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[...] Mehrere international renommierte Medienhäuser haben an die US-Regierung appelliert, die Strafverfolgung von Wikileaks-Gründer Julian Assange einzustellen. In dem von "Spiegel", "Le Monde", "El País", "New York Times" und "The Guardian" unterzeichneten und am Montag veröffentlichten offenen Brief heißt es, die Anklage schaffe einen gefährlichen Präzedenzfall und drohe die Pressefreiheit zu untergraben.

"Offener Brief von »New York Times«, »Guardian«, »Le Monde«, SPIEGEL und »El País« Journalismus ist kein Verbrechen" (28.11.2022)
Die US-Regierung sollte die Verfolgung von Julian Assange wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente einstellen.
https://www.spiegel.de/ausland/offener-brief-zu-julian-assange-journalismus-ist-kein-verbrechen-a-b846f4af-6ceb-46bd-aa6f-11ad4874d985

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xyz

Was die Journalisten dabei aber gerne übersehen ist, das Journalisten auch in Ausübung ihrer Arbeit keine Straftaten begehen dürfen.

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abc

Wäre Assange ein Nord-Koreaner, Iraner oder Russe gewesen, wir hätten ihm Auszeichnungen und Preise in ehrwürdigen Einrichtungen verliehen. Die genannten Staaten würden so etwas auch nicht auszeichnen, aber ich dachte, das unterscheidet sie u.a. von uns.


Assange versucht gegen seine Auslieferung in die USA vorzugehen – aktuell mit einer Berufung am High Court in London. Nach jahrelangem juristischem Ringen hatte die britische Regierung die Auslieferung genehmigt. Die US-Justiz will Assange wegen Spionagevorwürfen den Prozess machen. Ihm wird vorgeworfen, mit Whistleblowerin Chelsea Manning geheimes Material von US-Militäreinsätzen im Irak und in Afghanistan gestohlen, veröffentlicht und damit das Leben von US-Informanten in Gefahr gebracht zu haben.

Unterstützerinnen und Unterstützer sehen in Assange einen mutigen Journalisten, der Kriegsverbrechen ans Licht brachte und an dem nun ein Exempel statuiert werden solle.

Die Medien, die den offenen Brief verfasst haben, hatten genau vor zwölf Jahren in Zusammenarbeit mit der Plattform Wikileaks Enthüllungsgeschichten rund um die vertraulichen Nachrichten des US-Außenministeriums veröffentlicht.

Assanges Enthüllungsplattform Wikileaks scheint sich derzeit ebenfalls in ernsthaften Schwierigkeiten zu befinden. Laut einer Untersuchung des "Daily Dot" ist die Website seit Wochen nur noch sporadisch aufrufbar. Von den über zehn Millionen veröffentlichten Dokumenten sind aktuell laut Daily Dot nur noch weniger als 3.000 von den Wikileaks-Servern abrufbar.

Daten des Internetarchivs "Wayback Machine" implizieren, dass für Wikileaks der November 2022 der Monat mit den meisten Ausfällen seit zwölf Jahren war. Eine Anfrage des STANDARD an Wikileaks-Sprecher Kristinn Hrafnsson blieb unbeantwortet. (APA, dpa, red, 28.11.2022)


Aus: "Internationale Medienhäuser fordern von USA Verzicht auf Strafverfolgung Assanges" (28. November 2022)
Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000141281808/internationale-medienhaeuser-fordern-von-usa-verzicht-auf-strafverfolgung-assanges

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Lucia1809

Free Assange

Lasst den Mann endlich frei!

Ich schäme mich für diese heuchlerische Doppelmoral die unseren Kontinent überrollt ....


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hurdurbur

"Nach jahrelangem juristischen Ringen...."
meint ihr, nach jahrelanger psychischer Folter ?


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hurdurbur

Als Journalisten solltet ihr die Meldung ein bisschen prominenter platzieren, nicht nur unter "Web" ganz unten.


