Author Topic: Philosophie (Gedanken über Gedanken ...)  (Read 20688 times)

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Philosophie (Gedanken über Gedanken ...)
« on: August 04, 2008, 12:01:56 PM »
Die Geschichte der Philosophie hat die Entwicklung des theoretischen Nachdenkens über die Welt und die in ihr herrschenden Prinzipien vom Beginn der europäischen Philosophie im antiken Griechenland des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis zur Gegenwart zum Gegenstand. Als philosophische Disziplin nimmt die Philosophiegeschichtsschreibung interpretierend zu den historischen Entwürfen Stellung, versucht diese in ihrem jeweiligen Zusammenhang zu verstehen und untersucht, ob und inwiefern sich hieraus Lehren für die Gegenwart ziehen lassen. Die Theorie der Philosophiegeschichte untersucht Methoden, Kategorien und Bedeutsamkeit des historischen Zugangs zur Philosophie.  ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Philosophie

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Kategorie:Ontologie
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Ontologie

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"... Schiller spricht von der Ausbildung des Empfindungsvermögens, damit der Reflexion aufs differenzierteste Inhalte zufließen, sie gleichsam gegen ihren Abstraktionscharakter sich zur Wehr setzt, ihn nicht als unüberwindbares Hindernis hinnimmt. Mit der Idee solcher Anstrengung, die im übrigen Ähnlichkeiten mit Buster Keatons Versuchen hat, die Schwerkraft zu besiegen, verbinde ich die Vorstellung, daß Philosophie nicht nur dazu dient, ihre jeweilige Zeit in Gedanken zu erfassen, sondern daß der Philosoph an sich selber arbeitet, das eigene Ich mit Hilfe des Denkens durchbildet, eine Art Aufmerksamkeit und selbstkritischer Wachheit entwickelt für die jeweilige Situation, für das dem Augenblick angemessene Verhalten. Philosophie ist für mich nicht nur ein Training des Denkvermögens, eine Demonstration theoretischer Stärke, sondern sie ist ebenso eine Frage des Charakters, des Verhaltens, der praktizierten Humanität. ... "
Aus: “Der gnadenlose Begriff” (Klaus Baum, 12. Juli 2016)
Quelle: https://klausbaum.wordpress.com/2016/07/12/der-gnadenlose-begriff/

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BEANTWORTUNG DER FRAGE: WAS IST AUFKLÄRUNG ?
Berlinische Monatsschrift. Dezember-Heft 1784. S. 481-494
Ein Text von Immanuel Kant (* 22. April 1724 in Königsberg, Preußen; † 12. Februar 1804 ebenda)
AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung. ...
http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/texte/kant/aufklaer.htm

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Geist
Geist (griech. pneuma, nous, lat. spiritus, mens, animus, anima, hebr. ruach, arab. ruh, engl. mind, franz. esprit) ist ein uneinheitlich verwendeter Begriff vor allem der Philosophie...
http://de.wikipedia.org/wiki/Geist

Die Philosophie des Geistes (engl.: Philosophy of mind) beschäftigt sich mit der Natur geistiger oder mentaler Zustände, ihren Wirkungen und Ursachen. Zentral ist dabei die Frage nach dem Verhältnis von geistigen und körperlichen Zuständen. Neben diesen ontologischen Fragen befasst sich die Philosophie des Geistes auch mit den erkenntnistheoretischen Fragen nach der Erkennbarkeit des Geistes. Die Philosophie der Bewegung des Geistes durch die Geschichte (wie sie beispielsweise in Hegels Phänomenologie des Geistes einen besonderen Höhepunkt fand) wird thematisch davon getrennt. Geist wird in der Philosophie des Geistes als mind verstanden und nicht als Weltgeist. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie_des_Geistes | http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Philosophie_des_Geistes | http://de.wikipedia.org/wiki/Mentales_Modell


Category:Philosophers of mind
http://en.wikipedia.org/wiki/Category:Philosophers_of_mind


Die Sprache des Geistes (lat.: lingua mentis, engl.: language of thought) ist eine Hypothese, die von der Existenz einer Art Sprache ausgeht, in der Denkvorgänge stattfinden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Sprache_des_Geistes

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Zeit (Philosophie)
In der Tradition der Philosophia perennis argumentiert der Realismus, dass ein Identitäts- und Zeitbewusstsein nur dann möglich ist, wenn der menschlichen Wahrnehmung und Erkenntnis...
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeit_(Philosophie)

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Philosophie
Die Philosophie (altgriechisch φιλοσοφία, philosophía, wörtlich „Liebe zur Weisheit“) hat im Gegensatz zu den einzelnen Wissenschaften keinen begrenzten Gegenstandsbereich...
http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie | http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Philosophie

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Philosophische Anthropologie (Anthropologie = Menschenkunde, von ἄνθρωπος ánthropos „der Mensch“ und -logie) ist die Disziplin der Philosophie, die sich mit dem Wesen des Menschen befasst. Als eigene philosophische Fachrichtung ist die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entstandene Philosophische Anthropologie eine vergleichsweise junge Disziplin; Gegenstand und Fragestellungen, mit denen sie sich befasst, wurden aber auf unterschiedliche Weise großteils bereits in früheren Abschnitten der Menschheitsgeschichte reflektiert. Dennoch erzeugte Max Scheler als Mitbegründer der modernen Philosophischen Anthropologie beträchtliche Resonanz mit der Feststellung:
    „Wir sind in der ungefähr zehntausendjährigen Geschichte das erste Zeitalter, in dem sich der Mensch völlig und restlos problematisch geworden ist: in dem er nicht mehr weiß, was er ist; zugleich aber auch weiß, dass er es nicht weiß.“ ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Philosophische_Anthropologie

https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Philosophische_Anthropologie

