Author Topic: Research on the history of media art and culture...  (Read 34563 times)

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 2914
    • View Profile
Texte zur Kunst ...
« Reply #20 on: May 01, 2019, 01:01:09 PM »
"Kulturindustrie und kritische Inhalte: Die dissoziative Identitätsstörung der modernen Künstler*innen" Gaudenz Pfister (30. April 2019)
Beitrag zur Debatte zwischen der Gruppe Konverter mit dem Text „Kunst, Kultur und Warenform“ und die Replik dazu namens „Ist Kunst Arbeit oder ästhetische Selbstbefriedigung?“ ... Die Künstler*innen innerhalb des Spätkapitalismus erleben eine dissoziative Identitätsstörung, die unmittelbar an das Scheitern der künstlerischen Avantgarden des 20. Jahrhunderts und ihrem Programm der Verwirklichung und Aufhebung der Kunst, als vom Alltagsleben getrennte Sphäre gekoppelt ist. ...
https://www.untergrund-blättle.ch/kultur/kulturindustrie_kommerz_kunst_kultur_warenform_5423.html

-

"Zum Kunstverständnis der Kritischen Theorie"
Text: Walther Müller-Jentsch | Bereich: Ästhetik und Kunsttheorie
Ausgehend von Hegels geschichtsphilosophischen Thesen über den Erkenntnischarakter der Kunst einerseits und ihr Ende andererseits skizziert der vorliegende Beitrag die Kunstauffassung der kritischen Theoretiker Theodor W. Adorno, Herbert Marcuse und Ernst Fischer. Als die Essenz ihrer zwiespältigen Sichtweisen auf die Kunst entbirgt sich ihr gesellschaftskritischer Gehalt und ihr utopisches Glücksversprechen. ...
https://www3.hhu.de/wuk/zum-kunstverstaendnis-der-kritischen-theorie/
« Last Edit: August 27, 2019, 04:36:11 PM by Link »

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 2914
    • View Profile
Texte zur Kunst ...
« Reply #21 on: May 01, 2019, 01:04:09 PM »
Laser#17 - Versuche und Fragen zur Kunst
Deutungen und Notizen zur Kunst
https://www.subf.net/forum/index.php/board,14.0.html

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 2914
    • View Profile
Texte zur Kunst ...
« Reply #22 on: August 05, 2019, 04:18:22 PM »
Buch der Könige (auf 4 Bände angelegt)
    1. Orpheus und Euridyke, Stroemfeld Verlag 1988
    2x. Orpheus am Machtpol, Stroemfeld 1994
    2y. Recording Angel’s Mysteries, Stroemfeld 1994
http://www.klaus-theweleit.de/?page_id=6


Wolfgang Ullrich: Mit dem Rücken zur Kunst
Die neuen Statussymbole der Macht
KKB. 2000, 128 Seiten. Gebunden. Mit vielen, teilweise farbigen Abbildungen.
ISBN 978-3-8031-5164-3
Wo Führungskräfte sich noch vor zwanzig Jahren in gediegenem Mobiliar und mit ebenso gediegenen Ölgemälden abbilden ließen, stehen sie heute vor moderner Kunst. Moderne Kunst im Umfeld von Geld und Macht: Wie konnte sie zu einem der wichtigsten Statussymbole unserer Zeit werden? Und was sagt dies über die Kunst selbst aus – sowie über diejenigen, die sich ihrer bedienen?
»Wolfgang Ullrich stößt mit seiner Analyse die Tür weit auf für einen vorurteilslosen Systemvergleich der Kunstbetriebe in BRD und DDR. Selten gab es so entlarvendes Material über die Verstrickungen der Künstler im Spätkapitalismus.« (Berliner Zeitung)
https://www.wagenbach.de/buecher/titel/321-mit-dem-ruecken-zur-kunst.html




Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 2914
    • View Profile
Research on the history of media art and culture...
« Reply #23 on: August 12, 2019, 07:06:41 PM »
Das Internationale Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie ist eine auf dem Fellow-Prinzip basierende Forschungseinrichtung an der Bauhaus-Universität Weimar, die mit Geldern des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eingerichtet wurde. Das IKKM ist eine Einrichtung geisteswissenschaftlicher Spitzenforschung in Deutschland. Neben einer Reihe ständigen wissenschaftlichen Personals forschen hier zehn internationale Fellows zur Frage, wie sich in den hochtechnisierten Mediengesellschaften des 20. und 21. Jahrhunderts das Verhältnis von Dingen und Menschen denken lässt.
https://vimeo.com/ikkm

---

Seit dem Ende der sechziger Jahre sind in Europa und Amerika in Galerien und Ausstellungen, seltener in Buchhandlungen, in wachsendem Maße Arbeiten zu sehen, die in der Mehrzahl als Kunstgegenstände und nicht als Werke der Schriftkultur oder des Informationssektors vorgestellt werden, obwohl ihre unterschiedlichen Bezeichnungen in irgendeiner Weise stets mit dem Namen “Buch” gebildet werden. Die Buchobjekte, Künstlerbücher, Objektbücher, artists’ books, book objects, livres d’artiste lassen durchaus eine Verwandtschaft mit herkömmlichen Büchern erkennen, an deren Herstellung ebenfalls bildende Künstler beteiligt waren, aber der unvorbereitete Betrachter erkennt sie in der Regel doch nicht als solche an, weil er zugleich massive Merkmale an ihnen wahrnimmt, die dem traditionellen Buch gänzlich fremd sind.

