Author Topic: Stadtgeschichte - Berlin  (Read 456 times)

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Stadtgeschichte - Berlin
« on: December 27, 2015, 03:47:14 PM »
"Berlin zur Kaiserzeit Glanz und Schatten einer Epoche - Doku über Berlin" (Datum ?)
Glanz, das galt für die Bewohner der feinen Gegenden, in der Stadtmitte, bedeutete Gesellschaft, Tiergarten, "Unter den Linden" mit Paraden, Theatern, eleganten Geschäften. Schatten lag über den Mietskasernen in den Arbeiterbezirken im Norden und Osten der Stadt, bedeutete harte Arbeit, schlechte Wohnverhältnisse, Hunger, aber auch bescheidene Vergnügungen am Sonntag: Biergarten, Wannsee, Rummel. Dieser Film zeigt die Auswirkungen des 1.Weltkrieges auf die Bevölkerung und endet mit der Ausrufung der Republik.
https://www.youtube.com/watch?v=oOFKfnoQc38


"Die Stunde Null - Berlin im Sommer 1945 " (Phoenix, Datum ?)
Der 8. Mai 1945: das Ende des "totalen Krieges". Die Gefühle der Besiegten schwankten - Niederlage oder Befreiung? Wenige Minuten nach Mitternacht unterzeichnet Generalfeldmarschall Wilhelm Keitel in Berlin-Karlshorst die deutsche Kapitulationserklärung. Nach den dunklen Jahren des Krieges zwischen Hoffen und Bangen, zwischen Leben und Tod markiert das Ende des "Dritten Reiches" zugleich einen Neuanfang.
Die "Stunde Null" ließ Sieger und Besiegte, Soldaten und Gefangene, die Überlebenden in den Konzentrationslagern, die Flüchtlinge und Vertriebenen sowie die Bewohner der zerbombten Städte aufatmen. Für einen Moment schien die Geschichte stillzustehen. Doch der Schein trog. Nicht nur Trauer und Verzweiflung über den Tod von Verwandten und Freunden, auch den Verlust von Idealen, die pervertiert worden waren, galt es zu verkraften. Der Erkenntnis vieler Deutschen, schamlos betrogen worden zu sein, folgte die deprimierende Aussicht, daß Jahre des Hungers, der Not und der Entbehrung bevorstanden. Im Film prallen Erinnerungen an den 8. Mai 1945 aufeinander, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: Kindersoldaten, die noch in den Trümmern für den "Endsieg" kämpften. Der Elendszug der Flüchtlinge. Der Kampf ums nackte Überleben. Das "Frau komm" der Sowjets und die Lucky Strikes der Amerikaner. Die Konfrontation mit der Wahrheit über die Konzentrationslager und die Hoffnung, daß es irgendwie weitergeht. Erinnerungen, die schmerzen - auch heute noch. Im "ZDF-Jahrhundertbus" äußerten sich viele Zeitzeugen zum ersten Mal, wie sie die schwerste Stunde der deutschen Geschichte erlebten: Menschen, die auf der Flucht waren, Frauen, die noch in den letzten Tagen des Krieges ihre Männer verloren, Männer, die den Tag der Kapitulation in der Kriegsgefangenschaft erlebten, und solche, die froh waren, zum ersten Mal Glen Miller zu hören. Der Film zeigt, daß "Die Stunde Null" nicht nur Ende, sondern auch Anfang war. Der Film "Die Stunde Null" von Peter Adler zeigt, wie zwiespältig bei vielen Deutschen die Empfindungen bis heute sind.
https://www.youtube.com/watch?v=QZ9Pil_kgOI

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Stadtgeschichte - Berlin
« Reply #1 on: January 19, 2016, 10:51:24 AM »
"Berlin vor 100 Jahren: Die Hauptstadt der Häutungen" Christian Schröder (01/2015)
Abreißen, neu bauen – und Berlin boomt: Ein Bildband zeigt, wie aus der Residenz eine Millionenmetropole wurde. Mittelalterliche Altbauten verschwanden genauso wie viele historistische Neubauten. [Miriam Paeslack: Berlin im 19. Jahrhundert. Frühe Photographien 1850–1914. Schirmer/Mosel, München 2015. 232 S.] ...
http://www.tagesspiegel.de/kultur/berlin-vor-100-jahren-die-hauptstadt-der-haeutungen/12847294.html


