Author Topic: Autoren & Bücher (so durcheinander)...  (Read 18580 times)

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Autoren & Bücher (so durcheinander)...
« on: July 31, 2008, 05:09:46 PM »
The Kafka Project
The Project was started in 1998 with the purpose of publishing online all Kafka texts in German...
http://www.kafka.org/


Kafkaesk, Homepage zu Kafka und Prag
http://www.kafkaesk.de/

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Rolf Dieter Brinkmann
"Dem subjektiven Interesse wird der Vorrang gegeben und der Grad direkten physischen und psychischen Beteiligtseins gibt den Ausschlag."
http://www.brinkmann-literatur.de/Frameset.html


»DAS ›VERRISSENE‹ ICH«
Rolf Dieter Brinkmann und Bernward Vesper literarisch-essayistische Reisen zu Beginn der 70er Jahre (Dissertation von Thomas Krauskopf; pdf; 365 Seiten)
http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2004/473/pdf/Dissertation_Letzte_Hand.pdf


Rolf Dieter Brinkmann (* 16. April 1940 in Vechta; † 23. April 1975 in London) war ein deutscher Dichter, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer.
Brinkmanns frühe Prosa orientiert sich an der Ästhetik des nouveau roman.[3] Brinkmann machte die amerikanische Underground-Lyrik in Deutschland bekannt und wurde selbst der führende Underground-Lyriker Deutschlands in den 60er Jahren. Lyrik war für ihn Spiegelbild und direkte Reflexion des Faktischen. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Dieter_Brinkmann

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EcoOnline
EcoOnline bietet Informationen rund um das literarische und wissenschaftliche Werk des beruehmten Italieners....
http://www.eco-online.de/

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Sartre-Gesellschaft
Sartre hat in seinem literarischen Werk, in Dramen, Romanen, Erzaehlungen und Filmszenarien, die Situation des Menschen als Herausforderung beschrieben...
http://www.sartre-gesellschaft.de/

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Philip Kindred Dick
Do Androids Dream Of Electric Sheep?...
http://www.philipkdick.de/


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H. P. Lovecraft
Howard Phillips Lovecraft (* 20. August 1890 in Providence, Rhode Island; † 15. März 1937 ebenda)
http://de.wikipedia.org/wiki/Lovecraft

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Edgar Allan Poe
Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts, USA; † 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland)
http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Allan_Poe

Edgar Allan Poe's House of Usher
"The web's 'premiere' Edgar Allan Poe fan site"...
http://www.houseofusher.net/

Online Works of Edgar Allan Poe
http://www.houseofusher.net/works.html


Poe, Edgar Allan
Welcome to the Literature Network Forums forums.
http://www.online-literature.com/forums/forumdisplay.php?f=167


The Edgar Allan Poe Society of Baltimore
http://www.eapoe.org/


Complete Tales and Poems
By Edgar Allan Poe
http://www.free-ebooks.net/files/pdf/CompleteTalesandPoems.pdf

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Charles Baudelaire 
Charles-Pierre Baudelaire (* 9. April 1821 in Paris; † 31. August 1867 ebd.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Baudelaire

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Hunter S. Thompson
King of Gonzo!
http://www.gonzo.org/

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CHARLES BUKOWSKI GESELLSCHAFT
dass Bukowski mehr hergibt, als nur "Sex&Saufen". [Das natuerlich auch!]...
http://www.bukowski-gesellschaft.de/

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bukowski.net
Database, Bilder, Manuskripte, auch Gemälde von Buk, die FBI-files, ein hochkompetentes Forum, ...
Mehr Material als man essen kann!
http://www.bukowski.net/

« Last Edit: May 24, 2017, 03:09:15 PM by Link »

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« Reply #1 on: October 21, 2009, 10:59:56 PM »
Karl Georg Büchner (* 17. Oktober 1813 in Goddelau, Großherzogtum Hessen; † 19. Februar 1837 in Zürich) war ein hessischer Schriftsteller, Mediziner, Naturwissenschaftler und Revolutionär. Er gilt trotz seines schmalen Werkes – er starb bereits im Alter von 23 Jahren – als einer der bedeutendsten Literaten des Vormärz. Teile seines Werkes zählen zur Exilliteratur. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_B%C3%BCchner

"Du bist ein starkes Echo" Elisabeth von Thadden (DIE ZEIT, 10.10.2013 Nr. 42)
Georg Büchner war ein moderner Mensch, der mit allem, was er tat und schrieb, gegen die Starre, Entfremdung und Stummheit seiner Epoche kämpfte.
http://www.zeit.de/2013/42/georg-buechner-200-jahre

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David Foster Wallace (* 21. Februar 1962 in Ithaca, New York; † 12. September 2008 in Claremont, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Professor für Englische Literatur.
http://de.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace


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André Breton (* 19. Februar 1896 in Tinchebray, Kanton Tinchebray, (Département Orne) in der Normandie; † 28. September 1966 in Paris) war ein französischer Dichter, Schriftsteller und der wichtigste Theoretiker des Surrealismus; sein ganzes Leben war mit dieser Bewegung verbunden. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Breton
   
André Breton
http://www.andrebreton.fr/

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Jean Paul (* 21. März 1763 in Wunsiedel; † 14. November 1825 in Bayreuth; eigentlich Johann Paul Friedrich Richter) war ein deutscher Schriftsteller. Er steht literarisch gesehen zwischen Klassik und Romantik. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Paul


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Louis Calaferte (geboren 14. Juli 1928 in Turin; gestorben 2. Mai 1994 in Dijon) war ein französischer Schriftsteller italienischer Herkunft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Calaferte

«Requiem für die Schuldlosen» von Louis Calaferte
von Thomas Laux20.8.2015, 05:30 Uhr
Wo die Verrohung greifbar ist - In Turin geboren, wuchs Louis Calaferte in den heruntergekommenen Verhältnissen eines Lyoner Vororts auf. Sein jetzt erstmals auf Deutsch übersetztes Debüt vermittelt davon Himmelschreiendes.
http://www.nzz.ch/feuilleton/buecher/wo-die-verrohung-mit-haenden-zu-greifen-ist-1.18598447

"Calafertes "Requiem für die Schuldlosen": Die zärtliche Sprache der Fäuste"
Eine Außenseiterfigur der französischen Literatur gilt es neu zu entdecken: Louis Calafertes "Requiem für die Schuldlosen" ist gut 60 Jahre nach seinem erstmaligen Erscheinen endlich auch auf Deutsch erhältlich  ... Der erste Satz in Louis Calafertes Roman Requiem für die Schuldlosen ist ganz gewiss keine Übertreibung: "Es begann am Arsch der Welt." Der Rest des 1952 in Frankreich erschienenen Buches widmet sich nichts anderem als der Erkundung dieses Gesäßes. Der "Arsch der Welt" ist das Lumpenviertel der Stadt Lyon. In windschiefen Bretterbuden hausen hier die Hoffnungslosen, die Ärmsten der Armen. Schon Karl Marx nannte das "Lumpenproletariat" den "Auswurf, Abfall, Abhub aller Klassen". Calaferte (1928-1994) ist der Sänger dieser Unglücklichen. In seiner Prosa meint man, den Stolz auf die mindere Herkunft mit Händen greifen zu können. Hier, in Lyons "Zone", herrscht Ende der 1930er-Jahre ein Krieg aller gegen alle. Die halbwüchsigen Burschen, unter ihnen der Autor, rotten sich zu kleinkriminellen Banden zusammen. Calafertes Vater trinkt sich in einer Schmuddelkneipe regelmäßig um den Verstand. Die Frau Mama macht dem jüdischen Kleiderhändler Ledernacht nicht nur schöne Augen. ...
http://derstandard.at/2000019764885/Calafertes-Requiem-fuer-die-Schuldlosen-Die-zaertliche-Sprache-der-Faeuste

