[Der Blick in die Kamera #29… ]

„Cesare“ öffnet die Augen in „Das Cabinet des Dr. Caligari“ (Robert Wiene, 1920)

Andreas Conrad („Die Rekonstruktion des Dr. Caligari„, 08.02.2014) “ … Von der Kritik wurde der Film zwar nicht ausnahmslos, doch überwiegend als epochales Werk gefeiert, so nach der Uraufführung im Berliner „8-Uhr-Abendblatt“: „Die Frage, ob Kunst im Film möglich ist, wurde gestern endgültig entschieden.“ …“ | https://www.tagesspiegel.de/kultur/berlinale-classics-die-rekonstruktion-des-dr-caligari/9452836.html

lemon / 17 Februar 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[Dokument des Grauens… (Horrorfilm Chronik)]

[…] schon die ersten Filme waren Horrorfilme: „Das Cabinet des Dr. Caligari“, „Der Golem“, „Nosferatu“. Zwischen filmhistorischen Erörterungen geht Ramge in ausführlichen und hervorragend recherchierten Filmbesprechungen tiefer in die Materie, als es wohl je ein Filmkritiker getan hat. Bei manchen Filmen hangelt er sich quasi von Szene zu Szene und beleuchtet haarklein mit einer Genauigkeit, wie sie nur Enthusiasten aufbringen können, Stärken und Schwächen der Produktion. All dies in einer geschliffenen Sprache, so dass es zum Vergnügen gereicht, seinen stets kurzweiligen Ausführungen zu folgen.

„Das Dokument des Grauens“ ist noch weit von seiner Fertigstellung entfernt: Ralf Ramge hat sich bislang (Version vom 14. August 2006) gerade einmal bis zum Jahr 1932 vorgearbeitet

[Über „Das Dokument des Grauens“
(Posted by Julian von Heyl in Buchkritik at 07.09.06]
Quelle: echolog.de/buchkritik/das_dokument_des_grauens.shtml

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[…] Das Dokument des Grauens stellt den Versuch dar […] eine umfangreiche Chronik des Horrorfilms auf die Beine zu stellen. Der Auslöser für den Start dieses Projektes war, daß ich eigentlich ein Buch suchte, welches sich mit genau diesem Thema ausgiebig befasst und gleichzeitig eine Enzyklopädie darstellt, Kritiken bedeutender Filme beinhaltet und Hintergründe vermittelt.
Nun, so etwas war aber weder in Europa noch in den USA aufzutreiben – nur extrem im Umfang eingeschränktes Material oder Versuche von Enzyklopädien im Stile von Frank Trebbins Die Angst sitzt neben Dir oder die von Phil Hardy herausgegebene The Aurum Encyclopedia of Horror, welche leider noch nichtmal korrekte und für filmhistorisch Interessierte Leser wichtige Daten zu den gelisteten Filmen beinhalten, wie z.B. Originaltitel.
(Ralf Ramge)
http://retro-park.de/

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„Das Dokument des Grauens“ Von Ralf Ramge
(815 Seiten, pdf, Stand: 31. August 2006)
Der Text dieser PDF-Dokumente unterliegt der CreativeCommons Attribution-NonCommercial License.
=> retro-park.de/pdf/Das_Dokument_des_Grauens.pdf

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LASER#17: Kinoflimmern und Filmwahrnehmung

lemon / 27 Oktober 2007 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text / 0 Comments