hohen Gebäudes. Dieser Teileinsturz ging dem Fallen des gesamten Turms um etwa 5 Sekunden voraus, wie auf den Videos deutlich sichtbar ist. Das Universitätsteam um Hulsey zeigt nun, dass sich dieser separate Einsturz nicht mit dem Zusammenbruch einer Säule in der 13. Etage erklären lässt, wie NIST es tut. In der Computersimulation erreichten die Forscher nur dann das im Video zu beobachtende Ergebnis, wenn sie Säulen viel weiter höher, in der 45. Etage, entfernten. Dort aber gab es am 11. September 2001 keine Feuer. Das heißt, schon der Zusammenbruch des Penthouses, der dem Gesamtkollaps vorausging, lässt sich mit Feuer nicht erklären. Was das Gebäude insgesamt angeht, fanden die Forscher am Computer nach vielen Versuchen nur eine mögliche Variante, die dem tatsächlich beobachteten Zusammenbruch des Turms gleichkam:

    Das gleichzeitige Versagen aller Säulen im Inneren des Gebäudes über einen Bereich von 8 Etagen, gefolgt von einem 1,3 Sekunden späteren gleichzeitigen Versagen aller Außensäulen im gleichen Bereich erzeugt beinahe exakt das Verhalten, das die Videos des Zusammenbruchs zeigen.
    Leroy Hulsey, Zhili Quan und Feng Xiao


Der Kollaps, so die Autoren, habe in der 16. Etage oder darunter begonnen. Unter Berücksichtigung dieser Annahme blieben die Ergebnisse gleich, unabhängig davon, welche Etage man als Startpunkt festlegt.

Die Studie, die mit mehr als 300.000 Dollar vom Verein "Architects and Engineers for 9/11 Truth" finanziert wurde - einem Verband von über 3000 Architekten und Ingenieuren, die sich für eine Neuuntersuchung von 9/11 einsetzen -, vermeidet Schuldzuweisungen und politische Spekulationen. Auch das Wort "Sprengung" kommt im Bericht nicht vor. Doch ist eine andere Erklärung für das gleichzeitige Versagen aller Säulen kaum denkbar.

Die der Untersuchung zugrunde liegenden Rohdaten sollen bis Ende September auf der Projektwebseite der Universität Alaska veröffentlicht werden. Bis zum 1. November werden darüber hinaus fachliche Einschätzungen zur Studie gesammelt, die in einen Ende des Jahres zu veröffentlichenden finalen Abschlussbericht einfließen sollen.



Aus: "9/11: Studie schließt Feuer als Einsturzursache des dritten Turms aus" Paul Schreyer (10. September 2019)
Quelle: https://www.heise.de/tp/features/9-11-Studie-schliesst-Feuer-als-Einsturzursache-des-dritten-Turms-aus-4518328.html

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     GeplanteUnwissenheit, 10.09.2019 07:52

Findet man dazu irgendwas in den MSM? Hat jemand was dazu in den "Qualitätsmedien" entdeckt?


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     -fdik-, Volker Birk, 10.09.2019 02:08

Tja.

Na, sowas.

Da wurde doch tatsächlich das WTC7, Sitz der CIA und der Börsenaufsicht SEC, mitten in New York gesprengt.

Und das auch noch am 11. September 2001. So dass die Enron-Akten verloren gingen – der grösste Betrugsprozess bis dato in den Vereinigten Staaten.

Na, sowas.

Es ist also nicht nur das Flugzeug bei Shanksville im Boden verschwunden. Und es ist nicht nur der Flieger ins Pentagon regelrecht reingesaugt worden durch ein viel zu kleines Loch. Sondern die Sprengung von WTC7 kam schon mal im Fernsehen – 20 Minuten, bevor das Gebäude gesprengt wurde, sendete die BBC eine Reuters-Nachricht dazu.

Na, sowas.