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Metaphilosophie (von altgr. μετά, mitten drin, dazwischen;) bezeichnet eine noch junge philosophische Forschungsrichtung. Durch sie sollen bisher nicht ausdrücklich behandelte Voraussetzungen und Bedingungen philosophischer Probleme und Lösungen erforscht werden. Der Terminus wurde vor Mitte des 20. Jahrhunderts nicht oder selten gebraucht. Die Wissenschaftstheorie der Philosophie wurde davor innerhalb philosophischer Abhandlungen nebenbei berührt.
Zu den systematischen Fragen der Metaphilosophie zählen etwa die Folgenden: Was ist der Gegenstand der Philosophie? Ist dieser verschieden von den Gegenstandsbereichen der Einzelwissenschaften? Welche Aufgabe hat die Philosophie? Welche Art von Sprache spricht sie oder sollte sie sprechen? Kommt die Philosophie überhaupt zu gesicherten Erkenntnissen, und wenn ja, wie? Gibt es für die Philosophie spezifische Vorgehensweisen? Etwa die der Begriffsanalyse, die transzendentale Argumentation, Gedankenexperimente oder Intuition? Kann oder soll Philosophie auch mit empirischen Methoden arbeiten? Können z.B. der Naturalismus, der Pragmatismus oder der Rationalismus eine Rahmentheorie für sämtlichen philosophischen Einzeluntersuchungen darstellen? Wie sind die vorbenannten Methoden und Rahmentheorien überhaupt jeweils näherhin zu rekonstruieren?
http://de.wikipedia.org/wiki/Metaphilosophie

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Postmaterialismus (von lat. »post« = hinter, nach sowie Materialismus) ist ein Ausdruck aus der Soziologie, Politikwissenschaft und der Kulturtheorie und bezeichnet eine Einstellung einzelner Personen oder ganzer Bevölkerungsgruppen (Soziales Milieu), nicht nach dem greifbaren Materiellen zu streben, sondern das „dahinter“ bzw. das „Übergeordnete“ erreichen zu wollen. Für Postmaterialisten ist das Streben nach materiellen Gütern von geringerer Bedeutung, als bestimmte „abstrakte“, „höhere“ Werte. Darunter können zum Beispiel Gesundheit, Freiheit, Glück, aber auch Konkreteres wie Kultur, Bildung als auch Tier- oder der Umweltschutz fallen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Postmaterialismus

Die postmaterialistische Perspektive
Die postmaterialistische Perspektive aus naturwissenschaftlicher Sicht - Grundsatzueberlegungen zu einem postmaterialistischen Denken - ein Text von Bodo Hamprecht (Beiträge zur geistigen Situation der Gegenwart  Jg. 3 (2002), Heft 1)
http://www.philosophia-online.de/mafo/heft2002-01/hamprecht.htm

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Dekonstruktion nimmt das Behauptete zur Kenntnis, um sich dann sogleich darauf zu konzentrieren, was dieses Behauptete alles nicht behauptet...
http://de.wikipedia.org/wiki/Dekonstruktion

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Als Universalien werden Allgemeinbegriffe wie beispielsweise „Mensch“ und „Menschheit“ oder mathematische Entitäten wie „Zahl“, „Relation“ und „Klasse“ bezeichnet. In der Philosophie wird seit der Antike eine grundlegende Diskussion darüber geführt, ob man Universalien eine ontologische Existenz beimessen kann oder ob es sich um rein verstandesmäßige Begriffsbildungen handelt. Diese Kontroverse fand in der mittelalterlichen Scholastik einen Höhepunkt und reicht bis in die Gegenwart. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Universalienproblem

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polylog
Forum für interkulturelle Philosophie
http://www.polylog.org/

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"Ich traeume, also bin ich"
Philosophisch und theologische Annaeherungen an Traeume und Wuensche - Ein Text (11 Seiten) von Walter Lesch (2002)
http://www-theol.uni-graz.at/~wessely/publ/lesch

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"Das Geheimnis des Schoenen"
Ein Modell der psychischen und mentalitaetsgeschichtlichen Strukturen von "Ästhetik" von Stefanie Janker (2002) [431 Seiten pdf]
https://opus4.kobv.de/opus4-bamberg/files/23/Jankerk.pdf ( http://elib.uni-bamberg.de/volltexte/2002/10/Jankerk.pdf )

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"Dieser Substanzverlust des Menschen"
Unveroeffentlichtes Manuskript Gotthard Guenther ohne Ueberschrift und Datum, jedoch nach 1950 (Fragment)
http://www.thinkartlab.com/pkl/substanz.htm

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SKEPSIS UND MYSTIK (Word Dokument)
VERSUCHE IM ANSCHLUSS AN MAUTHNERS SPRACHKRITIK - EIN TEXT VON GUSTAV LANDAUER
http://www.weltrevolution.net/zeit/landauer3.doc


"Praktische Philosophie"
"Praktische Philosophie geht jeden an, denn wir wollen alle wissen, was wirklich in der Welt geschieht"...
http://www.weltordnung.de/

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Zufall und Notwendigkeit
"Physik - zwischen Zufall und Notwendigkeit" von H. Joachim Schlichting (1993)
http://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/fachbereich_physik/didaktik_physik/publikationen/zufall_notwendigkeit.pdf

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Universalitaet der Bodenlosigkeit
Zur Parallelitaet der Entwurzelung von Gesellschaft, Subjektivität und Denken - Ein systemtheoretischer Erklärungsversuch (Von Stefan Feltes, 1999)
http://www.ub.uni-duisburg.de/diss/diss9914/bodenlosigkeit.pdf

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Radikaler Konstruktivismus
Ein Text von Xenia Zenner
http://kunst.erzwiss.uni-hamburg.de/Meyer/Hypermed/xenia.htm

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"STRITTIG - DER FREIE WILLE"
Text (pdf) von Michael B . Buchholz (2003) [PSYCHO-NEWS-LETTER NR. 5]
http://www.bbpp.de/buchholz/pnl-5.pdf

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Die Bedeutung des Irrationalen...
"Platon und Quantenphysik: Die Bedeutung des Irrationalen in Platons Ideenlehre und in der Quantenphysik" von Gunter Heim
http://www-users.rwth-aachen.de/gunter.heim/HTMLarchiv/irrational/hauptteil.htm

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Friedrich Wilhelm Nietzsche
Im Gutenberg Projekt // "Ich bin ein juenger des Philosophen Dionysos..."
http://gutenberg.spiegel.de/autoren/nietzsch.htm