Archive - Artist Publications Archiv - Künstlerpublikationen

http://www.artistbooks.de/suchen/volltext-suchen.php

http://artistbooks.de/blog/kunstlerbucher/

http://www.artistbooks.de/suchen/kuenstler.php

« Last Edit: September 04, 2019, 02:28:33 PM by Link »

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 2914
    • View Profile
Research on the history of media art and culture...
« Reply #24 on: November 28, 2019, 08:11:57 PM »
"Fernsehen ohne Geheimnisse" „Montage/av“ (04.02.1995): pdf
Zeitschrift für Theorie & Geschichte audiovisueller Kommunikation
Quelle: https://mediarep.org/bitstream/handle/doc/1070/montage_AV_4_2_1995_Fernsehen.pdf?sequence=1&isAllowed=y


Trotz-Kitsch im Glottertal (Die Schwarzwaldklinik) - 24. April 2005 Georg SeeßlenFernsehen, Film, Kritik   
„Die Schwarzwaldklinik“ gilt als eine der Ursünden in der Verwandlung des deutschen Fernsehens. Von einer verzapften Bildungsanstalt mit volkstümlichen Blasen wurde es seitdem zu einem schrillen Regressionsapparat mit Trash-Appeal. Die Serie hatte es anscheinend darauf angelegt, alle Klischees der Kitschproduktion von der Gartenlaube über den „Halbgott in weiß“-Mythos, den Heimatfilm, amerikanische Familienserien bis hin zum „Sozialklimbim“ der mitfühlenden 1970er Jahre gleichzeitig zu bedienen. Die einen heulten und lachten mit Professor Brinkmann und den seinen, die anderen kämpften mit kulturellem Brechreiz. Nicht nur weil Postkarten-Idylle plus Seifenoper plus deutsches Patriarchen-Pathos ziemlich hoch in der Peinlichkeits-Skala rangiert, sondern auch weil die „Schwarzwaldklinik“ so freigiebig weißkittelig und Rosen umrankt Metaphern für die dritte bundesrepublikanische Restauration absonderte. ...
http://www.getidan.de/kritik/film/georg_seesslen/1125/trotz-kitsch-im-glottertal
« Last Edit: December 26, 2019, 01:05:32 PM by Link »

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 2914
    • View Profile
Research on the history of media art and culture...
« Reply #25 on: January 09, 2020, 10:19:31 AM »
Quote
[...]  Ingmar Böke: Die Art, wie Menschen Erinnerungen teilen, hat sich rasant verändert.

Manuel Menke: Mit der Digitalisierung und Onlinekommunikation sehen wir mittlerweile ganz neue Dynamiken. Zum Beispiel entstehen in Foren oder über Social Media Gruppen, deren Mitglieder sonst vielleicht gar keinen Kontakt zueinander hätten. Man spricht hier vom Vergemeinschaften. Menschen bauen eine Beziehung auf, tauschen sich über ihre Erinnerungen aus und tragen sie weiter. In Deutschland ist eines der präsentesten Beispiele die DDR-Vergangenheit. Zu diesem Thema findet man auf Facebook zig Nostalgiegruppen. Natürlich kann man das durchaus kritisch sehen. Gleichzeitig sind das aber auch Menschen auf der Suche nach ihrer Identität. Leute, die verlangen, sich an ihre eigene Vergangenheit erinnern zu dürfen. Ein bisschen ist damit auch der Anspruch einer Entpolitisierung verbunden. Lange Zeit wurden in Deutschland die DDR-Alltagserinnerungen aus Museen ausgeschlossen. Da gibt es natürlich Menschen, die sich um einen Teil ihrer Identität beraubt fühlen und denen das Internet komplett neue Möglichkeiten eröffnet. Aber natürlich muss es nicht immer politisch sein. Leute, die gerne Super Mario zocken und sich über die Games aus ihrer NES-Zeit austauschen möchten, können sich genauso vernetzen.

...


Aus: "Mediennostalgie: "Aktuell genießt Nostalgie einen eher schlechten Ruf"" Interview: Ingmar Böke (9. Januar 2020)
Quelle: https://www.zeit.de/digital/games/2020-01/mediennostalgie-manuel-menke-videospiele-digitalisierung

Quote
matotope #1

Meiner Erfahrung nach kann man die Gefühle, die man früher bei etwas empfunden hat, nicht mehr genauso erleben.
Es ist nur noch die Erinnerung an das Gefühl übrig.
Die Kopie einer Kopie mit nachlassendem Toner.
Sich daran zu hängen erscheint mir sinnlos.


Quote
Chairman of the bored #1.1

Yep, aber die Erinnerung löst eine Dopaminspritze aus - und DAS fühlt sich eben gut an:)


...