Da sind doch tatsächlich Insidergeschäfte in einer Studie der Uni Zürich nachgewiesen worden vor 9/11. Und die Saudis wurden dabei erwischt, wie sie die Flugschüler finanziert haben, die nach verpatzter Einführung in eine Cessna 172 doch tatsächlich Verkehrsflugzeuge entführt haben. Mit Teppichmessern bewaffnet. Was bewiesen ist, weil man einen Pass gefunden hat.

Na, sowas.

Das hört sich ja grad so an, als hätten die Truther die ganze Zeit recht gehabt, die von den Qualitätsmedien all die Jahre diensteifrig als “Verschwörungstheoretiker” diffamiert wurden.

Na, sowas.

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     schtonie, 10.09.2019 10:43

Genau wie die "magic Bullet"

Wird uns die offizielle VT als Narrativ erhalten bleiben. Vollkommen egal, wie viele Studien und was auch immer veröffentlicht werden, es wird bei dem offiziellen Narrativ bleiben.
Warum? Ganz einfach. Weil ansonsten das Machtfundament sämtlicher westlicher Staaten kollabieren würde. Würde man dieses Ereigniss tatsächlich noch einmal transparent aufarbeiten und am Ende belegt werden, dass es im überwiegenden Maße doch ein "inside job" gewesen sein muss, da die vielen "Zufälle" ansonsten nicht erklärt werden können, fällt es schwer sich die Erosion vorzustellen, welche das in allen westlichen Staaten auslösen würde.

Die Dimension dieses Verrats ist dermaßen groß, dass es eine Mehrheit in den Bevölkerungen gibt, welche lieber weiter an eine Lüge glauben wollen, als sich die Skrupellosigkeit und Menschenverachtung zu vergegenwärtigen, welche Teilen der sog. "Elite" innewohnt.


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     OmO0815, 10.09.2019 11:24

Wie auch immer...

Im World Trade Center 7 saß auch u.a. die Börsenaufsicht "United States Securities and Exchange Commission" (SEC) in deren Tresoren sollen sich wichtige Beweisunterlagen zu Fällen großangelegter Wirtschaftskriminalität (wie der damals sehr bekannte ENRON-Fall etc.) befunden haben.

Der Einsturz des Gebäudes - wie er auch immer letztendlich zustande kam - hatte für einige einflussreiche Kreise wohl auch positive Aspekte zu bieten ...


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     Meyex, 10.09.2019 13:53

Let us never tolerate outrageous conspiracy theories

https://www.youtube.com/watch?v=6K5M0xtxQVQ

Der gleiche Bush-Junior, der aufgrund einer Lüge mehrere hunderttausend Menschen im Irak ermorden ließ. Nee, da bin ich lieber Verschwörungstheoretiker.

Meyex


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     digifree, 10.09.2019 14:01

wir werden von Wahnsinnigen regiert

Die meisten Leute reagieren mit mentaler Verweigerung, wenn sie die Möglichkeit einer Inszenierung der Attentate durch einen ‚tiefen Staat' innerhalb der USA in Erwägung ziehen. Eine solche Dimension der Manipulation scheint absurd. Aber ist sie es tatsächlich? Ein Blick in die Geschichte sollte uns eines Besseren belehren. Die größten Verbrechen der Menschheit wurden nicht durch Individuen oder kriminelle Banden begangen, sondern durch institutionalisierte Herrschaftsformen, die sich als Garanten der Ordnung präsentierten, während sie ihre Bürger im Sinne von kurzfristigen Machtinteressen instrumentalisierten. Es wäre nicht das erste Mal, dass die USA False-Flag-Opreationen nutzten, um ihre Interessen abzusichern.

Und es ist ja nicht gerade so, als würden unsere westlichen Werte-Politiker mit ihrem zwielichtigem Verhältnis zur Wahrheit die politische Vertrauensbildung fördern. Nur selten bringt es jemand so unverblümt auf den Punkt wie der aktuelle US-Außenminister und ehemalige Geheimdienstchef Mike Pompeo, der prahlte: „Ich war der CIA-Direktor. Wir haben gelogen, wir haben geschummelt, wir haben gestohlen. Es war so, als hätten wir regelechte Lehrgänge darin absolviert.”

