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Architektur (Bauwerk & Raum) [Verortung] / Stadtgeschichte - Berlin
« Last post by Link on August 16, 2017, 09:45:16 AM »
"Schöneberger Schüsseln – Der Sozialpalast" Sasch (21. April 2015)
Der Sozialpalast – oder wie das Gebäude heute offiziell genannt wird: Pallasseum – gehört zu einer der städtebaulichen und sozialpolitischen Erfolgsgeschichten, die es in Berlin leider viel zu selten gibt. ...
https://berlinonbike.de/blog/schoeneberger-schuesseln-vom-sportpalast-zum-pallasseum/

"Schöneberger Pallasseum Denkmalschutz statt Sprengung: Der Aufstieg des Sozialpalasts" Andreas Austilat (15.08.2017)
Zwei Toiletten, riesige Fenster, Balkon – für Meleh Ördüz war das der reinste Luxus, als sie 1987 in den Berliner Sozialpalast zog. Zehn Jahre später war der Klotz am Ende, kam am Abriss knapp vorbei. Heute steht er besser da denn je.
http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/schoeneberger-pallasseum-denkmalschutz-statt-sprengung-der-aufstieg-des-sozialpalasts/20187228.html
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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / Weltanschauung und Ideologie ...
« Last post by Link on July 20, 2017, 03:15:17 PM »
Menschenbild ist ein in der philosophischen Anthropologie gebräuchlicher Begriff für die Vorstellung, die jemand vom Wesen des Menschen hat. In ähnlicher Weise wird das Wort in der Religionswissenschaft und Theologie gebraucht, um den Inbegriff der Vorstellungen darzustellen, die eine Religionsgemeinschaft vom Menschen hat. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Menschenbild


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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / Weltanschauung und Ideologie ...
« Last post by Link on July 20, 2017, 03:08:52 PM »
Das Weltbild ist die Vorstellung der erfahrbaren Wirklichkeit als Ganzes, welches mehr ist als die Summe seiner Teile. Im engeren Sinne bezeichnet es ein Modell der sichtbaren Welt. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltbild

Der Zeitgeist ist die Denk- und Fühlweise (Mentalität) eines Zeitalters. Der Begriff bezeichnet die Eigenart einer bestimmten Epoche beziehungsweise den Versuch, diese zu vergegenwärtigen. Das deutsche Wort Zeitgeist ist über das Englische als Lehnwort in zahlreiche andere Sprachen übernommen worden. Auch das englische Adjektiv zeitgeisty ist davon abgeleitet. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitgeist

Eine Reihe der Religionen und Weltanschauungen der Welt lässt sich schwer systematisieren, da vielfältige Elemente ineinanderspielen und es unterschiedliche Auffassungen dazu gibt, was eine Religion oder eine Weltsicht ausmacht (mit diesem Thema beschäftigt sich unter anderem die Religionswissenschaft). Die Systematisierung von Religion ist abendländisch geprägt, und auch wenn die Klassifizierung auf Strömungen in anderen Kulturen angewendet wird, gibt es dort teilweise keinen vergleichbaren Begriff.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Religionen_und_Weltanschauungen

Unter Fatalismus versteht man eine Weltanschauung, die davon ausgeht, dass das Geschehen in Natur und Gesellschaft durch das Schicksal (lateinisch fatum) unabänderlich vorherbestimmt ist. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Fatalismus

Kosmopolitismus (von griechisch κόσμος kósmos ‚Weltordnung, Ordnung, Welt‘ und πολίτης polítis ‚Bürger‘), auch Weltbürgertum, ist eine philosophisch-politische Weltanschauung, die den ganzen Erdkreis als Heimat betrachtet. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Kosmopolitismus