"Weltbühne Berlin - Die Zwanziger Jahre" Irmgard von zur Mühlen
Doku, BRD, 1986
https://www.youtube.com/watch?v=KNw2OqOzyQ4

Tauchen Sie ein in die Vergangenheit Berlins
http://alt-berlin.info/

http://alt-berlin.info/seiten/buecher.shtml

Historische Berliner Urinale
http://www.surveyor.in-berlin.de/berlin/real/index.html


Prenzlauer Berg
Geschichten und Geschichte eines verschwundenen Stadtbezirks
http://reifenwechsler.blogspot.de/

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"Kreuzberg in den Siebzigern: Die Bronx Berlins" Katja Iken (05.06.2016)
Kinder toben durch Bruchbuden, Freaks proben den Aufstand: Kreuzberg war einst Aussteiger-Mekka, Armenviertel und Abenteuerspielplatz in einem. Amateurfotograf Steffen Osterkamp fing den morbiden Charme ein. ... Osterkamp scannte 1200 Negative ein und begab sich mit den Aufnahmen in der Hand auf Spurensuche durch den "Hinterhof West-Berlins", wie die "Berliner Zeitung" den Bezirk Kreuzberg einmal titulierte: Wo lief der Onkel damals genau entlang? In welchem Jahr könnten die Fotos entstanden sein? Es begann eine minutiöse Detektivarbeit, die noch immer nicht abgeschlossen ist. ...
http://www.spiegel.de/einestages/kreuzberg-in-den-siebzigern-die-bronx-berlins-a-1095202.html

http://www.spiegel.de/fotostrecke/kreuzberg-fotograf-steffen-osterkamp-fotostrecke-137780.html



« Last Edit: June 06, 2016, 02:35:12 PM by Link »

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« Last Edit: June 30, 2016, 01:48:46 PM by Link »

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Stadtgeschichte - Berlin
« Reply #3 on: July 21, 2016, 10:33:07 AM »
"Bevölkerung und Wohnungsnot Berlin hat so viele Bewohner wie seit Jahrzehnten nicht mehr" Ralf Schönball (20.07.2016)
Erstmals seit Jahrzehnten leben mehr als 3,5 Millionen Menschen in Berlin. Aber der Wohnungsbestand wächst zu langsam. ... Erstmals seit Jahrzehnten ist die Bevölkerung von Berlin auf mehr als 3,5 Millionen Einwohner gestiegen. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Statistischen Amtes Berlin-Brandenburg hervor, der an diesem Donnerstag erscheint. Demnach wuchs die Bevölkerung allein innerhalb der letzten zwölf Monaten um mehr als 50.000 Einwohner auf 3.520.031. Damit verschärft sich die Wohnungsnot in der Stadt drastisch, denn der Bestand an Wohnungen wächst gemessen am Einwohnerzuwachs nur schleppend – längst gibt es viel weniger Wohnungen als Haushalte in Berlin.
Denn nach aktuellen Zahlen des Statistikamtes nahm der Bestand an Wohnungen im vergangenen Jahr um gerade mal 0,6 Prozent zu: 10.877 Wohnungen wurden Ende 2015 mehr gezählt als ein Jahr zuvor. Theoretisch müssten sich also fünf Neuberliner jede der neu entstandenen Wohnungen teilen, damit sich die Wohnungskrise in der Stadt nicht noch zusätzlich verschärft. Die Realität sieht aber anders aus: In der deutschen Hauptstadt der Singles besteht ein Haushalt im Durchschnitt aus nicht mal zwei Personen (statistisch: 1,8). Gemessen daran fehlten also allein im vergangenen Jahr mehr als 15.000 Wohnungen, um allein jenen Teil der Nachfrage zu decken, der durch das Bevölkerungswachstum zusätzlich entstanden ist. ...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/bevoelkerung-und-wohnungsnot-berlin-hat-so-viele-bewohner-wie-seit-jahrzehnten-nicht-mehr/13903866.html

