Author Topic: [Emanzipation, Selbstbefreiung, Geschlechterforschung (Gender Studies)... ]  (Read 33738 times)

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[Emanzipation, Selbstbefreiung, Geschlechterforschung (Gender Studies)... ]
« Reply #140 on: September 12, 2019, 08:57:56 PM »
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[...] In den vergangenen Jahren sind laut einem Bericht 100.000 Männer belästigt, genötigt oder vergewaltigt worden. Vor allem US-Soldaten niederer Dienstgrade sind betroffen.

Bei den US-Streitkräften sind in den vergangenen zehn Jahren mindestens 100.000 Männer pro Jahr Opfer sexueller Übergriffe geworden. Wie die New York Times unter Berufung auf Zahlen des US-Verteidigungsministeriums berichtete, waren allein 2018 etwa 7.500 Männer von sexueller Belästigung, versuchter Nötigung bis hin zu Vergewaltigung betroffen. Die Opfer seien meist jünger als 24 Jahre und hätten einen niedrigen Dienstgrad.

Die Zahl der registrierten weiblichen Opfer ist dem Bericht zufolge mit 13.000 im Jahr 2018 höher als die der Männer. Jedoch sagt das nichts über das tatsächliche Verhältnis, da man nicht weiß, wie viele Opfer die Vorfälle nicht anzeigen. Nur einer von fünf betroffenen Männern meldete Übergriffe – bei den Frauen seien es dagegen 38 Prozent. Viele Betroffene müssten die Armee verlassen und hätten dann Schwierigkeiten, im Alltag wieder Fuß zu fassen, hieß es weiter.

Mehr als die Hälfte der Übergriffe ging nach Angaben des Verteidigungsministeriums von Männern aus. In 13 Prozent der Fälle handelte es sich um Männer und Frauen als Täter.

30 Prozent der betroffenen Männer gaben an, die Täter seien weiblich gewesen. Bei den weiblichen Opfern waren vor allem Männer die Täter.

Laut der Zeitung erhebt das Ministerium erst seit 2006 Zahlen über männliche Opfer sexueller Übergriffe. Man sei sich bis dahin sicher gewesen, dass es sich um ein weibliches Problem handle, zitierte die New York Times Nathan W. Galbreath vom zuständigen Büro des Verteidigungsministeriums.


Aus: "Tausende Männer in US-Armee Opfer sexueller Übergriffe" (12. September 2019)
Quelle: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-09/sexueller-missbrauch-us-armee-soldaten-noetigung

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recht und gerechtigkeit #6

Wenn man schon mit Zahlen hantieren, sollte man auch klar stellen, wieviele Belästigungen, Nötigungen und Vergewaltigungen es waren.


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recht und gerechtigkeit #6.1

Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Thema. Danke, die Redaktion/km


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produbio #6.2

Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde bereits entfernt.


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recht und gerechtigkeit #6.3

Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde bereits entfernt.


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recht und gerechtigkeit #6.5

Liebe Redaktion, das ist aber armselig. Sie könnten Fakten nachliefern statt Kommentare zu löschen.


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recht und gerechtigkeit #6.6

Und da die Löschung mich doch trifft:

"Die Zahl der registrierten weiblichen Opfer ist dem Bericht zufolge mit 13.000 im Jahr 2018 höher als die der Männer."

Es sind 14% Frauen und 86% Männer im aktiven Dienst (insgesamt 1,4 Millionen).

"Jedoch sagt das nichts über das tatsächliche Verhältnis, da man nicht weiß, wie viele Opfer die Vorfälle nicht anzeigen. Nur einer von fünf betroffenen Männern meldete Übergriffe – bei den Frauen seien es dagegen 38 Prozent."

Also haben 20% der betroffenen Männer Vorfälle gemeldet und 38% der betroffenen Frauen.

D.h. es wären 50.000 Männer und 34210 Frauen. Bei 1204000 Männer und 196000 Frauen im Dienst. Das sind 4,1% Betroffenenquote bei Männern und 17,5% bei Frauen.

Davon wären dann bei 30% der männlichen Betroffenen Frauen als Täter (15000, wenn man auch Mehrfachtäter jedesmal zählt) und bei 70% der männlichen Betroffenen und 100% der weiblichen Betroffenen Männer als Täter (35000 plus 34210 = 69210).