Eine Weltanschauungsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Menschen zum Zwecke der gemeinschaftlichen Pflege einer Weltanschauung.
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltanschauungsgemeinschaft
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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / Weltanschauung und Ideologie ...
« Last post by Link on July 20, 2017, 03:02:15 PM »
Unter einer Weltanschauung versteht man heute vornehmlich die auf Wissen, Überlieferung, Erfahrung und Empfinden basierende Gesamtheit persönlicher Wertungen, Vorstellungen und Sichtweisen, die die Deutung der Welt, die Rolle des Einzelnen in ihr, die Sicht auf die Gesellschaft und teilweise auch den Sinn des Lebens betreffen. Sie ist damit die grundlegende kulturelle Orientierung von Individuen, Gruppen und Kulturen.[1][2] Werden diese Überzeugungen reflektiert und systematisiert und fügen sich so zu einem zusammenhängenden Ganzen, dann kann von einer geschlossenen Weltanschauung gesprochen werden. Solche Systeme können von einer Gruppe, einer Gesellschaft und selbst von mehreren Kulturen geteilt werden, wie es etwa bei großen Religionsgemeinschaften oder deren gesellschaftlicher Wirkung der Fall ist.
Weltanschauungen sind teils soziokulturell bestimmt (also traditionsgebunden) und teils geprägt durch transkulturelle philosophische oder religiöse Vorstellungen. Die Grundlage der traditionell ganzheitlichen und mythisch erklärten Weltanschauungen der naturangepassten Kulturen fasste Claude Lévi-Strauss unter die Bezeichnung „Wildes Denken“. Heute können auch einzelwissenschaftliche Erkenntnisse eine „Weltanschauung“ bestimmen und verändern.
Der verwandte Begriff Weltsicht ist weiter gefasst und beinhaltet über die persönlichen Wertvorstellungen und Sinnfragen hinaus z. B. auch gesellschaftliche und physikalische Erklärungsmuster unterschiedlichster Phänomene.
Der normative Anspruch einer Weltanschauung kann als absolut und exklusiv verstanden werden; der Begriff „Weltanschauung“ beinhaltet aber auch die Möglichkeit (oder den Hinweis), dass auch andere Meinungen möglich sind. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltanschauung (07/2017)


... In der Sprache des Nationalsozialismus machte gerade die Betonung der Unausweichlichkeit einer einmal getroffenen Entscheidung und dessen unüberbrückbare Opposition zu anderen Weltanschauungen den Begriff propagandistisch so attraktiv (siehe auch: Dezisionismus).
Der Nationalsozialismus bezeichnete sich selbst als Weltanschauung und nicht als Ideologie. Während man einer Ideologie nur anhängen kann, so werden Weltanschauungen geteilt – oder auch nicht. Im Sinne des Nationalsozialismus wurde eine Weltanschauung gelebt: sie entzieht sich der Kritik, da sie die Wahrnehmung selbst bereits bestimmt und alle Lebensbereiche unter ihrer Perspektive interpretieren und umformen kann. So werden zugleich, darauf macht Victor Klemperer in LTI aufmerksam, alle möglichen Positionen und selbst die Philosophie zu bloß konkurrierenden Anschauungen degradiert, gegen welche sich der Nationalsozialismus als „totale Weltanschauung“ durchsetzen sollte – und zwar durch die Mittel der Überzeugung der Zaudernden durch Propaganda bis hin zur physischen Vernichtung all jener, die die Weltanschauung des Nationalsozialismus nicht teilen wollten oder sollten. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Weltanschauung#Der_Begriff_in_der_nationalsozialistischen_Propaganda (07/2017)


Dezisionismus ist eine politische und juristische Theorie, die die Entscheidung und den Entscheider in den Mittelpunkt der Überlegungen stellt. Sie hält weniger den Inhalt und die Begründung einer Entscheidung für wichtig als die Entscheidung an sich. Ihr zufolge kann es keine allgemein verbindlichen Begründungen für Werte oder moralische Positionen geben. Daher sei die Entscheidung von Menschen für diese oder jene Handlung letztlich willkürlich und nicht mit den Mitteln logischer Analyse oder anhand ethischer Kriterien zu rechtfertigen. ... Zu den Vielen, die dezisionistische Grundannahmen in ihren Theorien anwandten, gehört Carl Schmitt. Seine Anschauungen beruhen auf einem primär katholischen Weltbild, dessen Glaubensinhalte Schmitt als Wahrheiten voraussetzt und keiner dezisionistischen Entscheidung aussetzt. Darum war Schmitt in keiner seiner Schaffensphasen konsequenter Dezisionist, sondern nutzte dezisionistische Argumente zeitweise zur Stützung jeweiliger inhaltlicher Positionen. Besonders im Rahmen seiner christlichen Glaubenspostulate benutzte er dezisionistische Argumente und verachtet im Anschluss an Juan Donoso Cortés die kompromissbereite „diskutierende Klasse“ mit ihrem Liberalismus und Parlamentarismus, weil es aus Glaubenssicht widersinnig ist, über feststehende Wahrheiten zu diskutieren oder sie einem Kompromiss auszusetzen. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Dezisionismus (07/2017)


Kategorie:Weltanschauung
https://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Weltanschauung
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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / Zur Thematik von Verschwörungstheorien...
« Last post by Link on July 18, 2017, 10:37:32 AM »
"V-Leute bei Oktoberfestanschlag: Verfassungsgericht bestätigt Auskunftsrecht" (18. Juli 2017)
Die Bundesregierung muss parlamentarische Anfragen zum Anschlag auf das Oktoberfest in München im Jahr 1980 umfassend beantworten.
Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob V-Leute in das Attentat verstrickt waren. Dazu hatten die Fraktionen von Grünen und Linken 2014 und 2015 mehrere Anfragen gestartet. Eine vollständige Beantwortung wurde von der Regierung aber abgelehnt. Die Karlsruher Richter erklärten nun, durch die Angaben der Regierung über mögliche V-Leute seien die Nachrichtendienste in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt, so dass das parlamentarische Informations-Interesse überwiege. ...
http://www.deutschlandfunk.de/v-leute-bei-oktoberfestanschlag-verfassungsgericht.1939.de.html?drn:news_id=769880