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"„Vanishing Berlin“: Diese Fotos zeigen, wie eine Stadt langsam ihre Seele verliert" Tessa Högele (2016)
http://ze.tt/vanishing-berlin-wie-eine-stadt-langsam-ihre-seele-verliert/

https://berlinvanishing.wordpress.com/

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"So sah das Berlin der 80er Jahre aus" (2016)
http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/bildergalerie-so-sah-das-berlin-der-80er-jahre-aus/14663834.html

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"Berlin, deine 50er Jahre" (2016)
http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/historische-fotos-berlin-deine-50er-jahre/10769390.html

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"Westberlin in den Achtzigern - Im Wilden Westen" Michael Sontheimer (01.11.2016)
Graue Stadt, prima Stimmung: Westberlin war in den Achtzigerjahren ein surreales Soziotop mit Spießern und Spinnern, Punks und Hausbesetzern. Fotograf Christian Schulz zeigt die Stadt zwischen Party und Randale.
http://www.spiegel.de/einestages/fotograf-christian-schulz-west-berlin-der-80er-freaks-und-spiesser-a-1118310.html

http://cs-christianschulz.de/

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"Berlin: Das wahre Sozialistenparadies lag im Westen"  (10.11.2014)
Für Eva C. Schweitzer hieß das sozialistische Paradies West-Berlin. Vor dem Fall der Mauer war das Bier dort billig, die Mieten günstig und es musste niemand arbeiten, der nicht wollte. ... Ich lebte damals in einem städtischen Sanierungsgebiet, am Chamissoplatz (die Wohnungen in West-Berlin wurden, anders als im Osten, mit viel, viel Staatsknete saniert). Mit dem "Mieterladen Chamissoplatz", einer Bürgerinitiative, untersuchten wir einmal im Auftrag des Senats einen sanierten Block. Dort wohnten ein Drittel Studenten, ein Drittel Rentner und ein Drittel Arbeiter. Die Arbeiter stammten ausnahmslos aus der Türkei und verdienten doppelt so viel wie die Studenten oder die Rentner. Dem Senat gehörten auch Gewerbeetagen, in denen linksalternative Projekte vor sich hin bastelten, von der Berlin-Zulage über Wasser gehalten. Ich arbeitete damals bei einer kleinen, linken Tageszeitung, die vornehmlich dank des Talents des Geschäftsführers, Steuerabschreibungen auszunutzen, überlebte. Es handelte sich natürlich um die "taz". ...
http://www.spiegel.de/einestages/west-berlin-paradies-der-sozialisten-a-1001572.html

Berlin Chamissoplatz ist ein Film von Rudolf Thome aus dem Jahr 1980. Die Uraufführung fand am 1. November 1980 bei den Hofer Filmtagen statt.  ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Berlin_Chamissoplatz

« Last Edit: January 12, 2017, 09:22:59 AM by Link »

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Stadtgeschichte - Berlin
« Reply #4 on: November 03, 2016, 09:18:32 AM »
"Nahverkehr in Berlin BVG setzt auf Oldtimer" Klaus Kurpjuweit (03.11.2016)
Auf der U 55 fahren bald nur noch Züge aus den 1950er-Jahren. Die BVG steckte hierfür 1,9 Millionen Euro in die alten Wagen. ... Sie will damit aber nicht Nostalgiker erfreuen, sondern reagiert nur auf den Fahrzeugmangel bei der U-Bahn. Durch das Auferstehen der alten Züge kann die BVG modernere Fahrzeuge von der U 55 abziehen und damit den Betrieb auf der nachfragestarken U 6 (Alt-Tegel–Alt-Mariendorf) durch den Einsatz eines zusätzlichen Zuges verstärken.
Die Alt-Fahrzeuge halten den Einsatz auf der U 55 aus, ist der Abteilungsleiter U-Bahn-Fahrzeuge, Martin Süß, überzeugt. Auf der nur 1,8 Kilometer langen Stummellinie, die derzeit bis zum Alexanderplatz verlängert und dann U 5 heißen wird, legten die drei dort vorhandenen Zwei-Wagen-Züge, Doppeltriebwagen genannt, zusammen jährlich rund 120 000 Kilometer zurück; etwa so viel, wie ein einzelner Doppeltriebwagen im übrigen Netz schafft. Die täglich etwa 6500 Fahrgäste strapazierten die Züge auch nicht so sehr wie auf den anderen Linien, sagte Süß am Mittwoch, als die BVG den ersten reaktivierten Doppeltriebwagen vorstellte. Die Vorführfahrt absolvierte er jedenfalls ohne sichtbare Probleme. ...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/nahverkehr-in-berlin-bvg-setzt-auf-oldtimer/14784490.html