Und dann ist nicht mal geklärt, wieviel davon Belästigungen, Nötigungen, Vergewaltigungen waren.

Das eigentliche Problem ist aber bei allen Betroffenen, dass es die Betroffenen waren, die gehen mussten, um Frieden herzustellen oder weil die Betroffenen von gravierenderen Übergriffen traumatisiert und nicht mehr leistungsfähig waren. Junge Rekruiten aus armen Schichten und ohne Perspektive als Frischfleisch so zu sagen. Die Täter blieben.


Aus: "Tausende Männer in US-Armee Opfer sexueller Übergriffe" (12. September 2019)
Quelle: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-09/sexueller-missbrauch-us-armee-soldaten-noetigung


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[...] Der emeritierte Kurienkardinal Paul Josef Cordes hat scharfe Kritik an der Protestbewegung "Maria 2.0" geübt. "Das Erbe Judith Butlers, der Prophetin des modernen Feminismus, in den Namen der Gottesmutter Maria hineinzudeuten, ist ein freches Lügenmanöver", sagte Cordes am Donnerstag in einem Interview der in Würzburg erscheinenden Wochenzeitung "Die Tagespost".

... Die Protestbewegung "Maria 2.0" hatte im Mai einen bundesweiten "Kirchenstreik" initiiert, um damit gegen eine männerdominierte Kirche und für den Zugang von Frauen zu den Weiheämtern in der Kirche zu demonstrieren. Bundesweit hatten sich nach Angaben der Initiatorinnen mehr als 1.000 Gruppen an dem Protest beteiligt. Zugleich war die Aktion in konservativen Kreisen auf scharfe Kritik gestoßen.

...


Aus: "Kardinal Cordes wirft Maria 2.0 "freches Lügenmanöver" vor" (Würzburg - 13.09.2019)
Quelle: https://www.katholisch.de/artikel/22929-kardinal-cordes-wirft-maria-20-freches-luegenmanoever-vor

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[...] Die Gruppe Maria 1.0 hat die katholische Protestbewegung Maria 2.0 in einem offenen Brief aufgefordert, ihre "medienwirksamen Aktionen" einzustellen. "Eure Forderungen sind nicht gut für die Gläubigen und die Kirche. Sie gründen nicht auf dem Vermächtnis Jesu", heißt es in dem vom Maria-1.0-Team unterzeichneten Brief. "Wir denken nicht, dass eure Forderungen nach Frauenweihe, Priestertum für Frauen oder Abschaffung des Zölibats die Krise der katholischen Kirche und des Glaubensabfalls in unserem Land positiv beeinflussen wird", schrieben die Aktivistinnen. Die Kirchengeschichte zeige im Gegenteil, dass nur die Treue zu Jesus und der Kirche Frucht bringen werde.

Die Lehrerin Johanna Stöhr aus dem oberbayerischen Schongau rief die Aktion Maria 1.0 im Mai ins Leben – als Reaktion auf die Bewegung Maria 2.0. Maria 2.0 hatte mit einer Aktionswoche inklusive Streik gegen die Machtverhältnisse in der Kirche protestiert und mehr Rechte und Ämter für Frauen gefordert. Stöhr ist der Ansicht: "Maria braucht kein Update." Ihre Initiative wolle zeigen, "dass es auch Frauen gibt, die treu zur Lehre der Kirche halten".

In dem Brief schrieben Stöhr und ihre Mitstreiterinnen, dass das Auftreten von Maria 2.0 nur zeige, "dass unsere Kirche in großen inneren Spaltungen ist" und dass Spaltungen noch nie gut gewesen seien. Sie rufen dazu auf: "Lasst uns vielmehr gemeinsam Jesus in die Mitte stellen und neu verkünden."


Aus: "Maria 1.0 fordert Ende der Initiative Maria 2.0" (18. September 2019)
Quelle: https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-09/katholische-kirche-maria-10-20-protestbewegung-kirchenreform

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Mir_fällt_gerade_kein_Benutzername_ein #2

Jesus im Herzen, und in der Verkündigung - darauf kommt es an.
Nur darauf.


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ohne eure Bots wärt ihr nur zu dritt #1.5

"...muss so eine Art Stockholm-Syndrom sein."

"... oder so eine Art Masochismus."

"...gepaart mit Gehirnwäsche"

Naja. Das Phänomen heißt Katholizismus.