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"Im Begehren kann der Freundschaftskeim enthalten sein, aus Kameradschaft wird Zärtlichkeit; aber im allgemeinen scheint es mir ratsam, zwischen Eros und Sympathie, zwischen geschlechtlich-emotioneller Attraktion und moralisch-intellektueller Affinität sauber zu unterscheiden." - Der Wendepunkt. 1. Auflage. Berlin und Weimar: Aufbau-Verlag, 1974. S. 400

Klaus Heinrich Thomas Mann (* 18. November 1906 in München; † 21. Mai 1949 in Cannes, Frankreich) war ein deutschsprachiger Schriftsteller. Der Sohn von Thomas Mann begann seine literarische Laufbahn in der Zeit der Weimarer Republik als Außenseiter, da er in seinem frühen Werk Themen verarbeitete, die zur damaligen Zeit als Tabubruch galten. Nach seiner Emigration aus Deutschland im Jahr 1933 fand eine wesentliche Neuorientierung in der Thematik seiner Werke statt: Klaus Mann wurde zum kämpferischen Literaten gegen den Nationalsozialismus. Als Exilant nahm er 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Die Neuentdeckung seines Werkes in Deutschland fand erst viele Jahre nach seinem Tod statt. Klaus Mann gilt heute als einer der wichtigsten Repräsentanten der deutschsprachigen Exilliteratur nach 1933. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Mann

« Last Edit: May 12, 2016, 03:47:02 PM by Link »

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« Reply #2 on: November 09, 2009, 11:45:51 AM »
Hans Fallada, eigentlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen (* 21. Juli 1893 in Greifswald; † 5. Februar 1947 in Berlin)
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Fallada

Neue Sachlichkeit bezeichnet eine Richtung der Literatur der Weimarer Republik, die sich nüchtern und realistisch vom Pathos des Expressionismus abgrenzt. An die Stelle emphatischer Wendungen und radikal-romantischer Bilder trat eine ernüchterte, oft kühl-distanzierte, beobachtende Haltung, die dokumentarisch-exakt und scheinbar gefühllos die moderne Gesellschaft darstellte, wobei häufig Alltagsdokumente in die Werke einmontiert wurden. Die Bezeichnung „Neue Sachlichkeit“ ist auf die Abgrenzung zum Realismus als „alte Sachlichkeit“ zurückzuführen. Entstanden nach dem Ersten Weltkrieg, zeichnet sich die Neue Sachlichkeit durch schlichte Klarheit, sachliche Ausdrucksweise sowie teils hoch politische Inhalte aus. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Sachlichkeit_%28Literatur%29

Hans-Fallada-Gesellschaft e.V.
http://www.fallada.de/

"Vor 125 Jahren geboren: Hans Fallada - Schreiben als Droge" Christoph Vormweg (21.07.2018)
Bis zu 25 Seiten brachte er am Tag zu Papier. Der Schreibrausch war für Hans Fallada so zentral wie seine Alkohol- und Morphium-Exzesse. Viele Romanerfolge - ob "Kleiner Mann - was nun?" oder "Der eiserne Gustav" - bezahlte er mit Aufenthalten in Sanatorien. Fallada trieb eine produktive Zerrissenheit.
https://www.deutschlandfunk.de/vor-125-jahren-geboren-hans-fallada-schreiben-als-droge.871.de.html?dram:article_id=423469


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Robert Anton Wilson (eigentlich Robert Edward Wilson; * 18. Januar 1932 in Brooklyn; † 11. Januar 2007 in Capitola bei Santa Cruz, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Bestsellerautor, Philosoph und Anarchist. Berühmt wurde er unter anderem durch seine Romantrilogie Illuminatus! ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Anton_Wilson

http://www.maybelogic.com/

http://rawilsonfans.com/

« Last Edit: July 22, 2018, 11:04:24 AM by Link »

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« Reply #3 on: November 09, 2009, 11:47:55 AM »
Stefan Zweig (* 28. November 1881 in Wien; † 22. Februar 1942 in Petrópolis bei Rio de Janeiro)
http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Zweig

https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Zweig#Werke

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Valentin Louis Georges Eugène Marcel Proust, (* 10. Juli 1871 in Auteuil; † 18. November 1922 in Paris)
http://de.wikipedia.org/wiki/Proust

Der Roman Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (frz. Originaltitel: À la recherche du temps perdu, geschrieben 1908/09 bis 1922 und erschienen zwischen 1913 und 1927) ist das Hauptwerk von Marcel Proust. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Auf_der_Suche_nach_der_verlorenen_Zeit

Marcel Proust Gesellschaft
http://www.marcel-proust-gesellschaft.de/
« Last Edit: August 11, 2016, 01:46:20 PM by Link »

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« Reply #4 on: January 05, 2010, 07:21:22 PM »
RealityStudio.org is dedicated to William S. Burroughs (1914-1997), the vanguard author, artist, and performer of the Beat generation. If you’re here, you probably know who he is. But what’s RealityStudio?

Perceiving the need for a dynamic and comprehensive site dedicated to Burroughs, RealityStudio was launched by Supervert in October 2004. The premier online community of Burroughs enthusiasts, RealityStudio provides news, analysis, scholarship, research, reviews, interviews, texts, and a thriving member forum. RealityStudio is proud to say that its community includes ardent fans, academic scholars, friends and acquaintances of Burroughs himself, and a variety of others who simply care about Burroughs and / or avant-garde culture. Think of it as Hassan’s Rumpus Room online.
http://realitystudio.org/


William Burroughs Book Covers
A selection of front covers of books by William S. Burroughs
http://www.books.rack111.com/burroughs-books/index.html


Allen Ginsberg Project - Online Essays, Interviews, Articles...
http://www.allenginsberg.org/ | http://ginsbergblog.blogspot.com/


Harry Smith was an artist whose activities and interests put him at the center of the mid twentieth-century American avant-garde. Although best known as a filmmaker and musicologist, he frequently described himself as a painter, and his varied projects called on his skills as an anthropologist, linguist, and translator. He had a lifelong interest in the occult and esoteric fields of knowledge, leading him to speak of his art in alchemical and cosmological terms.
http://www.harrysmitharchives.com/

« Last Edit: January 05, 2010, 07:30:01 PM by lemonhorse »

