Author Topic: mit wort und bild zur filmkunst...  (Read 50454 times)

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mit wort und bild zur filmkunst...
« Reply #20 on: February 13, 2019, 02:15:15 PM »
"Der Sinn des Sehens" Wolfgang M. Schmitt | Ausgabe 06/2019
Liebeserklärung Warum der Film eine unzeitgemäße Kunstform ist – und gerade deshalb so schützenswert wie die Oper oder das Kammerkonzert ... Die Ehe zwischen Film und Kino ist nur noch eine offene Beziehung. Der Film findet schon lange nicht mehr ausschließlich auf der großen Leinwand, dem einstigen Ehebett, statt, sondern seit den 1950er Jahren auch im Fernsehen, später auf VHS oder DVD und inzwischen auf Streamingplattformen wie Netflix oder Mubi. Das Kino und seine Verfechter verhalten sich wie Gehörnte. Sie wollen sich nicht daran gewöhnen, dass dem Film die Monogamie fremd ist. Sie beharren zumindest auf dem Recht der ersten Nacht, sprich: der Kinoerstauswertung, ehe der Film überall sonst vertrieben werden darf. Das Kino ist nicht zu beneiden, der Film scheint sich hingegen prächtig zu amüsieren. ...
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-sinn-des-sehens

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Welcome to Screenmusings, a movie screencaps site. We provide an interesting, novel, inspiring and visually stunning collection of high quality screenshots from some great movies for your viewing pleasure. Most newer movie screencaps are in Blu-ray quality but we have been online since 2006, and so also have many older and forgotten titles in DVD.
https://screenmusings.org/
« Last Edit: January 18, 2020, 12:59:29 PM by Link »

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mit wort und bild zur filmkunst...
« Reply #21 on: April 26, 2020, 12:51:09 PM »
Kino ist Glück. Glück ist nicht immer lustig.
http://magazin-des-gluecks.blogspot.com/

Wir gehen nie hinaus, wir bleiben nur zuhaus'.
https://stubenhockerei.wordpress.com/

the-gaffer.de ist ein Filmblog, das im September 2007 mit der URL orangedoe.wordpress.com das Leben erblickte und im Mai 2010 zum selbst aufgesetzten Blog mir protziger .de-Adresse mutierte.
Die Inhalte des Blogs sind im Wesentlichen abhängig vom Geschmack seiner Autoren. Hier werden jene Filme besprochen, die wir gestern im Kino oder beim DVD-Abend gesehen haben. the-gaffer.de bietet also keine Filmnews  – auch wenn aktuelle Trailer eine prominente Rolle spielen – sondern eine höchst subjektive Auseinandersetzung mit dem Medium Film von Menschen, die Filme lieben, für Menschen, die Filme lieben. Dabei widmen wir uns Klassikern ebenso wie aktuellen Blockbustern, asiatischem Trash ebenso wie europäischem Arthouse.
https://www.the-gaffer.de/

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mit wort und bild zur filmkunst...
« Reply #22 on: June 06, 2020, 02:57:55 PM »
Billy Wilder (* 22. Juni 1906 als Samuel Wilder in Sucha, Galizien, Österreich-Ungarn; † 27. März 2002 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Drehbuchautor, Filmregisseur und Filmproduzent österreichischer Herkunft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Billy_Wilder

Portrait of a '60% Perfect Man': Billy Wilder interview (1982)
French film critic Michel Ciment interviews Billy Wilder about his life and film-making.
Cast
Billy Wilder          Himself
Michel Ciment  Himself - Interviewer
Jack Lemmon  Himself
Walter Matthau  Himself
I.A.L. Diamond  Himself
https://youtu.be/cg46YX1gqcU

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« Reply #23 on: December 30, 2020, 04:07:20 PM »
Juraj Herz (manchmal auch Georg Herz; * 4. September 1934 in Kežmarok, Tschechoslowakei; † 8. April 2018 in Prag)[1] war ein tschechischer Filmregisseur jüdisch-slowakischer Herkunft, der in Deutschland vor allem durch seine Märchenverfilmungen Bekanntheit erlangte. ... Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeit von Juraj Herz war die Beschäftigung mit dem Holocaust sowie der Zeit der deutschen Okkupation der Tschechoslowakei – teilweise im Gewand von Thrillern oder Horrorfilmen (etwa den schon erwähnten Filmen Der Leichenverbrenner und Darkness), aber auch in Form von realistisch-historischen Filmen. 1963 war er als Schauspieler und Regieassistent an dem Spielfilm Transport aus dem Paradies von Zbyněk Brynych beteiligt, der die letzten Tage im KZ Theresienstadt schildert. 1986 drehte er Mich überfiel die Nacht, Schauplatz dieses Films ist das KZ Ravensbrück, wo Herz selber als Kind inhaftiert war. Die Hauptfigur, eine Journalistin, ist als Hommage an die Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Milena Jesenska angelegt, die in Ravensbrück umgekommen ist. Habermann von 2010 wiederum spielt im Sudetenland und schildert die Zeit vom Beginn der Nazi-Okkupation bis unmittelbar nach Kriegsende. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Juraj_Herz