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https://www.heise.de/news/Medienhaeuser-fordern-von-USA-Verzicht-auf-Strafverfolgung-Assanges-7357911.html  (dpa)



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Music and Sound Art (Klang) / [Reggae, Mento, Ska und Rocksteady... ]
« Last post by Link on November 25, 2022, 11:17:33 AM »
JAMAICAN SKA BLUEBEAT 1960 TO 1965
OVER 3 HOURS OF QUALITY EARLY 60'S JAMAICAN MUSIC. ...
https://youtu.be/B87Fnd2Q92k
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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / [CDU (Politik)...]
« Last post by Link on November 25, 2022, 10:44:00 AM »
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[...] Eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland befürwortet einer Umfrage zufolge die geplanten strengeren Sanktionen beim Bürgergeld. Das geht aus dem aktuellen ZDF-Politbarometer hervor. Demnach halten es 74 Prozent der Befragten für gut, dass es nun doch von Anfang an strengere Vorgaben und Sanktionen für Arbeitslose geben soll. Bei Anhängern der Union halten dies 92 Prozent für gut, aber auch von den befragten SPD-Anhängern befürworten 68 Prozent die strengeren Strafmaßnahmen.

Die Erhöhung des Regelsatzes um 53 Euro beurteilen 44 Prozent der Befragten als "gerade richtig". Rund ein Viertel der Befragten hält diese für "zu wenig" (26 Prozent), und ähnlich viele halten sie für "zu viel" (23 Prozent).

Beim geplanten Bürgergeld geht es nach dem Kompromiss im Vermittlungsausschuss in die Schlussabstimmungen in Bundestag und Bundesrat. Damit soll das Gesetz in wesentlichen Teilen zu Beginn des neuen Jahres in Kraft treten können.

Der Vermittlungsausschuss von Parlament und Länderkammer hatte den bereits im Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf in einigen Punkten verändert, nachdem er im Bundesrat gescheitert war. Die Union setzte etwa durch, dass Sanktionen bei ausbleibenden Bewerbungen von Anfang an gestaffelt möglich sind. Die erlaubte Vermögenshöhe wurde von 60.000 Euro auf 40.000 Euro gesenkt. Der heutige Hartz-IV-Regelsatz von 449 Euro für Alleinstehende soll auf 502 Euro angehoben werden. Das war wegen der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten unstrittig.


Aus: "Mehrheit der Deutschen für strengere Bürgergeld-Sanktionen" (25. November 2022)
Quelle: https://www.zeit.de/politik/deutschland/2022-11/buergergeld-sanktionen-zdf-politbarometer-mehrheit

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$ophokles #7

Naja, dann ist die Medienkampagne ja geglückt. Die Leute neiden die, denen es noch schlechter geht und solange die am mittleren bis unteren Ende sich kabbeln, bleibt keine Zeit nach oben zu schauen und zu fragen, warum einige wenige immer reicher werden, während andere trotz! Arbeit nicht genug zum leben haben.


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Voggl242 #6

Hoffen wir mal, dass diese Mehrheit nie in die Verlegenheit kommt, Bürgerfeld zu beantragen. Warum auch der Mitte geht es gut. Überall schöne Betonvorgärten und üppige SUVs. Da kann doch jeder hin. Unser Schulsystem sortiert nicht aus und erben ähm Leistung lohnt sich ;-)


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  Geistschreiber #9

'Die Erhöhung des Regelsatzes um 53 Euro beurteilen [...] und ähnlich viele halten sie für "zu viel" (23 Prozent).'
23 Prozent, die 53 Euro für zu viel halten. Was sind das für Leute?


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Goldfischdompteur #12

Kaum wird eine Umfrage veröffentlicht, die den meist "Linken" Foristen hier nicht gefällt, wird wieder gegen den "Mittelstand" geschossen. Könnte es vl sein, dass die Umfrage ganz einfach die Stimmung im Land widerspiegelt oder passt das nicht ins Weltbild der meisten Foristen hier. Es kann nicht sein, was nicht sein darf also ist die Umfrage vermutlich unseriös, parfteiisch, verlogen etc.