Der eigentliche Skandal von 9/11 ist hinter der Fassade einer scheinbar funktionierenden Demokratie zu suchen, welche sich aber längst zu einer obszönen Selbstbereicherungsveranstaltung einer kleinen, über Leichen gehenden Clique gewandelt hat. Es ist an der Zeit, endlich selbst einmal das Gehirn einschalten und den Tatsachen unverblümt ins Auge zu sehen.

Gerade wir Deutschen kennen das hinter der Geschichte liegende Schema: Ohne die vielen dazu notwendigen Helfer und Mitläufer, ohne die politischen Handlanger und grauen Technokraten, ohne die dienstbeflissenen Funktionäre und kühlen Karrieristen, ohne die neurotischen Duckmäuser oder die ergebene Parteigänger würde die Macht wahnsinniger politischer Egomanen zusammenfallen wie ein Kartenhaus im Wind.


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     F.e.4.I.v.V.LocC'St4, 10.09.2019 20:41

Vielen Dank an TP und vielen Dank auch an etliche User von hier

Dank an TP dafür, dass zu diesem Artikel sogut wie keine (also denke ich mal) Sperrungen und Verschiebungen statt fanden, so wie ich und andere User es auf Seite 1 vermuteten.
Jeder konnte seine Meinungen zu diesem Thema frei äußern, ohne das ein großes Fetzen statt fand.
Ich dachte mir heute Nacht schon, dass es im Laufe des Tages über 1000 Kommentare gehen wird, da dieses 9/11 Thema eben noch vielen unter der Haut steckt.

Dank auch an die vielen User hier, die wie ich (von Tag eins an) die offizielle (Verschwörungs)Theorie anzeifeln/anzweifelten.
Durch eure Postings inc für mich neuer Informationen in Videos und wissenschaftlichen Aussagen, ist/wurde dieser erbärmliche Insidejob nochmal mehr als bestätigt.

Fast 20 Jahre musste ich mich mit den von den Mainstream verblendeten "werte"westlichen System-Kopfnickern aus dem Volk rumschlagen und das in sämtlichen Nachrichtenforen dieser Welt.
Jetzt wo das Lügenkartell des sogenannten "Deep States" mehr und mehr zusammen fällt, erfahre ich endlich innere Erleichterung, PUNKT!


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     Illoinen, 11.09.2019 12:31

Zu was Geheimdienste fähig sind

Die International Association for Bridge and Structural Engineering (IABSE), eine der prestigeträchtigsten Ingenieursvereinigungen weltweit, feierte dieses Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Zum diesbezüglichen Jahreskongress in der ersten Septemberwoche lud die IABSE die weltweite Elite der Bauingenieure nach New York City ein, um aktuelle Trends und Entwicklungen im Bauwesen und neue bauphysikalische Forschungsergebnisse zu präsentieren.

Eingeladen war auch der Physiker und Mathematiker Ansgar Schneider, um dort über seine Arbeit über die Zerstörung des World Trade Centers (WTC) am 11. September 2001 vorzutragen. Die amerikanische Regierung verweigerte ihm jedoch die Einreise.

Begründung gab es keine.

Dass der Turm eingestürzt ist, ist bewiesen, aber die Frage ist: Welcher Mechanismus hat die Widerstandskraft so weit verkleinert, dass der Einsturz erst so schnell anfangen und dann später so schnell weiterlaufen konnte, obwohl das Gebäude prinzipiell stabil genug war, den begonnenen Einsturz abzufangen? Da gibt es bisher nur eine einzige bekannte wissenschaftliche Erklärung, die mit all den anderen empirischen Daten, die schon länger bekannt sind, vereinbar ist: menschliches Einwirken.

Das gesprengt wurde, davon gehen die meisten Fachkreise aus.