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Denis Diderot (* 5. Oktober 1713 in Langres; † 31. Juli 1784 in Paris) war ein französischer Schriftsteller, Philosoph, Aufklärer und einer der wichtigsten Organisatoren und Autoren der Encyclopédie.
Mit Jean-Baptiste le Rond d’Alembert war er Herausgeber der großen französischen Encyclopédie. Er selbst schrieb, als Enzyklopädist, etwa 6000 von insgesamt 72.000 Artikeln der Enzyklopädie. Als Autor von Bühnenwerken hatte er großen Anteil am Entstehen des bürgerlichen Dramas. Seine Romane und Erzählungen, zumeist posthum erschienen, wie La Religieuse, Jacques le fataliste oder Le Neuveu de Rameau leisteten in verschiedenster Weise ihren Beitrag zu den großen Themen der Zeit der (französischen) Aufklärung, so die Frage der Selbstbestimmung des Menschen, die Problematik von Körper und Seele, der Gegensatz von Determinismus und Freiheit oder der Kritik an der Religion.
Man kann in der Rezension seiner Werke eine deutliche Entwicklung aus einer theistischen, über eine deistischen zu einer atheistischen Haltung nachvollziehen. So trat Diderot in seinen Spätwerken für die Verbreitung des Geistes der Aufklärung, den Atheismus und gegen Aberglauben und Bigotterie ein. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Diderot

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Ueber das Phaenomen: "Information"
von Matthias Rauterberg (Fachbereich Informatik / pdf file / 24 Seiten)
http://www.idemployee.id.tue.nl/g.w.m.rauterberg/publications/INFORM89paper.pdf

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Philosophy Now
Articles on all aspects of Western philosophy, as well as book reviews, letters, news, cartoons, and the occasional short story....
http://www.philosophynow.org/

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zeitschrift für philosophie und kultur. im netz.
http://www.sicetnon.org/

« Last Edit: April 28, 2019, 07:23:49 PM by Link »

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philosophie - über denken denken...
« Reply #1 on: August 04, 2008, 12:16:34 PM »
Henri-Louis Bergson (* 18. Oktober 1859 in Paris; † 4. Januar 1941 ebenda) war ein französischer Philosoph und Nobelpreisträger für Literatur 1927. Er gilt neben Friedrich Nietzsche und Wilhelm Dilthey als bedeutendster Vertreter der Lebensphilosophie. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Henri_Bergson

Kategorie:Philosoph (19. Jahrhundert)
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Philosoph_%2819._Jahrhundert%29

Kategorie:Philosoph (20. Jahrhundert)
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Philosoph_%2820._Jahrhundert%29

Kategorie:Vertreter der Philosophie des Geistes
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Vertreter_der_Philosophie_des_Geistes

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Immanuel Kant
Sein Werk Kritik der reinen Vernunft kennzeichnet den zentralen Wendepunkt in der Philosophiegeschichte und den Beginn der modernen Philosophie....
http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Kant


Kritik der reinen Vernunft
von Immanuel Kant (Erste Fassung 1781)
http://www.gutenberg.org/etext/6342

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"Philosophie der Freiheit"
Die "Philosophie der Freiheit" von R. Steiner (1918)
http://www.anthroposophy.com/Steinerwerke/GA4-Inhalt.html

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"What Is Information?"
Philosophy and Cognitive Science: What Is Information? by Andrzej Chmielecki
http://www.bu.edu/wcp/Papers/Cogn/CognChmi.htm


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Erklaerungsluecke?
Gibt es eine Erklaerungsluecke beim emotionalen Erleben? - Philosophische und empirische Argumente
(233 Seiten pdf; Dissertation von Alexander Heinzel; 2002)
http://docserv.uni-duesseldorf.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-2309/309.pdf

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Philosophy of mind
Philosophy of mind is the philosophical study of the exact nature of the mind, mental events, mental functions, mental properties, and consciousness...
http://en.wikipedia.org/wiki/Philosophy_of_mind

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"Geistiges Eigentum"
Eine Diskussion am Beispiel „Freie Software“ - Wissenschaftliche Hausarbeit von Georg Sommer (30. August 2004)
http://www1.hansenet.de/~gs/arbeit.pdf

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Wachen und Schlaf...
"Wachen und Schlaf in der Phänomenologie Edmund Husserls" von Yuh An Shiau (2004; pdf; 173 Seiten)
http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/edocs/dokumente/fba/philosophie/diss2004/shiau/da0401.pdf

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"Supervenienz und Willensfreiheit"
Thomas Zoglauer - Supervenienz und Willensfreiheit
in: Christoph Hubig / Hans Poser (Hrsg.): Cognitio humana – Dynamik des Wissens und der Werte, Band 2, Leipzig: Universitätsverlag 1996, S. 1523-1530 // => Moderne physikalistische Theorien des Geistes gehen von einer supervenienten Abhängigkeit des Geistes von physikalischen Prozessen aus. Supervenienz heißt nach Davidson, „daß es keine zwei Ereignisse geben kann, die in allen physischen Hinsichten gleich, aber in einer gei-stigen Hinsicht verschieden sind, oder daß sich kein Gegenstand in einer geistigen Hinsicht verändern kann, ohne sich auch in einer physischen Hinsicht zu ändern“...
http://www.tu-cottbus.de/techphil/Publikation/zoglauer-supervenienz.pdf

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Zur Geschichte der Subjektivität
"Einleitungsrede zur Konferenz "Geschichte und Vorgeschichte der modernen Subjektivität" Von Roland Hagenbüchle (1995)
http://www.hagenbuechle.ch/pdf/subjekttotal.pdf

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Friedrich Nietzsche
Friedrich Wilhelm Nietzsche (* 15. Oktober 1844 in Röcken bei Lützen; † 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher Philosoph und klassischer Philologe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche

http://de.wikipedia.org/wiki/Zur_Genealogie_der_Moral

"Nietzsche in 90 Minutes" by Paul Strathern
https://www.youtube.com/watch?v=HN-VDpJM_ws