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« Reply #5 on: December 01, 2010, 01:19:24 PM »
Wenn das Unglück noch im Kopf da ist
Heike Schmitz: "Unsereiner – Kriegsundführerkinder", Verlag Peter Engstler, Ostheim/Rhön
Ihre Eltern waren von Kindesbeinen an dem Wahnwitz des Dritten Reichs hilflos ausgeliefert, als mitflüchtende, mit in den Bunkern sitzende Kinder, im Schlepptau zerfallender Familien. Zu ihnen gehört die Autorin Heike Schmitz. In ihrem neuen Buch geht sie auf die Gefühle dieser Zwischengeneration ein. ...
Von Rainer B. Schossig
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1320891/ | http://www.archive.org/details/FeatureHeikeSchmitzUnsereiner

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Erich Kurt Mühsam (* 6. April 1878 in Berlin; † 10. Juli 1934 in Oranienburg) war ein anarchistischer deutscher Schriftsteller und Publizist und Antimilitarist. Als politischer Aktivist war er maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde, und nach fünf Jahren im Rahmen einer Amnestie frei kam. In der Weimarer Republik setzte er sich in der Roten Hilfe für die Freilassung politischer Gefangener ein. In der Nacht des Reichstagsbrandes wurde er von den Nationalsozialisten verhaftet und am 10. Juli 1934 von der SS-Wachmannschaft des KZ Oranienburg ermordet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_M%C3%BChsam

https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_M%C3%BChsam#Werke
« Last Edit: December 12, 2012, 12:03:03 PM by lemonhorse »

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« Reply #6 on: October 21, 2011, 12:42:04 PM »
Georg Seeßlen (* 1948 in München) ist ein deutscher Autor, Feuilletonist, Cineast und Filmkritiker.
https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_See%C3%9Flen


Das Schönste an Deutschland ist die Autobahn
Das Georg-Seeßlen-Blog
http://www.seesslen-blog.de/


Blödmaschinen: Die Fabrikation der Stupidität (edition suhrkamp) | Georg Seeßlen & Markus Metz
http://www.amazon.de/Bl%C3%B6dmaschinen-Die-Fabrikation-Stupidit%C3%A4t-suhrkamp/dp/3518126091

Quote
Von Antiart, 22. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Blödmaschinen: Die Fabrikation der Stupidität (edition suhrkamp)

Ich hab das Buch, so weit ich konnte, in einem Rutsch durchgelesen - und dort mehr Wahrheiten über die aktuelle Lage unserer (Medien-)Gesellschaft und Politik auf den Punkt gebracht gefunden als in so gut wie jeder anderen Veröffentlichung mindestens der letzten Jahre, ob in Printform oder im Netz. Der entscheidende Unterschied zu allen anderen Veröffentlichungen zum Thema ist, daß die Blödheit hier nicht als bloßes Doofsein (über das man sich, vor allem als "gebildeter" Blödmann, gern und leicht erhebt) oder als monokausaler Medieneffekt beschrieben wird, sondern wirklich als "Maschine", also als komplexe Struktur, bei der alle Beteiligten auf ihre Art mit drin hängen, die blöden Journalisten und Fernsehfritzen genauso wie die blöden Leser und Zuschauer, die blöden Dozenten genauso wie die blöden Studenten, die Twitterer wie ihre Follower usw.. Natürlich ist das Buch lang, vielleicht zu lang, aber unsere Gegenwart ist eben auch ZIEMLICH blöd, vielleicht auch schon zu blöd, um ihre eigene Analyse ertragen oder auch nur wahrnehmen zu können. Es ist ja auffällig, daß ein Buch, das in Netzkommentaren mit Bourdieus "Feinen Unterschieden" verglichen wird und das offenbar (wenn ich das Impressum von meinem Exemplar richtig lese) nach kurzer Zeit schon in der dritte Auflage ist, in dieser Gegenwart nicht öffentlich wahrgenommen werden kann, in keinem größeren Feuilleton erwähnt wird, geschweige denn im Fernsehen, nirgendwo. Und das, obwohl es bei einem prominenten Verlag erschienen ist. Q.e.d.

http://www.amazon.de/review/R390T8WF42941E/ref=cm_cr_dp_perm/?ie=UTF8&ASIN=3518126091&nodeID=299956&tag=&linkCode=

« Last Edit: September 03, 2016, 10:43:03 AM by Link »

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Jules Vallès
« Reply #7 on: October 27, 2011, 01:47:39 PM »
Jules Vallès (* 11. Juni 1832 in Puy-en-Velay, Haute-Loire; † 14. Februar 1885 in Paris) war ein französischer Journalist, Romanschriftsteller, Publizist sowie Sozial- und Literaturkritiker. Der Insurgent und gewählte Vertreter der Pariser Kommune setzte sich 1871 ins Exil nach London ab, wo er bis 1880 blieb, um der Vollstreckung des in Abwesenheit gegen ihn ausgesprochenen Todesurteils (14. Juli 1872) zu entgehen. Er war Herausgeber der zumeist kurzlebigen Zeitschriften La Rue (1867), Journal de Sainte-Pélagie (1868), Le Peuple (1869), Le Réfractaire (3 Nummern) und Le Cri du Peuple (1871).
http://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Vall%C3%A8s

Die Untüchtigen – Lesung & Musik – Jules Valles
Leicht holpriger Anfang der Reihe “Die Untüchtigen” am 3. Februar 2010 noch in den Räumen des Uebel & Gefährlich.
http://golem.kr/?p=453

Die Untüchtigen – Diskussion: Der kommende Aufstand
http://golem.kr/?p=447


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Walter Benjamin...
« Reply #8 on: April 09, 2012, 12:28:56 PM »
Walter Benjamin
http://de.wikisource.org/wiki/Walter_Benjamin

Walter Benjamin/Werkverzeichnis
http://de.wikisource.org/wiki/Walter_Benjamin/Werkverzeichnis

Band V/1-2 ''Das Passagen-Werk'', 1991, 1350s.
http://archive.org/details/GesammelteSchriftenBd.5

Walter Benjamin
http://archive.org/details/GesammelteSchriftenBriefe

Aesthetics and Anaesthetics: Walter Benjamin's Artwork Essay Reconsidered
Author(s): Susan Buck-Morss
Source: October, Vol. 62 (Autumn, 1992), pp. 3-41
Published by: The MIT Press
Stable URL: www.jstor.org/stable/778700
Accessed: 01/12/2008 18:06
www.rae.com.pt/Caderno_wb_2010/Buck-Morss%20aesthetic%20and%20anasthetic.pdf


Walter Benjamin
July 15, 1892 - September 26, 1940
http://www.wbenjamin.org/walterbenjamin.html

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1-16 von 7.622 Ergebnissen in "Walter Benjamin"
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1/280-4696492-3912041?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Walter%20Benjamin

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Vortragsvideo: "Knapp an die knappe Wirklichkeit heran". Philologie und Aktualität von Walter Benjamins "destruktivem Charakter"
Vortrag von Irving Wohlfarth (Université de Reims Champagne Ardenne), Gesamtlaufzeit: 2:03:39
am tfm | Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Jura Soyfer-Saal, 20.10.2011
https://passagen.univie.ac.at/video/knapp-an-die-knappe-wirklichkeit-heran-philologie-und-aktualitaet-von-walter-benjamins
« Last Edit: November 11, 2018, 05:34:09 PM by Link »

