Author Topic: Filmgeschichte...  (Read 3070 times)

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Filmgeschichte...
« on: June 24, 2012, 06:32:46 PM »
Die Filmgeschichte zeichnet die Entwicklung des Films nach, der neben der Musik, der Literatur und der bildenden Kunst eine eigenständige Kunstform darstellt. Die Filmgeschichte erstreckt sich von den frühesten technischen Errungenschaften über die ständige stilistische Weiterentwicklung bis hin zum jetzigen Stand des Films. Dabei wird versucht, die komplizierten Zusammenhänge zwischen Wirtschaft, Politik und Ästhetik aufzulösen. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Filmgeschichte

Kategorie "Filmgeschichte"
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Filmgeschichte

Kategorie „Filmregisseur“
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Filmregisseur

Timeline of Historical Film Colors is a comprehensive resource for the history, technology and aesthetics of film color processes, created and is curated by Barbara Flueckiger, professor at the Institute of Cinema Studies, University of Zurich. It is based on her research at Harvard University in the framework of her project Film History Re-mastered, funded by Swiss National Science Foundation, 2011-2014. ...
http://filmcolors.org

Timeline of Historical Film Colors
http://zauberklang.ch/filmcolors/

Film technique ; and Film acting : the cinema writings of V.I. Pudovkin
by Pudovkin, Vsevolod Illarionovich, 1893-1953
https://archive.org/details/filmtechniqueact00pudo

Theory of film : the redemption of physical reality
by Kracauer, Siegfried, 1889-1966
Published 1960
https://archive.org/details/theoryoffilmrede00krac

"Pre-Code Hollywood"
Pre-Code Hollywood refers to the brief era in the American film industry between the introduction of sound pictures in 1929[1] and the enforcement of the Motion Picture Production Code censorship guidelines, popularly known as the "Hays Code", in mid-1934. Although the Code was adopted in 1930, oversight was poor and it did not become rigorously enforced until July 1, 1934, with the establishment of the Production Code Administration (PCA). Before that date, movie content was restricted more by local laws, negotiations between the Studio Relations Committee (SRC) and the major studios, and popular opinion, than strict adherence to the Hays Code, which was often ignored by Hollywood filmmakers. ...
https://en.wikipedia.org/wiki/Pre-Code_Hollywood

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:Film_censorship_in_the_United_States

https://en.wikipedia.org/wiki/Category:Obscenity_controversies_in_film
« Last Edit: June 24, 2017, 10:29:19 PM by Link »

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Film d'Art...
« Reply #1 on: June 24, 2012, 06:40:20 PM »
Film d'Art (französisch für: Kunstfilm) war eine Bewegung des französischen Films Anfang der 1910er-Jahre, die es sich zum Ziel gesetzt hatte, durch Einbringung von Elementen des Theaters und der Literatur dem schlechten Ruf des Mediums Film entgegenzuwirken. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Film_d%E2%80%99Art


Kategorie:Film in Frankreich
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Film_in_Frankreich


Der Französische Film spielte die wohl bedeutendste Rolle bei der Entwicklung und Etablierung des Mediums Film. In der frühen Stummfilmzeit errichteten französische Unternehmer in ganz Europa Kinos und Tochtergesellschaften zur Verbreitung ihrer Filme, die als richtungsweisend galten. Mehrere neue Stilrichtungen des Films gingen von Frankreich aus. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz%C3%B6sischer_Film


Der Poetische Realismus entstand im französischen Kino und war geprägt durch die wirtschaftliche Krise Anfang der 1930er Jahre. Angetrieben vom Drang nach mehr Realitätsnähe und Sozialkritik, kehrten einige junge Regisseure bewusst der französischen Avantgarde den Rücken. Trotz der widrigen Umstände der damaligen Zeit und einer brachliegenden Filmindustrie gelang es diesen Filmregisseuren in Zusammenarbeit mit dem Drehbuchautor Jacques Prévert und dem Szenenbildner Alexandre Trauner, Filmgeschichte zu schreiben. Der Poetische Realismus bereitete den später in Italien entstandenen Neorealismus maßgeblich vor. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Poetischer_Realismus_%28Film%29

Eine gewisse Tendenz im französischen Film (Originaltitel: Une certaine tendance du cinéma français) ist ein Artikel des damaligen Filmkritikers und späteren Filmregisseurs François Truffaut in der Filmzeitschrift Cahiers du cinéma aus dem Jahr 1954. Truffaut kritisierte darin das behäbige französische Nachkriegskino, das er mit dem die Begriffe umwertenden Etikett „Tradition der Qualität“ versah. Der Artikel gilt als wegbereitendes Manifest für die neuen filmischen Ausdrucksformen der Nouvelle Vague und als Grundsatztext für die Politique des auteurs.
https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_gewisse_Tendenz_im_franz%C3%B6sischen_Film

Nouvelle Vague (frz.: „Neue Welle“) ist eine Stilrichtung, die im französischen Kino der späten 1950er Jahre entstand. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Nouvelle_Vague


Die Auteur-Theorie (von frz. „Auteur“ = Autor) ist eine Filmtheorie und die theoretische Grundlage für den Autorenfilm – insbesondere den französischen – in den 1950er Jahren, der sich vom „Produzenten-Kino“ abgrenzte. Auch heute noch wird die Definition des Auteur-Begriffs ständig weiterentwickelt. Im Zentrum des Films steht für die Auteur-Theorie der Regisseur oder Filmemacher als geistiger Urheber und zentraler Gestalter des Kunstwerks. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Auteur-Theorie



« Last Edit: March 10, 2013, 10:18:10 PM by lemonhorse »