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"Oktoberfestattentat: Bundesregierung muss Auskunft über V-Männer geben" Marcus Klöckner  (18. Juli 2017)
Insbesondere wollten die Parlamentarier wissen, ob Lembke, der von Beruf Förster war und 33 geheime Waffenlager mit "13.520 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff und 258 Handgranaten" in seinem Revier angelegt hatte, als V-Mann fungierte. ... Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts dürfte auch im Hinblick auf einen Bericht des Hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) interessant sein, der gerade erst mit einer Sperrfrist von 120 Jahren belegt wurde. Auch in diesem Fall geht es um die mögliche Tätigkeit eines V-Mannes - im Zusammenhang mit dem "NSU-Mord" in Kassel ...
https://www.heise.de/tp/features/Oktoberfestattentat-Bundesregierung-muss-Auskunft-ueber-V-Maenner-geben-3774367.html

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"Verfassungsschutz will NSU-Bericht für 120 Jahre wegschließen" Thomas Moser (16. Juli 2017)
120 Jahre - für diese Dauer hat das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) von Hessen einen internen Bericht gesperrt, in dem es auch um den NSU-Mord von Kassel und die mögliche Verwicklung seines Mitarbeiters Andreas Temme gehen dürfte. Das schürt einerseits den Verdacht: Was derart lange geheim gehalten werden soll, muss brisant sein. Andererseits kann diese absurde Sperrfrist als Botschaft verstanden werden an die Öffentlichkeit und diejenigen, die weiterhin aufklären wollen: 'Von uns erfahrt Ihr nichts mehr. Gebt auf!' ... Was ist derart geheim am Mord in Kassel, dass es fünf Generationen nicht wissen dürfen? Zunächst wurde er nicht aufgeklärt. Seit November 2011 rechnet ihn die Bundesanwaltschaft, wie alle zehn Morde, dem Trio Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, Beate Zschäpe zu. Tatsächlich ist er einer der Schlüsselfälle des NSU-Skandals, dessen Hintergründe weiterhin im Dunkeln liegen.  ...
https://www.heise.de/tp/features/Verfassungsschutz-will-NSU-Bericht-fuer-120-Jahre-wegschliessen-3772330.html

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Erweiterte Gehirn Erkundschaftungen / Androiden, Cyborgs, Cyberpunks & Zombies...
« Last post by Link on July 18, 2017, 09:26:17 AM »
"Zombies und der Tod von George A. Romero Friss oder stirb" Kai Müller (17.07.2017)
 Heute sind die Untoten und deformierten Überlebenden einer namenlosen Katastrophe aus Blockbustern wie „28 Days Later“, „Resident Evil“ oder „World War Z“ nicht mehr hinwegzudenken. Die „Walking Dead“-Serie zelebriert das Thema als Endlosschleife. Die allgemeine Diagnose: Die Welt ist am Arsch. Und mehrheitlich bevölkert von denen, die es auch sind.
Man kann das als Ausdruck allgemeiner Verrohung sehen. Andererseits bietet der Zombiefilm ja nicht bloß visuell drastische Momente an, bei denen Gedärme hervorquellen, Blut aus aufgebissenen Wunden sprudelt, Haut zerfließt wie Butter und überhaupt alles nur schauderhaft ist. „Zombies können nicht rennen“, pflegte Romero auf die Frage zu erwidern, worin deren Bosheit besteht. Er liebte sie, weil sie indifferent gegenüber dem Bösen blieben: „Man könne nicht wütend auf sie sein“, sagte er, „sie folgen keinem geheimen Plan, sie sind, was sie sind.“ Wollte man etwa, dass sie sich schneller bewegten, schmunzelte er, würden ihre Gelenke auskugeln. „Sie sind doch tot.“
Kulturelle Vorläufer dieses Phänomens reichen weit in die Romantik zurück, die der Natur ein Eigenleben und ,sprechendes’ Wesen attestierte, sie reichen bis in karibische Voodoo-Kulte, und auch Mary Shelleys Frankenstein-Figur trägt Züge eines Zombies. Wobei Jacques Tourneurs früher B-Movie „I walked with a Zombie“ von 1943 bei aller Mystik, die solchen Kunstfiguren eigen ist, auf das Rationale beharrt. Noch sind Zombies nur Werkzeuge einer diabolischen Intelligenz, wie Frankensteins Monster. Dass Lebewesen ohne erkennbaren Grund aus Grüften steigen, sollte Romero veranlassen. ...
Nun ist der Filmemacher mit den riesigen Brillengläsern, dem weißen Bart und verschmitzten Lächeln, nach kurzer Krankheit gestorben. Romero wurde 77 Jahre alt. Ihm verdankt das Kino eine psychodynamische Umprogrammierung, die der Schriftsteller Daniel Kehlmann in einem Interview mit dem SZ-Magazin einmal damit erklärte, dass der Zombie-Film jedem von uns den Blick des Psychopathen gewähre: „Der Zombie als Figur ist eigentlich uninteressant, er hat keine Aura, aber genau darum geht es: Durch ihn können wir Mitmenschen als seelenlose Wesen sehen, die man ohne Mitleid wegballern kann. Für einen Psychopathen wären alle Menschen Zombies, genau das bestimmt den Blick des Psychopathen auf seine Mitmenschen.“
Nach dieser Logik steht der Zombie- Film für die Sehnsucht des Spießers, sich aller anderen Spießer um sich herum zu entledigen. Man darf die Täterperspektive ausleben, ohne Bestrafung fürchten zu müssen: ein radikales, anarchistisches Befreiungsprogramm, geleitet vom totalen Wahn der Rechthaberei. Wie nah diese idiotische Selbstermächtigung der Wirklichkeit zuweilen kommt, demonstrieren die Amokläufe in den USA ebenso wie die NSU-Morde und die Verwüstungsorgien linker Autonomer. Wodurch immer sie sich legitimiert wähnen, Romero war ihnen einen Schritt voraus. ...
http://www.tagesspiegel.de/kultur/zombies-und-der-tod-von-george-a-romero-das-phaenomen-reicht-bis-weit-in-die-romantik-zurueck/20072060-2.html

