Author Topic: Prostitution...  (Read 691 times)

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Prostitution...
« on: November 05, 2013, 02:32:15 PM »
"In der Presse: Appell für und gegen Prostitution" Sonia Dolinsek (03/11/2013)
tags: Agency, Arbeit, Deutschland, Feminismus, Frauen, Frauenhandel, menschenhandel heute, Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung, Menschenrechte, Migration, Moderne Sklaverei, Prostituiertenbewegung, Prostitution, Prostitution in Deutschland, Prostitutionsgesetze, Sexarbeit, Zwangsprostitution
http://menschenhandelheute.net/2013/11/03/in-der-presse-appell-fur-und-gegen-prostitution/

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Prostitution...
« Reply #1 on: October 11, 2016, 08:22:49 AM »
"Prostitution: Die Lifestyle-Escorts" Luisa Jacobs (10. Oktober 2016)
Wohlhabende und emanzipierte Frauen verkaufen ihren Körper online. Wie neue Escort-Apps und -Websites versuchen, aus Prostitution einen Lifestyle zu machen. ... Annabelle spricht über ihre Zeit als Sugarbabe wie über ein Hobby, das in einer bestimmten Phase ihres Lebens einfach gut gepasst hat. Dass sich bezahlte Treffen so leicht und unbeschwert wie ein Hobby anfühlen, darauf spekulieren auch andere Anbieter.  ... Mit den schmutzigen Bedingungen der Prostitution haben ihre Verabredungen scheinbar nichts zu tun. Für die Frauen ist Prostitution nur noch eine weitere App auf dem Smartphone, deren Icon zwischen Facebook und Instagram auf dem Homescreen liegt. Ohlala und die spielerischen Datingwebsites, auf denen Annabelle sich früher die Zeit vertrieb, verändern den Markt für Prostitution – sie machen es leichter, probeweise und vergleichsweise anonym den eigenen Körper für Geld anzubieten. Ob aus Interesse an der Begegnung oder aus Interesse am schnellen Geld. Sie wollen aus dem knallharten Geschäft ein verruchtes Hobby machen.
Wenn Menschen also freiwillig entscheiden, gegen Geld mit anderen Menschen zu schlafen, ist dann eigentlich alles in Ordnung? Die emanzipierten Escorts wünschen sich das. Doch Olympia hält ihre Leidenschaft geheim und Annabelle ihre Kunden mit einer falschen E-Mail-Adresse auf Distanz. Eine Tatsache lässt sich auch trotz des Lifestyle-Anstrichs nicht verdecken. Prostitution bleibt eine Dienstleistung, die vor allem in eine Richtung angeboten wird: Die Frau bietet ihren Körper, der Mann bezahlt. ...

http://www.zeit.de/campus/2016-10/prostitution-escort-service-lifestyle-studenten

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Vorschau #10

Läuft heute eigentlich wirklich alles, was Frau so treibt, unter emanzipiert?


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DeutschesEdelschwein #41

Ich verurteile so etwas nicht und ich will es nicht verbieten. Nur warum wird das Prinzip Sex gegen Geld so verniedlicht? Warum diese Rechtvertigungsstrategien? Ich finde es verlogen. Warum stehen diese Frauen nicht selbstbewusst dazu, dass Sie Prostituierte sind? Stattdessen erfinden Sie neue Wörter für ein und die selbe Sache. Nur weil man tätowiert und gebildet ist, ändert sich doch nichts an der Sache.
Wenn ich neben dem Studium noch als Koch arbeiten gehe, bin ich auch nicht dazu gezwungen, trotzdem lasse ich mir natürlich auf der Arbeit Dinge gefallen die ich mir beim gemütlichen kochen für Freunde nicht gefallen lassen würde. Ich kriege nur 12 Euro die Stunde ich kann mir nicht vorstellen, dass dies anders ist wenn einer Frau 250 Euro in Aussicht gestellt werden.


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Alraun #47

Diese Edelnutten sind die, für die Rotgrün ihr Zuhälterschutzgesetz gemacht hat. Man muss auch diesen Damen ihre Lebenlügen nicht so unbedarft abkaufen, wie das Tanja Gönner tut. Unter der Oberfläche, die Tanja Gönner nicht mal ankratzen wollte, gibt es eine Menge Dreck, sagt die Lebenserfahrung. Aber darauf kommt es gar nicht an. Wieviel mögen diese aus einer Pornophantasie entlaufenen "Hobbyhuren" ausmachen?
1 %? Der Rest sieht so aus, wie es Huschke Mau beschreibt:

Prostitution: "Alle Freier sind Täter" (18. Mai 2016)
Nach einer Kindheit voller Missbrauch und Gewalt beginnt Huschke Mau, sich zu prostituieren. Der Ausstieg nach zehn Jahren im Milieu war schwierig. Heute sagt sie: Freiwillige Prostitution ist ein Mythos.
http://www.sueddeutsche.de/leben/prostitution-alle-freier-sind-taeter-1.2989558


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Mambrin #16

Wenn ich so manche Kommentare lese, denke ich, ich wäre plötzlich wieder in den 60ern aufgewacht.
"Eine Frau die sowas macht, muss doch psychisch gestört sein"
"Das führt alles bloß in die Abhängigkeit"
"Wenn die das freiwillig machen, warum nehmen sie dann Geld?"

Gute Güte! Wenn ich den Stories die während des Studiums so kursierten glaube, dann hat es so manche (und selbtverständlich auch so mancher!) ziemlich wild getrieben. Man kann sich natürlich in der Kneipe aufreißen lassen, oder selber aufreißen.
Man kann aber auch Geld dafür nehmen. Na und?

Hier wird schon wieder Personen, die keiner der Kommentatoren auch nur flüchtig kennt, allerlei Bullshit unterstellt, weil das im eignene Weltbild halt so ist. Nehmt mal das Brett vom Kopf weg!


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Family Guy #16.1

Danke.


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"Trafficking of Nigerian women to Europe is reaching “crisis” levels" Beata Stur (Published 12:42 September 29, 2016)
As reported by Nigeria’s Daily Post online, the women and girls had been lured to Europe by false promises of employment. But they were forced into prostitution. ... Speaking to reporters, a police spokesperson in Ibiza said: “The network captured very young victims among the lower classes of the major Nigerian cities, deceiving them with false job offers in Spain.” - “Once in our country, they were forced into prostitution in marathon days, being beaten if they did not earn the money demanded by the gang.”... Salvatore Vella, the deputy chief prosecutor in Agrigento, Sicily, who led the first significant investigation of Nigerian trafficking rings in Italy in 2014, said that the reception centres are increasingly being used as pick-up points by those intending to exploit Nigerian women.
The Nigerian women are given a phone number when they leave Nigeria, which they use to inform a contact in Italy that they have arrived.
“The mobsters just come to the camp and pick [women] up,” he says. “As easy as going to a grocery store.” ...
https://www.neweurope.eu/article/trafficking-nigerian-women-europe-reaching-crisis-levels/