Author Topic: Stadtgeschichte - Paris  (Read 7703 times)

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Stadtgeschichte - Paris
« on: December 27, 2015, 04:35:47 PM »
Die Geschichte der Stadt Paris reicht über 2000 Jahre zurück. Während dieser Zeit entwickelte sich der Ort von der keltischen Siedlung Lutetia des Stammes der Parisii zur heutigen Millionenstadt und Hauptstadt Frankreichs. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_von_Paris

Der Eiffelturm (französisch La Tour Eiffel) ist ein 324 Meter hoher Eisenfachwerkturm in Paris. Er steht im 7. Arrondissement am nordwestlichen Ende des Champ de Mars (Marsfeld), nahe dem Ufer der Seine. Das von 1887 bis 1889 errichtete Bauwerk wurde als monumentales Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den 100. Jahrestag der Französischen Revolution errichtet. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Eiffelturm

"Und der Mensch schuf... Paris - Aufstieg zur Weltstadt (Doku, Arte/Phoenix, Datum ?)"
Paris: Eleganz und Stil prägen das Image der "Lichterstadt". Doch die Geschichte von Paris verbirgt sich fern der netten Cafés und berühmten Avenuen. Beim Besuch der Keller und Katakomben oder beim Schlendern durch die Straßen kommen ehemalige Festungen sowie ein kompliziertes Netz aus Kanälen und Tunneln zum Vorschein. Selbst der Paris-Kenner wird überrascht sein, was er über die Thermen von Cluny, den Bau des Pont Neuf und die Wolkenkratzer der futuristischen Bürostadt La Défense erfährt.
Wie sahen London, Paris und New York in der Vergangenheit aus? Wo lagen die städtebaulichen Meisterleistungen, die auch heute noch das Bild dieser legendären Metropolen prägen?
Mit Hilfe von Historikern und Archäologen deckt der Film die Spuren der Vergangenheit auf und rekonstruiert die geschichtlichen Hintergründe der Entstehung und Entwicklung dieser Weltstädte.
https://www.youtube.com/watch?v=AaNAHzvSqco


Mit offenen Karten - Paris: Geburt einer Hauptstadt [1/4] (2013-24)
Erstausstrahlung am 21. September 2013 auf Arte.
Die erste uns überlieferte Erwähnung der Stadt Lutetia findet sich in Caesars Berichten vom Krieg in Gallien aus den Jahren um 50 v. u. Z. In der ersten Folge zur Geschichte von Paris zeichnet MIT OFFENEN KARTEN anhand von Stadtplänen und 3D-Animationen die Entwicklung der Stadt von der gallorömischen Antike bis zum Ende des Mittelalters nach.
https://www.youtube.com/watch?v=OsDzLVjhn4A

Mit offenen Karten - Paris: Von der Renaissance zur Aufklärung [2/4] (2013-25)
Erstausstrahlung am 28. September 2013 auf Arte.
MIT OFFENEN KARTEN wirft anhand von vier zwischen dem 16. und dem 18. Jahrhundert entstandenen prächtigen Stadtplänen einen Blick auf das Paris der Renaissance, zeigt den Einfluss der Monarchie auf das Stadtbild und stellt die Veränderungen der Seine-Metropole bis zur Französischen Revolution vor.
https://www.youtube.com/watch?v=vwHNIky3yLE

Mit offenen Karten - Paris: Die "Haussmannisierung" [3/4] (2013-26)
Erstausstrahlung am 5. Oktober 2013 auf Arte.
In der dritten Folge über die Geschichte von Paris untersucht Jean-Christophe Victor die wirtschaftliche, politische und soziale Lage der französischen Hauptstadt Mitte des 19. Jahrhunderts. Anhand von Stadtplänen, Fotografien und zeitgenössischen Dokumenten zeigt er, wie Napoleon III., der Präfekt Georges-Eugène Haussmann und der Ingenieur Eugène Belgrand Paris 17 Jahre lang in eine riesige Baustelle verwandelten, um der unhygienischen Verhältnisse in der Stadt Herr zu werden und ihr das Aussehen und die Struktur zu verleihen, die wir heute von ihr kennen.
https://www.youtube.com/watch?v=Q5FV2TRRaqs

