Author Topic: Urbanistik & Stadtforschung & Widerstand...  (Read 99504 times)

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 3110
    • View Profile
Urbanistik & Stadtforschung & Widerstand...
« Reply #60 on: January 30, 2020, 01:33:10 PM »
"Alternatives Leben in der Rummelsburger Bucht Ein Besuch auf der Anarcho-Insel" Robert Klages (21.01.2020)
Auf dem Rummelsburger See lebt eine Gruppe Aussteiger. Einzige Regel: Keine Nazis. Manche Uferbewohner stören sich an „Neu-Lummerland“. ...
https://www.tagesspiegel.de/berlin/alternatives-leben-in-der-rummelsburger-bucht-ein-besuch-auf-der-anarcho-insel/25442624.html

Berlin: Neu-Lummerland (27.05.2018)
Der vielleicht verwunschenste Ort Berlins wächst auf der Nixenbucht, einem Abschnitt der Rummelsburger Bucht zwischen Friedrichshain und Lichtenberg: Naturnahes Ufer, alte Bäume ragen ins Wasser, dazwischen spielen Kinder. Und vor ihnen, auf dem Wasser, liegt eine Insel. Eine schwimmende Insel, die nur aus Booten besteht: Lummerland. Anfang vergangenen Jahres sorgte sie für Aufsehen, als hier ein Feuer ausbrach, sich die einzelnen Boote losrissen und wie gigantische Fackeln über den See schwammen, begleitet von zahlreichen Explosionen der Benzin- und Gastanks an Bord. ...
https://www.zitty.de/neu-lummerland/

https://www.zitty.de/wem-gehoert-die-spree/

https://www.zitty.de/euch-das-ufer-uns-die-spree/

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 3110
    • View Profile
Urbanistik & Stadtforschung & Widerstand...
« Reply #61 on: February 02, 2020, 11:54:05 AM »
2:43 PM · Dec 17, 2019·Twitter Web App
+++ Parteispenden-Ticker +++
Die #FDP hat gestern 100.000 Euro von dem Immobilienkonzern WI (Wohninvest) erhalten.
https://twitter.com/a_watch/status/1206932983292342273

abgeordnetenwatch.de @a_watch
Aus Umfeld des Immobilienkonzerns hatte die #FDP bereits in den vergangenen Jahren mehrere #Parteispenden erhalten.
https://twitter.com/a_watch/status/1206932991173414912

2:27 PM · Jan 31, 2020
Peter Feldkamp @LadaNiva
Die FDP Berlin hat übrigens Klage gegen den Mietendeckel eingelegt. #JustSaying
https://twitter.com/LadaNiva/status/1223236297613103106?s=03

Simon Kell @simonkell
22h Replying to @LadaNiva and @vieuxrenard
Könnte halt auch einfach daran liegen, dass man a) nicht vom Konzept des Mietendeckels überzeugt ist und ihn b) für nicht verfassungsgemäß hält. ...

Ulf Buermeyer @vieuxrenard
klar kann es daran liegen - aber es bleibt eine politische Entscheidung der Berliner FDP, für höhere Mieten und für mehr Rendite der Vermieterseite vor Gericht zu ziehen.

Polizeibeobachter @Poliauwei Replying to @LadaNiva
Die FDP macht eben wofür sie gewä..., äh bezahlt wird.
Geliefert wie vom Auftraggeber bestellt und bezahlt.
https://twitter.com/Poliauwei/status/1223255322846023682

Michael Fritz @mitchiru Replying to @Poliauwei and @LadaNiva
Wie jeder gute Kapitalist.
https://twitter.com/mitchiru/status/1223500098748977152

Titus von der Malsburg @tmalsburg Jan 31
Die FDP wäre auch ohne entsprechende Spende gegen den Mietendeckel gewesen. ... Die Grünen bekommen bestimmt auch Spenden von Leuten, die mit ihnen übereinstimmende Interessen haben. Aber klar, von mir aus könnten Parteispenden gerne komplett verboten werden. In den USA sieht man ja wohin man sonst kommt. ...

sv9Z7jJtxX @sv9Z7jJtxX Replying to @ChrisAnsorge @LadaNiva and @erdgeist
12:37 PM · Feb 1, 2020
Ich hab mir mal die Rechenschaftsberichte 2017 angeschaut (Funfact dazu: 2018 haben bisher nur SPD und Linke abgeben, daher ist 2017 das aktuellste). Was auffällt: die FDP hat mehr Spenden kassiert als SPD, was mit Blick auf Stimmverteilung und Mitgliederanzahl beachtlich ist.
https://twitter.com/sv9Z7jJtxX/status/1223570969412894720/photo/1
https://twitter.com/sv9Z7jJtxX/status/1223571323156418560

...


Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 3110
    • View Profile
Urbanistik & Stadtforschung & Widerstand...
« Reply #62 on: March 01, 2020, 10:22:43 AM »
Quote
[....] Es ist eine Weltpremiere: Als erstes Land der Welt hat Luxemburg am Samstag den kostenlosen öffentlichen Nahverkehr eingeführt. Mit Ausnahme der ersten Klasse in der Bahn und bei einigen Nachtbussen muss künftig niemand mehr für eine Fahrt mit Bus, Bahn oder Straßenbahn zahlen. Gleichzeitig sollen Bus- und Straßenbahnlinien ausgebaut werden. Der Einnahmeausfall in Höhe von jährlich 41 Millionen Euro soll über Steuern ausgeglichen werden.