Ich glaube ganz einfach die Umfrage spiegelt die Stimmung im Land denn die Menschen die morgens um 5 Uhr zur Arbeit gehen während Bürgergeldbezieher noch seelenruhig schlafen, oder Menschen die Samstagabend, wenn andere Party machen (auch Bürgergeldbezieher) arbeiten müssen einfach langsam die Schnauze voll haben.


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$ophokles #12.1

Kann durchaus sein, dass das die Stimmung ist. Genau diese Stimmung wird ja kritisert. Und Ihre Sprachbilder lassen halt wieder tief blicken, woher diese Stimmung kommt. Der hart Arbeitende, vs. der seelenruhig Schlafende Faulenzer. Das ist doch wirklich billigste Polemik.


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JeanLuc7 #14

Also haben es die üblichen Verdächtigen mal wieder geschafft, Arme gegen Ärmste auszuspielen. Die gleiche CDU, die jetzt die Sanktionen durchgesetzt hat, war übrigens auch gegen die Erhöhung des Mindestlohns. Hauptsache, Arbeitskraft bleibt billig.


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[...] Die Berliner Polizei hat bislang knapp 14.000 Fälle (Stand 31. Oktober) häuslicher Gewalt erfasst. Davon betroffen waren nach Angaben eines Sprechers rund 14.670 Opfer, der überwiegende Teil davon waren Frauen (71,9 Prozent). Dies entspricht in etwa dem Bild in den Jahren 2020 und 2021, als der Anteil der weiblichen Opfer 71,5 (von insgesamt 16.327 Fälle) beziehungsweise 71 Prozent (15.630 Fälle) ausmachte. In einem Großteil der Fälle hatten die Opfer eine Partnerschaft mit dem Täter.

"UN-Bericht zu häuslicher Gewalt: Fünf Frauen pro Stunde in 2021 getötet" (23.11.2022)
Etwa 56 Prozent der Morde an Frauen und Mädchen seien 2021 von Partnern oder Familienmitgliedern verübt worden. Die Dunkelziffer könnte noch höher sein.
https://www.tagesspiegel.de/un-bericht-zu-hauslicher-gewalt-funf-frauen-pro-stunde-in-2021-getotet-8912749.html

"Gewalt gegen Frauen: Nennt es nicht „Beziehungsdrama“!" Ein Kommentar von Christina Fleischmann (24.11.2022)
Mehr als 115.000 Frauen erfuhren im vergangenen Jahr Gewalt von ihrem Partner. Das ist ein strukturelles Problem - doch echtes Bewusstsein dafür fehlt. ... Dass es nicht in Ordnung ist, psychische oder körperliche Gewalt gegen Mädchen und Frauen und überhaupt andere Menschen auszuüben, muss eine Selbstverständlichkeit sein. Sie muss schon Kindern von klein auf mitgegeben werden, Mädchen wie Jungen gleichermaßen. Nicht als Wissen, das man lernt, sondern als Haltung, die man annimmt. ...
https://www.tagesspiegel.de/meinung/es-sind-keine-beziehungsdramen-gewalt-gegen-frauen-ist-ein-grosses-problem-doch-echtes-bewusstsein-dafur-fehlt-8918767.html

In Brandenburg war die häusliche Gewalt nach Angaben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz mit gut 5000 erfassten Straftaten im vergangenen Jahr ebenfalls nach wie vor hoch. Die Polizei gehe zudem von einer hohen Dunkelziffer aus, weil Taten nicht angezeigt würden. Betroffen sind auch hier meistens Frauen, wie es hieß.

Brandenburgs Frauenministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) forderte anlässlich des Internationalen Aktionstags zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November mehr Sensibilität im Umgang mit Opfern von Gewalt.