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History of Cinema...
« Reply #2 on: June 24, 2012, 06:45:23 PM »
Der Italienische Neorealismus bezeichnet eine bedeutende Epoche der Filmgeschichte und der Literatur von 1943 bis etwa 1954. Der Neorealismus, auch Neorealismo oder Neoverismo genannt, entstand noch während der Zeit des italienischen Faschismus unter der Diktatur Mussolinis und wurde von italienischen Literaten, Filmautoren und Regisseuren begründet, darunter Roberto Rossellini, Luigi Zampa, Luchino Visconti, Federico Fellini, Vittorio De Sica. Der Neorealismus war eine Antwort auf den Faschismus in Italien, künstlerisch vom Poetischen Realismus Frankreichs beeinflusst, aber auch politisch durch den Marxismus motiviert. Die ersten Filme dieses Stils entstanden noch während der Zeit, in der das Land im Norden von den Deutschen und im Süden von den Alliierten besetzt war. Die Filme des Neorealismus sollten die ungeschminkte Wirklichkeit zeigen; das Leiden unter der Diktatur, Armut und Unterdrückung des einfachen Volkes. Der Neorealismus ist in erster Linie ein „moralischer Begriff“, so Roland Barthes, der „genau das als Wirklichkeit darstellt, was die bürgerliche Gesellschaft sich bemüht zu verbergen“. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Italienischer_Neorealismus


http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Film_in_Italien


"Jean-Luc Godard and the Other History of Cinema"
by Douglas Morrey - A thesis submitted in partial fulfilment of the requirements for the degree of Doctor of Philosophy in French Studies
University of Warwick, Department of French Studies (August 2002) [282 Seiten pdf)
http://wrap.warwick.ac.uk/1303/1/WRAP_THESIS_Morrey_2002.pdf

"Brian Currid: "Es war so Wunderbar!" Karsten Witte (1982)
Zarah Leander, ihre schwulen Fans, und die Gegenöffentlichkeit der Erinnerung" (1998)
Zarahs Stimme, die noch lang in deutschen Ohren liegen wird, hält die Agonien wach.
http://www.montage-av.de/pdf/07_01_1998/07_01_1998_Brian_Currid_Es_war_so_wunderbar.pdf


Rainer Werner Fassbinder
Das einstige enfant terrible des deutschen Film ist inzwischen anerkannt...
http://www.deutsches-filmhaus.de/bio_reg/f_bio_regiss/fass_000_bio.htm

Pro- und antifaschistischer Neorealismus
Internationale Rezeptionsgeschichte, literarische Bezüge und Produktionsgeschichte von La nave bianca und Roma città aperta, die frühen Filme von Roberto Rossellini und Francesco De Robertis (Eine Dissertationen Von Frank Ulrich Döge, 18.06.2008) [Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin]
http://www.diss.fu-berlin.de/diss/servlets/MCRFileNodeServlet/FUDISS_derivate_000000001408/

« Last Edit: August 04, 2016, 04:59:11 PM by Link »

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Film in Deutschland...
« Reply #3 on: June 24, 2012, 06:50:09 PM »
Die deutsche Filmgeschichte ist Teil der internationalen Filmkultur. Sie reicht von technischen Pioniertaten über die frühen Kinokunstwerke des Stummfilms bis zu nationalsozialistischen Propagandafilmen, unverfänglichen Heimatfilmen und zum innovativen Autorenkino. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Filmgeschichte


Kategorie:Film in Deutschland
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Film_in_Deutschland

Der expressionistische Film entstand im Wesentlichen in Deutschland, speziell in dessen „Filmhauptstadt“ Berlin, in der Stummfilmzeit der ersten Hälfte der 1920er-Jahre. Oft spricht man deshalb auch vom Deutschen Expressionismus.  ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Expressionismus_%28Film%29


Friedrich Wilhelm Murnau (auch F. W. Murnau, * 28. Dezember 1888 als Friedrich Wilhelm Plumpe in Bielefeld; † 11. März 1931 in Santa Barbara, Kalifornien) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Filmregisseure der Stummfilmära. Sein vom Expressionismus beeinflusstes Schaffen, seine psychologische Bildführung und die damals revolutionäre Kamera- und Montagearbeit Murnaus eröffneten dem jungen Medium Film völlig neue Möglichkeiten. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Murnau

"Regie-Legende Murnau: Verfluchtes Genie"
Als "Der letzte Mann" im Dezember 1924 in die deutschen Kinos kam, war Friedrich Wilhelm Murnau bereits ein geachteter Regisseur in seinem Heimatland. Er hatte den "Nosferatu" gedreht, die erste Verfilmung des Vampir-Romans "Dracula". Zudem war ihm eine hochgelobte Version von "Phantom" gelungen, angelehnt an die Novelle des Literaturnobelpreisträgers Gerhard Hauptmann. Diese Stummfilme waren keine Kassenschlager, doch sie festigten Murnaus Ruf als Kinofachmann, der Wert auf Details legt. ...
http://einestages.spiegel.de/s/tb/29820/125-geburtstag-von-regisseur-friedrich-wilhelm-murnau.html

Dr. Mabuse ist eine um 1919 von dem Luxemburger Schriftsteller Norbert Jacques (1880–1954) erfundene literarische Figur eines Superverbrechers, die auch in mehreren Verfilmungen auftritt. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Dr._Mabuse

Nachkriegskino
Als Trümmerfilm werden Filme bezeichnet, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in den vier deutschen Besatzungszonen entstanden sind und als Rahmenhandlung meist in den deutschen Kriegsruinen spielten. Die Filme spiegelten vor allem einen (halb-)dokumentarischen Blick auf die damalige Situation in Nachkriegsdeutschland wider. Aber auch eine kritische Auseinandersetzung mit der damaligen jüngsten Vergangenheit ist fester Bestandteil dieser Filme. Der Produktionszeitraum dieser Filme liegt in etwa von 1946 bis zur deutschen Staatengründung (etwa Ende 1949)...
http://de.wikipedia.org/wiki/Tr%C3%BCmmerfilm

Gerhard Bliersbach: Nachkriegskino - Eine Psychohistorie des westdeutschen Nachkriegsfilms 1946-1963
272 Seiten, Broschur, Erschienen im April 2014 (Psychosozial-Verlag)
Das Nachkriegskino spiegelt die transformative Zeit nach dem Nationalsozialismus wider. In diesen Jahren des Umbruchs und Wiederaufbaus mussten die Deutschen ihre demokratische Identität und Moral wiederfinden und eine kommunikable Haltung zu ihrer Handlungspraxis im Nationalsozialismus gewinnen. Auch die deutschen Kinokünstlerinnen und -künstler standen vor dieser Herausforderung. Wie nahmen die Filmschaffenden – die im Dienst der NS-Regierung kooperiert, sich exponiert, gefügt oder unterworfen hatten – ihre künstlerische Arbeit nach 1945 wieder auf? Wie beteiligten sie sich am Prozess der Auseinandersetzung mit Schuld, Verantwortung, Vergangenheit und Gegenwart? Diese Fragen stehen im Zentrum des vorliegenden Buchs. ...
http://www.psychosozial-verlag.de/2334