Nietzsche - Human, All Too Human (Full BBC Documentary)
https://www.youtube.com/watch?v=3EGOwduWVKA

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Existentialismus
Mit Existentialismus bezeichnet man im allgemeinen Sinne die französische philosophische Strömung der Existenzphilosophie...
http://de.wikipedia.org/wiki/Existenzialismus

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Georg Wilhelm Friedrich Hegel
Deutscher Philosoph und zentraler Vertreter des Deutschen Idealismus....
http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wilhelm_Friedrich_Hegel

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Ludwig Wittgenstein
Ludwig Josef Johann Wittgenstein (* 26. April 1889 in Wien; † 29. April 1951 in Cambridge) war ein österreichisch-britischer Philosoph des 20. Jahrhunderts....
http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein


Die Internationale Ludwig Wittgenstein Gesellschaft e. V. (ILWG)
http://www.ilwg.eu/

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Gilles Deleuze
Deleuze verfasste zahlreiche Schriften über Philosophie, Literatur, Film und Kunst. Zu seinen Hauptwerken zählen: „Differenz und Wiederholung“, „Anti-Ödipus“ und „Tausend Plateaus“.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gilles_Deleuze


Jürgen Habermas (* 18. Juni  1929 in Düsseldorf) ist einer der weltweit meist rezipierten Philosophen  und Soziologen  der Gegenwart. Er wurde durch seine Arbeiten zur Sozialphilosophie, durch seine Kritik an der Kritischen Theorie und durch den Versuch ihrer Transformierung bekannt. Er schuf Diskurs-, Handlungs- und Rationalitätstheorien, denen zufolge die Grundlage der Gesellschaft kommunikativ und durch Geltungsgründe bestimmt ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Habermas

« Last Edit: May 23, 2014, 10:49:02 AM by Link »

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philosophie - über denken denken...
« Reply #2 on: November 25, 2008, 03:53:43 PM »
Subjekt-Objekt-Spaltung
Der Ausdruck Subjekt-Objekt-Spaltung wurde von Karl Jaspers geprägt und bezieht sich auf eine erkenntnistheoretische Grundstruktur, die laut Jaspers damit gegeben ist, dass sich das menschliche Bewusstsein auf Gegenstände beziehe. Zwischen Erkenntnisgegenstand (Objekt) und Erkennendem (Subjekt) besteht nach Jaspers stets eine unaufhebbare Differenz. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Subjekt-Objekt-Spaltung


Nach der Definition von Karl Jaspers (1883−1969) umfasst das Gegenstandsbewusstsein im weitesten Sinne alles, was uns erkennbar gegenübersteht. Damit wird nicht nur die Leistung der Sinnesorgane angesprochen, sondern auch alles das, was vor unserem „inneren, geistigen Auge“ steht. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenstandsbewusstsein


Der Kritische Rationalismus ist eine von Karl Popper begründete philosophische Denkrichtung. Popper beschreibt ihn als Lebenseinstellung, „die zugibt, dass ich mich irren kann, dass du recht haben kannst und dass wir zusammen vielleicht der Wahrheit auf die Spur kommen werden“. Kennzeichnend ist ein vorsichtig optimistischer Blickwinkel auf Leben und Dinge ... Der Kritische Rationalismus übernimmt die im Alltagsverstand selbstverständliche Überzeugung, dass es die Welt wirklich gibt, und dass sie vom menschlichen Erkenntnis­vermögen unabhängig ist. Das bedeutet beispielsweise, dass sie nicht zu existieren aufhört, wenn man die Augen schließt. Der Mensch aber ist in seiner Erkenntnisfähigkeit dieser Welt durch seine Wahrnehmung begrenzt, so dass er sich keine endgültige Gewissheit darüber verschaffen kann, dass seine Erfahrungen und Meinungen mit der tatsächlichen Wirklichkeit übereinstimmen (Kritischer Realismus). Er muss daher davon ausgehen, dass jeder seiner Problemlösungsversuche falsch sein kann (Fallibilismus). Das Bewusstsein der Fehlbarkeit führt einerseits zu der Forderung nach der ständigen kritischen Prüfung von Überzeugungen und Annahmen, andererseits zum methodischen und rationalen Vorgehen bei der Lösung von Problemen (Methodischer Rationalismus). ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Kritischer_Rationalismus

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Philosophische Audiothek
Auf diesen Seiten finden Sie eine Sammlung von Tondokumenten philosophischen Inhalts. Ab 2000 arbeitet eine Gruppe am Institut für Philosophie der Universität Wien im Bereich Radio, Tonarchiv und Webstreaming.
Einen Kern der Sammlung bildet das Archiv einer Sendereihe im Wiener Freien Radio Orange. Seit dem 26. April 2000 laufen die „Philosophischen Brocken“ 14-tägig, Mittwoch von 13-14 Uhr. Sie präsentieren philosophische Persönlichkeiten, kollegiale Debatten und Arbeiten von Absolventinnen und Absolventen, vorwiegend aus dem Umkreis des Instituts für Philosophie.
Darüber hinaus finden sich Vorlesungsreihen, Symposien und Einzelvorträge. Der Inhalt des Archivs ist nach Kategorien geordnet. Audiofiles können als Stream abgerufen, heruntergeladen oder als Podcast abonniert werden.
Der zweite Teil des Archivs enthält Mitschnitte von Lehrveranstaltungen am Institut für Philosophie der Universität Wien. Sie wurden von Studierenden aufgenommen und sind hier mit Einverständnis der Lehrenden veröffentlicht.
https://audiothek.philo.at/
« Last Edit: April 10, 2018, 01:15:43 PM by Link »

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« Reply #3 on: November 09, 2009, 02:43:31 PM »
True to the tradition of public intellectual engagement, The Philosophical Salon is a place where contemporary thinkers can discuss today’s crucial issues. Published by the Los Angeles Review of Books, and edited by philosopher Michael Marder and literary and cultural theorist Patricia Vieira, The Philosophical Salon‘s mission is to bring together leading intellectuals from across the world in a single forum where their reflections on things that matter to us all can be heard.
The Philosophical Salon is proud to be a part of the Los Angeles Review of Books Channels Project. LARB Channels are a community of wholly independent online magazines specializing in fiction, poetry, literary criticism, politics, science, religion, and culture, supported by the Los Angeles Review of Books.
https://thephilosophicalsalon.com/