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"Neues Buch zeigt Berlin in 1000 Bildern" Andreas Conrad (12.01.2016)
Ein opulenter Fotoband zeichnet die Berliner Alltagsgeschichte im 20. Jahrhundert nach - Alltag in Berlin. Das 20. Jahrhundert (Elsengold Verlag)
http://www.tagesspiegel.de/berlin/alltag-in-berlin-neues-buch-zeigt-berlin-in-1000-bildern/19240530.html

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"Historischer Wedding"
Leben "Uff'm Wedding" und rund um die "Plumpe" - das ehemalige Hertha-Stadion - am Gesundbrunnen. Ralf Schmiedecke hat in seinem Buch "Wedding -Mitten in Berlin" mehr als 200 historische Bilder gesammelt. Ein Auszug. Hier: Der Nettelbeckplatz von der Pankstraße aus gesehen im Jahr im ersten Kriegsjahr 1939.
Die Bezeichnung "Auf dem Wedding" wurde am 22. Mai 1251 erstmals in den Urkunden der Marktgrafen Johann I. und Otto III. des Berliner Stadtbuches erwähnt. Der Stadtteil entstand nämlich ausgehend vom herrschaftlichen Gut des Ritters Rudolphe von Wedding nebst dem früh verlassenen Dorf Wedding an der Panke auf der Höhe der heutigen Weddingstraße Ecke Reinickendorfer Straße.
Foto: Ralf Schmiedecke ...

http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/berlin/mitten-in-berlin-historischer-wedding/19432418.html

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"Berlin nach dem Krieg: Zwischen Zerstörung und Zuversicht"
Familien flanieren über Trümmerberge, Kinder spielen in Ruinen: Ernst Hahn fotografierte den Berliner Alltag 1950/51. Lange schlummerten die Negative in einer Blechbüchse ...
http://www.spiegel.de/fotostrecke/berlin-nach-dem-krieg-da-ueberlaeuft-es-einen-kalt-fotostrecke-146430.html

Die hier gezeigten Fotografien wurden im Bildband  BERLIN um 1950 erstmalig veröffentlicht.
Sie entanden 1950 und 1951 während zweier Ferienaufenthalte in Berlin.

http://www.ernsthahn-fotografie.de/ERNST_HAHN/Fotografisches_Werk/Seiten/BERLIN_um_1950.html

« Last Edit: April 11, 2017, 12:34:46 PM by Link »

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Stadtgeschichte - Berlin
« Reply #5 on: August 16, 2017, 09:45:16 AM »
"Schöneberger Schüsseln – Der Sozialpalast" Sasch (21. April 2015)
Der Sozialpalast – oder wie das Gebäude heute offiziell genannt wird: Pallasseum – gehört zu einer der städtebaulichen und sozialpolitischen Erfolgsgeschichten, die es in Berlin leider viel zu selten gibt. ...
https://berlinonbike.de/blog/schoeneberger-schuesseln-vom-sportpalast-zum-pallasseum/

"Schöneberger Pallasseum Denkmalschutz statt Sprengung: Der Aufstieg des Sozialpalasts" Andreas Austilat (15.08.2017)
Zwei Toiletten, riesige Fenster, Balkon – für Meleh Ördüz war das der reinste Luxus, als sie 1987 in den Berliner Sozialpalast zog. Zehn Jahre später war der Klotz am Ende, kam am Abriss knapp vorbei. Heute steht er besser da denn je.
http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/schoeneberger-pallasseum-denkmalschutz-statt-sprengung-der-aufstieg-des-sozialpalasts/20187228.html