Author Topic: Daniele Ganser...  (Read 8596 times)

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Daniele Ganser...
« Reply #20 on: June 11, 2018, 04:06:35 PM »
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[...]  Anlässlich des 75-jährigen Bestehens lud die Gemeindebibliothek Arlesheim den mittlerweile über die Schweizer Landesgrenzen hinaus bekannten Autoren Daniele Ganser nach Arlesheim ein. Der Saal des reformierten Kirchgemeindehauses platzte aus allen Nähten. Die gefühlte Popkonzertstimmung – bereits eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn warteten Dutzende vor verschlossener Türe – setzte sich im Saal fort. Die Zuschauer klebten während dessen Referat und im Gespräch mit Publizist Matthias Zehnder Ganser an den Lippen und nickten immer wieder zustimmend, als wären sie froh, dass endlich mal jemand die Wahrheit sagt.

Doch wer ist Daniele Ganser eigentlich? Der promovierte Historiker bezeichnet sich selber als Friedensforscher. Drei Bücher hat er veröffentlicht. Deren Inhalte ähneln sich in einer breiten Kritik an den Mächtigen dieser Welt, die in ihren Lügen von den Medien unterstützt werden. Gegner sehen in ihm einen Verschwörungstheoretiker, der dank seiner Eloquenz seine Theorien brillant an die Frau und den Mann bringt.

In Arlesheim referierte Ganser über «illegale Kriege». Um diese zu erkennen, brauche es Medienkompetenz. Und diese hole man sich nicht über Tagesmedien, betonte Ganser mehrfach, sondern über Bücher und Youtube-Videos. «Den Medien darf man nicht blind vertrauen. Sie können das schon, aber das ist naiv.» Um seine Medienkritik zu unterstreichen, zeigte er Beispiele von journalistischen Fotomanipulationen. Schweizweit für Entsetzen sorgte die Wasserpfütze nach dem Terroranschlag 1997 im ägyptischen Luxor, die der «Blick» rot einfärbte, um sie als Blutspur zu verkaufen. «Basler Zeitung»-Chefredaktor Markus Somm bezeichnete Ganser gar als «Kriegstreiber», weil er sich vor Jahren in einer Talkrunde für einen Angriff der USA auf den Iran aussprach.

In seinem Referat und auch im Buch zählte Daniele Ganser Kriege auf, die ohne UNO-Mandat illegal und völkerrechtswidrig gestartet wurden. Ob der Sturz der Regierung im Iran 1953 durch die CIA, der Vietnamkrieg 1964 oder der Einmarsch der USA und Grossbritannien in den Irak 2003 – für Ganser Beweise dafür, wie Regierungen bei Krieg und Terror manipulieren. «Und anstatt dass die Medien ihre Rolle als vierte Gewalt wahrnehmen und das Handeln der Regierungen kritisch hinterfragen, unterstützen sie diese in ihren Lügen.»

Bestes Beispiel sei der 11. September und das dritte eingestürzte Gebäude, bei dem bis heute umstritten ist, weshalb es überhaupt einstürzte. Eine anti-amerikanische Haltung habe er nicht, entgegnete Ganser der Kritik, er schreibe und spreche vor allem über die Lügen der USA. Zwar wird in seinem Buch auch der russische Krieg gegen Afghanistan 1979 als «illegal» angeprangert, doch vorwiegend sind es schon westliche Nato-Staaten, die von Ganser der Kriegstreiberei bezichtigt werden. So verurteilte er die erst kürzlich durchgeführten Raketenangriffe der USA, Grossbritannien und Frankreich auf Syrien, während er die russische Kriegsführung in Syrien nur am Rande erwähnte. «Russland wurde von der syrischen Regierung eingeladen. Das war ihr gutes Recht.»

Der Friedensforscher Daniele Ganser drang dann durch, wenn er nicht nur die «illegalen Kriege» anprangerte, sondern seine Vision der Menschheitsfamilie hervorhob, in der sich die Menschen nicht mehr den Nationalstaaten, der Religionen und der Hautfarbe entlang aufhetzen lassen. Das Gewaltverbot stehe dabei zuoberst.


Aus: "Arlesheim - Friedensforscher oder doch Verschwörungstheoretiker? – So kritisiert Daniele Ganser die Medien" Tobias Gfeller (11.6.2018)
Quelle: https://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/baselbiet/friedensforscher-oder-doch-verschwoerungstheoretiker-so-kritisiert-daniele-ganser-die-medien-132672604

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Daniele Ganser...
« Reply #21 on: September 11, 2019, 02:38:42 PM »
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[...] Am Mittwoch jähren sich zum 18. Mal die Terroranschläge auf das World Trade Center in New York. Knapp 3000 Menschen verloren ihr Leben, als entführte Passagierflugzeuge in die Twin Towers flogen und sie zum Einsturz brachten. Die menschlichen Tragödien wirken bis heute nach, die juristische Aufarbeitung steckt nach der Folterung der beschuldigten Drahtzieher in Guantanamo fest. Die Gemengelage lässt viel Raum für eine Spezies von Menschen, die es nicht nur anders sehen wollen, sondern es auch besser zu wissen glauben. Sie nutzen bestehende Ungereimtheiten, um sich ihre eigene Wahrheit zurecht zu legen. Sie bauen Verschwörungskonstrukte, um die damit verbundenen, eigenen Ungereimtheiten zu kaschieren.

In der modernen, säkularisierten Welt wird «Verschwörungstheoretiker» genannt, wer sich die Wahrheit nach eigenen Regeln zusammenreimt. In der vormodernen, religiösen Welt waren es Häretiker, die sich in Abgrenzung zur Orthodoxie ihren eigenen Glauben zimmerten.

Häretiker säumen die Kirchengeschichte seit den frühesten Anfängen. Sie entwarfen für sich nicht eine eigene Religion, sie arbeiteten sich vielmehr an der herrschenden ab. Der Kirchenvater Thomas von Aquin sagte: «Demnach ist Häresie eine Art des Unglaubens, geltend für solche, die zwar den Glauben Christi bekennen, aber seine Lehrsätze entstellen.» Häufig fanden sich Häretiker in abgeschotteten Kreisen zusammen und waren nicht selten geduldet. Wurden die, die vom rechten Weg abgekommen waren, jedoch aufsässig, hatte die katholische Kirche das probate Mittel der Exkommunikation. Wer davon betroffen war, dem war das Seelenheil verwehrt. Wenn eine politische Unstabilität sogar dazu führte, dass die Abtrünnigen für die Herrschaft gefährlich wurden, hatte die weltliche und kirchliche Obrigkeit schärfere Mittel zur Hand. Sie reichten von der folternden Inquisition bis zum brennenden Scheiterhaufen.

Daniele Ganser, der Schweizer Vorredner der Verschwörungstheoretiker, hat den prototypischen Weg eines neuzeitlichen Häretikers zurückgelegt. Er war zwar nicht in einem Priesterseminar, bevor er sich mit kruden Glaubenstheorien zunächst die Abgrenzung und zunehmende die Ausgrenzung der Kirche einhandelte. Er war jedoch Historiker, der zunächst eine ordentliche universitäre Laufbahn einschlug, bevor er sich, zunehmend unfähig zum wissenschaftlichen Diskurs, daraus hinauskapitulierte.

Häretische Gemeinden im Mittelalter haben zusammengefunden, um sich gegenseitig im Glauben zu bestärken und sich zu versichern, dass nicht sie, sondern die Orthodoxie dem Irrglauben verfallen sei. Die häretische Gemeinde der 9/11-Verschwörungsanhänger trifft sich morgen Mittwoch etwa im Zürcher Volkshaus zur Andacht in moderner Form einer Tagung, an der ihre Wahrheit von 9/11 zelebriert wird. Da ist die Rede vom «unbestreitbaren forensischen Beweis» oder von «Durchbrüchen für Wahrheit und Gerechtigkeit». Das Paradoxon der neuen Häretiker: Mit scheinbar wissenschaftlicher Akribie werden Glaubensbekenntnisse zementiert.