NACHKRIEGSKINO IN DEUTSCHLAND - REFLEXIONEN DES BESCHÄDIGTEN LEBENS? (2012)
http://deutsches-filminstitut.de/blog/nachkriegskino-in-deutschland/

"Kumpel und Königin: Nachruf auf die Schauspielerin Ruth Leuwerik" Gunda Bartels (12.01.2016)
Sie war die ideale Frau des deutschen Nachkriegskinos: Zum Tod der Schauspielerin Ruth Leuwerik.
http://www.tagesspiegel.de/kultur/nachruf-auf-die-schauspielerin-ruth-leuwerik-kumpel-und-koenigin/12823780.html

Der Revuefilm ist ein deutsches Filmgenre und eng verwandt mit dem Musical, der Operette und dem Tanzfilm. Der Begriff wird vor allem für deutsche und österreichische Musik- und Tanzfilme angewandt, die im Zeitraum der 1930er bis 1950er Jahre entstanden sind.
Die Filme zeichnen sich durch leichte, beschwingende, fröhliche Unterhaltung aus, gespickt mit immer wiederkehrenden Gesangs- und Tanzeinlagen, vorwiegend bestehend aus zeitgenössischen Schlagerhits. Die Handlung baut meist auf einer romantischen Komödie auf, in der es oft um Backstage-Proben oder Aufführungen von Revuen geht. Der Revuefilm kann außerdem (muss aber nicht) eine verfilmte Revue eines Musiktheaters sein. Der Revuefilm hatte im Nationalsozialismus seine größte Popularität, danach wurde er allmählich vom Schlagerfilm abgelöst. Zu den großen Stars des Revuefilms zählten La Jana, Johannes Heesters und Marika Rökk. ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Revuefilm

Deutsche Heimatfilme sind Filme, die oft eine heile Welt darstellen. Es geht um Freundschaft, Liebe, Familie und um das Leben in der dörflichen Gemeinschaft. Die Handlung der Filme spielt meistens in den Bergen Österreichs, Bayerns oder der Schweiz, manchmal auch in der Lüneburger Heide, im Schwarzwald oder am Bodensee. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Heimatfilm


Heimatfilme
https://www.youtube.com/channel/UCV8yejshmlsns86C-ZeO16Q/featured

Deutsche Heimatfilme 50er Jahre (Komplett)
https://www.youtube.com/playlist?list=PLYI5O7yN9LGZuHVZzcqx9HRTDUjNwVxDk

Medienwissenschaft / Hamburg: Berichte und Papiere
119, 2011: Heimatfilm., Redaktion Hans J. Wulff. (Der BRD-Heimatfilm der 1950er Jahre: Eine Biblio-Filmographie, Zusammengestellt von Hans J. Wulff)
Oft ist den Filmen eine restaurative Tendenz zugeschrieben worden, ein Festhalten an Lebensformen eines bäuerlichen Deutschland, das so gar nicht
mit der Realität der 1950er zusammengehen mochte. Und es wurde eine grundlegende eskapistische Tendenz erkannt, die vom Nachdenken über die noch sonahe Nazi-Vergangenheit abgelenkt habe. Es bleibt Aufgabe der Forschung, diese Urteile nachzuzeichnen und ihnen die These entgegenzuhalten, dass der Heimatfilm gerade nicht restaurativ orientiert gewesen sei, sondern die verschiedenen Modernisierungen, die die BRD in den 1950ern zu einer kapitalistischen Industriegesellschaft entwickelten, in manch mal süffisanter Art thematisiert habe. Junge gegen Alte, Städte gegen Dörfer, Blasmusik gegen Schlager, das Reisen gegen das Bodenstämmige, Handarbeit gegen Maschineneinsatz, autoritäre gegen egalitäre Familienbeziehungen – es sind eine ganze Reihe von dramatischen Konflikten gewesen, die über den reinen Heimatfilm in die soziale und ökonomische
Realität der Bundesrepublik hinausweisen. ...

http://berichte.derwulff.de/0119_11.pdf


Grün ist die Heide
Der deutsche Film 1930 bis 1980
http://udorotenberg.blogspot.de/

"Edgar Wallace : Wirtschaftswunderlich" Georg Seeßlen (4. Februar 2016)
So schrill war das deutsche Genrekino: Jürgen Rolands Edgar-Wallace-Filme aus den Sechzigern ... So geht der Blick gern zurück in andere Zeiten, zu cineastischen Erzählmaschinen, die neben den normierten Massenprodukten immer auch allerlei schönen Blödsinn, schrillen Abfall und das eine oder andere Fundstück für spätere Zeiten hervorbrachten. Filme zum Beispiel, die beinahe so aussehen wie die anderen ihres Genres. Und in denen sich doch Überraschendes und Widerspenstiges ereignet. Denn bei den Produkten einer Erzählmaschine reicht es aus, wenn nur eine Zutat, ein Arbeitsschritt zwischen Drehbuch, Produktion, Inszenierung, Schauspiel, Kamera, Musik und Schnitt sich als eigensinnig erweist, um das Produkt in eine unvorhergesehene Richtung zu lenken. Ein Schauspieler, der sich nicht an die Regeln hält, ein Komponist, der einen unvorhergesehenen Einfallsreichtum entwickelt, ein Regisseur, der anfängt, mit den Genre-Regeln zu jonglieren. ...
http://www.zeit.de/2016/04/edgar-wallace-juergen-roland | https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Roland