Mit offenen Karten - Paris: Das "Grand Paris" [4/4] (2013-27)
Erstausstrahlung am 12. Oktober 2013 auf Arte.
In der letzten Folge über die Geschichte von Paris beschäftigt sich MIT OFFENEN KARTEN mit den Widersprüchen der französischen Hauptstadt, bei deren territorialer und institutioneller Verwaltung sich die Interessen der Stadt Paris, der umliegenden Gemeinden und Departements sowie der Region überschneiden. Die Bevölkerungsdichte der Stadt ist eine der höchsten der Welt und der öffentliche Nahverkehr ist überlastet. Jean-Christophe Victor wagt anhand von Karten einen Ausblick auf die Zukunft der Metropole und des ebenso ehrgeizigen wie notwendigen Projektes „Grand Paris“.
https://www.youtube.com/watch?v=s8QyzvzpIT8







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Stadtgeschichte - Paris
« Reply #1 on: May 29, 2016, 01:31:42 PM »
"Das wahre Paris, das längst vergangene Paris - Eric Hazans ungewöhnlicher Stadtführer" Jürgen Ritte (09.07.2006)
bei Eric Hazan und seinem in jeder Hinsicht großen Buch über die "Erfindung von Paris". Auch Eric Hazan spricht, bei aller historisch-literarischen Gelehrsamkeit, mit der dieser Parisführer aufwartet, zunächst von einer ganz persönlichen Geographie dieser Stadt, von einer "Psychogeographie", die er an seinem untrüglichen Gespür für die Grenzen zwischen den verschiedenen Pariser Quartiers, den verschiedenen Stadtvierteln festmacht - Grenzen, die Übergänge von einer historischen Schicht zur anderen, von einem Jahresring zum anderen markieren... Der Leser von Eric Hazans Erfindung - und Erkundung - von Paris sollte sich bei der Lektüre in jedem Falle einen vernünftigen Stadtplan neben das Buch legen - und eine historische Karte, vorzugsweise aus dem 19. Jahrhundert, an die Wand hängen. Denn Hazans minutiöse Vermessung des urbanen Terrains, bei der, wie der Untitel zu Recht ankündigt, "kein Schritt vergebens" ist...
http://www.deutschlandfunk.de/das-wahre-paris-das-laengst-vergangene-paris.700.de.html?dram:article_id=82777

Éric Hazan (* 1936 in Paris, Frankreich)
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89ric_Hazan

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Michel Pinçon und Monique Pinçon-Charlot, Paris. Soziologie einer Metropole. Avinus Verlag, Berlin 2008. 156 Seiten

Leonhard Fuest, Die schwarzen Fahnen von Paris. Die „Stadt der Liebe“ im Licht der Melancholie. Corso Verlag, Hamburg 2010
Das Paris Leonhard Fuests ist das Paris der Schlenderer und Melancholiker, der Flaneure und Zyniker, aber auch der Besetzung durch die Deutschen, der wohl schwärzesten Stunden dieser kosmologischen Stadt, denn durch sie wurden die wohl schönsten Stimmern der Stadt zum Schweigen gebracht, so etwa wie jene der Hélène Berr, die von Deutschen an ihrem 23. Geburtstag nach Auschwitz deportiert wurde. ...
http://www.versalia.de/Rezension.Fuest_Leonhard.917.html


Georges Perec, Versuch, einen Platz in Paris zu erfassen. Aus dem Französischen von Tobias Scheffel. Libelle Verlag, Lengwil 2010