Wie mit Häresien umgegangen werden soll, ist ein Dauerthema der Kirchengeschichte. Kirchenvater Tertullian sagte bereits im 3. Jahrhundert: «Wenn wir uns darüber entsetzen, dass die Häresien, die zur Lähmung und zum Verderben des Glaubens auftreten, dies auch zu bewirken vermögen, so müssten wir uns erst darüber entsetzen, dass sie überhaupt existieren; denn entsprechend ihrem Sein haben sie ihre Wirksamkeit und entsprechend ihrer Wirksamkeit ihr Sein.» Kluge Kirchenführer haben Häresien ernst genommen, weil sie die Grundfesten des gemeinsamen Glaubens angreifen. Sie haben sie aber nicht zusätzlich wichtig gemacht, indem sie sie mit aller Härte verfolgten.

Moderne Häresien wie die «9/11-Truther»-Bewegung» verdienen Beachtung, weil sie Spaltpilze der Gesellschaft sind. Wenn sie gedeihen, ist dies Ausdruck davon, dass die herrschende Ordnung zu viele Fragen offenlässt. Sich mit ihnen aber etwa in einen Twitter-Fight zu verstricken, ist doppelt kontraproduktiv. Zum einen wird damit nicht eine offene Frage geklärt. Zum anderen ist es diese Bestätigung, die Häresien erst erstarken lassen. Dafür sind die Terroranschläge vor 18 Jahren aber ein zu tragisches Ereignis.


Aus: "Kommentar - Die Häretiker der Neuzeit: Daniele Ganser und die Liebe zur Verschwörungstheorie" Christian Mensch (11.9.2019)
Quelle: https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-haeretiker-der-neuzeit-daniele-ganser-und-die-liebe-zur-verschwoerungstheorie-135600047

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a.gerster

Als Journalist wäre ich mit der Verwendung des Wortes 'Spaltpilz' aber vorsichtig, es stammt aus der Küche der echten, alten Nazis.


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Diskurs

Es tut mir wirklich leid - den Haeretiker erkenne ich hier eher im Verfasser dieses Artikels. Es ist die billigste Art und das einfachste Vorgehen, die Theorie anderer in Frage zu stellen und jenes, welches von sogenannt offizieller Stelle der Allgemeinheit präsentiert wird als die Wahrheit und nur die Wahrheit zu zelebrieren.
Der Artikelschreiber entzieht sich im letzten Satz der Verantwortung, indem er jegliche Diskussion mit Personen wie Ganser zum vornherein ausschliesst. Dies mit der billigen Begründung - dadurch würde man Ganser erstarken lassen.
Wirklich ein kläglicher Versuch Herr Mensch, einen studierten Menschen kaltzustellen.


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Haribo

Seit dem 3. September 2019 wissen wir, dass Feuer das WTC 7 nicht zum Einsturz brachte. Nach einer vierjährigen Untersuchung kommt die Universität Alaska Fairbanks in einem 114 Seiten starken Bericht jetzt zum wissenschaftlich belegten Nachweis, dass Feuer das gleichzeitige Versagen der 81 Stahlsäulen von WTC 7 nicht verursacht haben konnte. Da WTC 7 nahezu symmetrisch einstürzte, kommt nur noch eine kontrollierte Sprengung als Erklärung in Frage.

A Structural Reevaluation of the Collapse of World Trade Center 7
This is a study of the collapse of the 47-story World Trade Center Building 7 (WTC7) at 5:20 P.M. on September 11, 2001.
The objective of the study was threefold: (1) Examine the structural response of WTC 7 to fire loads that may have occurred on September 11, 2001; (2) Rule out scenarios that could not have caused the observed collapse; and (3) Identify types of failures and their locations that may have caused the total collapse to occur as observed. ...

http://ine.uaf.edu/wtc7


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notaporg

"an der ihre Wahrheit von 9/11 zelebriert wird. Da ist die Rede vom «unbestreitbaren forensischen Beweis» oder von «Durchbrüchen für Wahrheit und Gerechtigkeit». Das Paradoxon der neuen Häretiker: Mit scheinbar wissenschaftlicher Akribie werden Glaubensbekenntnisse zementiert."
Eine vermeintliche Stärke der Verschwörungstheoretiker: Sie berufen sich auf die Wissenschaft obwohl 99 von 100 Fachleuten ihre Theorien widerlegen. Aber fast wie Sekten glauben die Verschwörungsgläubigen das alleinige und einzig gültige Wissen erlangt zu haben - alle anderen sind böse, falsch, dumm und "ungläubig". Herr Ganser und die Seinen sind nichts anderes als ein Sektenführer mit seinen Schäfchen, die er immer wieder zu versammeln weiss und die ihm gutgläubig zu-määää-en. Viel Spass im bei der Glaubensversammlung in Zürich!


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Daniel Gamboni

Unglaublich zynisch, das auf katholische Kirchengeschichte zurückgegriffen wird. Die Vereinigung, in deren Geschichte es zuhauf Verschwörungstheorien gibt. Welche Berechtigung haben Denunzianten Netzwerke wie Psiram? Weil alternative Medienkanäle, den etablierten Webeabhängigen und dem Zwangssubventionierten mit ihren Seilschaften wie Atlantikbrücke etc., die Deutungshoheit weggenommen wird. Kein Wunder glauben euch immer weniger Menschen, nach Relotius und ständig Nato Freundlicher Berichterstattung. By the way, wie gehen wir in der selbsternannten Wertegemeinschaft mit Leuten wie Snowden oder Assange um? Die Güllen Pumpen gegen Herrn Ganser wurden wieder angeschmissen, nachdem eine US Uni eine jahrelang aufgearbeitete Studie zu WTC 7 rausgebracht hat. Wieso beschäftigt sich kein etabliertes Medium in der Schweiz mit den Ergebnissen dieser Studie? Die Nachwehen nach 9/11 sind ja bis heute spürbar. Der Krieg gegen den Terror, Regimechanges überall, Sanktionsterror gegen unwillige Staaten. Viele Menschen aus diesen von der Wertegemeinschaft befreiten Ländern, bevölkern jetzt die Strassen hier und ihre eigenen Länder verwandelten sich in Shitholes. Leute wie Herr Pfister, in dessen Interesse es ja auch sein sollte, dass das Abendland kulturell so bleibt wie es bis jetzt war, sollten mal darüber nachdenken. Wie sagte einst Voltaire, Geschichte ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.


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a.gerster

Einfach in aller Ruhe... Epoch Times durchlesen und das Video ansehen. Epoch Times ist keine Schwurbelseite und erscheint auch als Druckausgabe.


[ " ... Politik » Welt: "Studie zu 9/11: Experten schließen Feuer als Einsturzursache des World Trade Center 7 aus"
Epoch Times10. September 2019 Aktualisiert: 10. September 2019 22:24

Vor 18 Jahren wurden die USA von einem verheerenden Terror-Anschlag erschüttert. Die Zwillingstürme des World Trade Centers wurden von zwei Flugzeugen gerammt und stürzten zusammen. Auch das WTC 7 stürzte ein. Bis heute wird in Fachkreisen heftig darüber debattiert, was die Gebäude letztendlich wirklich zum Einsturz brachte - vor allem das WTC 7.
In einer aktuellen Studie kommen Forscher der Universität Alaska Fairbanks zu dem Schluss, dass der Zusammenbruch des World Trade Center 7 (WTC 7) nicht durch ein Feuer, sondern durch das „nahezu simultane Versagen sämtlicher Stützpfeiler des Gebäudes“ zum Einsturz gebracht wurde. In dem vergangene Woche veröffentlichten Report, widersprechen die US-amerikanischen und chinesischen Bauingenieure dem Abschlussbericht der offiziellen Untersuchungskommission (NIST) zu den Anschlägen vom 11. September 2001.
Im NIST-Bericht aus dem Jahr 2008 heißt es, der 186 Meter hohe Wolkenkratzer wäre wegen eines Feuers zum vollständigen Einsturz gekommen. Durch die Bürobrände hätten sich die Stahlträger verformt, wodurch die einzelnen Etagen nacheinander eingestürzt wären. Ausgelöst wurden die Brände im WTC 7 durch Trümmer in Folge der Terror-Anschläge auf die benachbarten Zwillingstürme des World Trade Centers.
Die Problematik mit der Erklärung, das WTC 7 wäre wegen eines Feuers eingestürzt, sind die zahlreichen Filmaufzeichnungen des Ereignisses. Verschiedene Aufnahmen aus mehreren Winkeln zeigen den Einsturz des Gebäudes genau, und zeichnen ein anderes Bild von den Geschehnissen, als die Computersimulation des NIST – in der das Gebäude sich asymmetrisch verbiegt und starke Deformationen der Außenhülle aufweist.