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presetfreund, 12.08.2017 08:48
Die schlüssigste Interpretation der Figur des Zombie lieferte Romero bereits mit seinem zweiten (in der Wahrnehmung vieler: dem ersten) modernen Zombiefilm "Dawn of the Dead", in dem die Zombies in der Mall herumtorkeln: eine kaum verklausulierte Travestie des Menschen in der modernen Leistungsgesellschaft, der als Glücksversprechen nichts anderes erhält als sinnlosen Konsum und Überfluss.
Der Zombie denkt nicht in Zusammenhängen, konsumiert zweckfrei und verbreitet sich krebsartig. Gibt es eine bessere Metapher für unser Leben im Betäubungskonsum und einem Wirtschaftssystem des Wachstums um jeden Preis?
Das Konsumieren (Fressen) macht den Zombie nicht glücklich; er kennt vielmehr überhaupt keine Gefühlsregungen - abgesehen von genervtem Grunzen, wenn etwa eine Beute ihm entwischt. Dennoch will er stetig weiter konsumieren. ... Erkennt sich hier jemand wieder?
Die Konsumtätigkeit des Zombies ist komplett sinnlos. Sehr anschaulich wird dieser Umstand in einem weiteren Zombiefilm illustriert, in dem ein abgeschlagener, gleichwohl noch durchaus aktiver Kopf, jemandem einen Finger abbeißt. Der Finger wird geschluckt, erscheint aber im nächsten Moment, wenig angekaut, am unteren, offenen Ende der durchtrennten Speiseröhre. Bon appetit!
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Zombies-in-der-Kultur/Die-schluessigste-Interpretation-der-Figur-des-Zombie/posting-30856925/show/
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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / Nachrichten|+Geheimdienste, etc.
« Last post by Link on July 13, 2017, 09:18:12 AM »
"Niederlande verabschieden umstrittenes "Abhörgesetz"" (12.07.2017)
Im Kampf gegen Terrorismus hat das niederländische Parlament ein heftig umstrittenes "Abhörgesetz" verabschiedet. Dadurch bekommen Sicherheitsdienste einen weitaus größeren Spielraum bei der Überwachung des Internets und dem Speichern von Daten. Mit großer Mehrheit hatte die Erste Kammer des Parlaments in der Nacht zum Donnerstag in Den Haag dem Gesetzesentwurf zugestimmt. Das Gesetz diene der "nationalen Sicherheit", erklärte das Innenministerium.
Nach den neuen Regeln dürfen Sicherheits- und Geheimdienst einen großen Teil des Internetverkehrs über Kabel überwachen und Daten bis zu drei Jahre lang speichern. Dazu gehören Telefongespräche, E-Mails und Berichte auf sozialen Netzwerken. Die Dienste dürfen auch kontrollieren, wer mit wem kommuniziert und welche Webseiten besucht werden.
Linke Oppositionsparteien sowie Juristen und Datenschützer übten scharfe Kritik und warnten vor einem Eingriff in Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Mehrere Organisationen, darunter der Journalistenverband, wollen gegen das Gesetz klagen. Die Zweite Kammer des Parlaments hatte dem Gesetzesentwurf bereits zugestimmt. Das Gesetz soll am 1. Januar 2018 in Kraft treten.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Niederlande-verabschieden-umstrittenes-Abhoergesetz-3770403.html