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     hubertosenf, 11.09.2019 12:39

911, der Lackmustest der Mainstreamhörigkeit...

"Die großen Medien berichten bislang nicht."

Tja, wie auch, entweder die Journalisten sind Ihrer Mainstreamhörigkeit dermaßen gefangen, dass sie die Unlogik der offiziellen Version glauben. (Kognitive Dissonanz) ... Es darf nicht sein, was nicht sein darf.


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     lu12345, 11.09.2019 14:16

Active Thermitic Material in Dust from the 9-11 World Trade Center Catastrophe

Zu der Forderung des dänischen Chemie-Professors Dr. Niels H. Harrit ( "Further investigation is required") hatte ich hier gepostet:
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/9-11-Studie-schliesst-Feuer-als-Einsturzursache-des-dritten-Turms-aus/Further-investigation-is-required/posting-35214093/show/

Es geht ja letztendlich darum, wie der Abriss des Gebäudes WTC 7 umgesetzt wurde. Auf u.a. Nanothermite im Abriss-Staub hat Prof.Dr. Harris hingewiesen.

Die Studie zum Nano-Thermite wurde im "The Open Chemical Physics Journal, 2009, 2, 7-31" veröffentlicht. Für Interessenten hier als Nachtrag zu meinem Post der Link zur Studie:

> https://archive.org/download/FullThermitePaper/Full_Thermite_paper.pdf


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     Huhu!, 12.09.2019 18:28

Das Wort zum Sonntag (wer alt genug ist, es noch zu kennen)

Was würde passieren, wenn jemand wie Snowden die Beweise auf den Tisch legen würde? Nix, dafür gibt es Plan Vorwärts. Erst nix, dann Entrüstung und zum Schluss die Präsentation der "wahren. Drahtzieher. Optimalerweise Männer die schon tot sind (Bush sen,...) Verrückte halt, von deren Handeln man keine blasse Ahnung hatte. Die Medien empören sich kurz mit und sind erschüttert, natürlich hat man immer seine Arbeit gut gemacht aber leider auch nix mitbekommen. ...


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     Toddybear, 15.09.2019 10:08

Und jetzt?

Wow, weit über 2000 Beiträge im Forum, sowas kommt selten vor, aber bei dem Thema kein Wunder. Es haben ja andere das schon ausreichend thematisiert, jeder der nicht mit zugekniffenen Augen durch die Welt stolpert dürften die vielen Ungereimtheiten rund um 9/11 aufgefallen sein.


Quelle: https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/9-11-Studie-schliesst-Feuer-als-Einsturzursache-des-dritten-Turms-aus/forum-433668/comment/

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« Last Edit: September 16, 2019, 10:46:37 AM by Link »

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Zur Thematik von Verschwörungstheorien...
« Reply #102 on: September 28, 2019, 12:11:51 PM »
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[...] In der Nacht zum 28. September 1994 peitscht der Wind die teilweise bis zu zehn Meter hohen Wellen mit mindestens Stärke 9 durchs Baltische Meer. Um 1:23 Uhr Ortszeit wird das Rauschen auf dem internationalen Ruf- und Seenot-UKW-Kanal 16 unterbrochen. Die Fähre „MS Estonia“, die sich auf dem Weg von Estlands Hauptstadt Tallin nach Stockholm befindet, nimmt Kontakt mit der „Silja Europa“ auf, die sich in der Nähe befindet, ebenfalls eine Fähre.