In der NIST-Simulation stürzt das Gebäude nicht gerade und senkrecht nach unten, sowie es aber in den Videos vom Geschehen zu sehen ist. Das Hochhaus befindet sich während seines Zusammenbruchs für eine Phase von zwei Sekunden vollständig im freien Fall. Nach langem Leugnen räumte die Behörde diese Tatsache schließlich ein. Warum sich das Haus im freien Fall befand, wurde von der NIST jedoch nie erklärt.

In ihrer 126-seitgen Studie schreiben Dr. J. Leroy Hulsey vom Institute of Northern Engineering an der University of Alaska Fairbanks, der Bau- und Brückeningenieur Dr. Zhili Quan vom South Carolina Department of Transportation und Prof. Dr. Feng Xiao vom Department of Civil Engineering von der chinesischen Nanjing University of Science and Technology:
    Obwohl wir unterschiedliche hypothetische Szenarien simuliert haben, war es uns nicht möglich, einen Ablauf zu identifizieren, der das beschriebene Nachgeben sämtlicher Stützpfeiler und -säulen (innerhalb von WTC 7) am 11. September 2001 und damit den vollständigen Einsturz des Gebäudes erklären könnte.“
Von dem zu „beobachteten nahezu lotgenauen freien Fall des gesamten Gebäudes innerhalb von lediglich 2,5 Sekunden unter minimalsten äußerlichen Differentialbewegungen“, ganz abgesehen. ...
Die Forscher haben festgestellt, dass in der NIST-Simulation wichtige Details nicht erwähnt werden. Beispielsweise werden bestehende Bolzen und Verstärkungen der Stahlkonstruktion im WTC 7 nicht gezeigt.

Auch der Einsturz des östlichen Penthouses auf dem Dach des WTC 7 wird in der Studie beleuchtet. Der Kollaps des Penthouses ging dem Fallen des gesamten Hochhauses um etwa 5 Sekunden voraus. Dieser Umstand wird in den Videos sichtbar. Der Einsturz kann, der Studie zufolge, nicht mit dem Zusammenbruch einer Säule in der 13. Etage erklären werden, so wie es der NIST-Bericht tut. Die Forscher stellen in einer Computersimulation nach, wie das im Video zu beobachtende Ergebnis zu erreichen wäre – dies ginge nur wenn die Säulen viel weiter oben, in der 45. Etage, kollabiert wären. Dort aber gab es am Tag des Einsturzes kein Feuer.
Die Forscher halten fest, dass das Gebäude nicht aufgrund eines Feuers eingestürzt sein kann. Der Zusammenbruch von WTC 7 sei „durch ein umfassendes und nahezu gleichzeitiges Versagen nahezu aller Säulen und Stützpfeiler im Gebäude herbeigeführt“ worden.

Diese Schlussfolgerung „basiert in erster Linie auf der Feststellung, dass dem gleichzeitigen Versagen aller Kernstützen über 8 Stockwerke, 1,3 Sekunden später das gleichzeitige Versagen aller äußeren Stützen über 8 Stockwerke folgte, wie dies anhand von Videoaufzeichnungen des Einsturzes zu sehen ist. Die Anzahl der von uns simulierten Fehler führte zu dem beobachteten Verhalten. Zwar können wir die Möglichkeit, dass auch ein alternatives Szenario den beobachteten Zusammenbruch verursacht hat, nicht vollständig ausschließen, doch das nahezu gleichzeitige Nachgeben jedes Stützpfeilers ist das einzige von uns identifizierte Szenario, das den beobachteten Vorgang erzeugen konnte,“ heißt es in der Studie.

Der Einsturz habe zwischen der 16. und der 8. Etage begonnen, so die Autoren des Reports der mit mehr als 300.000 US-Dollar vom Verein „Architects and Engineers for 9/11 Truth“ finanziert wurde. Über 3000 Architekten und Ingenieure befinden sich in der Vereinigung, die die offizielle Version der Vorkommnisse am 11. September 2001 stark anzweifelt. Die Experten setzen sich für eine Neuuntersuchung von 9/11 ein. (so) ...

https://www.epochtimes.de/politik/welt/studie-zu-9-11-experten-schliessen-feuer-als-einsturzursache-des-world-trade-center-7-aus-a2997567.html ]




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[...]  Der Journalist Christian Mensch kritisiert Ganser als «Häretiker». Häretiker haben modernes Wissen mitbegründet.

Christian Mensch, langjähriger Beobachter der Schweizer Medienszene und regelmässiger Kommentator in den Blättern der AZ Medien-Gruppe, die jetzt zur CH Media mutiert hat, zielt mit seiner Schreibe manchmal recht gut. Zu treffen allerdings gelingt ihm nicht immer. Historische Vergleiche zum Beispiel sind nicht sein Ding – oder können, wie eben geschehen, richtiggehend «in die Hosen gehen», um es für einmal im Kollegen-Slang von uns Journalisten zu sagen.

Da vergleicht Kollege Christian Mensch doch den Schweizer Historiker und Berufszweifler Daniele Ganser mit den Häretikern der christlichen Kirche – mit den Ketzern also, die sich nicht an die offizielle Lehre der Alleinseligmachenden Kirche hielten. Und er tut dies im Sinne einer abwertenden Kritik: Häretiker sind für Christian Mensch jene Leute, die das Bedürfnis hatten und haben, sich einen eigenen Glauben zusammenzuzimmern. Wörtlich schreibt er [https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-haeretiker-der-neuzeit-daniele-ganser-und-die-liebe-zur-verschwoerungstheorie-135600047]:

«Daniele Ganser, der Schweizer Vorredner der Verschwörungstheoretiker, hat den prototypischen Weg eines neuzeitlichen Häretikers zurückgelegt. Er war zwar nicht in einem Priesterseminar, bevor er sich mit kruden Glaubenstheorien zunächst die Abgrenzung und zunehmend die Ausgrenzung der Kirche einhandelte. Er war jedoch Historiker, der zunächst eine ordentliche universitäre Laufbahn einschlug, bevor er sich, zunehmend unfähig zum wissenschaftlichen Diskurs, daraus herauskatapultierte.»

Dieser Schuss von Christian Mensch ist nun nicht nur kein Treffer ins Schwarze, sondern ein klarer Nuller. Denn hätte Christian Mensch von der Kirchen- und Geistesgeschichte Europas eine Ahnung, dann wüsste er, dass ausgerechnet die Häretiker, jene, die ihrer Erkenntnisse wegen von der Alleinseligmachenden Kirche ausgeschlossen oder sogar auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden sind, oft jene waren, die den selig machenden Glauben verlassen mussten, weil sie sich für nachprüfbares Wissen einsetzten.

Ein Beispiel nur: Giordano Bruno, geboren 1548, war ein für damalige Verhältnisse hochgelehrter Mann, Priester, Philosoph, aber auch Astronom. Und er erkannte, dass die Erde nicht das Zentrum des Weltalls ist, wie die Kirche es damals behauptete, und dass die Sonne nicht um die Erde kreist, sondern eben umgekehrt. Giordano Bruno war ein klarer Häretiker und bezahlte seine – von der offiziellen Lehre abweichende, aber richtige – Erkenntnis mit dem Leben: Er wurde zum Tod verurteilt und nach mehreren leidvollen Jahren im Kerker im Jahr 1600 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Fast gleichzeitig wurde auch Galileo Galilei zum Häretiker, denn auch er erkannte, dass sich die Erde selber dreht und die Sonne im Zentrum unseres Sonnen-Systems steht.

Es gäbe hier etliche weitere Beispiele zu erwähnen. Was klar ist: Wir verdanken unendlich viele wissenschaftliche Erkenntnisse genau jenen Gelehrten, die nicht einfach glaubten, was da von oben vorgegeben wurde, sondern daran zweifelten und zu forschen begannen.