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Gustav Meyrink...
« Reply #9 on: April 18, 2012, 05:03:24 PM »
Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, manchmal fälschlich auch als G. Meyrinck aufgeführt, * 19. Januar 1868 in Wien; † 4. Dezember 1932 in Starnberg), war ein österreichischer Schriftsteller. Die Zentren seines literarischen Schaffens waren Prag und München. Zu beiden pflegte er zeitlebens eine innige Hassliebe.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gustav_Meyrink

Der Golem ist der Titel eines Romans in 20 Kapiteln von Gustav Meyrink. Er erschien erstmals 1913–14 als Fortsetzungsroman in der Zeitschrift Die Weißen Blätter und 1915 in Buchform. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_Golem

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« Reply #10 on: April 18, 2012, 05:21:12 PM »
Stefan George
http://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_George

http://de.wikipedia.org/wiki/George-Kreis

http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmiker

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wolfskehl

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Klages

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FUEL books are often initiated and compiled by ourselves, or made in close collaboration with artists and authors. Together with our experience in book design and editing we produce a broad range of beautiful and distinctive books.
In 2009 we founded the Russian Criminal Tattoo Archive. The collection consists of over 750 original drawings by Danzig Baldaev and the exclusive rights to the photographs of Russian prisoners taken by Sergei Vasiliev as well as photographs from the Arkady Bronnikov collection.
http://fuel-design.com/ | http://fuel-design.com/publishing/

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La Mafia é anche nella tua citta
* Die Mafia ist auch in deiner Stadt
Mafia, Camorra, 'Ndrangheta. Paten organisieren in Europa, USA und Südamerika die "großen" Geschäfte. Sie sind gut vernetzt mit Politik, Wirtschaft und der Kirche. Als Autor schreibe ich seit 25 Jahren über das Phänomen der Cosa Nostra und deren Aktivitäten. ...
http://mancini-books.blogspot.de/ | http://de.wikipedia.org/wiki/Claudio_Michele_Mancini

« Last Edit: May 16, 2015, 04:40:45 PM by Link »

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Franz Hessel...
« Reply #11 on: June 18, 2012, 04:04:29 PM »
Franz Hessel (* 21. November 1880 in Stettin; † 6. Januar 1941 in Sanary-sur-Mer) war ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Lektor und Flaneur. ... Das vielleicht schönste Buch Hessels aber ist Spazieren in Berlin (1929), das Benjamin in einer Kritik – die er „Die Wiederkehr des Flaneurs“ überschrieb – als „ganz und gar episches Buch, für das Erinnerung nicht die Quelle, sondern die Muse war“, gerühmt hat. Benjamin sah in Hessel, in Analogie zu Louis Aragons Paysan de Paris, einen „Bauern von Berlin“. Er verstand es, in Berlin und Paris, den Metropolen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die Mythologie als das wiederkehrende Immergleiche auszumachen. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Hessel


Liebe zu dritt
Der Klassiker "Jules und Jim" als Hörbuch - Rezensiert von Edelgard Abenstein (19.08.2005)
... Die Geschichte dieser "amour fou" zu dritt ist faszinierend, umso mehr, als man weiß, dass es sie tatsächlich gegeben hat. Der scheue, leidensfähig-kontemplative Jules war der Schriftsteller und Übersetzer Franz Hessel, der "Flaneur von Berlin". Das Vorbild von Kathe ist die deutsche Journalistin Helen Grund, die viele Jahre als erfolgreiche Korrespondentin in Paris lebte, und mit dem kunstverständigen Frauenhelden Jim hat sich Henri-Pierre Roché selbst ein Denkmal gesetzt. Doch auch in Wirklichkeit war dieser Liebe keine Dauer beschert. ...
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/kritik/407860/


Von Baudelaire hat Hessel auch die Auffassung der "Korrespondenzen" übernommen, also einer "Welt von Bewegungen, Farben, Tönen, Seelen", die ineinanderfließen.45 Hinzu kommt noch etwas Wesentliches: "In ähnlichem Sinne [wie Baudelaire] unterweist Hessel den Flaneur in der Kunst der rein bestaunenden Wahrnehmung in einer Art bewusster Irrationalität. […] Die Flanerie stellt daher bei Hessel oft eine wiedergefundene Kindheit dar."...
http://www.germlit.rwth-aachen.de/uploads/media/03_Anne-Marie_Corbin_Franz_Hessel.pdf


Franz Hessel, Heimliches Berlin. Roman.
Berlin: Ernst Rowohlt-Verlag 1927. 183 S.
http://www.textlog.de/benjamin-kritik-franz-hessel-heimliches-berlin.html

« Last Edit: June 18, 2012, 04:46:07 PM by lemonhorse »

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Klaus Theweleit
« Reply #12 on: June 30, 2012, 10:48:33 AM »
Klaus Theweleit (* 7. Februar 1942 in Ebenrode, Ostpreußen – heute Nesterow, Russland) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, Kulturtheoretiker und Schriftsteller.
http://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Theweleit

Studium der Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaft in Kiel und Freiburg.
Dissertation: „Freikorpsliteratur; Vom deutschen Nachkrieg 1918−1923“ von 1977 war die
Grundlage für das zweibändige, extensiv und ungewöhnlich bebilderte Buch Männer-
phantasien, eine stark an Konzepten der Psychoanalyse und von Gilles Deleuze und Félix Guattari orientierte Untersuchung des faschistischen Bewusstseins und der soldatischen Prägung des Ich. Das Buch untersucht soldatische und faschistische Literatur und stellt die – immer wieder aktuelle – Frage, wie ein Mensch zu einem Nazi oder einem tötungsbereiten Soldaten werden kann.
http://www.klaus-theweleit.de/


Linkliste Klaus Theweleit
Universitätsbibliothek | Freie Universität Berlin : Service - Internetquellen
http://www.ub.fu-berlin.de/service_neu/internetquellen/fachinformation/germanistik/autoren/autort/thewel.html


Theweleit: „Rock'n'Roll hat uns befreit!“
21.10.2010 | 18:32 |  CHRISTOPH WEINBERGER (Die Presse)
http://diepresse.com/home/kultur/literatur/604161/index.do?from=suche.intern.portal


Sven Reichardt: Klaus Theweleits „Männerphantasien“ – ein Erfolgsbuch der 1970er-Jahre
http://www.zeithistorische-forschungen.de/site/40208708/default.aspx

alpha Forum - Klaus Theweleit
Hochgeladen von vonundzuMierendorff am 13.02.2012
http://www.youtube.com/watch?v=EHx995PEBRc

Klaus Theweleit über Pasolini, Godard und andere...
Das Interview entstand im Rahmen von "SCHAU-TV" - Ein Projekt der Schaubühne Lindenfels Leipzig - www.schaubuehne.com
Interview, Kamera1, Schnitt: Alexander Biedermann
Licht, Kamera2: Daniel Laudowicz
http://www.youtube.com/watch?v=vDXWKgcAXuc