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Der amerikanische Philosoph Timothy Leary entwickelte das Modell von acht neurologischen Schaltkreisen des Bewusstseins. Robert Anton Wilson interpretierte und erweiterte diese Theorie in seinem Buch „Der neue Prometheus – Die Evolution unserer Intelligenz“ (1983). Im Vorwort bezeichnet Israel Regardie das Buch als Beitrag zum neuen wissenschaftlichen Paradigma. Intellektuelle Entwicklungen bestehen demnach nicht nur aus dem mühevollen Erarbeiten kleiner Entdeckungen, die wir unserem Arsenal von altehrwürdigen Binsenwahrheiten einverleiben, sondern können sich in Quantensprüngen á la Teilhard de Chardin vollziehen. Alles Lebendige „zuckt, sucht, strebt, pulsiert“ vor seinem Sprung in eine höhere Ordnung. Für Leary und Wilson handelt es sich dabei um das Öffnen neuer Schaltkreise, das bei uns Menschen oft von Angst und heftigen Turbulenzen begleitet ist. ...

GEISTIGE AUSSICHTEN – Die Philosophie der siebziger Jahre
Eine Zusammenfassung von Birgit Sonnek - Stadtbibliothek Wolfsburg (Stand: Januar 2009)
Quelle: http://schlüsseltexte-geist-und-gehirn.de/downloads/Geistige%20Aussichten.pdf

Timothy Francis Leary (* 22. Oktober 1920 in Springfield, Massachusetts; † 31. Mai 1996 in Beverly Hills) war ein US-amerikanischer Psychologe, Autor und „Guru“ der Hippie-Bewegung. Leary wurde in den 1960er und 1970er Jahren dafür bekannt, dass er den freien und allgemeinen Zugang zu „psychedelischen“ (bewusstseinsverändernden) Drogen wie LSD, Mescalin oder Psilocybin propagierte. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Timothy_Leary

The following is a list of works by Timothy Leary.
https://en.wikipedia.org/wiki/Timothy_Leary_bibliography

« Last Edit: August 29, 2018, 03:20:28 PM by Link »

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« Reply #4 on: April 15, 2010, 01:07:27 PM »
“Die Behandlung von Gegensatzstrukturen bei Novalis und Nietzsche”
Inaugural-Dissertation, vorgelegt von Walter Schmoll
(Fakultät für Philosophie und Geschichte der Universität Tübingen, 290 Seiten, 07/2008)
https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/46382 | https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/46382/pdf/Nn090504.pdf

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Alain de Botton, FRSL (born 20 December 1969) is a Swiss/British writer, philosopher, television presenter and entrepreneur, resident in the United Kingdom. ...
https://en.wikipedia.org/wiki/Alain_de_Botton

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John Rogers Searle (IPA: [/sɜrl/]) (* 31. Juli 1932 in Denver, Colorado) ist ein amerikanischer Philosoph. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Sprachphilosophie, die Philosophie des Geistes, Sozialontologie sowie Teile der Metaphysik. Searle ist Professor für Philosophie an der University of California, Berkeley.
https://de.wikipedia.org/wiki/John_Searle

Consciousness & the Brain: John Searle at TEDxCERN (23.05.2013)
https://www.youtube.com/watch?v=j_OPQgPIdKg

« Last Edit: July 28, 2018, 04:23:53 PM by Link »

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« Reply #5 on: September 07, 2010, 03:18:00 PM »
Zwischenraum
Blog über den Raum zwischen Theologie, Philosophie und (Pop-)Kultur
Der Zwischenraum ist ein Ort jenseits der Orte, ein schwer zu definierendes Niemandsland zwischen zwei oder mehreren fest umgrenzten Zonen. Dieses Niemandsland ist mir zu einer Metapher geworden für den Ort, an dem ich mich in meinem Denken, Leben und Handeln wiederfinde. Ein Ort, der weder ganz “hier” ist und noch ganz “dort”, oder manchmal ein wenig von beiden ist. Der Ort von Grauzonen und Ambivalenzen, ein Ort, an dem Umrisse verschwimmen und liebgewonnene Orientierungen in Frage gestellt werden. Aber dieses “Dazwischen” ist auch der Ort, an dem Neues entstehen kann, das die gewohnten Kategorien übersteigt. ...
https://failingforward.wordpress.com/


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philosophy bites
podcasts of top philosophers interviewed on bite-sized topics...
http://philosophybites.com/


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"Alan Watts - The Tao of Philosophy" (Full Lecture)
Alan Wilson Watts was a British-born philosopher, writer, and speaker, best known as an interpreter and populariser of Eastern philosophy for a Western audience. ...
https://www.youtube.com/watch?v=bE6mRYypmJY

Alan Wilson Watts (6 January 1915 – 16 November 1973) was a British philosopher, writer, and speaker, best known as an interpreter and populariser of Eastern philosophy for a Western audience. Born in Chislehurst, England, he moved to the United States in 1938 and began Zen training in New York. Pursuing a career, he attended Seabury-Western Theological Seminary, where he received a master's degree in theology. Watts became an Episcopal priest in 1945, then left the ministry in 1950 and moved to California, where he joined the faculty of the American Academy of Asian Studies. ...
https://en.wikipedia.org/wiki/Alan_Watts

https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Watts


« Last Edit: December 21, 2019, 08:14:30 PM by Link »