Wenn Christian Mensch nun also Daniele Ganser einen Häretiker nennt, dann macht er ihm durchaus ein Kompliment. Auch Daniele Ganser weigert sich, einfach alles zu glauben, was da von oben erzählt wird – und im Falle des Einsturzes des dritten Gebäudes neben den beiden World Trade Center-Türmen in New York am berühmt gewordenen Tag 9/11 im Jahr 2001 gibt es gute Gründe, nicht einfach alles zu glauben, was da aus dem Weissen Haus in Washington D.C. kommt. Neuste wissenschaftliche Berechnungen zeigen auf, dass der totale Einsturz des Gebäudes Nr. 7, in das kein Flugzeug gerast war, nicht nur auf das Feuer zurückgeführt werden kann.

Aber der Kommentar von Christian Mensch war trotzdem nicht für nichts. Jetzt wissen wir wenigstens mehr über ihn – über Christian Mensch: Er hat gezeigt, dass er gerne glaubt, was von oben – zum Beispiel aus dem Weissen Haus – kommt. Zweifeln ist offensichtlich nicht sein Ding.

PS: Es brauchte übrigens 400 Jahre, bis die katholische Kirche sich überwinden konnte und die Verbrennung Giordano Brunos – endlich im Jahr 2000 – als Unrecht anerkannte. --> https://de.wikipedia.org/wiki/Giordano_Bruno


Aus: "Ein Kompliment für Daniele Ganser" Christian Müller (15. Sep 2019)
Quelle: https://www.infosperber.ch/Artikel/Medien/Daniele-Ganser-Christian-Mensch-Haretiker-WTC-7

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"Twitter-Streit: Wegen 9/11-Sprengungs-Theorie: CVP-Präsident Pfister bezeichnet Daniele Ganser als Wirrkopf" Janick Wetterwald (9.9.2019)
https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/wegen-911-sprengungs-theorie-cvp-praesident-pfister-bezeichnet-daniele-ganser-als-wirrkopf-135583538

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Fabio Ray Rüegsegger

Was hier zählt ist nicht die Meinung von Ganser oder Pfister, sondern die wissenschaftliche Evidenz. Die im Text verlinkte Studie ist sehr umfangreich und bezieht sich nur auf das Gebäude 7. Wenn Pfister dies als "Humbug" bezeichnet, müsste er erklären was denn die Forscher genau falsch gemacht haben und nicht einzelne Privatpersonen angreifen, welche sich auf die neue Studie berufen. Bei einer solchen Untersuchung geht es auch nicht um Pietät, sondern um Aufklärung.


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Amrein Silke --> Fabio Ray Rüegsegger

Diese Studie kommt zu diesem Ergebnis. Andere kommen zu einem anderen. Was nun?


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Peter Schmid Amrein Silke

In der offiziellen Studie hat man vergessen zu erwähnen, das ein 3. Gebäude mit 47 Stockwerken eingestürzt ist. Der Besitzer dieser Liegenschaft hat vor laufender Kamera sogar gesagt, dass man sich für die Sprengung entschieden hat, hat die Aussage dann aber nicht mehr wiederholt. Unabhängige Studien zum WTC7 ergeben jedes Mal ein ziemlich klares Resultat: Es wurde nachgeholfen. Das sanierungsbedürftige Gebäude konnte so gegen eine beachtliche Summe Geld von der Versicherung umgetauscht werden.


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Fabio Ray Rüegsegger ---> Amrein Silke

@Amrein Silke : In der aktuellen wird unter Punkt 1.4 (Seite 16) auf die vorgängigen Studien explizit eingegangen. Ich bin jetzt mit der Hälfte durch und ich muss zugeben, das wirft Fragen auf die geklärt werden müssen. Die Anfeindungen von Pfister gegenüber Ganser weil der die Studie zitiert kann ich nicht nachvollziehen. Es würde hier sehr gründlich nachgeforscht, Wissenschaft ist kein Politikum, das sollte sich Herr Pfister merken und sich stattdessen die selbe Mühe wie ich gerade machen.


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Amrein Silke ---> Fabio Ray Rüegsegger

Die Schwierigkeit besteht darin, dass ich und Sie nicht wissen können wer wem aus welchen Gründen in die Hände spielt (spielen muss), wieviel Unabhängigkeit da überhaupt vorhanden ist. Die Gebäude sind am Boden, viele unschuldige Menschen haben sterben müssen und ob wir jemals die ganze Wahrheit erfahren werden weiss niemand. Auch der Herr Ganser weiss nur von Hören und Sagen anderer. Am Ende ist es eine Glaubenssache. Da ich ungläubig bin, lasse ich es für mich offen, beharre nicht, wie der Herr Ganser darauf die Wahrheit zu haben.


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Filippo Falke

Herr Pfister kann ja auch einfach alles glauben, wie es "offiziell" aufgetischt wird und wurde... ich finde es okay, Fragen zu stellen und wundere mich, wenn dieselben "offiziellen" Stellen diese Fragen einfach ignorieren oder sehr unglaubwürdig beantworten... Diesbezüglich finde ich Gansers Haltung gar nicht verschwörerisch...


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Jimmy user3568

In WTC7 ist kein Flugzeug gecrasht. Das Gebäude stand 100m von den Twin Towers entfernt. Einige brennende Trümmer haben in diesem Hochhaus einige kleinere Brände verursacht. Dass diese das Gebäude komplett in sich zusammenkrachen lassen konnten ist unwahrscheinlicher als bei Euromillions dreimal hintereinander zu gewinnen. Auf den Filmaufnahmen ist deutlich zu sehen, dass das ganze Hochhaus gleichmässig nach unten sackt - genau so wie man das von gelungenen Sprengungen kennt.
Im offiziellen Bericht zu 9/11 hat man den Einsturz von WTC7 schlicht vergessen zu erwähnen. Auch bei uns hat man kaum etwas darüber erfahren, dass ein dritter Tower eingestürzt ist. Irgendwie seltsam, nicht wahr?



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Oebeli Jimmy

Sorry, aber es gibt sehr wohl offizielle Berichte vom NIST zum Einsturz des WTC7, Sie müssen ihn nur lesen.
https://disq.us/url?url=https%3A%2F%2Fwww.nist.gov%2Fmanuscript-publication-search.cfm%3Fpub_id%3D861610%3AAJaxIMpSikjOA17onhC7pxi773Y&cuid=3607501
https://disq.us/url?url=https%3A%2F%2Fwww.nist.gov%2Fmanuscript-publication-search.cfm%3Fpub_id%3D861611%3A45UTJKFF0q8PHd1wGbWKSKTVzuo&cuid=3607501
Dass es nicht so präsent in den Medien war, dürfte damit zusammenhängen, dass das Gebäude längst evakuiert war, bevor es zusammenstürzte.


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Zekodek Oebeli

Haben sie denn die NIST Berichte genau gelesen?
Das NIST hat freien Fall bei Gebäude 7 zuerst abgestritten, dann nach öffentlichem Druck doch noch zugeben und dies dann im Final Report erwähnt sich aber trotzdem geweigert diesen zentralen Fakt in ihr Computermodel einzuberechnen. Das hat mit Wissenschaft nicht im geringsten etwas zu tun. Das die Medien über diesen Meinungsbildenden Fakt niemals berichtet haben ist eine noch grössere Schande als der Bericht selbst.


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« Last Edit: September 19, 2019, 12:08:42 PM by Link »

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« Reply #22 on: September 11, 2019, 02:49:10 PM »
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[...] Kritik an Veranstaltung von Daniele Ganser im Theater Leo17
11. September 2019 – 11 Elul 5779

Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München (LBGA) kritisiert eine Veranstaltung von und mit Daniele Ganser im Münchner Theater Leo17 und fordert öffentlich eine Absage. Befürchtet wird die Verbreitung rechtsradikaler und verschwörungsideologischer Inhalte. Auf eine im Vorfeld per Mail formulierte Kritik des LBGA wäre das Theater nicht näher eingegangen und hätte Ganser pauschal gegen alle Vorwürfe in Schutz genommen…

In einer öffentlichen Stellungnahme des LBGA heißt es: Kurzum handelt es sich bei Daniele Ganser um einen Hetzer, der rechtsradikale und verschwörungsideologische Propaganda betreibt, die auch Antisemitismus befördert. Insbesondere aufgrund seiner Kontakte zu Hoffmann [Anm.: Karl-Heinz Hoffmann, Gründer der rechtsterroristischen Wehrsportgruppe Hoffmann, in der auch der Attentäter des Oktoberfestattentats Mitglied war] und seiner Thesen zum Oktoberfestattentat ist eine Veranstaltung mit ihm in München inakzeptabel.