"Warum Männer morden – und dabei auch noch lachen" Jan Ole Arps (November 17, 2015)
Die Anschläge in Paris haben uns grausam in Erinnerung gerufen, wie wenig auch ein hochgerüsteter westeuropäischer Polizeiapparat tun kann, wenn jemand entschlossen ist, mit möglichst kruden Mitteln möglichst viel Zerstörung anzurichten. Die Anschläge waren von langer Hand geplant und haben sicher einiges an Vorbereitung erfordert. Trotzdem waren sie (zum Beispiel im Vergleich zum 11. September 2001) relativ simpel. Um ein solches Blutbad anzurichten, braucht man keine komplizierten Bomben oder High-Tech-Waffen—das Wichtigste sind Menschen, die bereit sind, andere Menschen mit absoluter Brutalität hinzurichten.
Diese Brutalität hatte sich die Terrormiliz Islamischer Staat von Anfang an praktisch auf die Fahnen geschrieben. Die Exekutions-Videos gehörten genau so zum öffentlichen Bild der Gruppe wie ihre Flagge.
Aber an den Bildern, die der „Islamische Staat" um die Welt schickt, verstört nicht allein die brutale Gewalt gegen andere Menschen. Fast noch unverständlicher ist der Stolz, den die Mörder offensichtlich empfinden, wenn sie zum Beispiel einen abgeschlagenen Kopf in die Höhe halten. Es geht ihnen nicht nur um die reine Beseitigung eines Feindes—das Töten bereitet ihnen offensichtlich Freude.
Auch von Anders Behring Breivik, dem selbsternannten „Tempelritter", der 2011 auf der norwegischen Insel Utøya 77 Jugendliche und junge Erwachsene erschoss, berichten Überlebende, er habe beim Töten gelacht und laut gejubelt.
Warum lachen die Täter? Macht das Morden Spaß? Mit dieser Frage hat sich der Literaturwissenschaftler und Autor Klaus Theweleit in seinem Buch Das Lachen der Täter beschäftigt. ...

https://www.vice.com/de/read/warum-maenner-morden-und-dabei-lachen-102
« Last Edit: November 18, 2015, 10:10:52 AM by Link »

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Umberto Eco...
« Reply #13 on: December 11, 2012, 03:31:10 PM »
Umberto Eco (* 5. Januar 1932 in Alessandria, Piemont) ist ein italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker.
https://de.wikipedia.org/wiki/Umberto_Eco

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Name_der_Rose

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Foucaultsche_Pendel

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Friedhof_in_Prag

Umberto Eco in conversation with Paul Holdengräber (23.11.2011)
This conversation took place at Kensington Town Hall on 19th November 2011.
https://www.youtube.com/watch?v=DuGpw0-B9-s

Umberto Eco: Perpetuum mobile der Literatur (Sternstunde Philosophie, 21.2.2016)
https://www.youtube.com/watch?v=CCLNbLAhVPA
« Last Edit: July 28, 2018, 04:06:01 PM by Link »

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Georges Bataille...
« Reply #14 on: February 19, 2013, 09:44:06 PM »
Georges Bataille (* 10. September 1897 in Billom, Puy-de-Dôme; † 9. Juli 1962 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Er gründete die Zeitschrift Critique. Bataille schrieb dekadente und erotische Prosa. Sein theoretisches Werk berührt die Politik und Ökonomie, die Soziologie, Anthropologie, Kunstgeschichte und Philosophie und im speziellen die Atheologie. Bataille arbeitete als Archivar und Bibliothekar an der Bibliothèque nationale de France. ...
http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Bataille

http://de.wikipedia.org/wiki/Georges_Bataille#Werke_in_deutschen_Ausgaben

http://monoskop.org/images/a/ac/Noys_Benjamin_Georges_Bataille_A_Critical_Introduction_2000.pdf

Artur R. Boelderl - Georges Bataille (1897-1962)
 ...das Unvernünftigste getan haben, zu dessen der Mensch fähig ist: sich mit Leib und Seele, Haut und Haar einem anderen auszuliefern, ihm sich hinzugeben, an ihn sich zu verschwenden, kurz: der Erotik, das heiflt dem (sexuellen) Exzess im Angesicht des Todes zu leben. ...
https://amruthgen.files.wordpress.com/2014/07/georges_bataille_corr_040411-libre.pdf


Georges Bataille bei Matthes & Seitz Berlin
http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/die-traenen-des-eros.html

Bataille, Georges: Erotism. Death and Sensuality [1957]
http://monoskop.org/images/a/a8/Bataille_Georges_Erotism_Death_and_Sensuality.pdf

http://monoskop.org/images/a/ac/Noys_Benjamin_Georges_Bataille_A_Critical_Introduction_2000.pdf

Taboos and Transgressions:Georges Bataille on Eroticism and Death, By Renee Fuchs (Date ?)
http://moe.machighway.com/~cliffor1/Site/Aesthetics_2014_Readings_files/Fuchs.pdf

Black Sun: Bataille on Sade
Geoffrey Roche - University of Auckland (Date ?)
http://www.janushead.org/9-1/roche.pdf


https://users.hfg-karlsruhe.de/~arafinski/gamestudies/txt/Bataille_DieInnereErfahrung.pdf


Flesh and Consciousness ... Dionysian mysticism ...
Jonathan David York (2003):  Journal for Cultural and Religious Theory, 4.3 (August 2003)
http://www.jcrt.org/archives/04.3/york.pdf

Georges Bataille : Literature and Evil
The only TV interview that exists with Georges Bataille (1958). About his book Literature And Evil. Interviewer: Pierre Dumayet. Translation: Vidar Vikingsson.
https://www.youtube.com/watch?v=5XCnGuK8CVc


"Die Welt verletzen!"
Zum 100. Geburtstag des französischen Philosophen, Dichters, Heiligen und Erotomanen Georges Bataille
Von Undine Gruenter, 5. September 1997 Quelle: DIE ZEIT, 37/1997
http://www.zeit.de/1997/37/Die_Welt_verletzen_


Patrick Kilian: Die Geschichte von Acéphale - Über 'Tragisches Lachen'
Die bisherige Rezeption des Werkes von George Bataille ist im deutschsprachigen Raum im Vergleich zu anderen Denkern eher überschaubar gewesen. ...  „Tragisches Lachen. Die Geschichte von Acéphale“ ist ein sehr ideenreiche und inspirierende Neuinterpretation der Philosophie Batailles, zeichnet aber auch die Befindlichkeit der französischen Intelligenz vor dem Zweiten Weltkrieg nach und ist somit unentbehrlich für jeden philosophisch und historisch Interessierten: ein Meisterwerk. ...
Rita Bischof
Tragisches Lachen. Die Geschichte von Acéphale
Matthes & Seitz Berlin (2010)
368 Seiten – gebunden
ISBN: 978-3-88221-689-9
http://ikonenmagazin.de/artikel/Bataille.htm


"Der beständige menschliche Irrtum"
"Die Freundschaft" hat Georges Bataille seine Tagebücher genannt, ein recht üppiges Werk aus Tagesnotizen, philosophischen Kurzessays und Aphorismen. Der Verlag "Matthes und Seitz" hat diese Schriften  Mitte letzten Jahres publiziert und mit einem langen Nachwort von Gerd Bergfleth ergänzt.
Wie häufig bei Bataille finden sich darunter sowohl glänzende philosophische
und literarische Überlegungen als auch leer anmutende oder schwer verständliche Konstrukte,..... ...obendrein bleibt der Leser auch diesmal nicht von Batailles  romantizistischen Lustverständnis verschont ...