Edgar-Wallace-Filme sind Spielfilme, die auf Werken des britischen Schriftstellers Edgar Wallace (1875–1932) basieren.
Obwohl es international zahlreiche Verfilmungen von Stoffen dieses Autors gibt, werden heute vor allem die zwischen 1959 und 1972 entstandenen Wallace-Adaptionen der Rialto Film als Edgar-Wallace-Filme bezeichnet, auch wenn sie teilweise gar nicht nach Originalstoffen von Wallace gedreht wurden. ... Trotz ihres großen Erfolgs stießen die Edgar-Wallace-Filme mit Ausnahme der Boulevard- und Tageszeitungen bei fast allen Filmkritikern auf breite Ablehnung. Die zum Teil bis heute zitierten Rezensionen, von denen manche den Wallace-Filmen jeglichen ästhetischen oder künstlerischen Anspruch aberkennen oder einige sogar mit Propagandafilmen des Dritten Reiches vergleichen, müssen heute im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen und politischen Veränderungen in den 1960er Jahren betrachtet werden. Eine unvoreingenommene, wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Edgar-Wallace-Filmen fand bis heute nur ansatzweise statt. ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Edgar-Wallace-Filme

https://de.wikipedia.org/wiki/Eddi_Arent

https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Reinl

https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Vohrer

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Rainer Werner Fassbinder (* 31. Mai 1945 in Bad Wörishofen, Bayern; † 10. Juni 1982 in München) war ein deutscher Regisseur, Filmproduzent, Schauspieler und Autor. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter des Neuen Deutschen Films der 1970er- und 80er Jahre. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Werner_Fassbinder | http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Rainer_Werner_Fassbinder

Rainer Werner Fassbinder - Das letzte Jahr
beobachtet und dokumentiert von Wolf Gremm;
aus den Filmen Kamikaze 1989 und Querelle

http://www.youtube.com/watch?v=yXQEDczATf0


"Prekäre Obsession - Minoritäten im Werk von Rainer Werner Fassbinder"
 Nicole Colin / Franziska Schößler / Nike Thurn (Hg.) (2012)  406 Seiten, ISBN 978-3-8376-1623-1
Rainer Werner Fassbinders Auseinandersetzung mit den Randbereichen der Gesellschaft, mit prekarisierten und exkludierten Lebensformen, besitzt nahezu obsessiven Charakter. Seine Darstellung von »Ausgeschlossenen«, von Fremden, Frauen, Homosexuellen oder Alten, entzieht sich eindimensionalen Erklärungsmodellen und hat ihm höchstes Lob, aber auch schärfste Kritik eingebracht.
Dieser Band, in dessen Mittelpunkt der funktionale Zusammenhang von Ausschluss und Identität, von Macht und Begehren, von Unterwerfung und Lust steht, untersucht die Repräsentation von Minoritäten in Fassbinders filmischem und dramatischem Werk aus interdisziplinärer Perspektive.  ...

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1623-1/prekaere-obsession

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Der Neue Deutsche Film (auch Junger Deutscher Film, abgekürzt JDF) war ein Filmstil in der Bundesrepublik Deutschland der 1960er und 1970er Jahre. Prägende Regisseure waren Alexander Kluge, Edgar Reitz, Wim Wenders, Volker Schlöndorff, Werner Herzog, Hans-Jürgen Syberberg, Werner Schroeter und Rainer Werner Fassbinder. Diese Filmemacher stellten Gesellschafts- und politische Kritik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit, auch in Abgrenzung zu reinen Unterhaltungsfilmen. Als Autorenfilme wurden diese Produktionen in der Regel unabhängig von großen Filmstudios realisiert. Der Neue Deutsche Film wurde von der französischen „Nouvelle Vague“ und der 68er-Protestbewegung beeinflusst. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Neuer_Deutscher_Film

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Hans-Jürgen Syberberg (* 8. Dezember 1935 in Nossendorf, Vorpommern) ist ein deutscher Regisseur. Er wird zu den Vertretern des Neuen Deutschen Films gezählt. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_Syberberg

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"EWIGE SCHÖNHEIT"
"Film und Todessehnsucht im Dritten Reich" - Essay über die Ästhetik des nationalsozialistischen Films - Buch, Regie, Produktion: Marcel Schwierin (2003; pdf 12 Seiiten)
http://www.neuevisionen.de/download/presseheftewigeschoenheit.pdf


Zwischen Gestern und Morgen...
"Zwischen Gestern und Morgen. Film und Kino im Nachkriegsjahrzehnt" von Peter Gleber (1995; pdf; 65 Seiten)
http://www.lmz-bw.de/fileadmin/user_upload/Medienbildung_MCO/fileadmin/bibliothek/gleber_nachkriegsfilm/gleber_nachkriegsfilm.pdf

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Der Verlorene ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1951. Es ist der einzige Film, bei dem der Schauspieler Peter Lorre auch selbst Regie führte. Der Film beruht auf einer wahren Begebenheit. ... Die Handlung des Films beginnt 1943 in Hamburg. Dr. Rothe ist ein Serumforscher. Für die Nazis ist seine Arbeit geheim und kriegswichtig. Seine Verlobte Inge spioniert seine Forschungen aus. Als er von ihrem Verrat erfährt, ermordet er sie im Affekt. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Verlorene

Peter Lorres grandioses Regiedebüt erhielt zwar eine lobende Anerkennung des Deutschen Filmpreises und wurde als erster Langfilm mit dem Prädikat der FBW „Wertvoll“ ausgezeichnet, lief aber nur zehn Tage im Kino. Das deutsche Nachkriegspublikum wollte lieber seichte Unterhaltung statt eine Konfrontation mit der jüngsten Vergangenheit. ...
http://www.arthaus.de/der_verlorene-arthaus_premium

Peter Lorre - Der Verlorene (1951)
https://www.youtube.com/watch?v=Gb-eBR2T6Jw

Mit diesem Film ist deutsche Nachkriegsgeschichte so präzise gezeigt worden, wie es nur einem möglich ist, der selbst Opfer war und einen Täter spielt, der weiß, daß er Schuld hat. Lorre hat damit auch seine eigene Geschichte als Schauspieler und seine harten Erfahrungen als Emigrant thematisiert und sie mit dem Film auf spannende Weise verwoben. Der Film diagnostiziert, was fortan Lorres Schicksal bleiben sollte: Er fand keinen Ort mehr. ...
http://www.ulrikeottinger.com/index.php/peter-lorre-der-verlorene.html

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"1945: Ännchen von Tharau" Lutz Herden (06.05.2015)
Zeitgeschichte Rückkehr ohne Heimkehr. Der Regisseur Konrad Wolf beschreibt in seinem DEFA-Film „Ich war neunzehn“ ein Kriegsende im Land der grauen Menschen und weißen Fahnen ...
https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/1945-aennchen-von-tharau