The Cremator 1969 Juraj Herz (english subtitles)
https://youtu.be/O2nbSUOzDkg

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« Reply #24 on: December 30, 2020, 04:10:07 PM »
Licht und Schatten: Kinotagebuch 1929–1945
Victor Klemperer: „Licht und Schatten. Kinotagebuch 1929 -1945“„Ich bin so sehr gern im Kino, es entrückt mich“ Von Elke Schlinsog
Das seit Ende der 1920er-Jahre geführte „Kinotagebuch“ zeigt Victor Klemperer als begeisterten Cineasten. Es reflektiert nicht nur kritisch das Zeitgeschehen, sondern zeigt auch, was Filmkunst gerade in kulturfeindlichen Zeiten bedeuten kann.
„Ich bin so sehr gern im Kino, es entrückt mich“, notiert Victor Klemperer in sein „Kinotagebuch“, das er seit Ende der 1920er-Jahre akribisch führte. Ab der ersten Seite ist es eine Überraschung. Dass dieser wichtige Zeitzeuge der Nazizeit, einer der großen Philologen des 20. Jahrhunderts, der mit „Lingua Tertii Imperii“ eine prägnante Sprachanalyse des Dritten Reichs vorlegte, auch ein begeisterter Kinogänger war, ist vielen nicht bekannt. Denn in seinen Tagebuchaufzeichnungen, die in den 90er-Jahren ein Bestseller wurden, mussten diese Kinoperlen aus puren Platzgründen weichen. ... Victor Klemperer sieht alles, was damals in Dresden gezeigt wurde: die großen Meisterwerke, weniger bekannte Filme und das ganz normale, operettenhafte Unterhaltungskino. Das Kinotagebuch beginnt 1929, da geht der Professor der Technischen Universität noch unbefangen in die Lichtspielhäuser. Der Fritz Lang-Film „Frau im Mond“ aus dem Jahr 1929 begeistert ihn ("technisch ungemein packend dargestellt"), zugleich wettert er gegen den Tonfilm, für Klemperer ein Graus, hier gibt er den ästhetisch Konservativen gegen „die Künstlichkeit, das Tote, den Ersatz“.
Gemeinsam mit seiner Frau Eva beschließt er gar einen Tonfilm-Boykott. Das ändert sich, als sie 1932 die Tragikomödie „Der blaue Engel“ auf der Leinwand sehen, der Inhalt zwar „melodramatischer Kitsch – claro“, aber „die Marlene Dietrich, fast noch besser als Emil Jannings“. Natürlich kann der Akademiker auch ordentlich austeilen: „Erotisch, pervers aufgepeitscht, bei Sinnlosigkeit“, kommentiert er einen Hans Heinz Ewers-Film, zu Chaplins „Großstadtlichter“ sinniert er: „ich glaube auch nicht, dass es bei Chaplin noch eine Weiterentwicklung gibt“. Frei und direkt wagt Klemperer hier Urteile, gesteht sich auch Irrtümer ein, oft herrlich verblüffend und kurios....
https://www.deutschlandfunkkultur.de/victor-klemperer-licht-und-schatten-kinotagebuch-1929-1945.950.de.html?dram:article_id=488249

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Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft 56/57 Erfahrungsraum Kino
Repositorium für die MedienwissenschaftUrsula von Keitz, Daniel Kulle, Marcus Stiglegger u.a. (Hg.)AugenBlick. Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft. Heft 56/57: ErfahrungsraumKino (2013) | https://doi.org/10.25969/mediarep/2610 Veröffentlichungsversion / published versionTeil eines Periodikums / periodical partEmpfohlene Zitierung / Suggested Citation:Keitz, Ursula von; Kulle, Daniel; Stiglegger, Marcus (Hg.): AugenBlick. Konstanzer Hefte zur Medienwissenschaft. Heft56/57: Erfahrungsraum Kino (2013). DOI: https://doi.org/10.25969/mediarep/2610.
https://mediarep.org/bitstream/handle/doc/1512/AUGENBLICK_56-57_Erfahrungsraum_Kino_.pdf

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"Update! : Film- und Mediengeschichte im Zeitalter der digitalen Reproduzierbarkeit" Heller, Franziska
Nie schien der Zugriff auf Filmgeschichte leichter als heute:  Mit wenigen Klicks kann man„Klassiker“ anschauen, sie kopieren und teilen – noch dazu digital remastered, „schöner als je zuvor“! Inder jüngeren Medienkultur werden ehemals analoge Filme digitalisiert und durchlaufen ständige Trans-formationen, um in neuen Medienumgebungen sichtbar zu bleiben. Die Studie widmet sich den grund-sätzlichen Fragen, in welcher Form die vermeintlich allgegenwärtig verfügbaren Bewegtbilder aus der Filmgeschichte überhaupt in die Zirkulation der digitalen Kultur gelangen und welche ästhetischen, theoretischen, soziokulturellen wie historiografischen Konsequenzen sich daraus ergeben. ...
_Update!(1).pdf]https://www.zora.uzh.ch/id/eprint/186941/1/[9783770564606_-_Update!]_Update!(1).pdf

Zeitgeschichte (nach 1945)/
F. Heller: Update!
https://www.hsozkult.de/review/id/reb-28695?title=f-heller-update

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