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""Schwarze G20-Liste": Bundesregierung verteidigt Entzug von Presseakkreditierungen" Matthias Meisner (12.07.2017)
32 zunächst akkreditierte Journalisten durften doch nicht zum G20-Gipfel. Die Behörden geben dazu verwirrende Auskünfte. ... Welche Daten etwa beim Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) über Journalisten geführt werden, ist unklar. Der Tagesspiegel ist seit 2014 bemüht, mit Auskunftsklagen Licht in das Dunkel zu bringen. Ein Eilverfahren war gescheitert, da nach Ansicht des Oberverwaltungsgerichts NRW die Frage nicht kurzfristig zu klären sei. Derzeit verhandelt das Gericht die Klage in der Hauptsache. Anlass waren Fälle in Niedersachsen, in denen Verfassungsschützer Journalisten mit mutmaßlich linksextremen Kontakten bespitzeln und die Daten später löschen ließen. ...
http://www.tagesspiegel.de/medien/schwarze-g20-liste-bundesregierung-verteidigt-entzug-von-presseakkreditierungen/20050786.html

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"V-Leute bei Oktoberfestanschlag: Verfassungsgericht bestätigt Auskunftsrecht" (18. Juli 2017)
Die Bundesregierung muss parlamentarische Anfragen zum Anschlag auf das Oktoberfest in München im Jahr 1980 umfassend beantworten.
Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob V-Leute in das Attentat verstrickt waren. Dazu hatten die Fraktionen von Grünen und Linken 2014 und 2015 mehrere Anfragen gestartet. Eine vollständige Beantwortung wurde von der Regierung aber abgelehnt. Die Karlsruher Richter erklärten nun, durch die Angaben der Regierung über mögliche V-Leute seien die Nachrichtendienste in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt, so dass das parlamentarische Informations-Interesse überwiege. ...
http://www.deutschlandfunk.de/v-leute-bei-oktoberfestanschlag-verfassungsgericht.1939.de.html?drn:news_id=769880

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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / Überwachung und Paranoia...
« Last post by Link on July 13, 2017, 09:17:38 AM »
"Niederlande verabschieden umstrittenes "Abhörgesetz"" (12.07.2017)
Im Kampf gegen Terrorismus hat das niederländische Parlament ein heftig umstrittenes "Abhörgesetz" verabschiedet. Dadurch bekommen Sicherheitsdienste einen weitaus größeren Spielraum bei der Überwachung des Internets und dem Speichern von Daten. Mit großer Mehrheit hatte die Erste Kammer des Parlaments in der Nacht zum Donnerstag in Den Haag dem Gesetzesentwurf zugestimmt. Das Gesetz diene der "nationalen Sicherheit", erklärte das Innenministerium.
Nach den neuen Regeln dürfen Sicherheits- und Geheimdienst einen großen Teil des Internetverkehrs über Kabel überwachen und Daten bis zu drei Jahre lang speichern. Dazu gehören Telefongespräche, E-Mails und Berichte auf sozialen Netzwerken. Die Dienste dürfen auch kontrollieren, wer mit wem kommuniziert und welche Webseiten besucht werden.
Linke Oppositionsparteien sowie Juristen und Datenschützer übten scharfe Kritik und warnten vor einem Eingriff in Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Mehrere Organisationen, darunter der Journalistenverband, wollen gegen das Gesetz klagen. Die Zweite Kammer des Parlaments hatte dem Gesetzesentwurf bereits zugestimmt. Das Gesetz soll am 1. Januar 2018 in Kraft treten.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Niederlande-verabschieden-umstrittenes-Abhoergesetz-3770403.html

Quote
     pn, 12.07.2017 18:50


Dort dürfen sie dann also offiziell, was sie überall schon längst tun...
Der praktische Unterschied für den Bürger wird marginal sein. Flächendeckend abgehört und dauerhaft gespeichert wird ohnehin - durch Geheimdienste gleich mehrerer Länder.
Und dort, wo das auffiel, wurde noch nie jemand dafür bestraft.
Wer nicht konsequent verschlüsselt, braucht auf Privatsphäre nicht zu hoffen - mit oder ohne dieses Gesetz.


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"Demokratie: Tageszeitung „Kieler Nachrichten“ wirft Polizei Bespitzelung vor" Simon Rebiger (17.07.2017)
Die „Kieler Nachrichten“ werfen der Landespolizei vor, zwei ihrer Journalisten überwacht zu haben. Am Auto des Chefredakteurs soll es einen Peilsender gegeben haben. Die Landesregierung weist die Anschuldigungen zurück.
https://netzpolitik.org/2017/tageszeitung-kieler-nachrichten-wirft-polizei-bespitzelung-vor/

Quote
Desmond sagt:   
17. Juli 2017 um 20:50

Ach, das ist doch nur unbegründete Paranoia und ganz sicher nur eine Verschwörungstheorie!