Die DEFA-Produktion Ich war neunzehn erzählt die Geschichte eines jungen Deutschen, Gregor Hecker (Jaecki Schwarz), der mit seinen Eltern vor den Nationalsozialisten nach Moskau geflüchtet war und nun, im Frühjahr 1945, als Leutnant der Roten Armee nach Deutschland zurückkehrt. Der Film verarbeitet dabei die persönlichen Erlebnisse des Regisseurs Konrad Wolf und seines Freundes Wladimir Gall in fiktiver Form und schildert dabei Impressionen seiner „bewegenden Annäherung an die zum ‚Feindesland‘ gewordene Heimat“...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_war_neunzehn

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Deutschland im Jahre Null ist der dritte Film aus einer Neorealismus-Trilogie von Roberto Rossellini. Der Film zeigt die Geschichte eines 12-jährigen Jungen, der sich im Nachkriegsdeutschland in einer Welt, die durch Hunger und Überlebenskampf geprägt ist, um den Lebensunterhalt seiner Familie kümmern muss. Der Film wurde im Sommer 1947 im zerbombten Berlin gedreht. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland_im_Jahre_Null


« Last Edit: June 25, 2017, 12:02:15 AM by Link »

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Verschollener Film
« Reply #4 on: June 24, 2012, 06:52:20 PM »
Ein verschollener Film ist ein Film, dessen Existenz nicht mehr nachgewiesen ist, weder in Archiven noch in privaten Sammlungen. Ein Film, der nicht mehr vollständig vorliegt, wird als (nur) fragmentarisch erhalten bezeichnet. Die meisten verschollenen Filme stammen aus der Stummfilm- und frühen Tonfilmzeit zwischen 1895 und 1930. Man nimmt an, dass etwa 80 Prozent aller Stummfilme verschollen oder endgültig verloren sind. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Verschollener_Film

Die Kategorie führt als verschollen geltende Filme auf, nicht hingegen solche, die lediglich unvollständig erhalten sind. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Verschollener_Film


""Lost Films": Web-Fundgrube voll verschollener Schätze" Anne Haeming (29.01.2010)
Hinterzimmererotik, Slapstick-Humor und Miniaturdramen: Das Berliner Projekt "Lost Films" fahndet nach verschollenen Stummfilmen - und bittet um Mithilfe bei der Identifikation bereits gefundener Schnipsel. Auch Nicht-Filmforscher können sich in dem Online-Archiv verlieren.

The archive of titles currently contains over 3500 films believed or declared to be lost. ...
https://www.lost-films.eu/
« Last Edit: February 21, 2015, 01:54:35 PM by Link »

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Filmgeschichte...
« Reply #5 on: October 16, 2012, 09:35:59 AM »
EFG1914 is a digitisation project focusing on films and non-film material from and related to World War I.  It started on 15 February 2012 and runs for two years. ...
http://project.efg1914.eu/


The EFG Portal gives you quick and easy access to hundreds of thousands of film historical documents as preserved in European film archives and cinémathèques: photos, posters, programmes, periodicals, censorship documents, rare feature and documentary films, newsreels and other materials. Targeted at scientific researchers and the interested public alike, the EFG offers a look at and behind the scenes of filmmaking in Europe from the early days until today. The EFG facilitates online access to historical documents and leads you directly to the archives that hold the originals.
Discover and immerse yourself in over one hundred years of European film history. Explore films and the diverse materials connected to their production, distribution and reception. Use information and content presented through the European Film Gateway for your work, studies and leisure. Share your discoveries on social networks, in your community, among your friends and colleagues. ...
http://www.europeanfilmgateway.eu/


Bereits seit einigen Jahren digitalisieren europäische Filmarchive und
Kinematheken ihre Bestände. Leider sind diese Materialien bisher nur schwer
zugänglich, da viele Daten ausschließlich dezentral auf lokalen Servern oder
physischen Medienträgern gespeichert werden.
Im Rahmen des vom europäischen Kinemathekenverbund ACE (Association des
Cinémathèques Européennes) und der Europeana Foundation initiierten Projekts
EFG – The European Film Gateway, wurde ein Online-Portal entwickelt, das
erstmals direkten Zugriff auf ca. 600.000 digitalisierte Objekte ermöglicht. Diese
einmalige Sammlung beinhaltet Fotos, Plakate, Set-Zeichnungen,
Wochenschauen, Spiel- und Kurzfilme sowie zahlreiche Textdokumente wie
Filmprogramme und Zensurkarten. ...
http://www.efgproject.eu/downloads/EFG%20Fact%20Sheet%20German_2.pdf

http://www.efgproject.eu/

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Eines ist von vorne herein klar: Tief schürfende  Filmbetrachtungen sind auf dieser Seite nicht zu finden. Die Notizen auf dem Web-Blog „DamalsKino” wollen diesen Anspruch gar nicht erheben. Das ist die Aufgabe von berufsmäßigen Kritikern und Wissenschaftlern, die sich seit langem mit vielen Filmen aus und in der schwierigen Nachkriegszeit in Deutschland auseinandersetzen. Als Autor beschreibe ich vielmehr meine Kino-Erlebnisse  nur aus dem Blickwinkel eines Schülers und Jugendlichen in der Zeit zwischen Ende der Vierziger und Anfang der Fünfziger Jahre. Dabei fließen selbstverständlich gelegentlich (aber nicht immer) politische oder andere alltägliche Ereignisse in die Betrachtungen mit ein. Es ist eine Betrachtung von Kino und Film aus der subjektiven Sicht eines Zuschauers.
Im Mittelpunkt stehen vielmehr Filmpremieren, dazu glanzvolle Theater-Eröffnungen oder auch nur schlichte Kinobesuche aus der Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Diese Jahre waren vor allem von den vielen alltäglichen Sorgen der Menschen geprägt. Gerade weil wir Jugendlichen von Krieg, Bombenangriffen und den vielen Nächten in Kellern oder auch  Bunkern in einer zerstörten Stadt oder einer radikal-schnellen Evakuierung auf’s Land geprägt waren, boten uns dann die ersten Filme der Nachkriegszeit ein neues und anderes Bild der Welt. Kino wurde für viele von uns über Jahre hinweg zum Lebenselixier – und wir betrachteten auch manches belichtete Produkt dann doch lange Zeit eher ziemlich unkritisch. Auch wir wollten lieber Unterhaltsames, Probleme hatten wir schließlich genug. Gleichwohl besuchten wir auch viele Filme, die sich mit den Kriegereignissen oder der Nazi-Zeit auseinandersetzten, doch die verschwanden schnell aus den Programmen der meisten Filmverleiher. Heutzutage sind gelegentlich diese alten Filme noch einmal im Fernsehen zu sehen und bis auf wenige Ausnahmen sind sie dann  enttäuschend – aber die unterschiedliche Betrachtungsweise ist natürlich sowohl der eigenen, gewachsenen Lebenserfahrung als auch der gänzlich anderen und vergangenen Zeit anzurechnen. ... Die meisten der hier beschriebenen Filme wurden von mir und meinen Freunden in den Frankfurter Innenstadt-Palästen gesehen (oft ziemlich wahllos), doch auch die kleinen Stadtteil-Häuser, in denen die Filme erst Wochen später liefen, waren unser Ziel. ...
http://damals-im-kino.stoer.de/