Begründet wird die Kritik u. a. damit, dass Ganser hinter dem Oktoberfestattentat Geheimarmeen der NATO („Gladio“) vermute und dadurch den rechtsradikalen Hintergrund des Anschlags relativiere. Darüber hinaus bezeichne er die Erinnerungspolitik in Deutschland als „psychologische Kriegsführung“ und fordere eine stärkere Beschäftigung mit Goethe anstelle von Hitler. Das sind Ansichten, die sich in der Form auch im Parteiprogramm der AfD oder in Reden Björn Höckes finden und in der Vergangenheit bereits aufgrund ihres revisionistischen Charakters, der auf das Gedenken an die Shoa abzielt, als antisemitisch bezeichnet worden sind, heißt es dazu in der Stellungnahme des LBGA weiter. Auch seine Tätigkeit als Beirat für Rubikon News wird beanstandet, weil dort Artikel veröffentlicht werden, die die Existenz von AIDS und Ebola leugneten und zur differenzierte Rezeption von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ aufriefen.

Die Stellungnahme ist hier einsehbar:
https://lbga-muenchen.org/2019/09/11/zum-vortrag-daniele-gansers-im-theater-leo17-am-19-september/

Das Linke Bündnis gegen Antisemitismus München ist ein Zusammenschluss der Grünen Jugend München, der linksjugend [’solid] München, der SJD – Die Falken München, der Emanzipatorischen Linken München und des Antifaschismus-Referats der LMU.


Aus: "Kritik an Veranstaltung von Daniele Ganser im Theater Leo17" (11. September 2019)
Quelle: http://www.hagalil.com/2019/09/daniele-ganser/

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[...] Ausverkaufter Saal im HARRES Veranstaltungszentrum St. Leon-Rot – Historiker und Friedensforscher Dr. Daniele Ganser hält Vortrag

St. Leon-Rot, 11.09.2019 (rp) Der Kulturförderverein Kurpfalz e.V. hatte Daniele Ganser eingeladen.

Jörg Schreiner und Edgar Berlinghof tragen gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern einen beachtlichen Anteil zum Kulturleben unserer Region bei. Nach eigener Aussage des Vereins: „Wir organisieren Veranstaltungen, führen Aktionen durch und unterstützen Künstler, Kunst und Kultur in der schönen Kurpfalz“.

Bereits seit seiner Gründung im Jahr 2006 im Cafe Art in Walldorf leistet der Verein auch wertvolle Arbeit im Bereich der Jugendarbeit. In der Tat ist beispielsweise Edgar Berlinghof mit einer beachtlichen Anzahl von Events und Künstlern immer wieder in Wiesloch und Walldorf anzutreffen. Ob Stadtfest oder Weihnachtsmarkt, er ist garantiert dabei.

Wenn man über Frieden redet, darf man den Krieg nicht verschweigen und auch Ursachen und Wirkungen nicht außer Acht lassen. Dinge beim Namen nennen und kritisch Hinterfragen, sollte nicht nur die Aufgabe eines Historikers sein, sondern jedes mündigen Bürgers. Krieg an sich ist ein Verbrechen an der Menschlichkeit und kann eigentlich nicht schöngeredet werden, doch dies geschieht durch Ersatzworte bzw. Neusprech – Krieg nennt man „Friedensmission“. Weit weg sind die heutigen Kriegsschauplätze, was wir wissen, wissen wir meist nur aus den Medien und von dem was die Politik uns mitteilt.

Bisher hat man sich einen Historiker doch eher wie folgt vorgestellt: Mindestens mit einem langen grauen Bart, Brille über der Nasenspitze und in seine Bücher vertieft. Hoch oben im Elfenbeinturm der Universität oder weit unten im Archiv, doch meist wenig kommunikativ und selten in der Öffentlichkeit.

Daniele Ganser ist ein charismatischer 47-jähriger Schweizer, ein moderner beziehungsweise zeitgemäßer Historiker. Er beschäftigt sich insbesondere mit der Friedensforschung und ist nicht nur ein „typischer Historiker“.

Aufgabe des Historikers ist es, laut wissen.de –  alle überlieferten Zeugnisse der Vergangenheit zu sammeln und sie kritisch zu untersuchen, um daraus die geschichtliche Wirklichkeit zu erschließen. Der Historiker fragt nach Ursprung, Zusammenhang und Entwicklung menschlicher Handlungen, Erfahrungen und Denkweisen.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“ heißt es beispielsweise in der Ortschronik von Schatthausen.

Ganser hilft die Gegenwart zu verstehen, so zeigte er in seinem Vortrag in St. Leon-Rot zahlreiche Beispiele der Manipulation in den Medien aus der jüngsten Vergangenheit auf. „Es begann mit einer Lüge“ heißt es oft, wie Ganser an zahlreichen Beispielen darlegte.

Die Zukunft gestalten, tut er in dem er u.a. Denkansätze liefert, …

„Achten Sie darauf, auf was Sie Ihre Aufmerksamkeit richten. Wenn Sie immer in der Kriegspropaganda sich befinden, dann hassen Sie Leute die Sie nicht kennen, und sind für Kriege, die Sie nicht verstehen.“ so Ganser.

„Ich bin spezialisiert auf internationale Zeitgeschichte seit 1945. In meiner Arbeit untersuche ich die Themen Frieden, Energie, Medien, Krieg und Terror. Tausende Menschen engagieren sich heute weltweit für Frieden und erneuerbare Energien. Ich glaube, dass auch Wissenschaftler helfen können, einen Teil der Lügen und der Brutalität zu überwinden, die unsere Welt noch immer prägen“so Ganser.

Die klassischen Medien wurden in den letzten Jahren immer wieder bei Verbreitung von Lügen überführt. Die „Zeitungsente“ gab es schon vor dem Internet, auch der Begriff „Falschmeldung“ war oft gebräuchlich und es es folgen auch mehr oder weniger „Richtigstellungen“.

Um große Gruppen von Menschen zu erreichen musste man in den letzten hundert Jahren über die traditionellen Massenmedien und deren Kanäle kommunizieren. Zeitungen, Radio und TV. Um eine Nachricht zu veröffentlichen, nutzte man Zeitungsanzeigen, Leserbriefen, Werbeanzeigen.

In dieser Welt hatten die Medien die Funktion das Ausmaß der Glaubwürdigkeit der Information, die man mit der Öffentlichkeit teilen wollte festzulegen. Dies stellte eine einseitige Kommunikation dar mit einem Sender und vielen Empfängern. Die Presse und die Medien entschieden, ob eine Nachricht es wert ist veröffentlicht zu werden oder nicht.

In der heutigen Welt ist die direkte Kommunikation miteinander möglich. Wir reden von Blogs, Wikis, Chatrooms und die sog. Sozialen Netzwerke wie Facebook usw. in denen gleichberechtigt  kommuniziert wird. Heute kann jeder einfach mit einem Mausklick oder einer Fingerbewegung auf dem Smartphone eine Nachricht in die Welt setzen und Millionen von Menschen weltweit erreichen.

Umso mehr liegt es heute an jedem einzelnen Empfänger eine Nachricht auch kritisch zu überprüfen. Das Vertrauen der Zivilgesellschaft in Medien Wirtschaft sowie Politik wurde nachhaltig beschädigt.

Fakenews, Lügenpresse und Lückenpresse, Unwahrheiten und bewusste Manipulationen haben dazu beigetragen.

Ganser äußerte sich in St. Leon-Rot auch zum prominentesten Beispiel in Deutschland, zu Claas Relotius – „der Fall Relotius “ – der mehrfach ausgezeichnete Journalist, der vorwiegend für den Spiegel tätig war, hat gelogen das sich die Balken biegen. Geschichten frei erfunden.

Der Konkurrenzdruck in der Medienbrache ist enorm, wir leben in einer schnelllebige Zeit wobei die Redewendung „Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern“ schon lange gilt. So bleibt immer weniger Zeit für zeitintensive Recherche oder kritisches Hinterfragen und Quellen prüfen.