Quote
Leon Gaultier sagt:   
18. Juli 2017 um 09:23

„Nach den mir vorliegenden Erkenntnissen hat es die in Rede stehenden Maßnahmen gegen Journalisten nicht gegeben.“

Hatten wir eine ähnliche Formulierung nicht schon mal gehabt? Wie war doch da gleich noch mal das Endergebnis? Es kommt halt immer darauf an, Wie man es sagt.


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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / Kategorie:Aufruhr
« Last post by Link on July 12, 2017, 05:31:46 PM »
"Ins Auge des Betrachters" Rüdiger Suchsland (10. Juli 2017)
Teilnehmer beschrieben den Freitagabend im Schanzenviertel als "Mischung aus Bürgerkrieg und Oktoberfest". Keine Frage: Manche Teilnehmer waren hemmungslos gewaltbereit, auch zur Gewalt gegen Menschen. Ebenso keine Frage: Die allermeisten waren es nicht. Manche Leute, die Autos angezündet und den Supermarkt geplündert haben, mögen einfach dumm sein, andere narzisstisch, viele von ihnen bestimmt eher Partyrevoluzzer. Es gibt Momente der Selbstanmaßung und der Verachtung aller Werte, für die da protestiert wird. Aber alles lässt sich darauf doch bestimmt nicht reduzieren.
Denn es geht auch um das Vorführen von transgressivem Lebensstil. Die Zerstörungen und Plünderungen hatten nie den Zweck individueller Bereicherung, sondern den des Gesetzesbruchs, des Amoralismus und der Überschreitung. ... Es geht um die Macht der Bilder. Den Autonomen ist es - im Gegensatz zu anderen, friedlicheren und akademischeren Protestlern, im Gegensatz zu den Fähnchenschwingern von Oxfam und Attac - gelungen, Gegenbilder zu produzieren und die Macht der Bilder der Herrschenden zu brechen. Das ist ihr Erfolg.
Nicht einmal ansatzweise erlebt man Verständnis für das Unfriedliche. Die Autoren haben noch nie etwas gehört von den Traditionen des Illegalismus, des Situationismus, des Insurrektionalismus oder vom "poetischen Terrorismus" eines Hakim Bey.
https://www.heise.de/tp/features/Ins-Auge-des-Betrachters-3767731.html

Quote
     Schniependonk, Frank Böhmert  10.07.2017 20:43

Vielen Dank für diesen klugen, reflektierten Kommentar der das verstörende Einerlei des Mainstreams mutig durchbricht.


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Erweiterte Gehirn Erkundschaftungen / Variationen zur Gretchenfrage...
« Last post by Link on July 05, 2017, 04:25:55 PM »
"Seyran Ateş: Polizeischutz für Gründerin der liberalen Moschee verstärkt" (5. Juli 2017)
Nach etwa 100 Morddrohungen erhält Seyran Ateş laut einem Bericht inzwischen rund um die Uhr Personenschutz. Ihre Berliner Moschee vertritt einen säkularen Islam. Für die Gründung der liberalen Moschee in Berlin schlägt Seyran Ateş so viel Hass entgegen, dass sie laut einem Bericht der Welt am Sonntag inzwischen rund um die Uhr Polizeischutz braucht. "Über die sozialen Medien habe ich wegen der Moscheegründung so viele Morddrohungen bekommen, dass das Landeskriminalamt zu der Einschätzung gelangt ist, mich rund um die Uhr schützen zu müssen", sagte Ateş der Zeitung. So starke Schutzvorkehrungen sind selbst bei Bundesministern selten nötig.
Nach eigenen Angaben erhielt die Rechtsanwältin, Frauenrechtlerin und Autorin etwa 100 Morddrohungen. Wie aus ihrem Umfeld bekannt wurde, ist sie auch bereits auf offener Straße bedroht worden. Ateş war 1984 bei der Arbeit in einem Beratungszentrum für türkische Frauen in Kreuzberg bereits Opfer eines Attentats geworden und dabei lebensgefährlich verletzt worden. ...
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-07/seyran-ates-liberale-moschee-berlin-personenschutz-morddrohungen