http://www.lucid-zoom.de/Bataille%20Die%20Freundschaft.html

Das Obszöne Werk von Georges Bataille
Ästhetisierte Angst(Lust) als Kommunikationsmodell
Von Bastian Strinz | 31 Januar, 2011 - 09:00
http://www.kritische-ausgabe.de/artikel/das-obsz%C3%B6ne-werk-von-georges-bataille


« Last Edit: January 24, 2018, 01:46:14 PM by Link »

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autoren...
« Reply #15 on: March 20, 2013, 01:47:07 PM »
http://golem.kr/?p=3210

Anselm Lenz / Alvaro Rodrigo Piña Otey (Hg.)
Das Ende der Enthaltsamkeit
Über Bars, Cocktails, Selbstermächtigung und die Schönheit des Niedergangs
http://www.edition-nautilus.de/programm/belletristik/buch-978-3-89401-774-3.html


---


Friedrich Rückert (* 16. Mai 1788 in Schweinfurt; † 31. Januar 1866 in Neuses (heute Teil von Coburg); Pseudonym Freimund Raimar, Reimar oder Reimer) war ein deutscher Dichter, Sprachgelehrter und Übersetzer sowie einer der Begründer der deutschen Orientalistik. Er ist Namensgeber des Friedrich-Rückert-Preises und des Coburger Rückert-Preises. Rückert beherrschte neben der Muttersprache mindestens 44 weitere Sprachen. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_R%C3%BCckert

"150. Todestag von Friedrich Rückert"  (Süddeutsche Zeitung 2016 )
Vergesst Goethe, lest Rückert - Vor 150 Jahren starb einer der größten Dichter Deutschlands. Heute kennt ihn kaum jemand. Dabei wusste Friedrich Rückert schon damals, wie die Integration von Flüchtlingen gelingen kann. ... Dem Wesen orientalischer Poesie kam Rückert ungleich näher als Goethe und hielt doch mehr kritische Distanz zum Islam. Romantisierender Orientalismus war ihm fremd. "Rückert war klar, dass er im protestantischen Deutschland aufgewachsen und sozialisiert worden war", sagt der Historiker Kreutner. Der Dichter war offen gegenüber der fremden Kultur, aber wusste, wo er stand. ...
http://de.qantara.de/inhalt/150-todestag-von-friedrich-rueckert-vergesst-goethe-lest-rueckert


---

Karl Wolfskehl
Karl Joseph Wolfskehl (* 17. September 1869 in Darmstadt; † 30. Juni 1948 in Bayswater, Auckland, Neuseeland) war ein deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Sein Wirken umfasste Lyrik, Prosa und Dramatik. Er übersetzte aus dem Französischen, Englischen, Italienischen, Hebräischen, Lateinischen und Mittelhochdeutschen. ....
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wolfskehl | https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Wolfskehl#Werke


---


Leonhard Fuest, Die schwarzen Fahnen von Paris. Die „Stadt der Liebe“ im Licht der Melancholie. Corso Verlag, Hamburg 2010
Das Paris Leonhard Fuests ist das Paris der Schlenderer und Melancholiker, der Flaneure und Zyniker, aber auch der Besetzung durch die Deutschen, der wohl schwärzesten Stunden dieser kosmologischen Stadt, denn durch sie wurden die wohl schönsten Stimmern der Stadt zum Schweigen gebracht, so etwa wie jene der Hélène Berr, die von Deutschen an ihrem 23. Geburtstag nach Auschwitz deportiert wurde. ...
http://www.versalia.de/Rezension.Fuest_Leonhard.917.html

http://www.versalia.de/amazon/Leonhard_Fuest.html


"Leonhard Fuest über Melancholie und Utopie "Werdet Zwerge!"" Interview Maximilian Probst (29. 05. 2011)
Der Hamburger Literaturwissenschaftler Leonhard Fuest schreibt über die dunklen Seiten des Lebens. Ein Gespräch über das tägliche Grauen, Trauerarbeit und das Heilmittel der Literatur.

Die moderne Übersetzung der Melancholie ist Depression. Was halten Sie davon?

Leonhard Fuest: Nichts. An die Depression knüpft sich ein ganz anderer Diskurs. Nach Baudelaire ist die Melancholie die "erlauchte Freundin der Schönheit". Man muss die Melancholie mindestens ästhetisch lesen, man kann sie philologisch und philosophisch lesen, aber natürlich auch politisch.
Der Melancholiker ist der Widerständige. Er ist ein unruhiger Geist, er begnügt sich nicht.
Ich habe Probleme mit der Rückführung meiner Person auf so eine Identifikationsfigur. "Ich bin Melancholiker", was soll das heißen? Sagen wir es lieber so: Ich beerbe die Melancholie und ihre Vertreter. Vor allem über die Beobachtung der Welt, beispielsweise das Konsumieren der Medien. Das bedeutet: tägliche Konfrontation mit dem Grauen. Zeitung lesen heißt, an den Rand des Abgrunds treten. ... am Ende läuft es doch hinaus auf das Problem des Nicht-Fertig-Werdens mit jenen Grausamkeiten und Dummheiten, die die Welt zu regieren scheinen. ... Der Melancholiker ist ja einer, der ein gestörtes Verhältnis zur Tat hat. Der Melancholiker schätzt die Unermesslichkeit des Wissens. Die aber verhindert die Tat, weil dazu immer die Entscheidung nötig ist, das Urteil, jetzt genug zu wissen. ... das Letzte und Beste, was man sich selbst und seiner Sicht auf die Welt angedeihen lassen sollte, ist das Gelächter. Das Pathos, die Larmoyanz, all das, was die Melancholie ausmacht, das hat man naturgemäß zu korrigieren über den Witz. Sich selbst ernst nehmen ist die größte Katastrophe, die man sich leisten kann im Leben. Daran krankt ja die halbe Welt. ...
http://www.taz.de/!5119677/

« Last Edit: May 29, 2016, 01:37:53 PM by Link »

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« Reply #16 on: November 21, 2016, 04:44:35 PM »
Ilse Aichinger (* 1. November 1921 in Wien; † 11. November 2016 ebenda) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie gilt als bedeutende Repräsentantin der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ilse_Aichinger

---

Ernst Jünger (* 29. März 1895 in Heidelberg; † 17. Februar 1998 in Riedlingen) war ein deutscher Schriftsteller, Offizier, Dandy und Insektenkundler. Er ist vor allem durch seine Kriegserlebnisbücher wie In Stahlgewittern, phantastische Romane und Erzählungen und verschiedene Essays bekannt. In seinem elitären, antibürgerlichen und nationalistischen Frühwerk, das der sogenannten Konservativen Revolution zugerechnet wird, bekämpfte Jünger die Weimarer Republik entschieden. Obwohl er der NSDAP nicht beitrat und deren rassistische Ideologie ablehnte, galt er nach 1945 als intellektueller Wegbereiter des Nationalsozialismus und gehört zu den umstrittensten Autoren Deutschlands. Er erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter 1918 den Pour le Mérite, 1959 das Große Bundesverdienstkreuz und 1982 den Goethepreis, dessen Verleihung für einen politischen Skandal sorgte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_J%C3%BCnger