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philosophie - über denken denken...
« Reply #6 on: September 28, 2010, 09:40:40 PM »
"Die Herausgeber des Marburger Forums sind keiner philosophischen Lehre oder politischen Doktrin verpflichtet. Was sie dennoch in gewisser Weise eint, ist die Überzeugung, dass wir in einer Zeit des Übergangs leben. Deswegen, so meinen sie, kommt es darauf an, der Gegenwart nicht mit vorgefassten Begriffen, sondern möglichst offen und unvoreingenommen zu begegnen. Unvoreingenommenheit aber meint nicht Kritiklosigkeit: vielmehr sind die Maßstäbe einer Kritik der kulturellen und gesellschaftlichen, wie wirtschaftlichen Entwicklung erst neu zu entdecken."
http://www.philosophia-online.de/

sammelpunkt.philo.at
Sammelpunkt. Elektronisch archivierte Theorie - Browse by Subject
http://sammelpunkt.philo.at:8080/view/subjects/Sprachphilosophie.html

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Philosophie
"Das Staunen ist die Einstellung eines Mannes, der die Weisheit wahrhaft liebt, ja es gibt keinen anderen Anfang der Philosophie als diesen." (Platon)
http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie

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Gesellschaft für Philosophie und Wissenschaft e.V.
http://www.philosophie.de


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La Mettrie, M. Stirner und W. Reich
Das LSR Projekt steht fuer die Namen: La Mettrie (1709-1751); Stirner (1806-1856); Reich (1897-1957)
http://www.lsr-projekt.de/

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Kritik der reinen Vernunft (1st Edition)
Immanuel Kant
http://www.gutenberg.org/dirs/etext04/8ikc110.txt

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"Tod und Jenseits in Europa"
Ein kulturhistorischer Abriss von der Antike bis in die Gegenwart (Text von Otto Danwerth)
http://parapluie.de/archiv/sprung/tod/

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"Wirklichkeit als Anthropomorphismus"
Vortrag vor der Bayerischen Akademie der schoenen Kuenste am 8. Februar 2000 von Robert Spaemann
http://www.information-philosophie.de/philosophie/antropomorphismus.html

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Mythisches Denken bei Ernst Cassirer
Mythisches Denken bei Ernst Cassirer nach der "Philosophie der symbolischen Formen"
Magisterarbeit (im pdf-Format) von Patrick Conley (1993)
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2005/1322/pdf/1993-12-00_magisterarbeit.pdf

« Last Edit: September 28, 2010, 09:46:13 PM by lemonhorse »

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« Reply #7 on: November 18, 2010, 05:15:54 PM »

Sonyto Bratsoni
https://www.youtube.com/user/SonytoBratsoni/videos

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Die James-Lange-Theorie der Körperreaktionen besagt, dass Gefühle Begleiterscheinungen körperlicher Vorgänge seien. Die Grundidee dieser Emotionstheorie fand sich bereits bei verschiedenen älteren Autoren, bspw. René Descartes, Aristoteles, Hermann Lotze und Spinoza. Allerdings wurde sie erst durch William James' Arbeit "What is an Emotion?" (1884) populär. Fast zeitgleich, aber unabhängig von James, veröffentlichte auch der dänische Physiologe Carl Lange ein Buch ("Ueber Gemüthsbewegungen", 1885), das auf ähnliche Art und Weise Emotionen betrachtete, weshalb beide den Namen der Theorie prägten.

Nach James sind Gefühle die Folge viszeraler Veränderungen (vgl. Lange: vasomotorische Reaktionen), die meist reflexartig bei der Wahrnehmung von emotionsauslösenden Sachverhalten auftreten, was aber nur für gröbere Emotionen, wie Zorn, Liebe, Freude, Furcht und Stolz gilt, die mit relativ starken körperlichen Symptomen einher gehen. Zudem seien instrumentelle Handlungen für bestimmte Emotionen charakteristisch. Dafür, dass im Gegensatz zu späteren kognitiven Emotionstheorien (u. a. die Zwei-Faktoren-Theorie der Emotion von Stanley Schachter und Gregorio Marañón) keine zusätzlichen Prozesse geistiger Verarbeitung für das Auslösen von Emotionen verantwortlich sind, sprechen nach James drei Sachverhalte, die er introspektiv erfasste:

    * Die Bewertung eines emotionsauslösenden Objektes erfolgt erst nach dessen Auftreten.
    * Die Bewertung kann im Gegensatz zur Emotion stehen.
    * Es kommt durchaus vor, dass Emotionen auftreten, ohne dass eine Bewertung stattfindet.

Das reflexartige Auslösen impliziert auch, dass durch bloße Vorstellung von emotionsauslösenden Situationen, instrumentelles Handeln oder durch unwillkürliche körperliche Reaktionen, wie Mimik, Gefühle erlebt werden können, was in der modernen Psychologie als Feedback-Effekt bezeichnet wird.

Im Jahre 1884 präzisierte James die ursprüngliche Fassung seiner Emotionstheorie, um auf zahlreiche Kritikpunkte einzugehen, u. a. 1893 von William Leonard Worcester (1845–1901), der der Meinung war, dass die bloße Wahrnehmung einer emotionsauslösenden Situation nicht hinreichend sei und dass willkürliche Handlungen keine spezifischen Emotionen evozieren könnten. James entgegnete in der entsprechenden Gegendarstellung, dass die viszeralen Reaktionen des Körpers nicht durch die Wahrnehmung, sondern durch eine latent vorhandene Idee des lebenswichtigen Elementes der Situation ausgelöst würden, und dass man spezifische Emotionen genau ausdifferenzieren müsse, da bspw. die Angst vor einem angreifenden Bären nicht gleichzusetzen sei mit der Angst vor dem Versagen in einer Prüfung. Echte Emotionen träten nur auf, wenn die viszeralen Veränderungen im Körper diffuser Natur und unspezifisch seien (im Gegensatz zu bspw. Frösteln oder Hunger, welche ja nicht zu Gefühlen im eigentlichen Sinne zu zählen sind). Außerdem hätten viszerale Veränderungen bei der Entstehung von Emotionen einen weitaus größeren Stellenwert als instrumentelle Reaktionen. ...

http://www.janslaby.com/pubs/Slaby_James_formatiert_11.4.pdf | http://de.wikipedia.org/wiki/James-Lange-Theorie

« Last Edit: April 11, 2014, 10:20:08 AM by Link »

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« Reply #8 on: April 21, 2011, 04:16:55 PM »
I work on development as a critical, philosophical problem of time and temporality in globalization theory and postcolonial studies.  (Paul Nadal)
http://belate.wordpress.com/