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"Charles Taylor Der Geist und die Geister" Rolf Spinnler (06.01.2010)
Wie hältst du’s mit der Religion: Charles Taylor erzählt die Geschichte der Säkularisierung ... „Warum war es in unserer abendländischen Gesellschaft beispielsweise im Jahre 1500 praktisch unmöglich, nicht an Gott zu glauben, während es im Jahre 2000 vielen von uns nicht nur leichtfällt, sondern geradezu unumgänglich vorkommt?“ Mit dieser Ausgangsfrage beginnt der kanadische Philosoph Charles Taylor sein monumentales Werk „Ein säkulares Zeitalter“, das auf 1300 Seiten die Geschichte des Säkularisierungsprozesses der westlichen Welt erzählen will. Die Standardantwort auf diese Frage lautet etwa so: Der Westen hat sich in einem jahrhundertelangen Prozess der Aufklärung, Rationalisierung, Verwissenschaftlichung und Demokratisierung von mythischen, irrationalen, unwissenschaftlichen und vormodernen Weltbildern emanzipiert und betrachtet die Welt heute endlich so, wie sie wirklich ist. Es gibt keine Götter, Geister und höheren Mächte, sondern wir Menschen leben in einem Universum, das ausschließlich von Naturgesetzen bestimmt ist, die wir nach und nach enträtseln können. Wir leben in Gesellschaften und politischen Ordnungen, deren Normen wir ohne Berufung auf göttliche Instanzen selbst festlegen.
Taylor will zeigen, dass diese von ihm als „Subtraktionstheorie“ bezeichnete Auffassung falsch ist. Er bestreitet zwar nicht, dass in den letzten 500 Jahren ein Wandel stattgefunden hat, aber er deutet ihn anders als die üblichen Säkularisierungstheorien. Und er gibt freimütig zu, dass er seine Version der abendländischen Säkularisierungsgeschichte nicht aus einer neutralen Position heraus erzählen will, sondern aus der eines gläubigen (Links-)Katholiken.
Der Standarderzählung des westlichen Säkularisierungsprozesses, die diesen als einen geradlinigen Weg vom dunklen Mittelalter zum hellen Licht der Aufklärung begreift, hält Taylor eine reichlich verschlungene Geschichte entgegen. Und so verschlungen, mit vielen Abschweifungen und Nebenfäden, ist auch sein Buch. Seine These lautet: Die Säkularisierung ist selbst ein Produkt der Religion und verdankt sich einer doppelten Weltbildrevolution. Zuerst haben in der von Karl Jaspers so genannten „Achsenzeit“ um die Mitte des ersten vorchristlichen Jahrtausends der jüdische Monotheismus und die platonische Philosophie die alten archaischen Weltbilder entzaubert, in denen der ganze Kosmos von Geistern und Dämonen bevölkert war. Und dann hat innerhalb des lateinischen Christentums eine von Taylor als „REFORM“ bezeichnete Bewegung versucht, jene Elemente aus der Volksreligion zu entfernen, die aus der Sicht der Theologen noch aus dem alten Heidentum stammten: Karneval und Reliquienkult, heilige Zeiten und heilige Orte. Diese „REFORM“ setzt für Taylor nicht erst mit Luthers und Calvins Reformation ein, sondern bereits im Hochmittelalter. Taylor folgt hier Max Weber und Michel Foucault: Die „REFORM“ ersetzt die außerweltliche Askese der Mönche und Nonnen durch die innerweltliche Askese der gewöhnlichen Gläubigen (Weber) und die zeitliche Diskontinuität von Alltag und ekstatischer Festlichkeit durch ein in kontinuierlicher Selbstdisziplin geführtes Leben (Foucault).
Damit ist der Boden für einen Lebensstil bereitet, der den Einzelnen nicht mehr in eine sakrale Ordnung der Gesellschaft und des Kosmos einbettet, sondern ihn zwingt, als atomisiertes, „abgepuffertes“ Individuum sein Leben rational selbst zu steuern. In den Gesellschaftstheorien seit Thomas Hobbes und John Locke haben Ekstase und Selbsttranszendenz, Hingabe und Opfer keinen Platz mehr, sie beruhen vielmehr auf einer Logik der Selbsterhaltung und des wechselseitigen Vorteils.
... Allerdings setzt etwa zur selben Zeit innerhalb der säkularen Mentalität eine Gegenbewegung gegen dieses Modell der rationalen Lebensführung ein. Diese „immanente Gegenaufklärung“, wie Taylor sie nennt, reicht von der Romantik über Friedrich Nietzsche und Georges Bataille bis zur Jugendrevolte der 1960er Jahre. Sie nimmt eine dritte Position jenseits von Religion und säkularem Humanismus ein und lehnt sowohl das Christentum als auch die Aufklärung ab, denen sie beiden vorwirft, das Irrationale und Ekstatische, das Aristokratische und Heroische zu unterdrücken. ...
http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/charles-taylor-der-geist-und-die-geister/1658842.html