„Wir müssen die Warnzeichen für Gewaltbetroffenheit ernst nehmen und einen Tabubruch bewirken. Schuldig müssen sich allein die Täter fühlen“, betonte die Politikerin am Mittwoch laut einer Mitteilung. Strafverfolgung und Justiz müssten noch sensibler werden und auch Verfahren verkürzen, sagte Nonnemacher. Der „Leidensweg vieler Frauen ist ohnehin oft lang, vor allem wenn Kinder involviert sind.“

Zurzeit stehen in Brandenburg 295 Plätze in 24 Schutzeinrichtungen für Frauen und ihre Kinder zur Verfügung. Laut Istanbul-Konvention wären 625 Plätze erforderlich. Der notwendige Ausbau des Frauenhilfesystems hat nach Angaben des Ministeriums begonnen. Ab 2025 sollen 60 zusätzliche Bettenplätze (cicra 20 Familienzimmer) zur Verfügung stehen.

Nach Angaben von Terres des Femmes wird jede vierte Frau im Lauf ihres Lebens Betroffene von häuslicher Gewalt. „Die steigenden Zahlen der Partnerschaftsgewalt und Femizide müssen endlich ernst genommen werden. Häusliche Gewalt ist keine Privatsache“, forderte Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin der Frauenrechtsorganisation.

Der Duden beschreibt einen Femizid als „tödliche Gewalt gegen Frauen oder eine Frau aufgrund des Geschlechts“. Verwendet wird der Begriff etwa für von Hass und Verachtung getriebene Morde von Männern an Frauen.

Um betroffene Frauen und Kinder vor weiteren Übergriffen zu schützen, müsste etwa Tätern das Sorge- oder Umgangsrecht entzogen werden. Zudem fehlten – vor allem im ländlichen Raum – Frauenhäuser. Mit einer Fahnen-Aktion am Brandenburger Tor will Terre des Femmes in Berlin am Freitag die Forderungen unterstreichen. Nach Angaben von Frauen- und Gleichstellungssenatorin Ulrike Gote (Grüne) wird in Berlin derzeit an einem Landesaktionsplan gearbeitet für einen besseren Schutz der Frauen.

Bundesweit registrierten die Behörden 2021 laut einer aktuellen Statistik 143.016 Fälle, in denen ein aktueller oder ehemaliger Partner Gewalt ausübte oder dies versuchte. Im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020 war dies ein Rückgang um 2,5 Prozent. Wie aus den Daten hervorgeht, die das Bundeskriminalamt am Donnerstag veröffentlicht hat, waren in den genannten Fällen insgesamt 143 604 Opfer involviert – ein Rückgang der Opferzahl um drei Prozent im Vorjahresvergleich. Der Statistik zufolge waren 80,3 Prozent der von Partnerschaftsgewalt Betroffenen Frauen.

Die Vereinten Nationen haben den 25. November im Jahr 1999 zum Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen erklärt. Die Initiative entstand in Reaktion auf einen schweren Fall von Gewalt an Frauen in der Dominikanischen Republik. In Deutschland wird seit dem 25. November 2001 in vielen Kommunen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gesetzt.

Auch am Familienministerium und im Innenhof des Brandenburger Landtags sollen am Freitag erneut die Flaggen hierzu gehisst werden. Die Istanbul-Konvention ist das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt. (dpa/Tsp)