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Zeitgeist im Visier - das Nachtstudio in Bayern 2 ist die Sendung für alle, die Diskurs, Gedankenspiel und Kontroverse lieben. Ein Forum für Denker, Forscher und Dichter ... Radioessays, eine Stunde lang.
http://www.br-online.de/podcast/mp3-download/bayern2/mp3-download-podcast-nachtstudio.shtml

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Johann Gottfried von Herder, geadelt 1802, (* 25. August 1744 in Mohrungen, Preußen; † 18. Dezember 1803 in Weimar, Sachsen-Weimar) war ein deutscher Dichter, Übersetzer, Theologe sowie Geschichts- und Kultur-Philosoph der Weimarer Klassik. Er war einer der einflussreichsten Schriftsteller und Denker deutscher Sprache im Zeitalter der Aufklärung und zählt mit Christoph Martin Wieland, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller zum klassischen Viergestirn von Weimar. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Gottfried_Herder

"Verstand und Erfahrung in Kants Vernunftkritik und Herders Metakritik"
Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Philosophischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn vorgelegt von Christa Kaupert aus Kassel (Bonn 2006)
http://www.johann-gottfried-herder.net/Christa_Kaupert_Metakritik.pdf

« Last Edit: October 01, 2014, 05:07:14 PM by Link »

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Metakognition...
« Reply #9 on: June 13, 2012, 11:56:23 AM »
Der Begriff Metakognition ist abgeleitet vom Begriff Kognition (einer Sammelbezeichnung für alle geistig-mentalen Vorgänge und Inhalte, die mit dem Gewahrwerden und Erkennen zusammenhängen) und bezeichnet die Auseinandersetzung mit den eigenen kognitiven Prozessen (Gedanken, Meinungen, Einstellungen usw.), also das „Wissen über das eigene Wissen“. Die Grenze zwischen den Begriffen kognitiv und metakognitiv ist allerdings fließend. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Metakognition


Die Grundidee des Supervenienzkonzepts lautet wie folgt: Eine Menge A von Eigenschaften superveniert genau dann über einer Menge B von Eigenschaften, wenn eine Änderung in A begleitet wird von Änderungen in B, jedoch nicht notwendigerweise umgekehrt. Anders ausgedrückt: Es ist nicht möglich, A zu ändern, ohne B zu ändern. ... Für die philosophische Debatte ist nun entscheidend, dass angenommen wird, dass auch moralische und mentale Eigenschaften über physischen Eigenschaften supervenieren: Wenn zwei Situationen in physischer Hinsicht absolut identisch sind, scheinen sie sich auch in moralischer oder mentaler Hinsicht nicht unterscheiden zu können. Für die psychophysische Supervenienz sprechen moderne empirische Befunde: Bildgebende Verfahren zeigen, dass Änderungen im Bewusstsein mit Änderungen des neuronalen Geschehens einhergehen. ... Die zentrale philosophische Frage ist, wie die Supervenienzbeziehungen verstanden werden können. Reduktionisten erklären, dass mentale Zustände über physischen Zuständen supervenieren, da sie nichts als die physischen Zustände sind und daher auch auf diese zurückgeführt werden können. Wenn das Mentale nichts als das Physische ist, ist es auch nicht mehr rätselhaft, dass sich das Mentale nicht ändern lässt, ohne dass man zugleich das Physische ändert. Kritiker dieser Position müssen eine andere Erklärung für die Supervenienzbeziehung liefern. Von einigen Antireduktionisten wird behauptet, dass die mentalen Zustände durch ein grundlegendes, psychophysisches Naturgesetz mit den neuronalen Zuständen verbunden sind, über denen sie supervenieren. Andere Antireduktionisten bestreiten, dass ein Supervenienzverhältnis zwischen Mentalem und Physischem besteht. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Supervenienz (07/2017)



« Last Edit: July 20, 2017, 03:17:04 PM by Link »

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Philosophie (Gedanken über Gedanken ...)
« Reply #10 on: May 14, 2018, 03:25:16 PM »
"Mythos als Schlüsselthema der Moderne"
Öffentliche Ringvorlesung: Arbeit am Mythos - Leistung und Grenze des Mythos in Antike und Gegenwart; Prof. Dr. Axel Horstmann: Mythos als Schlüsselthema der Moderne, 6. April 2010
https://www.youtube.com/watch?v=wi1ME5kYJUA

Mythen erheben einen Anspruch auf Geltung für die von ihnen behauptete Wahrheit. Kritik an diesem Wahrheitsanspruch gibt es seit der griechischen Aufklärung bei den Vorsokratikern (z. B. Xenophanes, um 500 v. Chr.). Für die Sophisten steht der Mythos im Gegensatz zum Logos, welcher durch verstandesgemäße Beweise versucht, die Wahrheit seiner Behauptungen zu begründen. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Mythos

https://de.wikipedia.org/wiki/Logos

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"Emerson, Nietzsche, and the Romantic World; Franke Lectures in the Humanities" (2013)
Dr. David Mikics is John and Rebecca Moores Distinguished Professor in English and the Honors College at the University of Houston. His lecture "Emerson, Nietzsche, and the Romantic World" was given as part of the Fall 2013 Franke Lectures in the Humanities at the Whitney Humanities Center at Yale on September 26, 2013, a series organized in conjunction with the Yale College seminar taught by Paul North, Associate Professor of German, and Paul Grimstad, Assistant Professor of English. This undergraduate seminar presented perspectives on the thought of Friedrich Nietzsche and Ralph Waldo Emerson. The lecture argues that we can use Emerson and Nietzsche to think about the tensions between the Enlightenment and Romanticism as ways of conceiving the world. Positing that we now live in an age dominated by Enlightenment-era thinking, Mikics also draws on Isaiah Berlin's definitions of these two intellectual ages to make an argument about their relevance for society today. ...
https://www.youtube.com/watch?v=8wbcszqoDPs