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"Gericht: "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" keine Religionsgemeinschaft" Andreas Wilkens (02.08.2017)
Der Verein "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" (FSM) kann nicht die Rechte einer Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft beanspruchen. Daher dürfe das Land Brandenburg dem Verein auch untersagen, an den Ortseingängen von Templin (Uckermark) mit Hinweisschildern für ihre wöchentlichen "Nudelmessen" zu werben, entschied das Oberlandesgericht Brandenburg am Mittwoch.
2014 hatte die FSM-Gemeinde Uckermark erstmals seine Schilder mit den Messe-Uhrzeiten samt Abbildung des "Spaghettimonsters" aufgehängt, und zwar an jene Masten, an denen auch die katholische und die evangelische Kirche mit Schildern auf ihre Gottesdienste hinwiesen. Der Landesbetrieb Straßenwesen hängte sie wieder ab, die FSM-Gemeinde weist nun an anderer Stelle auf ihre freitägliche Nudelmesse hin und klagte gegen den Landesbetrieb.
Der Verein hatte in seiner Klage gegen das Verbot geltend gemacht, dass er als Weltanschauungsgemeinschaft das gleiche Recht haben müsse wie die christlichen Kirchen, die an den Ortseingängen mit Schildern auf die Zeiten der Gottesdienste hinweisen dürfen. Vier Infoschilder wollte der Verein aufstellen. Das Landgericht in Frankfurt (Oder) hatte sich in seinem Urteil im April 2016 darauf bezogen, dass es keine wirksame Vereinbarung für das Anbringen gebe. Der Verein hatte gegen das Urteil Berufung eingelegt.
Für die "Kirche des fliegenden Spaghettimonsters" war es wichtig, dass "sich das Gericht wirklich intensiv mit der Problematik Weltanschaung auseinander gesetzt hat", wie "Bruder Spaghettus" in einem Blogbeitrag schreibt. "Die Religionssatire des Fliegenden Spaghettimonsters wird als künstlerisches Mittel genutzt, um in satiretypischer Art intolerante und dogmatische Anschauungen und Handlungen zu überhöhen und zu hinterfragen", heißt es in seiner Satzung. Damit will der Verein die Verbreitung einer offenen und toleranten Ethik im Sinne des evolutionären Humanismus fördern und so an der öffentlichen Meinungsbildung mitwirken.
Nach Angaben der FSM hat das OLG keine Revision zugelassen. Das Gericht habe sich in seiner Entscheidung auf die Satzung des Vereins berufen. Demnach sei die Kirche des FSM keine Weltanschauungsgemeinschaft, da sie keine gemeinsame Sicht auf die Welt habe, aus der sie Werte ableite, sondern nur Kirche parodiere.
Update 2.8.2017, 12.23 Uhr: "Die darin geäußerte Kritik an Überzeugungen Anderer stelle kein umfassend auf die Welt bezogenes Gedankensystem im Sinne einer Weltanschauung dar", begründete das Gericht weiter seine Entscheidung. Auch der für Religionsgemeinschaften charakteristische Gottesbezug fehle nach dem Inhalt der Satzung.
"Da hat das Gericht einen Fehler gemacht, denn es hat offensichtlich die Spaghettimonster-Kirche im Allgemeinen beurteilt und nicht unseren Verein", sagte der Vereinsvorsitzende Rüdiger Weida. "Wir sind nach unserer Satzung Humanisten – und Humanismus ist eindeutig eine Weltanschauung." Weida verwies dabei auf die "10 Angebote des evolutionären Humanismus" auf der Webseite des Vereins.
Weida kündigte an, dass der Verein nun vor den Bundesgerichtshof (BGH) und gegebenenfalls auch weiter zum Bundesverfassungsgericht ziehen wolle. "Und zur Not gehen wir auch bis zum Europäischen Gerichtshof", betonte er.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gericht-Kirche-des-fliegenden-Spaghettimonsters-keine-Religionsgemeinschaft-3790560.html

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     IggoOnTour, 02.08.2017 11:56

Der Verein hat eine Satzung in der das Wort Satire vorkommt?
Verbrennt diese Häretiker! Schlachtet ihre Kinder und Kindeskinder! Salzt die Böden auf denen sie ihre Felder bestellen!
Die Kirche des Fliegenden Spagettimonsters ist nicht "eine Religionsgemeinschaft", die Heilige Kirche des einzig wahren Spagettimonsters ist DIE RELIGIONSGEMEINSCHAFT.
Der Zorn der Pasta wird über die Ungläubigen kommen!

.... vielleicht sollte ich erstmal was essen ;-)


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   DerLinuxUser, 02.08.2017 11:47

DIESE UNGLÄUBIGEN!!!

Wir müssen unsere Rechte als Gläubige des einzig wahren Glaubens und die Ehre des Spaghettimonsters verteidigen! Das ist ein Kochduell der Religionen! Gebt den unterdrückerischen Ungläubigen Pasta!!!1!


https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/Gericht-Kirche-des-fliegenden-Spaghettimonsters-keine-Religionsgemeinschaft/forum-385382/comment/
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