Freie Journalisten stehen heutzutage auch Wettbewerben gegenüber die es so vor einem Jahrzehnt noch nicht gab. Seien es auf der einen Seite die Blogger, Youtuber, der sog. Bürgerjournalismus oder sog. Influencer auf der einen Seite oder auf der anderen Seite die Facebookposts von Städten, Polizei und Feuerwehr, welche kostenlos Fotos und Texte zur freien Nutzung für jedermann bereitstellen.

Dies kritisiert beispielsweise der Deutsche Journalistenverband (DJV): „Eine boulevard-pressemäßige Illustration ist für Polizei und Feuerwehr ebenso tabu wie das Layout nach Art einer Tages- oder Wochenzeitung. Die Berichterstattung ist laut Landespressegesetzen und Rundfunkstaatsvertrag Aufgabe der Medien, der Staat soll sich neutral verhalten und in Zurückhaltung üben. Insofern müssen sie, wenn sie berichten auf wertende oder meinungsbildende Elemente verzichten. Mit gratis Bildern belasten Polizei und Feuerwehr aber die gebotene Staatsferne und gefährden die Existenzgrundlage des Fotografen und Reporters“.

Der Journalismus ist besonderen Herausforderungen gegenübergestellt, doch die Glaubwürdigkeit bleibt sein wertvollstes Gut.

„Der Schweizer Historiker Dr. Daniele Ganser zeigt in seinem Vortrag „Können wir den Medien vertrauen?“ nicht nur wie unsere Medien ihre Reputation verspielt haben, sondern wie es ihnen gelang, die Bürger mit bewusster Manipulation, Lüge und staatlichen Fake News in verbrecherische Angriffskriege zu führen. Sie haben sich und uns mit Blut besudelt. Die Konsequenz daraus ist die inzwischen für jeden erkennbare Systemkrise.“ – KENFM zu Daniele Danser.

Ganser ist Akademiker und er ist vom Fach, dennoch erntet er auch Kritik. Es gibt Medien die ihn unterstützen und solche die ihn angreifen. Um unliebsame Kritiker wie Ganser quasi mundtot zu machen, setzt man Wörter ein mit denen beim Zuschauer oder Leser gewisse Assoziationen geweckt werden sollen. Der Zweck solcher  Manipulationen besteht darin, die Zielperson von vornherein als unseriös zu diffamieren und also unglaubwürdig zu machen.

Machen Sie – liebe Leser und Leserinnen, sich selbst ein Bild zur Person Ganser und dem, was er schreibt und sagt. Seien sie kritisch, auch uns gegenüber ...


Aus: "Daniele Ganser – Beitrag zur Friedensbewegung in unserer Region" Robert Pastor (11. September 2019)
Quelle: https://www.wiwa-lokal.de/daniele-ganser-beitrag-zur-friedensbewegung-in-unserer-region/

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Daniele Ganser...
« Reply #23 on: September 23, 2019, 05:13:10 PM »
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[...] Das Münchner „Linkes Bündnis gegen Antisemitismus“ hatte gewarnt: „Befürchtet wird die Verbreitung rechtsradikaler und verschwörungstheoretischer Inhalte.“ Die von Grünen- und Linken-Jugend getragene Gruppe wandte sich damit sich gegen einen Vortrag des Schweizer Historikers und Autors Daniele Ganser in München. Dieser sprach davon unbeeindruckt am Donnerstag gleich zwei Mal im Theater Leo 17 in Schwabing, das einer Waldorfschule gehört.

16.35 Uhr vor dem Haus. Kein linker Protest. Stattdessen ist Daniele Ganser da und lässt sich Selfie für Selfie für Selfie fotografieren – von Fans. Bestgelaunt besticht er schon jetzt mit ausnehmender Freundlichkeit. „Ich mag diesen Saal sehr“, sagt er. Sein Publikum ist klar der linksalternativen Szene zuzuordnen: Jung, mehrheitlich unter 30, viele Männer mit Vollbart, die Frauen tragen bunte Blusen.

„Kriegspropaganda – wie unsere Gedanken und Gefühle gesteuert werden“, lautet Gansers Vortrag, Eintritt 27 Euro. Zu Beginn projiziert er ein paar teils jahrzehntealte Fotofälschungen aus Zeitungen an die Leinwand, das sorgt für Lacher. Etwa wie einst der Kopf von Lady Diana so gedreht wurde, dass es so aussieht, als küsse sie ihren Freund Dodi Al-Fayed.

„Wir sind als Menschen leicht zu täuschen“, sagt Ganser, während er von der einen Seite der Bühne zu anderen geht. Von „Lügenpresse“ spricht er nicht, da ist er zu clever. Aber er stellt mal rasch die Süddeutsche Zeitung in eine Reihe mit der Internetseite „KenFM“, die rechtspopulistische Verschwörungstheoretiker protegiert. Oder er ruft auf, mal Spiegel Online mit dem russischen Propagandasender „Russia Today“ zu vergleichen. Wahr? Falsch? Wer will es wissen?

In dieses produzierte Unbehagen stößt er die Hauptthese seines Vortrages: Es geht um „WTC7“. Wer sich da nicht so auskennt: Das ist das dritte Hochhaus des World Trade Centers, das infolge der Terroranschläge vom 11. September 2001 mit Verzögerung einstürzte.

Brand oder Sprengung? Die Frage elektrisiert plötzlich den Saal. Nach offizieller Version wurden viele Teile der durch die Flugzeuge getroffenen Gebäude nebenan in WTC7 geschleudert, es brannte aus. Ganser aber meint: Es muss von innen gesprengt worden sein, nur so ließe sich erklären, dass es innerhalb weniger Sekunden pfeilgerade einstürzte. Das Video mit dieser Szene zeigt er immer und immer wieder.

Nun rattern die Gedanken, Daniele Ganser selbst zieht keine Schlussfolgerungen. Im Internet sind sie leicht zu finden: Die USA hätten das Gebäude selbst gesprengt, etwa weil dort geheime Staatsbedienstete untergebracht gewesen seien. Und wer? Jene, die die Anschläge auf die beiden bekannten Türme organisiert hätten. Die Amis waren es also selbst, nicht Al-Qaida, lautet die These, die verbreitet werden soll.

Auf taz-Anfrage teilt das Waldorf-Theater Leo 17 mit, dass es lediglich Vermieter sei. Ganser habe sich per Unterschrift bekannt, „keine rechtsextremen, rassistischen, antisemitischen oder antidemokratischen Inhalte“ zu verbreiten.

Das hat er, der vom Hochschul-Wissenschaftsbetrieb ausgeschlossen ist, auch nicht getan. Er lobt aber Internetseiten, die krudeste Verschwörungstheorien verbreiten und wo gegen das „Merkel-Regime“ gehetzt wird. Auf Youtube ist ein Video von 2014 zu sehen, in dem Ganser 80 Minuten lang mit dem von ganz links nach ganz rechts geschwenkten Jürgen Elsässer und mit Karl-Heinz Hoffmann diskutiert, dem Gründer der rechtsradikalen einstigen „Wehrsportgruppe Hoffmann“.

Verstörender als der Fall Ganser ist sein Publikum, 800 Leute insgesamt. Sie applaudieren stehend, als er am Ende „Liebe, Wahrheit, Mut“ beschwört. Am U-Bahn-Eingang unterhalten sich dann zwei junge Männer. „Ein Super-Typ. „Eine supergeile Aura.“ Sie beschließen, etwas trinken zu gehen.


Aus: "Verschwörungsguru Ganser in München: Schlimmer ist das Publikum" Patrick Guyton (20. 9. 2019)
Quelle: https://taz.de/Verschwoerungsguru-Ganser-in-Muenchen/!5627768/

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Susanne Modeski
23.09.2019, 03:44

Dass die Zerstörung von WTC 7 ungeklärt und schwer umstritten ist, das kann man in der New York Times nachlesen. Das ist nichts besonderes. Das problematische daran ist, dass dort massenhaft Akten der CIA, der FEC und anderen Organisationen gelagert waren, die nun verschwunden sind.