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"Dichter und Bohemiens. Literarische Streifzüge durch Paris" Walter von Rossum (17.08.2003)
Ich kann dieses Buch nicht lesen. Das heißt, kaum beginne ich einen Satz, höre ich schon Stimmen, höre ich die Stimme von Georg Stefan Troller. Die kommt von weit her. Sie gehört zum Klangkörper der Bundesrepublik wie die Stimme von Heinrich Böll oder Willy Brandt, und sie dürfte im intimen Schallarchiv der Älteren eine gewisse Rolle spielen. ... Ich erinnere mich nicht genau, wann ich zum ersten Mal sein "Pariser Journal" im Fernsehen sehen durfte. Meine Eltern machten ein gewisses Aufheben, wenn es um diese Sendung ging. Obwohl sie sie geliebt haben, meinten sie darin etwas für Jugendliche nicht Geeignetes zu entdecken. Oder vielleicht haben sie sie deshalb geliebt, denn davon gab es im deutschen Fernsehen sonst eher wenig. Es gab auch ein Buch mit dem Titel "Pariser Journal". Vielleicht habe ich in diesem Zusammenhang das Wort erotisch zum ersten Mal gehört. Jedenfalls widerfuhr dem Wort durch die Berührung mit dem "Pariser Journal" seine dunkle Aufladung, die es bis heute für mich behalten hat. Als ich heimlich dann das Buch nach unanständigen Stellen durchsuchte, wurde ich enttäuscht: Da zog sich niemand aus. Das würde ich heute wohl anders sehen. Georg Stefan Troller verstand es, sehr viel mehr von Menschen zu sehen zu geben, als man sonst von ihnen hätte erfahren können. Und was für Menschen! Ausländer mit verwegenen und gebrochenen Lebensläufen, Einzelgänger, Künstler mit einer Aura, die bei uns niemand zu haben schien. Doch vielleicht gab es bloß niemanden, der solche Menschen so in Szene zu setzen verstand wie Troller. ... Troller interessiert sich nicht für Zusammenhänge, sondern nur für Menschen und Begegnungen. So ist auch sein Buch über die "Dichter und Bohemiens" ausgefallen. Selbst wer sich in Paris nicht sonderlich gut auskennt, der wird nach ein paar Seiten der Lektüre schnell merken, dass einem kaum etwas anderes übrig bleibt als unsystematisch vorzugehen. Es sei denn man schriebe ein vieltausendseitiges Kompendium über Paris als permanente Walfahrtstätte der Literatur und Künste. In den letzten Jahrhunderten haben in Paris derart viele Künstler gelebt und gearbeitet, dass man mit der Produktion einiger Hausnummern in bestimmten Strassen schon halbe Regale mit sogenannter Weltliteratur füllen könnte. ....
http://www.deutschlandfunk.de/dichter-und-bohemiens-literarische-streifzuege-durch-paris.700.de.html?dram:article_id=81008

Georg Stefan Troller (* 10. Dezember 1921 in Wien) ist ein österreichischer, in Frankreich lebender Schriftsteller, Fernsehjournalist, Drehbuchautor, Regisseur und Dokumentarfilmer. Seine subjektive Befragungsweise von prominenten Persönlichkeiten wurde zum Vorbild für viele Journalisten, Dokumentarfilmer und Talkshow-Moderatoren. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Stefan_Troller


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Stadtgeschichte - Paris
« Reply #2 on: April 12, 2017, 12:16:08 AM »
"Comment Haussmann a réussi son Paris" (31.01.2017)
XIXe siècle : en une quinzaine d'années, le baron Haussmann a métamorphosé le visage de Paris. Alors qu'une exposition lui est consacrée au Pavillon de l'Arsenal, retour sur les raisons et le déroulement de ces grands travaux, en archives sonores, peintures et photographies d'époque.
https://www.franceculture.fr/architecture/comment-haussmann-reussi-son-paris

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"Paris: Die kleinste aller Weltstädte expandiert" Bettina Kaps (04.09.2017)
In Paris herrscht Aufbruchstimmung. Nicht nur in der Politik, wegen des neuen Staatspräsidenten Emmanuel Macron, sondern auch in der Stadt selbst. Paris soll radikal umstrukturiert und erweitert werden. In seinem Buch "Le Grand Paris" untersucht Günter Liehr, wie und warum.
[Günter Liehr: "Grand Paris. Eine Stadt sprengt ihre Grenzen. 12 urbane Exkursionen" - Rotpunktverlag, 395 Seiten, 36 Euro.]
http://www.deutschlandfunk.de/paris-die-kleinste-aller-weltstaedte-expandiert.1310.de.html?dram:article_id=394812

Paris et son nouveau métro, (fin des années 50)
https://www.youtube.com/watch?v=wy7lNJ7jrYg

Le Metro De Paris le Monument de tous les EXPLOITS {Documentaire Construction}
https://www.youtube.com/watch?v=uv4D3MevZeU

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Paris-émoi
Mille petites choses vues à Paris, pochoirs, enseignes, vitrines, situations insolites, qui me font aimer Paris et mettent mon coeur en émoi....
(Images et mots sont de Francis)
http://francis75.canalblog.com/
« Last Edit: February 03, 2019, 08:52:17 PM by Link »