Nationalsozialismus/ A. Mitchell: Ernst Jünger in Nazi Paris (Buchrezensionen)
The Devil's Captain. Ernst Jünger in Nazi Paris, 1941-1944
http://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-17165


Nachrichten und Hinweise rund um die Brüder Ernst Jünger und Friedrich Georg Jünger
https://ernstjuenger.wordpress.com/

---

Moses Joseph Roth (* 2. September 1894 in Brody, Ostgalizien, Österreich-Ungarn; † 27. Mai 1939 in Paris) war ein österreichischer Schriftsteller und Journalist.
"Österreichisches repräsentieren heißt: zu Lebzeiten mißverstanden und mißhandelt, nach dem Tod verkannt und durch Gedenkfeiern gelegentlich zur Vergessenheit emporgehoben zu werden." - Grillparzer, 1937, in: Joseph Roth: Werke in drei Bänden, 3. Band, S. 400. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1956. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Roth

Homepage Joseph Roth
Wanderer zwischen den Welten
http://www.josephroth.de/

http://gutenberg.spiegel.de/autor/joseph-roth-1026

---

Aharon Appelfeld (geboren am 16. Februar 1932 in Zhadova in der Nähe von Czernowitz als Erwin Appelfeld, gestorben am 4. Januar 2018), war ein israelischer Schriftsteller. Zum Ende der 1950er Jahre veröffentlichte er erste Erzählungen in hebräischer Sprache, in denen er Probleme der Überlebenden beschreibt. Darüber hinaus fand die verlorene Welt seiner Kindheit immer wieder Eingang in seine Literatur. In seinem Werk beschäftigte sich Appelfeld hauptsächlich mit Schicksalen jüdischer Menschen in einer von Multikulturalität geprägten Gesellschaft.
International wurde Appelfeld mit dem Erscheinen der englischen Übersetzung seines Romans Badenheim (1980) bekannt, für Der Eiserne Pfad wurde er 1999 mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet.  ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Aharon_Appelfeld

« Last Edit: January 04, 2018, 09:53:41 AM by Link »

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« Reply #17 on: August 09, 2018, 02:37:28 PM »
" ... Es ist ein neuer Paragone, ein Widerstreit zwischen Bild oder – wie zu zeigen sein  wird  –  Foto und Wort, der Rolf Dieter Brinkmanns Poetologie der 1960er Jahre bestimmt. Auf der einen Seite stehen das Wort und die negativ konnotierten Attribute, mit denen es von Brinkmann assoziiert wird: Abstraktion, Reflexion, Begrifflichkeit, Vergangenheit. Dem  gegenüber sind dem Bild die positiv besetzten Begriffe der Sinnlichkeit, des konkreten Alltagsmaterials und der Gegenwart zu eigen. Vor dem Hintergrund dieser Polarisierung setzt sich Brinkmann von Anfang an als vehementer Verfechter einer neuen Bildlichkeit in Szene ... Bei der »hübschen Sache«, die zum Gegenstand der Darstellung wird, handelt es sich des weiteren nicht um eines der traditionellen Themen »hoher Literatur«, die durch intellektuelle Anstrengungen seitens des Autors in einen Begriff gefaßt werden, sondern um Material des Alltags, ja um den buchstäblichen Abfall, der dem Dichter zufällig in die Hände fällt: »Es gibt kein anderes Material als das, was allen zugänglich ist und womit jeder alltäglich umgeht, was man aufnimmt, wenn man aus dem Fenster guckt, auf der Straße steht, an einem Schaufenster vorbeigeht, Knöpfe, Knöpfe, was man gebraucht, woran man denkt und sich erinnert, alles ganz gewöhnlich, Filmbilder, Reklamebilder, Sätze aus irgendeiner Lektüre oder aus zurückliegenden Gesprächen, Meinungen, Gefasel, Gefasel, Ketchup, eine Schlagermelodie, die bestimmte Eindrücke neu in einem entstehen läßt.«
Indem der Alltag ins Zentrum des Interesses des Dichters rückt, kommt es zum doppelten Bruch mit der Vergangenheit: Einerseits ist Brinkmanns Interesse thematisch nicht mehr auf die Vergangenheit gerichtet, sondern auf die eigene unmittelbare Gegenwart und ihr »jetzt und jetzt und jetzt«. »Das Kurz-Zeit-Gedächtnis wird bevorzugt.«
... Der Fotografie ist für Brinkmann innerhalb dieses Paragones eine Potenzierung des Bild-Begriffs zu eigen. Ihre Bedeutung zeigt sich zunächst in einer Anspielung in »Der Film in Worten« auf den 1927 entstandenen »Photographie«-Aufsatz  Siegfried  Kracauers, der auch in der langen Liste der Widmungsträger der »ACID«-Anthologie auftaucht. Was später in Kracauers »Theorie des Films« – die Brinkmanns Auffassung vom fotografischen Medium sehr nahe kommt und die er 1966 las – als Vorzug der Fotografie hervorgehoben wird, wird hier noch gegen sie gewendet. In der Fotografie werden demnach stets nur materielle Äußerlichkeiten und diese nach dem Prinzip einer Oberfläche unterschiedslos abgebildet. Lediglich die »gegenwärtige menschliche Hülle« zeigt sich auf den Fotos, die Abgebildeten verwandeln sich in »Kostümpuppen«. Im Unterschied dazu operieren die Bilder des Gedächtnisses. Die  Speicherung erfolgt hier selektiv und damit fragmentarisch: Bewahrt wird nur, was Wahrheitsgehalt besitzt und bedeutungsvoll ist. Derartigen Gedächtnisbildern, die Kracauer auch  die »eigentliche Geschichte« des jeweils Dargestellten nennt, wird die Dimension der Tiefe zugeordnet – eine Dimension, die der Fotografie als Abbildung des rein Äußerlichen fehlt: »Unter der Photographie eines Menschen ist seine Geschichte wie unter einer Schneedecke vergraben.« ...
... Weil also das Objekt vor der Kamera bei Brinkmann ebenso in den Blickpunkt rückt wie das Subjekt dahinter, führen die Erkundungen des alltäglichen Materials gleichzeitig auch nach innen und werden als »Abenteuer des Geistes« zur »Eroberung des inneren Raums«. 1968, als Stanley Kubrick, einer der vielen Widmungsträger  der »ACID«-Anthologie, im Kino Astronauten bis zum Jupiter »and  beyond« schickte, die Menschen es in Wirklichkeit aber nur zum Mond schafften, durchdringen sich für Brinkmann Außen- mit Innenräumen. Denn es gilt, die Science-Fiction-Projektionen »auf uns hier, jetzt konkret« anzuwenden und zu einem »Vorstoß in die innere Dimension von uns selbst« zu machen, »die ebenso ein riesiger Raum ist wie der Weltraum, in den Raketen, Astronauten, Telestars, Mars-Sonden, Mondlandefahrzeuge hinauskatapultiert werden...«.
Logischerweise ist es dann auch die Figur des »Piloten« – so der Titel von Brinkmanns 1968 erschienenem  Gedichtband –, die zum Sinnbild für denjenigen wird, der sich auf diese  Mission ins Innere macht, zum  »Breakthrough in the Grey Room«, wie Brinkmann den US-Schriftsteller William S. Burroughs im »Film in Worten« zitiert.
Das Ende des letzten Gedichtes des »Piloten«-Bandes mit dem programmatischen Titel »Alle Gedichte sind Pilotengedichte« führt zudem ein zweites Symbol für den von Brinkmann angestrebten Zustand der gesteigerten Wahrnehmung ein ... das Motiv der Tür, die sich öffnet, gleichermaßen für einen Moment der intensiven Erfahrung als auch für eben jene Durchdringung der Räume. Ist doch die eingeforderte »neue  Sensibilität« des Subjekts für Brinkmann eine »nach innen und nach außen schwingende Tür«. Ja, der Moment des »snap-shots« selbst wird verglichen mit dem Moment, »wenn zwischen Tür und Angel, wie man so sagt, das, was man in dem Augenblick zufällig vor sich hat, zu einem sehr präzisen, festen, zugleich aber auch sehr durchsichtigen Bild wird, hinter dem nichts steht als scheinbar isolierte Schnittpunkte.« Für Brinkmann, der nicht zufällig immer wieder den Vers »Break on through to the other side« der »DOORS« zitiert, kennzeichnet somit neben den beiden anderen in den Aufsätzen propagierten bewußtseinserweiternden Mitteln, Pop- bzw. Rock-Musik und »Gras« – so der Titel von Brinkmanns letztem zu Lebzeiten 1970 publizierten Gedichtband – bzw. Drogen, die Fotografie eben diesen Augenblick des »Durchbruchs« als Ausbruch aus literarischen Traditionen. ..." | Aus: "Rolf Dieter Brinkmann - Die Foto-Texte der 1960er Jahre", Thomas von Steinaecker: Literarische Foto-Texte. Zur Funktion der Fotografien in den Texten Rolf Dieter Brinkmanns, Alexander Kluges und W.G. Sebalds. Bielefeld: transcript Verlag, 2007, http://kult-online.uni-giessen.de/archiv/2008/ausgabe-16/rezensionen/dialoge-zwischen-text-und-fotografie
-