Aus: "Hohe Dunkelziffer vermutet: Polizei zählt bislang rund 14.000 Fälle häuslicher Gewalt in Berlin" (24.11.2022)
Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/hohe-dunkelziffer-vermutet-polizei-zahlt-bislang-rund-14000-falle-hauslicher-gewalt-in-berlin-8919802.html
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Extraterrestrial (UFO-Pop und ferne Welten) / [Extraterrestrial Signs and Ufopop... ]
« Last post by Link on November 24, 2022, 04:41:06 PM »
"Außerirdisches Leben" Thomas Grüter (23. Nov 2022)
Meine neueste Science-Fiction-Kurzgeschichte, veröffentlicht im aktuellen Science-Fiction-Magazin Exodus 45, kreist um ein Thema, mit dem sich die Menschheit ganz sicher auseinandersetzen muss, wenn sie unser Sonnensystem erobert: außerirdisches Leben. ... ometen, oft auch als schmutzige Schneebälle bezeichnet, tauen auf, wenn sie einer Sonne zu nahe kommen. Dann sublimiert das Eis (es geht vom festen direkt in den gasförmigen Zustand über) und bildet um den Kometenkern einen Hof, die sogenannte Koma. Das Eis reißt auch Staubteilchen mit, sodass auf diesem Weg auch Bakterien den Kometen verlassen können. Je weiter der Komet in das Sonnensystem eindringt, desto stärker wird die Sublimation und desto dichter die Koma. Schließlich bläst der Sonnenwind die Koma nach außen und der bekannte Kometenschweif entsteht. Wenn ein Planet den Schweif durchquert, dringen die Einzeller in seine Atmosphäre ein und sinken auf den Boden. ... Dies ist die Idee der unter anderem vom britischen Astronomen Fred Hoyle und seinem damaligen Doktoranden Chandra Wickramasinghe vertretenen Panspermie-Hypothese. Hoyle starb im Jahr 2001 und Wickramasinghe ist inzwischen emeritierter Professor der Astrophysik. Die beiden haben die These aufgestellt, dass ständig außerirdische Organismen auf die Erde herunterregnen und hier Krankheitsepidemien auslösen. ...
https://scilogs.spektrum.de/gedankenwerkstatt/ausserirdisches-leben/

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    Peter Müller, 23.11.2022, 17:24 Uhr

Interessant in diesem Zusammenhang ist ja das Fermi-Paradox. Obwohl die Wahrscheinlichkeit dafür spricht, das Leben im Universum weit verbreitet sein müsste und in andere Ecken des Universums mehr Zeit dafür gewesen wäre als auf der Erde, haben wir bisher noch kein anderes Lebenszeichen vernommen. Eigentlich müsste es bereits höher entwickelte Spezien geben, die z.B. Dyson Sphären gebaut und Sternensysteme kolonialisiert haben. Die Frage ist nur, warum sehen wir nichts davon? Wo sind sie?


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    Martin Holzherr, 23.11.2022, 18:18 Uhr

@Peter Müller: Hier auf der Erde hat es 4 Milliarden Jahre gedauert bis Menschen enstanden. Enstanden womöglich nur durch ein glückliches Zusammentreffen sehr vieler Faktoren. Nur schon, dass das Klima auf der Erde über diese lange Zeit behaglich blieb ist möglicherweise eine absolute Ausnahme. Gut möglich, dass auf allen anderen irgendwann belebten Planeten als der Erde irgendwann das vorzeitige Ende kam oder mindestens das Ende für höheres Leben.

Ist es nicht so, dass man seine Existenz immer als selbstverständlich betrachtet. Auch wenn sie es genauer betrachtet nicht ist.


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    Manfred Polak
    24.11.2022, 00:01 Uhr

Eigentlich stammt die Panspermie-Hypothese nicht von Hoyle & Wickramasinghe, sondern sie wurde schon Anfang des 20. Jh. von Svante Arrhenius aufgestellt. Wobei der auch schon Vorläufer hatte. Und nach Arrhenius, aber vor Hoyle, vertraten beispielsweise auch Francis Crick und Leslie Orgel die Panspermie.


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    Mona
    24.11.2022, 10:00 Uhr

    “Das Sonnensystem erobern.”