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Notre Dame Philosophical Reviews
Notre Dame Philosophical Reviews began publication in January 2002.  It is entirely devoted to publishing substantive, high-quality book reviews (normal length: 1500-2500 words).  Reviews continually appear, usually five to twelve in the course of each week.
Our goal is to review a good majority of the scholarly philosophy books issued each year and to have the review appear within six to twelve months of a book's publication. Reviews are commissioned and vetted by a distinguished international Editorial Board. ...
https://ndpr.nd.edu/recent-reviews/

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"The Postmodern Psyche" (This course was recorded in Spring 2009)
Introduction to Theory of Literature (ENGL 300) In this lecture on the postmodern psyche, Professor Paul Fry explores the work of Gilles Deleuze, and Felix Guattari. and Slavoj Žižek. The notion of the "postmodern" is defined through the use of examples in the visual arts and architecture. Deleuze and Guattari's theory of "rhizomatic" thinking and their intellectual debts are elucidated. Žižek's film criticism, focused on the relation between desire and need, is explored in connection with Lacan. ...
https://www.youtube.com/watch?v=P1M9-xk-BVg

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Versuch einer umfassenden Phänomenologie ironischen Geistes - Armen Avanessian: Phänomenologie ironischen Geistes - Ethik, Poetik und Politik der Moderne
Doktorarbeit, 2004 (Wilhelm Fink), 25 Seiten
http://www.spekulative-poetik.de/images/verlag/medien/17-einleitung-phaenomenologie.pdf
 
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"„Bewusstsein ist selbst in den kleinsten Teilchen“"  Gregor Heppel  (24.07.2018)
Panpsychismus setzt dort an, wo die Physik ihre Grenzen hat: Bei der Erklärung des Bewusstseins. So meint Goff: „Was sagt uns die Physik über ein Elektron? Sie gibt Auskunft über die Masse und die Ladung. Die Physik sagt uns aber nicht, was ein Elektron ist.“ Dabei müsse aber eine Theorie, die von sich behaupte, eine vollständige Beschreibung der Realität zu liefern, auch eine schlüssige Erklärung dazu parat haben, welchen Platz das Bewusstsein im Universum einnehme.
Goff bezieht sich auf den Wissenschaftler Arthur Eddington, der als erstes die Allgemeine Relativitätstheorie von Einstein bewiesen hat. Eddingtons Annahme: Materie könne Bewusstsein besitzen, der Beweis dafür sei das menschliche Gehirn. Was spreche daher dagegen, dass auch der restliche Teil der Materie die gleichen Eigenschaften besitzen und damit ein Bewusstsein enthalten könne? „Die Ansicht bedeutet also, dass das Bewusstsein überall ist, als grundlegendes, allgegenwärtiges Merkmal der Realität. Sie bedeutet aber nicht, dass jeder Stein oder Tisch ein Bewusstsein besitzt“, so Goff.
Der Panpsychismus ist nicht der einzige Erklärungsversuch der Rolle des Bewusstseins, auch der Dualismus und der Materialismus beschäftigen sich mit diesem Thema. Beide hätten laut Goff aber mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen: „Die Naturwissenschaft war von Anfang an nicht als vollständige Beschreibung der Wirklichkeit gedacht.“
Noch gebe es keine offensichtlichen praktischen Anwendungen für den Panpsychismus. Allerdings beschäftige sich auch nicht jede Forschung mit so konkreten Themen wie der Heilung von Krebs. „Wir wollen versuchen zu verstehen, wie diese Realität, in der wir leben, wirklich ist.“ ...
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Bewusstsein-ist-selbst-in-den-kleinsten-Teilchen-4118336.html

Panpsychismus (von altgriech. πᾶν pan „alles“ und ψυχή psyche „Geist, Seele“) ist eine metaphysische Theorie, der zufolge alle existenten (und nicht auf anderes reduzierbaren) Objekte geistige Eigenschaften besitzen. Der Panpsychismus bietet einen Lösungsvorschlag für das sogenannte „Leib-Seele-Problem“, das sich mit dem Verhältnis von Materie und Geist beschäftigt. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Panpsychismus
« Last Edit: July 24, 2018, 04:58:43 PM by Link »

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Philosophie (Gedanken über Gedanken ...)
« Reply #11 on: December 10, 2018, 03:01:44 PM »
Hans Blumenberg (* 13. Juli 1920 in Lübeck; † 28. März 1996 in Altenberge bei Münster) war ein deutscher Philosoph.
... Die frühe Schrift Paradigmen zu einer Metaphorologie verfolgt anhand ausgewählter Beispiele aus der Geistes- und Philosophiegeschichte den Gedanken, dass bestimmte Metaphern (wie etwa die der „‚nackten‘ Wahrheit“) als „Grundbestände der philosophischen Sprache“ anzusehen sind, die sich nicht durch Begriffe ersetzen und so „ins Eigentliche, in die Logizität zurückholen lassen“. Solche „absoluten Metaphern“ konstituieren nach Blumenberg eine in ihrer Anschaulichkeit und ihrem Sinngehalt begrifflich nie vollständig einholbare Vorstellung von Wirklichkeit als einem Ganzen, an der sich menschliches Denken und Handeln orientieren kann und muss. Dieser Ansatz wird darauf in Einzeldarstellungen unter anderem zur Lichtmetaphorik in erkenntnistheoretischen Zusammenhängen, zur Schifffahrt als Metapher für das Dasein (Schiffbruch mit Zuschauer, 1979) sowie zur Buchmetapher (Die Lesbarkeit der Welt, 1979) weiter ausgeführt. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Blumenberg

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Genus proximum et differentia specifica ist die abgekürzte Form der scholastischen Formulierung der klassischen Definitionsregel „definitio fi(a)t per genus proximum et differentiam specificam“. Diese auf Aristoteles zurückgehende Regel, nach der eine Definition durch Angabe der nächsthöheren Gattung und der spezifischen Differenz zu erfolgen hat, war bis zur traditionellen Logik im 19. Jahrhundert kanonisch. Noch bei John Locke (1632–1704) hieß es nicht anders: “[A] definition must consist of Genus and Differentia[.]” ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Genus_proximum_et_differentia_specifica

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