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« Reply #3 on: February 02, 2019, 01:17:22 PM »
"The Eric Rohmer movie guide to Paris" Oliver Lunn, 20 March 2018
If Rohmer films make you want to jump on the Eurostar, here’s your essential guide to some of his Paris locations. ... Viewed through Eric Rohmer’s lens, Paris is an enticing world of chance encounters. Picture a student sitting alone in a café on the Left Bank; she’s reading an Italian novel, sipping her espresso, when another student leans over and introduces himself. And so a story unfolds.
Such serendipitous encounters between strangers seem to fascinate Rohmer – meetings in parks, on buses, on trains. To enter his Paris is to lament a pre-Tinder age in which finding true love in a noisy café doesn’t seem so far-fetched.
When Rohmer filmed in Paris – that is, the majority of his career – he wasn’t afraid to show the less fashionable side of the city, from the Gare de l’Est at rush hour to the tourist-trodden bridges along the Seine.
His camera was capable of making every corner of Paris seductive, which means – when the screen fades to black – it’s hard not to book a Eurostar ticket to the French capital immediately after.
With that in mind, here’s a few locations that Rohmer fans should visit when they make the pilgrimage to the city so beloved by the French New Wave legend. ...
https://www.bfi.org.uk/news-opinion/news-bfi/features/eric-rohmer-movie-guide-paris

--

https://en.wikipedia.org/wiki/Pierre_Petit_(photographer)

https://www.nytimes.com/2010/12/05/books/review/Weber-2-t.html

https://designyoutrust.com/2019/02/a-look-back-on-the-french-capital-nearly-100-years-ago-through-the-lens-of-photographer-jean-pierre-yves-petit/

https://www.vintag.es/2018/07/1920s-Paris.html

https://www.retrocollectsinteriors.com/listing/604972974/rare-antique-collection-album-of-french
« Last Edit: January 31, 2020, 11:24:52 AM by Link »

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« Reply #4 on: February 20, 2020, 09:53:35 AM »
"Der letzte Flaneur: Julien Greens legendäre Tagebücher" Wolfgang Matz (25. November 1999)Julien Green ist am 13. August 1998, wenige Wochen vor seinem 98.
Geburtstag, in seiner Heimatstadt Paris gestorben. Einem frühen Ruhm, der sich in Deutschland vor allem den außerordentlichen Interpretationen Walter Benjamins verdankte, folgten Jahrzehnte, in denen es stiller geworden ist um den großen Einzelgänger. Nun aber wächst langsam das Bewusstsein, dass mit Green der neben Marcel Proust bedeutendste französische Romancier des Jahrhunderts dahingegangen ist, und auch einer, der durch sein biblisches Alter tatsächlich die Epoche der Recherche mit unserem neuen Fin de Siècle verbunden hat.  ... Der Blick dieses letzten Flaneurs der zwanziger Jahre zeigt mit grausamer Schärfe, dass das mythische Paris tatsächlich nicht mehr existiert. ...
https://www.zeit.de/1999/48/Der_letzte_Flaneur

Julien Green: Tagebücher 1990-1996
Aus dem Französischen, herausgegeben und mit einem Vorwort von Elisabeth Edl
List Verlag, München 1999 (772 S.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Julien_Green

https://www.perlentaucher.de/buch/julien-green/julien-green-tagebuecher-1990-1996.html

https://www.perlentaucher.de/buch/julien-green/julien-green-tagebuecher-1996-1998.html

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« Reply #5 on: August 17, 2020, 06:16:43 PM »
A glass of red.
Éric Rohmer's short film 'Nadja à Paris / Nadja in Paris'. (1964)
"What typifies Paris is its endless variety!" says Nadja Tesich.
https://twitter.com/lunarscp/status/1294989365026926592


Nadja à Paris (Éric Rohmer, 1964)
https://youtu.be/1iL850L5B_A

Rendezvous in Paris (1995)
Liebe, Lügen, Seitensprünge, die Suche nach einem beständigen Partner, das sind die großen Themen in Rohmers dreiteiligem Episodenfilm. Wie immer in seinen Filmen setzt der Zufall die Handlungen in Gang und liefert die jungen Protagonisten einer nüchternen, aber feinfühligen Versuchsanordnung aus. Ein kluger Film mit einfühlsamen Dialogen, der die Stadt Paris sehr reizvoll als "Darsteller" in die Handlung einbezieht. ...
https://www.filmdienst.de/film/details/65891/rendezvous-in-paris-1995

Les Rendez-vous de Paris
https://en.wikipedia.org/wiki/Les_Rendez-vous_de_Paris

Éric Rohmer, Pseudonyme Gilbert Cordier und Dirk Peters, eigentlich Jean-Marie Maurice Schérer (* 21. März 1920 in Tulle, Département Corrèze; † 11. Januar 2010 in Paris) ...
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89ric_Rohmer

Rohmer in Paris ( Richard Misek, 2016)
A cinematic journey through Paris, seen through the lens of legendary Nouvelle vague film-maker Eric Rohmer.
https://youtu.be/s8tH2KY-iaM
« Last Edit: August 17, 2020, 06:30:30 PM by Link »