Knapp eine Minute später der Notruf der „Estonia“: „MAYDAY, MAYDAY“. Es dauert fast zehn lange Sekunden, bis die „Europa“ reagiert: “Können Sie wiederholen, rufen Sie MAYDAY? Estonia, was ist los? Können Sie wiederholen?“, fragt der Funkoffizier auf Englisch. Kurz darauf wechselt der Dialog ins Finnische. Die „Estonia“ funkt: „Wir haben hier nun ein Problem, eine schwere Schlagseite nach Steuerbord, ich glaube 20 bis 30 Grad. Könntest du zur Hilfe kommen und auch Viking Line zu Hilfe bitten?“

Danach gibt die „Estonia“ ihre Position durch: 59 Grad, 22 Minuten Nord und 21 Grad, 48 Minuten Ost. 50 Kilometer weit weg von der nächsten Küste. Und funkt um 1:29 Uhr: „Es sieht wirklich richtig schlecht aus, richtig schlecht jetzt.“ Dann reißt der Kontakt ab. Wenig später verschwindet die „Estonia“ der Reederei EstLine – 155 Meter lang mit neun Decks – von den Radarschirmen der Militärs der Ostseestaaten und der zu Hilfe eilenden insgesamt 14 Schiffe.

Deren Kommunikation nach dem letzten Funkkontakt ist eine Dokumentation des Grauens. Der Funk spiegelt deutlich das Entsetzen der Männer wider. Die „Estonia“ ist gesunken und hat hunderte Menschen mit in die Tiefe gerissen. Als erstes Schiff erreicht die „MS Mariella" die Stelle, an der die „Estonia“ gesunken ist, und rettet kurz nach 3 Uhr die ersten sechs Überlebenden der Katastrophe. Schweden und Finnland schicken insgesamt 25 Hubschrauber – doch als diese an der Unglücksstelle eintreffen, ist es für die meisten Menschen zu spät.

Der Untergang der „Estonia“ wirft auch 25 Jahre nach dem Untergang viele Fragen auf, manche werden sich nie endgültig klären lassen – und so ranken sich um die „Estonia“ Spekulationen bis hin zu mehr oder weniger wilden Verschwörungstheorien. Die Zweifel beginnen schon mit der genauen Opferzahl.

An Bord sollen 989 Personen,186 Besatzungsmitglieder und 803 Passagiere, davon 501 Schweden, gewesen sein. Gerade unter jungen Leuten war es damals auf Ostseefähren üblich, sich nur ein Ticket für die Überfahrt zu kaufen und sich keine Kabine zu buchen. Diese Reisenden wurden nicht erfasst. Passagierlisten werden erst nach dem Vorfall verpflichtend.

Offiziell wurde die Zahl der Todesopfer mit 852 angegeben. Nur 137 Menschen konnten gerettet werden unter ihnen drei Deutsche. Viele, die ins Wasser gesprungen waren, hatten in dem 13 Grad kalten Meer und der stürmischen See keine Chance. 93 Personen wurden tot geborgen. Die meisten Passagiere wurden wohl in ihren Kabinen überrascht, für sie wurde die „Estonia“ zum Grab.

Aber wie kam es dazu? Wer trägt die Schuld? War es menschliches Versagen? Fehlerhafte Technik? Oder doch ein Verbrechen? Es gab Gutachten und Gegengutachten, Experten widersprachen Experten. Als sicher gilt, dass in das Schiff in sehr kurzer Zeit enorme Wassermassen eindrangen.

Die „Estonia“ war mit Kapitän Arvo Andresson und seinem Stellvertreter Avo Piht mit einer guten Viertelstunde Verspätung aus Tallin ausgelaufen. Trotz der rauen See fuhr das Schiff mit 15 Knoten vergleichsweise schnell. Ein erstes offizielles Gutachten der Untersuchungskommission, die von Schweden, Finnland und Estland eingesetzt wurde kam 1997 zu dem Schluss, Grund für das Unglück sei ein Konstruktionsfehler gewesen. Die Scharniere der Bugklappen hätten den Belastungen der aufgepeitschten See nicht standgehalten und seien weggebrochen.

Dann soll die 55 Tonnen schwere Bugklappe weggerissen worden sein. Die Ostsee flutete das Hauptdeck der Estonia. Das Schiff bekam enorme Schlagseite. Der Kapitän versuchte offenbar noch gegenzusteuern, verschlimmerte die Lage aber dadurch wohl noch. Die Estonia sank. Die Verantwortung liege daher bei der Meyer Werft in Papenburg, die das Schiff 1980 baute, so die Gutachter.