Ich finde die Wortwahl ebenfalls etwas problematisch. Wollen wir wirklich fremde Welten „erobern“, ausbeuten und zerstören? Besser wäre es doch als Forschende unterwegs zu sein, um die Andersartigkeit fremder Welten erst mal kennenzulernen. Dabei könnte man auch abschätzen, ob sie für eine menschliche Besiedelung geeignet wären. Natürlich unter Berücksichtigung der „Rechte“ eventueller Bewohner. Zumal diese sich deutlich von humanoiden Lebensformen unterscheiden könnten und nicht, wie wir, als organische Kohlenstoffverbindungen existieren. „Bereits 1973 verwendete der Astrophysiker Carl Sagan den Begriff „Kohlenstoffchauvinismus“, um die Begrenztheit des menschlichen Denkens über extraterrestrisches Leben zu illustrieren. Man könne in keiner Weise ausschließen, dass sich Leben auf anderen Planeten in einer ganz anderen, anorganischen Form entwickelt habe.“



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"Raketeneinschlag in Polen: Schob Russen die Schuld zu – US-Nachrichtenagentur entlässt Journalisten" (22.11.2022)
Der Raketeneinschlag in Polen hätte zu einer weiteren Eskalation führen können. Fehlerhafte Berichterstattung in den ersten Stunden nach dem Vorfall verstärkte die Sorge. ... Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat einen Journalisten entlassen, nachdem dieser mutmaßlich unsauber gearbeitet hatte. Im Speziellen geht es um die Berichterstattung rund um den Raketeneinschlag in Polen, berichten die US-amerikanische Nachrichtenseite „The Daily Beast“. und die Zeitung „The Washington Post“. Ein interner Chatverlauf soll den chaotischen Prozess um die Berichterstattung zeigen. ... Nun meldete die AP unter Berufung auf US-Vertreter, dass es sich nach ersten Erkenntnissen um eine Flugabwehrrakete handle, die ukrainische Soldaten offenbar abgefeuert hätten, um eine russische Rakete abzuwehren. Ähnliche Mutmaßungen hatten Experten bereits am Dienstagabend angestellt. ...
https://www.tagesspiegel.de/politik/raketeneinschlag-in-polen-nachrichtenagentur-entlasst-journalisten-hinter-falscher-nachricht-zum-ukrainekrieg-8905246.html

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Erweiterter Machtdiskurs (Politik) / [.net demokratie (politik und datenwelt) ... ]
« Last post by Link on November 23, 2022, 08:00:47 PM »
"How Capitalism — Not a Few Bad Actors — Destroyed the Internet" Matthew Crain (August 3, 2022)
Twenty-five years of neoliberal political economy are to blame for today’s regime of surveillance advertising, and only public policy can undo it. ... We now know what twenty-five years of neoliberal Internet governance looks like. We are living with the outcome of “letting the private sector lead.” It is past time for an alternative political vision for the Internet—one that includes greater democratic accountability, more equitable distribution of power, and far less subservience to the demands of the market. ...
(Economy, Law and Justice, Neoliberalism, Privacy and Surveillance, Science and Technology: Editors’ Note: This essay is adapted with permission from the author’s recent book Profit over Privacy: How Surveillance Advertising Conquered the Internet, published by the University of Minnesota Press.)
https://www.bostonreview.net/articles/how-capitalism-not-a-few-bad-actors-destroyed-the-internet/

"Worldwide Ad Spending 2022"
A Surge in Latin America, a Stumble in China, a Milestone for Mobile, and a First for ByteDance
Report by Ethan Cramer-Flood  |  May 18, 2022
https://www.insiderintelligence.com/content/worldwide-ad-spending-2022

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[...] Forschende haben mit den Daten eines speziellen Bildgebungsverfahrens Veränderungen im Gehirn von Covid-19-Patientinnen und -Patienten festgestellt, deren Genesung bis zu sechs Monate zurücklag. Für die Untersuchung des internationalen Teams wurde ein bestimmtes Verfahren der Magnetresonanztomografie (MRT) verwendet, mit der sich herausfinden lässt, wie stark bestimmt Stoffe und Bestandteile wie beispielsweise Blut, Eisen oder Kalzium in einer bestimmten Körperregion zirkulieren. Das Verfahren wird in der klinischen Praxis vor allem zum Erkennen und Überwachen von Mikroblutungen, Gefäßmissbildungen, Gehirntumoren oder Schlaganfällen angewendet.