Luxemburg will mit dem kostenlosen ÖPNV finanzschwächere Einwohner unterstützen und zugleich die Menschen dazu bringen, stärker als bisher auf ihr Auto zu verzichten. Viele Grenzgänger aus Frankreich, Belgien und Deutschland fahren ebenso wie die Mehrheit der Einheimischen des kleinen Großherzogtums mit ihrem Wagen zur Arbeit; Staus an der Grenze sowie im Zentrum der Hauptstadt sind an der Tagesordnung.

Einzelne Städte in anderen Ländern haben bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen. Das kleine Luxemburg ist aber nach eigenen Angaben das erste Land, das den öffentlichen Nahverkehr kostenlos macht. Das Großherzogtum hat lediglich 610.000 Einwohner.

Die Maßnahme sollte eigentlich erst zum 1. März eingeführt werden, wurde aber um einen Tag vorgezogen. Manchem Luxemburger war das noch gar nicht bewusst: "Es ist kostenlos? Das wusste ich gar nicht", sagte eine etwa 50-jährige Dame namens Dominique am Hauptbahnhof. Die Fahrkarten-Automaten in Luxemburg sollen nun nach und nach abgebaut werden. (AFP,Tsp)


Aus: "In Luxemburg kann man ab sofort kostenlos Bus und Bahn fahren" (29.02.2020)
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/regierung-will-verzicht-aufs-auto-foerdern-in-luxemburg-kann-man-ab-sofort-kostenlos-bus-und-bahn-fahren/25596772.html

Quote
Babsack 09:07 Uhr
Super !

Egal was man Luxemburg alles vorwerfen kann, dies ist ein guter Schritt in die richtige Richtung.

Jeder der seinen Wagen abschafft oder stehen läßt (dann aber bitte in der eigenen Garage,denn dann merkt man, dass ein Auto Platz verbraucht), tut für die Gemeinschaft etwas Gutes.


...

Link

  • Global Moderator
  • Hero Member
  • *****
  • Posts: 3110
    • View Profile
Urbanistik & Stadtforschung & Widerstand...
« Reply #63 on: April 03, 2020, 12:08:06 PM »
Quote
[...] Die folgende Meldung hat ausnahmsweise nichts mit Corona zu tun, erfreulich ist sie leider dennoch nicht. Eine Ateliergemeinschaft in Kreuzberg hat eine Mieterhöhung von 70 Prozent erhalten. Das trotz der massiven Steigerungen, die wir hier gewöhnt sind, auch in Berlin ungewöhnlich. Und für die Betroffenen unbezahlbar: Mieterin ist die Ateliergemeinschaft in der Glogauer Straße 6; die Künstler*innen können sich die mehr als 15 Euro pro Quadratmeter schlichtweg nicht leisten. Das teilten sie ihrem Vermieter mit, als er die Erhöhung im Herbst 2019 ankündigte, und sie mit der „im positiven Sinne dynamischen Markentwicklung“ in den letzten Jahren begründete. Daraufhin erhielt die Ateliergemeinschaft die Kündigung ihres Mietvertrags zum 31. Mai diesen Jahres.

Der Vermieter ist übrigens kein*e bekannte*r Immobilienspekulant*in, sondern das Traditionsunternehmen Arnold Kuthe Immobilienverwaltungs-GmbH. Kaum einen Straßenzug gebe es in Berlin, an dem Kuthe nicht beteiligt war, erzählte Geschäftsführer und Gesellschafter Stefan Freymuth 2013 dem Tagesspiegel. Nun soll das Künstleratelier also weichen – „damit noch mehr Geld verdient werden kann“, sagt Coni Pfeiffer von der Mieter*inneninitiative „GloReiche Nachbarschaft“. „Die Ateliergemeinschaft ist nicht der erste Verdrängungsfall in der Glogauer Straße 6“, so Pfeiffer.

Deshalb hat die GloReiche einen „offenen Kiezbrief“ verfasst, in dem Kuthe aufgefordert wird, die Verhandlungen wieder aufzunehmen und einen fairen, langfristigen Mietvertrag vorzulegen. „Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und sorgen Sie für den aktiven Erhalt der Kunst- und Kulturstruktur in Berliner Kiezen und vor allem in Kreuzberg“, heißt es abschließend. Schön wäre es – auf eine entsprechende Anfrage des Tagesspiegels antwortete Kuthe bis Redaktionsschluss leider nicht.

...


Aus: "Traditionsunternehmen kündigt Ateliergemeinschaft - weil diese keine siebzigprozentige Mietsteigerung zahlen kann" (Veröffentlicht am 02.04.2020 von Nele Jensch)
Quelle: https://leute.tagesspiegel.de/friedrichshain-kreuzberg/macher/2020/04/02/115699/traditionsunternehmen-kuendigt-ateliergemeinschaft-weil-diese-keine-siebzigprozentige-mietsteigerung-zahlen-kann/