-.-

Quellen zur Filmgeschichte und einiges anderes
Herbert Birett ✝
Bibliotheksoberrat a. D. - Stummfilm-Historiker
∗ 21.08.1934 - ✝ 24.01.2015
http://www.kinematographie.de/
« Last Edit: May 21, 2017, 11:11:18 PM by Link »

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Filmgeschichte...
« Reply #6 on: October 16, 2012, 09:46:14 AM »
Anthology Film Archives is an international center for the preservation, study, and exhibition of film and video, with a particular focus on independent, experimental, and avant-garde cinema. Opened in 1970 by Jonas Mekas, Jerome Hill, P. Adams Sitney, Peter Kubelka, and Stan Brakhage, Anthology in its original conception was a showcase for the Essential Cinema Repertory collection. An ambitious attempt to define the art of cinema by means of a selection of films which would screen continuously, the Essential Cinema collection was intended to encourage the study of the medium’s masterworks as works of art rather than disposable entertainment, making Anthology the first museum devoted to film as an art form. The project was never completed, but even in its unfinished state it represented an uncompromising critical overview of cinema’s history, and remains a crucial part of Anthology’s exhibition program. ...
http://anthologyfilmarchives.org/ | https://www.youtube.com/user/AFArchives/videos


The Association of European Cinémathèques (ACE) is an affiliation of 42 national and regional preservation film archives from all over Europe. Its joint role is to protect the European film heritage and to assure that the audiovisual records of the past can be enjoyed and studied for generations to come. ...
http://www.ace-film.eu/

We are an institution active in the field of cinema, we have a study center, a movie theater and a film collection....
http://www.fiafnet.org/

The Association of Moving Image Archivists (AMIA) is a nonprofit international association dedicated to the preservation and use of moving image media. AMIA supports public and professional education and fosters cooperation and communication among the individuals and organizations concerned with the acquisition, preservation, description, exhibition, and use of moving image materials. ...
http://www.amianet.org/

filmarchives online ermöglicht einen kostenlosen und schnellen Zugriff auf Bestandsübersichten zahlreicher europäischer Filmarchive. Über die mehrsprachige Suchfunktion können Filme anhand von Inhaltsangaben, filmographischen Daten oder technischen Details ermittelt werden. Die Suchergebnisse beinhalten sowohl Informationen über die Filme selbst als auch über Standorte der vorhandenen Kopien - die Archive können direkt angefragt werden. ...
http://www.filmarchives-online.eu/

Lost Films is an initiative of the Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, funded by the Kulturstiftung des Bundes (German Federal Cultural Foundation).  Its purpose is to make visible the invisible portion of film history by acting as a collaboration platform for internet users to bring together relevant information and surviving documents concerning Lost Films. The archive of titles currently contains over 3500 films believed or declared to be lost. A constantly growing network of collaborators has been responsible for building up this archive. ...
https://www.lost-films.eu/


At a time when digital is revolutionising the accessibility and distribution of contents, at a time when the first film archives are being preserved, we have created Europa Film Treasures, a platform in 5 languages where one can freely watch heritage cinema. Put on-line in 2008 upon the initiative of Lobster Films, Europa Film Treasures has benefited from, ever since its launch, the support of the MEDIA Programme of the European Union, as well as other public and private partners. Thanks to a network of some thirty European partner film archives, Europa Film Treasures proposes streaming of the treasures from these prestigious film archives. Discover them in our sections "The Films" and "Film Archives". ...
http://www.europafilmtreasures.eu/


Open Images is an open media platform that offers online access to audiovisual archive material to stimulate creative reuse. Footage from audiovisual collections can be downloaded and remixed into new works. Users of Open Images also have the opportunity to add their own material to the platform and thus expand the collection. ...
http://www.openimages.eu/ | http://www.openimages.eu/blog



« Last Edit: April 27, 2015, 09:36:09 PM by Link »

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« Reply #7 on: October 24, 2012, 08:34:55 PM »
Unvollendete Filme
Sie hätten Kinogeschichte schreiben können - wären sie nur ins Kino gekommen: Viele Herzensprojekte von Regiestars scheiterten am Budget, toten Darstellern oder Bandscheibenvorfällen. Von Benjamin Maack (24.10.2012)
http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a25809/l0/l0/F.html

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FILMISCHE SUBVERSIONEN IN DER DDR 1976-1989
Die hier versammelten Filme und ihre Macher haben im wesentlichen eines Gemein: Sie entstammen einer Gruppe von Künstlern die, in den Jahren 1976 bis zum Ende der DDR im November 1989 (und - als Reflexion - darüber hinaus), eine alternative, unabhängige Film-szene bildeten.
Das besondere an dieser letzten Künstler-Generation der DDR war, daß sie in einer Zeit lebten und arbeiteten, in der ihnen ihr Land keinerlei Identifikationsmuster mehr bot. Mit der Ausweisung Biermanns 1976 änderte sich das Verhältnis von Staat und Kunst noch einmal deutlich.

http://ex-oriente-lux.net/

-.-

"Verbotene Filme in der Bundesrepublik - Die Zensur der Kalten Krieger" Stefan Volk (07.07.2014)
Und eine Zensur fand doch statt: 1954 verbot ein "Interministerieller Filmausschuss" in der Bundesrepublik "Der Untertan" von Wolfgang Staudte. Jahrelang verhinderte das ominöse Gremium die Einfuhr von politisch unliebsamen Werken aus dem Ostblock. ...
http://www.spiegel.de/einestages/verbotene-filme-geheime-zensur-im-dienst-der-bundesregierung-a-973414.html


http://www.spiegel.de/fotostrecke/verbotene-filme-geheime-zensur-im-dienst-der-bundesregierung-fotostrecke-115269.html