"NACKTHEIT- Ästhetische Inszenierungen im Kulturvergleich" Herausgegeben von Kerstin Gernig (2002)
" ...  Brinkmanns  Ästhetik der Entblößung situierte sich zweifellos schon von Anfang an in der Nähe des Pornographischen, aber diese Nähe wurde konkreter und expliziter, sobald sie sich auf das Bildmaterial zu beziehen begann, das im Zuge der medialen Freisetzung  der Nacktheit zunehmend aus dem Bereich klandestiner privater Lüste in die Öffentlichkeit zu wandern begann. An den Veränderungen von Brinkmanns Versuchen, zu einem bildhaften, an den Ausdrucksmöglichkeiten der Medien Film und Photographie orientierten Schreiben zu gelangen, läßt sich auch der Beschleunigungsprozeß ablesen, der die mediale Entsublimierung der öffentlichen Sphäre Ende der 60er Jahre kennzeichnete. ... Die 1968 veröffentlichte Gedichtsammlung "Godzilla" kann das Spannungsfeld besonders anschaulich machen, in das seine Poetik des "einfachen", sinnlich-sinnlosen Bildes geriet, sobald sie sich mit der Vermarktung der Sinnlichkeit  im  öffentlichen Raum  auseinanderzusetzen hatte. Ausgangspunkt sind in diesem Band bunte Illustriertenphotos von leicht bekleideten, nur in Ausschnitten dargebotenen, meist verführerisch lächelnden Frauen, die buchstäblich von der "dearty speach" pornographischer Phantasien überschrieben werden. Eine Überschreibung, die als doppelter BeschmutzungsVorgang angelegt ist: Als materielle Beschmutzung, weil  die bildlichen Unterlagen teilweise von schwarzen Lettern überdeckt werden und dadurch ihre Farbigkeit einbüßen; vor allem aber als symbolische Beschmutzung, weil die über die Schrift transportierten sexuellen Imaginationen durch ihre extreme Gewaltsamkeit schockierend wirken und in diesem Schock die verführerische Attraktion brechen, die von den erotischen Posen der reizenden Illustriertenschönheiten ursprünglich einmal ausgehen sollte.
Ein voyeuristischer Genuß der schönen Frauenkörper will sich nicht mehr einstellen, nachdem der pornographische Text entziffert wurde, der mit drastischer Eindeutigkeit auf der triebhaften Gewaltsamkeit sexuellen Begehrens insistiert und damit den Körper des Blickes ins Spiel bringt, der zum Funktionieren des voyeuristischen Dispositivs unsichtbar zu bleiben
hat. Die Worte des aus japanischen Science-Fiction-Filmen bekannten Monsters Godzilla konfrontieren das warenästhetische Versprechen nach sinnlicher Befriedigung, das von den überschriebenen Bildern ausgeht, brutaistmöglich mit der Todesverfallenheit des Körpers. Sie weisen auf das destruktive Triebpotential hin, das sich im hedonistischen Konsumrausch  fröhlichbesinnungslos auslebt. ..." 
https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/81908/Ehrlicher_Brinkmann.pdf

"NACKTHEIT- Ästhetische Inszenierungen im Kulturvergleich" Herausgegeben von Kerstin Gernig (2002),
Quelle: https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/81908/Ehrlicher_Brinkmann.pdf
https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/81908/Ehrlicher_Brinkmann.pdf

https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Dieter_Brinkmann#Literatur

« Last Edit: August 09, 2018, 02:41:17 PM by Link »

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« Reply #18 on: November 10, 2018, 02:36:17 PM »
Johann Christian Friedrich Hölderlin (* 20. März 1770 in Lauffen am Neckar, Herzogtum Württemberg; † 7. Juni 1843 in Tübingen, Königreich Württemberg)
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_H%C3%B6lderlin

In this short video, Constantine introduces Hölderlin and his poetry, discussing how translating Greek poetry (at first Pindar) helped Hölderlin evolve his own way of writing in German. Like Beethoven, Hölderlin was inspired by the French Revolution before it went wrong, and Constantine discusses the relevance also of Hölderlin to the times we live in, most particularly when there has been renewed interest in his work, such as during both world wars and during the period of social revolt in Germany in the 1960s. Hölderlin reads two poems from the book, ‘Once there were gods…’ (‘Götter wandelten einst…’), written in the spring of 1799 (but not published until 1909), and ‘The sun goes down’ (‘Geh unter, schöne Sonne…’), written some time before May 1800 but not published until 1846, three years after his death. Constantine was filmed at his home in Oxford by Neil Astley in June 2018. ...
https://vimeo.com/293720539

Hans-Georg Gadamer - Erfahrungen mit Hölderlin (1983)
"Hölderlin verkörpert das, was man das Leiden am Suchen des Ausdrucks nennen könnte." Vortrag aus dem Jahr 1982 vor der Hölderlin-Gesellschaft, Tübingen. ...
https://www.youtube.com/watch?v=kWmE32t_ZlY