"Studien haben sich bisher nicht auf Covid-19-Veränderungen der magnetischen Suszeptibilität des Gehirns konzentriert, obwohl mehrere Fallberichte bereits auf solche Anomalien hinweisen", sagte Sapna S. Mishra vom Indian Institute of Technology in Delhi, die an der Studie beteiligt war, einer Mitteilung zufolge. "Unsere Studie hebt diesen neuen Aspekt der neurologischen Auswirkungen von Covid-19 hervor und berichtet von signifikanten Anomalien bei Covid-Überlebenden."

Die Forschenden analysierten die speziellen MRT-Daten von 46 Covid-19-Genesenen und 30 gesunden Kontrollpersonen. Die Scans vom Gehirn wurden innerhalb von sechs Monaten nach der Genesung durchgeführt. Patienten und Patientinnen, die unter Post Covid leiden, berichten am häufigsten von übermäßiger Müdigkeit, Schlafstörungen, mangelnder Aufmerksamkeit und Gedächtnisproblemen.

Die Ergebnisse der Forschergruppe zeigten, dass Patienten und Patientinnen, die sich von Covid-19 erholt hatten, im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen signifikant höhere Werte im Frontallappen und im Hirnstamm aufwiesen. Die im Frontallappen erhaltenen Cluster zeigen hauptsächlich Unterschiede in der weißen Hirnsubstanz. "Diese Gehirnregionen sind mit Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Angstzuständen, Depressionen, Kopfschmerzen und kognitiven Problemen verbunden", erklärte Mishra weiter.

Zudem wurden in den beiden Probandengruppen Unterschiede in Gehirnregionen gefunden, die mit der Freisetzung von Hormonen, der Weiterleitung sensorischer und motorischer Signale an die Großhirnrinde und der Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus in Zusammenhang gebracht werden. "Unsere Studie weist auf schwerwiegende Langzeitkomplikationen hin, die durch das Coronavirus verursacht werden können, sogar Monate nach der Genesung von der Infektion", so Mishra weiter.

Die Studienergebnisse sollen in der kommenden Woche auf der Jahrestagung der "Radiological Society of North America" vorgestellt werden. Da sie nur einen zeitlich begrenzten Rahmen widerspiegeln, hat das Forschungsteam bereits angekündigt, auch eine Langzeituntersuchung mit den Probanden und Probandinnen durchführen zu wollen. Damit soll geklärt werden, ob die Anomalien im Gehirn auch über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben oder sogar zu dauerhaften Veränderungen im Gehirn führen.

Quelle: ntv.de, jaz


Aus: "Vergleich spezieller MRT-Scans: Post-Covid-Symptome sind im Gehirn sichtbar" (22.11.2022)
Quelle: https://www.n-tv.de/wissen/Post-Covid-Symptome-sind-im-Gehirn-sichtbar-article23734233.html

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[...] Rund um das Foxconn-Werk in Zhengzhou, wo rund 200.000 Menschen beschäftigt sind, war es bereits vor einigen Wochen zu Unruhen gekommen. Tausende Mitarbeiter hatten aus Angst vor einer Infektion oder den strikten Maßnahmen die Flucht ergriffen. ...


Aus: "Foxconn-Arbeiter gehen in Zhengzhou auf die Straße" (23.11.2022)
Quelle: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/foxconn-proteste-an-groesster-iphone-fabrik-in-china-18481034.html

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[...] Die Arbeiter im Foxconn-Werk im chinesischen Zhengzhou leben seit Wochen unter strengen Corona-Maßnahmen und dürfen das Gelände nicht verlassen. Videos zeigen, wie wütende Mitarbeiter mit Sicherheitskräften aneinandergeraten.