Die Filme, die seit den Anfängen des Kinos am meisten Lärm veranstalteten und die aufsehenerregendsten Ärgernisse verursachten, werden in Stefan Volks Buch über Skandalfilme ausführlich vorgestellt: mit prägnanten Zusammenfassungen des jeweiligen Werkes und des Skandals, den es verursachte, mit exemplarischen Zitaten aus den zeitgenössischen Reaktionen und zahlreichen Hintergrundinfos. Zeitlich umfasst das Werk die gesamte Kinogeschichte von ihren Anfängen bis heute.
http://www.skandalfilm.net/

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"Verbotene Filme in der DDR: Wie Simon lernte, die Bombe zu lieben" Solveig Grothe (19.03.2009)
Eigentlich hätte es ihn gar nicht geben dürfen: 20 Jahre nach dem Fall der Mauer kommt Rainer Simons Spielfilm "Jadup und Boel" noch einmal in die Kinos. Es ist der letzte DDR-Streifen, der nach seiner Fertigstellung weggeschlossen wurde - dabei ist allein schon die Geschichte des Verbots filmreif. ...
http://www.spiegel.de/einestages/verbotene-filme-in-der-ddr-a-948214.html


Kellerfilme oder Regalfilme, nach Kurt Maetzigs Das Kaninchen bin ich auch schmähend als Kaninchenfilme bezeichnet, waren im inoffiziellen Sprachgebrauch die Filme, die in der DDR produziert wurden und nach ihrer Fertigstellung durch staatliche Zensur keine Aufführungsfreigabe erhielten. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Kellerfilm

Im Alter von … ist ein deutscher Kriminalfilm von Heinz H. Seibert, der 1974 im Rahmen der Reihe Polizeiruf 110 gedreht und noch vor der Fertigstellung von den DDR-Behörden verboten wurde. Die Erstausstrahlung war ursprünglich für den 23. Februar 1975 vorgesehen. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Polizeiruf_110:_Im_Alter_von_%E2%80%A6

"Verschollene "Polizeiruf 110"-Folge - Eine verspätete Premiere"
Eine 1974 in der DDR verbotene und über Jahrzehnte verschollene "Polizeiruf 110"-Folge wird erstmals gesendet. Der Krimi zeigt ein Verbrechen, das der Stasi missfiel. ...
http://www.taz.de/!73035/

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"Absurder Filmdreh von "Kinder des Olymp" Großes Theater!" (09.03.2015)
Kostüme aus Papier, zerstörte Kulissen, Gestapo-Terror: Der Dreh von "Kinder des Olymp" im besetzten Frankreich glich einer Groteske. Als das Meisterwerk 1945 endlich im Kasten war, saß dessen Star hinter Gittern. Von Katja Iken
http://www.spiegel.de/einestages/kinder-des-olymp-dreharbeiten-grosses-theater-a-1021960.html


« Last Edit: March 10, 2015, 07:42:56 AM by Link »

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« Reply #8 on: August 06, 2016, 04:44:52 PM »
"Thomas Mann ohne Juden. Vergangenheitspolitik im westdeutschen Nachkriegskino"
Yahya Elsaghe: Thomas Mann ohne Juden. Vergangenheitspolitik im westdeutschen Nachkriegskino...
Simon Wiesenthal Lecture. Datum: 23. Januar 2014
https://www.youtube.com/watch?v=1DRl9IzXFqA

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Online-Datenbank für Synchronsprecher-Besetzungen in Deutschland, zusammengetragen und gepflegt von Arne Kaul
http://www.synchrondatenbank.de/

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Search and Discover German History – Films from the German Federal Archives
https://www.filmothek.bundesarchiv.de/

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Der PROGRESS FILMVERLEIH ist der weltweit exklusive, kommerzielle Auswerter des kompletten DEFA-Kinofilmstocks der DDR. Mit einem Filmbestand von ca. 15.000 Filmen aller Genres und einem einmaligen Fundus an zeithistorischem Ausschnittmaterial ...
http://www.progress-film.de/

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"ANOTHER HISTORY IN EXPERIMENTATION: CINEMA ON THE PERIPHERY IN POST-COLD WAR EUROPE"
This entry was posted by Mónica Delgado on May 28th, 2012
Eastern European cinema --- The current state of distribution and exhibition of independent and experimental cinema from the Balkans and the other countries of Eastern Europe is poorly developed when compared to the more widely shown filmography from the rest of Europe. Only a few festivals open their doors and contribute to the spread of such cinema to the other parts of the world. The existing hegemonic order in Europe is still reluctant to give more space to this peripheral cinema except as “works of art in galleries and museums”. In such cases though, the films are categorized inside their own universe and inherit the distance fostered by the totalitarian regimes and socialist governments of the Eastern Bloc and the Cold War. Despite this, a new interest has arisen since the turn of the new millennium regarding those artistic and cinematic expressions that were inaccessible due to the ideological regimes of such men as Tito. And this new interest has given this artistic movement status that runs parallel to the canon.  ...
http://desistfilm.com/another-history-in-experimentation-cinema-on-the-periphery-in-post-cold-war-europe/