"Fire, Not Explosives, Felled 3rd Tower on 9/11, Report Says" (ERIC LIPTONAUG. 21, 2008)
https://www.nytimes.com/2008/08/22/nyregion/22wtccnd.html


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Rebecca
Samstag, 16:44

Ich verstehe nicht, was das Problem für taz ist, wenn Menschen Fragen aufwerfen, auf die es keine logischen Antworten gibt. Wieso macht euch das Angst? Ganser weist lediglich auf Ungereimtheiten hin, die weder taz noch jemand anderes widerlegen kann. Wo genau ist also euer Problem mit ihm und seinem Publikum?


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Thomas Schöffel
Samstag, 13:34

Wenn Herr Ganser hier von Ihnen als Verschwörungsguru bezeichnet werden darf, darf ich Sie dann, verehrter Herr Guyton, als Ignorant und Vertreter intellektueller Dissonanz bezeichnen ... ?


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Astmo
Samstag, 01:34

Dann gibt es in Ihrem Artikel mehrere Passagen, die Herrn Ganser in Verbindung mit rechtsradikalen Inhalten bzw. Diskussionspartnern bringen. Also von einer derartigen Gesinnung habe ich in Gansers Vorträgen zu verschiedensten Themen noch nie auch nur einen Hauch gespürt. Sie stellen ja dann selber an einer Stelle fest, dass das beim Auftritt in München auch keinerlei Rolle gespielt hat. Was soll die unnötige Aufregung also? Und was macht dann bitteschön das ganze angebliche linksalternative Publikum im Saal? Deswegen erschließt sich mir auch die Warnung von „Linkes Bündnis gegen Antisemitismus“ so absolut gar nicht. Ich habe Herrn Ganser auch schon an einem Tisch mit einem Gert Scobel oder einem Willy Wimmer gesehen, dem im übrigen von bestimmten Journalisten wiederum eine zu intensive „Prorussische Nähe“ attestiert wird. In einer offenen und demokratischen Gesellschaft sollte es möglich sein, sich mit Menschen des gesamten politischen Spektrums an einen Tisch zu setzen und gepflegt zu diskutieren.

Ich würde mir aber definitiv wünschen, dass Sie sich als unabhängiger und kritischer Journalist ein eigenes, differenziertes Bild machen und nicht nur die unbewiesenen Meinungen Anderer unreflektiert abtippen.

Das Gleiche gilt übrigens für die Thesen des Herrn Ganser bei seinem Auftritt in München. Inhaltlich erfährt man von Ihnen nur Bruchstückhaftes. Wirklich stichhaltige, Ganser entkräftende Gegenargumente Ihrerseits durchweg Fehlanzeige! Stattdessen in nahezu jedem dritten Absatz Pauschalverurteilungen à la Verschwörungsguru, Verschwörungstheoretiker etc..

Herr Guyton, ich würde mir wirklich wünschen, dass Sie es schaffen Gansers Auftritt und das Publikum mit spitzer Feder argumentativ nach allen Regeln der Kunst zu entzaubern und auseinander zu nehmen. Ich würde den Artikel dann auch gerne lesen! So wirkt Ihre Rezension äußerst oberflächlich und, verzeihen Sie mir den Ausdruck, einfach „billig“.


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Astmo
Samstag, 01:28

Lieber Herr Guyton,

ich habe mittlerweile einige von Gansers öffentlichen Auftritten im Internet gesehen und bin daher einigermaßen im Bilde über dessen Thesen und Standpunkte. Den hier rezensierten Auftritt habe ich nicht gesehen. Man kann von diesem Menschen ja halten was man will, aber Ihre Art der Kritik zum Auftritt in München Vorstellung empfinde ich ganz gelinde gesagt mehr als dürftig.

Zunächst einmal: Wie kommen Sie eigentlich zu Ihrer Headline „Schlimmer ist das Publikum“??? In dem gesamten darauffolgenden Artikel gibt es so gut wie keinerlei nachvollziehbare Begründungen dafür. Sie geben zwar ein paar spärliche Hinweise zum Publikum und deren Reaktion, z.B. linksalternative Szene, Vollbart, bunte Blusen, applaudieren stehend und mindestens zwei Personen aus dem Publikum finden Ganser hinterher super und gehen dann noch etwas trinken. Ja und was finden Sie persönlich jetzt so schlimm daran? Verstehe ich schlicht und ergreifend nicht. Ich bräuchte da bitte etwas mehr Input, um das nachvollziehen zu können.


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Karin Wagner
Freitag, 20:35

Guten Abend an den Journalisten Patrick Guyton,
es freut mich, dass Sie lange Zeit in Ulm tätig waren, meiner Heimat.
Wir waren gestern gemeinsam auf der Veranstaltung im Leo 17 bei Dr. Daniele Ganser.
Weniger freut mich Ihr Titel

" Schlimmer ist das Publikum"
Man könnte beinahe beleidigt sein.
Ich konnte augenscheinlich keine bunte Blusen wahrnehmen, obwohl ich in den oberen Reihen saß.
Die Besucher um mich waren geschätzt alle 40 plus. Ich bin 57.
In der anschließenden Diskussion, (leider waren Sie nicht dabei) wurde über die Inhalte sehr sachlich, nicht blind glaubend an das Vorgetragene, geredet.
Ja, so ist das mit dem perspektivischem Sehen, in dieser Sache hat Herr Ganser mehr als recht.
Ich grüße Sie aus Ulm.


Quote
Reinhardt Gutsche
Freitag, 16:58

„Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt?“

„Kriegspropaganda – wie unsere Gedanken und Gefühle gesteuert werden“. Was an dieser Themenstellung „rechtsradikal“ sein soll, bleibt schleierhaft, ist doch ihr Gegenstand per Definition das Hauptgeschäft des Militärisch-Industriellen Komplexes (Eisenhower) aller Herren Länder und Zeiten, auf der politischen Richterskala traditionell zutreffend „rechts“ lokalisiert. Sie betrifft also ganz im Gegenteil ein Essential aller pazifistischen und linken Bewegungen aller Länder und Zeiten, von der American Peace Society in N.Y. (1815), der London Peace Society (1816), der Genfer Friedensgesellschaft (1830) über den Internationalen Sozialistenkongreß in Basel (1912) bis zur Friedensbewegung gegen den Vietnam-Krieg und die Raketenstationierung. Ihre Kernbotschaft ist in der Tat eine Veschwörungstheorie, allerdings eine, die von der politischen Praxis und den Hinterlassenschaften zweier Weltkriege, um nur von jenen zu reden, grausam verifiziert wurde: Kriege sind ein Bombengeschäft und ihre Begründungspropaganda stets gigantischer Schwindel. Zu diesen Veschwörungstheoretikern gehören solche Verrückten wie Berta v. Suttners („Die Waffen nieder“), Jean Jaurès, Hugo Haase, August Bebel, Clara Zetkin, Victor Adler, Albert Einstein, Kurt Eisner, Eduard Bernstein, Rudolf Breitscheid, Rosa Luxemburg, Gustav Landauer, Kurt Tucholsky, Willi Münzenberg, Noam Chomsky („Das Propaganda-Modell“) et all.

Karl Kraus hatte es mitten im Schlachtetest des 1. Weltkrieges auf den Punkt gebracht:

„Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt?

Ganz einfach
Diplomaten belügen Journalisten
und glauben es, wenn es aufgeschmiert.
Nun fehlt noch, daß auch die Völker wüßten,
wie man sie regiert und in Kriege führt.“

Die Taz wäre ein guter Ort, dieses Wissen zu verbreiten...


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Reinhardt Gutsche
Freitag, 23:41

@Horst Horstmann Jeder Krieg beginnt mit einer Lüge, jeder.

Zitat @Horst Horstmann: „Aber bei all den Kriegen, die die USA geführt haben, haben sie ziemlich offen gesagt, dass sie Krieg wollen und dann angefangen.“

Aber jedesmal mit einer verlogenen Begründung und inszeniertem Casus belli. Darum geht es hier, und um nichts anderes. Auch Hitler hat „ziemlich offen gesagt, daß er Krieg will und dann angefangen“. Das widerlegt nicht das Anliegen der Pazifisten, den Schwindel der Bellizisten und ihrer Psychotricks à la Creel-Kommission von Präsident Wilson in den USA 1917 ("Committee on Public Information" (CPI) anzuprangern. Genau dies nur D. Ganser. Und das ist gut so.


Quote
Daniel Roß
Freitag, 14:02

"Verschwörungsguru Ganser" "9/11-Geraune" "krudeste Verschwörungstheorien"...