Beim Apple-Zuliefer Foxconn kommt es Medienberichten zufolge in China erneut zu Unruhen wegen der Arbeitsbedingungen infolge der Corona-Maßnahmen. Videos in den sozialen Medien zeigen mehr als hundert Menschen, die im Werk in der chinesischen Industriestadt Zhengzhou Absperrungen niederreißen und mit Personen in Schutzanzügen aneinandergeraten. Sie geben sich als Foxconn-Mitarbeiter aus.

Einige Videos zeigen Beschäftigte, die sich über die ihnen zur Verfügung gestellten Lebensmittel beschwerten, andere sagen, sie hätten die zugesagten Sonderzahlungen nicht erhalten. Die Authentizität der Videos ließ sich zunächst nicht unabhängig überprüfen. Foxconn ließ eine Anfrage zur Stellungnahme bislang unbeantwortet.

Das Werk in Zhengzhou ist für 70 Prozent der weltweiten iPhone-Produktion verantwortlich und beschäftigt rund 200.000 Arbeiter. Aufgrund der Corona-Situation in Zhengzhou arbeiten die Beschäftigten in einem sogenannten geschlossenen Kreislauf - ein System, bei dem die Mitarbeiter vor Ort leben und arbeiten, abgeschottet von der Außenwelt. Foxconn hat wegen der Beschränkungen mit einer hohen Unzufriedenheit unter seinen Mitarbeitern zu kämpfen. Mehrere Arbeiter haben das Werk fluchtartig verlassen. Die Firma versprach ihnen höhere Löhne, wenn sie zurückkehren würden. Apple rechnet wegen der Produktionsbeeinträchtigungen mit geringeren Auslieferungen beim iPhone 14.

Quelle: ntv.de, ino/rts


Aus: "Eingesperrt auf Werksgelände: Unruhen bei Apple-Zulieferer Foxconn" (23.11.2022)
Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/Unruhen-bei-Apple-Zulieferer-Foxconn-article23736173.html

... Seit 2006 sieht sich der Konzern schweren Vorwürfen ausgesetzt. Vor allem die geringen Löhne und unmenschlichen Arbeitsbedingungen werden kritisiert ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Foxconn

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Matthias Meisner

@MatthiasMeisner Journalist & Autor • Unterwegs u.a. für @tazgezwitscher
 @herder_verlag
 @SEENOTRETTUNG
 @JuedischeOnline
 @gegneranalyse
 @blaetter
 @Volksverpetzer

Die #NachDenkSeiten fragen mich, warum ich schreibe, der einst linke Blog sei „nach rechts“ und „verschwörungsideologisch“ unterwegs. Ernsthaft? Aber selbstverständlich komme ich dieser Bitte komme ich sehr gern nach. #Thread

https://twitter.com/FWarweg/status/1594728808648769536

7:10 nachm. · 21. Nov. 2022

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https://twitter.com/MatthiasMeisner/status/1594755221984526358

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Medien: Die Nachdenkseiten, ein Scharnier für Verschwörungsideologie"  Wolfgang Storz (23. Mai 2022)
Die Nachdenkseiten (NDS) sind ein bei Gewerkschafts-Linken und in klassisch linken Kreisen einflussreiches und weit verbreitetes Internetportal. Gegründet unter anderem von Albrecht Müller kommt das Projekt von links, hat sich jedoch nach und nach bis heute zu einem Querfront-Medium gewandelt, „das die Bezüge zur radikalen Rechten zwar indirekt aber ganz bewusst herstellt“. Zudem dienten die NDS als „Scharnier für Verschwörungstheorien“. So lauten einige der Befunde, die der Trier Politikwissenschaftler Markus Linden in einem Gutachten präsentiert, das er vor kurzem für das Zentrum Liberale Moderne erstellt hat. Wolfgang Storz führte mit ihm das Interview per Email. ...
https://bruchstuecke.info/2022/05/23/die-nachdenkseiten-ein-scharnier-fuer-verschwoerungsideologie/
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