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"Retrospektive zum Weimarer Kino - Auch die Berlinale taucht in die zwanziger Jahre ein" (21.11.2017)
Erste Details zum Programm der 68. Internationalen Filmfestspiele: Die Retrospektive widmet sich der Vielfalt des Weimarer Kinos.
Die Retrospektive der 68. Internationalen Filmfestspiele Berlin stellt die Vielfalt des Weimarer Kinos ins Zentrum. Vor rund 100 Jahren, nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und mit der Ausrufung der Weimarer Republik, entwickelte sich eine der produktivsten und einflussreichsten Phasen des deutschen Filmschaffens, die dessen internationale Wahrnehmung bis heute prägt.
28 Programme mit Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilmen aus den Jahren 1918 bis 1933 werden bei „Weimarer Kino – neu gesehen“ auf der großen Leinwand zu erleben sein, gab die Berlinale bekannt. „Quer durch die Genres dokumentiert die Retrospektive den Zeitgeist der Weimarer Republik und reflektiert Identitätsfragen", sagte Festival-Direktor Dieter Kosslick. "Das Spektrum reicht von der schwungvollen Tonfilmoperette über wortwitzige Komödien bis hin zu sozial und politisch engagierten Filmen. Die Filme sind von enormer Frische und Aktualität.“
Die Retrospektive konzentriert sich auf drei thematische Schwerpunkte: „Exotik“, „Alltag“ und „Geschichte“. „Die Berlinale hat bedeutenden Regisseuren und Stars des Weimarer Kinos bereits umfangreiche Retrospektiven gewidmet", kommentiert Rainer Rother, Leiter der Retrospektive und Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen. "Nun ist es an der Zeit, mit einer ersten thematisch orientierten Werkschau den Blick auf diejenigen Filme zu lenken, die nicht zum engsten Kanon zählen.“
Zu den Höhepunkten der Retrospektive gehören die Erstaufführungen einiger aktueller Restaurierungsvorhaben wichtiger deutscher Archive und Filminstitutionen. Präsentiert werden der Bergfilm "Kampf ums Matterhorn" (Mario Bonnard, Nunzio Malasomma, 1928), Robert Reinerts Monumentalfilm "Opium" (1919) sowie ein lange Zeit als verschollen geltender zweiteiliger Film Urban Gads, der auf Jakob Wassermanns literarischer Vorlage von 1919 „Christian Wahnschaffe“ basiert.
Die meisten Stummfilme im Programm werden live durch international renommierte Musikerinnen und Musiker begleitet. Die Retrospektive der diesjährigen Festival-Ausgabe war dem Science-Fiction-Film gewidmet. Die 68.Berlinale beginnt am 15. Februar 2018 und endet am 25. Februar mit dem Publikumstag. ...
http://www.tagesspiegel.de/kultur/retrospektive-zum-weimarer-kino-auch-die-berlinale-taucht-in-die-zwanziger-jahre-ein/20611892.html


« Last Edit: November 22, 2017, 09:37:07 AM by Link »

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« Reply #9 on: December 07, 2017, 01:52:47 PM »
"UFA-Ausstellung in Berlin : Große Blüten, kleine Blüten" Andreas Kilb (07.12.2017)
Die Ufa ist ein Mythos, und sie ist eine Firma. Der Mythos ist ein Produkt der Filme, die zwischen 1920 und 1945 unter dem Ufa-Logo entstanden; die Firma ist ein Produkt der deutschen Politik- und Wirtschaftsgeschichte, ein Spielball von Interessen, Machtverhältnissen, Krisen, Manipulationen. Sie florierte und fallierte, sanierte und arisierte sich, expandierte, wurde konfisziert, zerschlagen und wiederbelebt. Der Mythos dagegen wuchs immer weiter, weil er nicht der realen Geschichte angehört, sondern der Geschichte des Bewusstseins, dem kollektiven Gedächtnis. Er wird verblassen, irgendwann, wie die Erinnerung an das Kino überhaupt. Aber bis dahin vergeht noch viel Zeit.
Es ist der Unwille, über diese Doppelgesichtigkeit industrieller Bilderproduktion nachzudenken, der die Ufa-Ausstellung in der Deutschen Kinemathek Berlin so halbherzig macht. Die Kinemathek stellt die Filme der von Ludendorff angezettelten, von Hugenberg übernommenen und von Goebbels gleichgeschalteten Universum Film AG umstandslos den Fernsehserien und TV-Movies der Bertelsmann-Ufa gegenüber, als wäre die eine die Fortsetzung der anderen. Sie lässt die Stars des klassischen deutschen Tonkinos, Hans Albers, Heinz Rühmann, Brigitte Horney, Lilian Harvey, Zarah Leander, in Ausschnitten Revue passieren, ohne ihrer Verstrickung und Instrumentalisierung im Nationalsozialismus zu gedenken, und feiert die Darsteller der neueren Fernsehformate, als wären sie an Statur und Bedeutung ihren Vorbildern ebenbürtig.
Und sie versteckt die eigentliche Unternehmensgeschichte der Ufa in einem großzügig bebilderten Katalog, so als sei dem Publikum das Erlebnis der Entzauberung, das zu jeder gelungenen Ausstellung über die Filmindustrie gehört, diesmal nicht zuzumuten.
Das Jubiläum der Gründung des Kinokonzerns im Dezember 1917 hätte die Gelegenheit geboten, die Unternehmensgeschichte der Ufa unter dem Lametta ihrer filmischen Hinterlassenschaft hervorzuholen. Stattdessen haben die Kuratoren die Dauerausstellung mit zusätzlichen Dokumenten bestückt und eine dreiteilige Sonderschau im Taschenformat eingerichtet. Diese Verzettelung wird weder dem Ernst noch dem Reichtum des Themas gerecht.
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/ufa-ausstellung-in-berlin-grosse-blueten-kleine-blueten-15324322.html

Friedemann Beyer / Peter Mänz, Rainer Rother, Klaudia Wick (Hg.):
100 Jahre Ufa - Zwei Bücher (Dezember 2017)
In diesem Monat kann man das hundertjährige Bestehen der Ufa feiern. Am 18. Dezember 1917 wurde in Berlin die „Universum Film AG“ gegründet. Sie hatte ihre besten Zeiten in der Weimarer Republik, aber sie besteht als „UFA Film- und Fernsehproduktion“ bis heute und investiert in die Zukunft. Im Museum für Film und Fernsehen gibt es eine Ausstellung über die Ufa zu sehen, im Deutschen Historischen Museum findet eine internationale Tagung statt, und es sind in den letzten Monaten verschiedene Bücher zum Thema Ufa erschienen. Zwei sind meine Bücher des Monats Dezember: Friedemann Beyers „Die Ufa – Ein Film-Universum“ und der Ausstellungskatalog „Die Ufa. Geschichte einer Marke“, den Peter Mänz, Rainer Rother und Klaudia Wick herausgegeben haben. ... Ein Standardwerk zur Geschichte der Ufa ist das Buch „Die Ufa-Story“ von Klaus Kreimeier. Es war mein Filmbuch des Jahres 1992 und hat bis heute Bestand.
http://www.hhprinzler.de/filmbuecher/100-jahre-ufa-zwei-buecher/

« Last Edit: December 07, 2017, 01:57:25 PM by Link »