Das Unternehmen präsentierte daraufhin 2000 ein eigenes Gutachten. Ergebnis: Das Schiff sei ohne Mängel ausgeliefert, aber schlampig gewartet worden. Zudem habe es Explosionen an Bord gegeben. In der Tat berichteten Überlebende von lauten Knallgeräuschen. Es gab Spekulationen über Löcher im Rumpf. Sollten so durch gezielte Sprengungen Verbrechen vertuscht werden?

Wie unter anderem schwedische Behördenvertreter später zugaben, waren auf der Estonia bei früheren Fahrten auf Anweisung höherer Stellen Waffen transportiert worden. Illegaler Handel mit elektronischem Militärgerät aus Beständen der gerade erst zusammengebrochenen Sowjetunion, der durch eine russische Geheimdienstoperation unterbunden werden sollte? Waren radioaktives Material oder riesige Mengen Kokain und Heroin an Bord? Sollten durch das vorsätzliche Öffnen der Bugklappe auf hoher See, sensible Lkw-Ladungen entsorgt werden, um so bei einer angeblich in Stockholm geplanten Razzia nicht aufzufliegen?

Oder war es gar ein Terroranschlag? Auch ein deutsches TV-Team berichtete von Löchern im Schiffsbug, zwei Gutachten kamen Ende 2000 zu dem Schluss, es habe Explosionen gegeben. Untersucht wurde der Untergang deshalb auch von der Hamburger Staatsanwaltschaft – zuständig für unklare Fälle auf See. 2002 stellte sie die Terrorermittlungen aber wieder ein.

2006/2007 simulierten Experten der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt und der Technischen Universität Hamburg-Harburg den Untergang per Computer. Sie kamen zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Kommission 1997. Eine Explosion habe es nicht gegeben.

Die Journalistin Jutta Rabe recherchiert seit 25 Jahren und hat ein Buch mit neuen Erkenntnissen veröffentlicht. Sie ist überzeugt: Die Auto- und Passagierfähre kann nicht auf die im Untersuchungsbericht beschriebene Weise gesunken sein. Dagegen sprächen einfache physikalische Gesetze und der Fakt, dass unter dem Autodeck noch weitere Decks lagen, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. „Bei einem Wassereinbruch über das Autodeck hätten die Wassermassen erst die drei unterhalb des Autodecks liegenden Stockwerke fluten und die Luft verdrängen müssen, um das Schiff zu versenken.“

Überlebende von diesen unteren Decks hätten einen anderen Hergang beschrieben, sagt Rabe: Das Wasser sei von unten gekommen. Es bleibe damit nur eine Schlussfolgerung: eine Beschädigung der „Estonia“ unterhalb der Wasserlinie.

Zweifler, darunter viele Angehörige, überzeugte das alles nicht. Dazu beigetragen hat von Beginn an das Verhalten der beteiligten Regierungen, speziell der schwedischen. Tatsächlich erweckte manches den Eindruck, Stockholm wolle die Aufklärung verhindern. So hatte der damalige Premier Carl Bildt direkt nach dem Untergang versprochen: „Das Schiff und die Leichen sollen so bald wie möglich geborgen werden.“ Das Wrack liegt in 80 Metern Tiefe, technisch wäre dies möglich gewesen. In Angriff genommen wird dies aber nie – vermutlich nicht nur, weil auch die Angehörigen der Opfer uneins sind, was mit den Toten geschehen soll.

Am 1. Juli 1995 werden Fakten geschaffen: Mit einem Bannmeilengesetz, das bis auf Deutschland alle Ostseeanrainer unterzeichnen, wird das Wrack abgesperrt. Tauchgänge werden verboten. Offizielles Ziel: Die Totenruhe solle nicht gestört werden. Den weitergehenden Plan, die Estonia mit einem riesigen Sarkophag aus Schutt und Geröll einzuschließen, gibt Stockholm nach massiven Protesten auf.