Daniele Ganser ist für die Mächtigen eine unbequeme Person. Er legt allzu oft den Finger in die Wunde. Wie wird man nun so jemanden los? Schwierig bis unmöglich - es sei denn, man behauptet, der Typ sei einfach ein Spinner, der sich so allerhand aus den Fingern saugt. Wie gut dass es da neuerdings das Phänomen der Verschwörungstheorien gibt. Allen voran die wirklich kruden von der Mondlandung, die es nicht gab, von der flachen Erde und die Reptiloiden setzen dem ganzen dann das Sahnehäubchen auf.

Nun habe ich aber mal eine Frage an den Autor, ganz konkret zu dem Einsturz von WTC7: Wie lautet Ihre Erklärung dazu?

Ich möchte auch zu bedenken geben, dass überall, wo es zu einem Kapitalverbrechen kommt, die Polizei akribische Spurensuche betreibt, um den Fall aufzuklären. In diesem Fall aber, wo über 3000 Menschen das Leben gelassen haben, hat man die Überreste hastig mit Bulldozern zusammengeschoben und nach China verschifft.


Quote
Jim Hawkins
Freitag, 13:50

27,- Euro für reaktionären Schwachsinn im Theater der Walddorfschule. Und wo ist die Antifa, wenn man sie mal braucht?


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Tobias Schmidt
Freitag, 14:45

@Jim Hawkins "Und wo ist die Antifa, wenn man sie mal braucht?"

Im Publikum..... :-)


...

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Daniele Ganser...
« Reply #24 on: October 11, 2019, 02:08:42 PM »
Quote
[...] Christian Mensch macht es sich in seinem Beitrag «Hochamt der Verschwörungsfans» sehr leicht. Daniele Ganser, der inzwischen hoch angesehene Experte in Sachen «9/11», ist ihm – was einem beim Lesen seines Artikels sofort auffällt – ein Dorn im Auge. Ich gebe zu: Was er zu Tage fördert, ist für Mainstreamkonsumenten schwer verdauliche Kost. Dass Ganser, wo immer er seit Jahren nun schon auftritt – hierzulande, aber auch weit über die Grenzen unseres Landes hinaus – die grössten Säle der Städte bis auf den letzten Platz füllt und sein Publikum begeistert, behagt Christian Mensch ganz und gar nicht.

In Anbetracht dessen, Daniele Ganser und sein ganzes Lebenswerk nun einfach in den Dreck zu ziehen, ist billig, entbehrt jeglicher Fairness. Was der Historiker und Leiter eines eigenen Instituts für Friedensforschung sagt, hat Hand und Fuss. Was seine wissenschaftlichen Ansprüche angeht, schenkt er sich selber gar nichts. Freilich sind die Ergebnisse seines einzig und allein der Wahrheit verpflichteten Forschens in mancher Beziehung happig. Sie versetzen uns vielleicht gar zuweilen in eine Art Schockstarre. «Das kann doch nicht sein!», wird mancher spontan und durchaus verständlich ausrufen. Was nicht sein kann, weil es nicht sein darf, fällt einem ein. Und wenn sich das Unfassbare als zutreffend erweist – was dann?

Was ich von Christian Mensch erwartet hätte: Dass er sich aufmacht und die Argumente der «9/11»-Kritiker, die weltweit inzwischen Tausende von ausgewiesenen Fachleuten hinter sich wissen, Schritt für Schritt beweiskräftig widerlegt. Aber wie gesagt: Nichts dergleichen! Mensch landet einen Rundumschlag, der – ohne stichhaltige Argumente – ins Leere trifft.

Einen einzigen Punkt will ich schliesslich doch noch erwähnen: Was viele Menschen weltweit bis auf den heutigen Tag im Zusammenhang mit «9/11»nicht so recht wissen, ist der Umstand, dass das Gebäude WTC 7 – in unmittelbarer Nachbarschaft der Twin Towers – nicht – wie bislang verkündet – durch einen Brand zerstört, sondern gesprengt wurde. Der Umstand, dass dieses innert weniger Sekunden im freien Fall in sich zusammen stürzte, gilt heute als einzige, plausible Erklärung. Natürlich sind damit keineswegs alle offenen Fragen geklärt. Das Beispiel zeigt einfach nur, wie liederlich die Aufarbeitung dieses «Jahrhundertverbrechens» bisher angegangen wurde.

Ich fasse zusammen: Um das «9/11»-Ereignis scharen sich eine ganze Menge von faustdicken Lügen, die – auch wenn sie wieder und wieder nachgebetet werden – eben Lügen bleiben. Dass sie lückenlos aufgedeckt und entsprechend kommuniziert werden, ist für den Fortgang der Menschheitsentwicklung unabdingbar.


Aus: "Leserbrief: 9/11: Was nicht sein kann, weil es nicht sein darf" Daniel Wirz, Zug (17.9.2019)
Quelle: https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/zug/9-11-was-nicht-sein-kann-weil-es-nicht-sein-darf-ld.1152672

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Quote
[...] Bezüglich 9/11 gibt es wirklich ein paar Fragen, die noch niemand glaubhaft beantwortet hat. Wieso berichtet eine BBC-Journalistin vor laufender Kamera, dass das WT-7 Gebäude eingestürzt sei, im Hintergrund ist es aber noch zu sehen. Nur so als Beispiel. Der Journalist fährt sehr pauschalisierend über Daniele Ganser her, seine Analysen lassen aber tatsächlich Fragen zurück. Man muss ja Gansers Theorien nicht unbedingt glauben, aber die offiziellen Versionen enthalten ebenfalls nicht die volle Wahrheit. Was an der Tragik des damaligen Geschehens nichts ändert. Umso verwirrter bleiben wir zurück in der Erkenntnis, wozu die Menschheit fähig ist. Dinge immer wieder kritisch zu hinterfragen, sogar den «offiziellen Journalismus», finde ich nicht falsch, und wer solches tut, sollte nicht ins Lächerliche gezogen werden. Erst kürzlich wurden wieder ein paar Beispiele «lügender Journalisten» publik.

Dietmar Thumm, Neuenkirch

...

Christian Mensch verunglimpft den Schweizer Historiker Daniele Ganser als Häretiker. Als Verschwörungstheoretiker gilt, «wer die Wahrheit nach eigenen Regeln zusammenreimt», schreibt Mensch. Genau aber das tat und tut Ganser in all seinen Vorträgen zum Thema nicht. Er sagt stets, als Historiker habe er die Aufgabe, Fragen zu stellen zu ungereimten Sachverhalten und damit auch das Risiko einzugehen, unbeliebt zu werden. Mutig, wer den Auftrag und die Wissenschaft so versteht. Ihm wurde diese Eigenschaft zum Verhängnis, in dem die Universitäten dem damaligen Shooting-Star der Wissenschaft die Verlängerung der Lehraufträge verweigerten.

Wer die Geschichte kennt, dem sind einige Lügen bekannt, mit denen die Öffentlichkeit bedient wurde, um die Bevölkerung für Kriege einzustimmen. Erinnert sei an General Colin Powel, der mit seinem «Giftfläschchen» den Irak-Krieg einläutete, an das Bild der weinenden Krankenschwester, das um die Welt ging, als Sadam Hussein Kuwait angegriffen hatte.

Erst viel später wurde öffentlich: Es handelte sich um eine Tochter eines kuwaitischen Diplomaten, die Szene aufgenommen in einer PR-Agentur. Die Medien haben damals alle versagt und diese Informationen als Wahrheiten weitergetragen.

Nennen wir sie deswegen Verschwörungsmedien? Nein, aber lassen wir doch vermehrt wieder Raum, die Dinge profund zu hinterfragen, seitens der Wissenschaft und der Medien, ohne diese Etiketten-Wirtschaft.

Heidi Joos, ehemalige Verlagsmanagerin, Luzern


Aus: "Leserdebatte: Bezüglich 9/11 gibt es Fragen, die noch niemand glaubhaft beantwortet hat" (12.9.2019)
Quelle: https://www.luzernerzeitung.ch/meinung/leserbriefe/bezuglich-9-11-gibt-es-fragen-die-noch-niemand-glaubhaft-beantwortet-hat-ld.1151312
« Last Edit: October 11, 2019, 02:13:42 PM by Link »