Kritiker werfen der ersten Untersuchungskommission zudem vor, nicht alle Überlebenden intensiv befragt zu haben. Außerdem seien alle Winkel des Schiffes mit Kameras untersucht worden, nur nicht das Autodeck, wo das Wasser zunächst einströmte. Zumindest sind solche Aufnahmen nicht bekannt. Es gibt auch Vorwürfe, Videos seien manipuliert worden. Auch soll zunächst geborgenes Beweismaterial wieder in die Ostsee geworfen worden sein. Beweise gibt es nicht, aber ein weiteres Mysterium:

Der stellvertretende Kapitän Piht gehörte zu acht geretteten Crewmitgliedern, die zur finnischen Insel Utö gebracht wurden. Finnische und estnische Fernsehsender zeigten später die Liste der Überlebenden mit Pihts Namen darauf; Augenzeugen berichteten, den 39-Jährigen beim Verteilen von Schwimmwesten auf dem Schiffsdeck und in einer der Rettungsinseln gesehen zu haben. Auch auf TV-Bildern soll er identifiziert worden sein. Dann verlor sich die Spur aller acht Männer, später wurden sie für tot erklärt. Später berichteten schwedische Medien, Piht sei gesehen worden – an verschiedenen Orten der Welt.

Die Reederei EstLine hatte Überlebenden und Angehörigen 130 Millionen Euro Entschädigung gezahlt. Ein Gericht hatte sich allerdings noch nie mit dem Fall beschäftigt. Viele setzten daher große Hoffnung in den Prozess, vor einem Gericht bei Paris, der erst im Juli nach fast 20 Jahren endete. Rund 1000 Kläger verlangten von der französischen Klassifizierungsstelle Bureau Veritas, die die Estonia als seetüchtig eingestuft hatte, und die Meyer Werft, auf insgesamt 40 Millionen Euro Schadenersatz. Das Gericht folgte ihrer Argumentation nicht; die Schuldfrag blieb juristisch ungeklärt.

Für viele Opfer und Angehörige unerträglich. Die Stiftung „Estonia-Opfer und Angehörige“ (SEA) reichte daher Beschwerde beim Verwaltungsgericht in Tallin ein, um eine Wiederaufnahme der Untersuchungen zu erreichen. „Wir fordern, dass die Regierung Estlands eine neue Untersuchung durchführt, mit Tauchgängen und allem, was dazu am Wrack nötig ist“, sagte Lennart Berglund von SEA, der Online Ausgabe von Radio Schweden. Wie estnische Medien berichten, will das Gericht am 24. Oktober eine Entscheidung verkünden.

Genehmigte Tauchgänge könnten in der Tat Licht ins Dunkel bringen. Vielleicht gibt es schon vorher Material – zumindest für neue Spekulationen. Der finnische Grenzschutz teilte am Dienstag mit, ein deutsches Schiff sei am Montagnachmittag zur Position des „Estonia“-Wracks herausgefahren. Dies berichtete das finnische Medienhaus Yle.

Vermutlich sei ein Unterwasserroboter ins Wasser gelassen worden, der am späten Abend gehoben wurde, hieß es. Es bestehe der Verdacht, dass der über der „Estonia“ verhängte Grabfrieden gestört worden sei. Die deutschen Behörden seien über den Vorfall unterrichtet worden. Vielleicht wird das Drama der „Estonia“ schon bald um ein Kapitel reicher – 25 Jahre nach dem Untergang.


Aus: "Das Rätsel des Untergangs der „MS Estonia“" Sven Lemkemeyer (27.09.2019)
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/vor-25-jahren-sank-die-ostsee-faehre-das-raetsel-des-untergangs-der-ms-estonia/25064276.html


https://de.wikipedia.org/wiki/Estonia_(Schiff,_1980)