[Memento mori #5… ]

Max Klinger. Der Tod am Wasser (Der pinkelnde Tod / Peeing death), 1881. | via

… Am 19. Oktober 1919 erlitt Klinger einen Schlaganfall und verlegte seinen Hauptwohnsitz nach Großjena, wo er im Spätherbst Gertrud Bock heiratete. Am 4. Juli 1920 starb Max Klinger auf seinem Weinberg in Großjena, wo er nach eigenem Wunsch auch seine letzte Ruhestätte fand. Als Nachlassbetreuer setzte er seinen Freund und Bildhauer Johannes Hartmann ein, der ihm die Totenmaske abnahm und zwei Jahre später Klingers Witwe heiratete. | https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Klinger

lemonhorse / 11 November 2018 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 10 November 2018 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

lemonhorse / 10 November 2018 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Zeit im Bild #25 … ]


Die Neue Synagoge in Hannover befand sich in der Bergstraße in der Calenberger Neustadt. | via


[Abrissarbeiten der Synagoge 1939] – Die Synagoge Goethestraße in Kiel existierte von 1909 bis 1938 | via

Martin Siebert (09.11.2018): “ … Spätestens durch die Pogromnacht wurde klar, dass die „Eliminierung der minderwertigen jüdischen Rasse aus dem deutschen Volkskörper“ nicht nur Nazipropaganda war, sondern grausame Wirklichkeit zu werden drohte. Doch das große Schweigen im Volk und in den Kirchen – nur wenige erhoben als Privatpersonen ihre Stimmen – signalisierte Zustimmung zu der „spontanen Volkserhebung“. … “ | http://www.paz-online.de/Stadt-Peine/Grausame-Pogromnacht-Vor-80-Jahren-brannten-die-Synagogen

“ … Die Liste der im Deutschen Reich von 1933 bis 1945 zerstörten Synagogen soll einen möglichst vollständigen Überblick über die Zerstörung von Synagogen in der Zeit des Nationalsozialismus geben. Soweit möglich, ist der Umstand der Zerstörung angegeben. Beim Zentralrat der Juden in Deutschland schreibt Salomon Korn: „Zu Beginn der Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts gab es auf dem Gebiet des damaligen Deutschen Reiches etwa 2.800 Synagogen und Betstuben. In der Nacht vom 9. November 1938 sowie in den darauf folgenden Tagen und Nächten zerstörten nationalsozialistische Trupps über 1.400 Synagogen und Betstuben. Weitere jüdische Gotteshäuser wurden in den folgenden Jahren „arisiert“, zweckentfremdet oder abgerissen.“ …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_im_Deutschen_Reich_von_1933_bis_1945_zerst%C3%B6rten_Synagogen

lemonhorse / 9 November 2018 / Fraktal.Text, Visual.Notes / 0 Comments

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #22… ]

Ronald Pohl (2013): “ … Jacques Lacan (1901-1981) hielt seinen Vortrag über Das Freudsche Ding 1955 tatsächlich an der Neuropsychiatrischen Universitätsklinik in Wien. … Die Unverfügbarkeit des Unbewussten bleibt Sigmund Freuds epochale Entdeckung. Nur ist die Wahrheit eben immer nur im buchstäblichen Sinn zu verstehen oder zu begreifen. Das Unbewusste ist wie eine Sprache strukturiert. … Jacques Lacans Theorie von der Triade, die unser Weltbegreifen ausmacht: das Symbolische, das Imaginäre, das Reale, ist in seinem Wiener Vortrag bereits angelegt. „Wo Es war, soll Ich werden“, benennt er jenen Prozess der Signifizierung, der durch uranfängliche Mängel überhaupt erst in Bewegung gesetzt wird. Das Grauen der Ich-Bildung besteht in der Erkenntnis, Identifizierungen vornehmen zu müssen, denen unser „Ich“ nicht genügt. Zugleich ist das schöne, schmeichelnde Bild von der Innerlichkeit des menschlichen Subjekts nicht zu retten. Mit der Psychoanalyse als Serviceeinrichtung hat Lacans Denken nichts am Hut. Wo Freud war, sollte Lacan werden …“ | https://derstandard.at/1385170673861/Die-Kultur-des-Leids-als-Lebensschule

Axel Schmitt (2018): “ … Das, was wir als Realität erfahren und benennen, ist immer schon beschnitten, gefiltert; irgendeine Dimension, irgendein disparates Element ist von ihr ausgeschlossen und kann nur als Fiktion erscheinen, als nicht zu unserer Realität gehörig. Die Realität des Menschen ist symbolisch konstruiert, also letztlich eine kollektiv praktizierte Fiktion. … “ | https://literaturkritik.de/zizek-disparitaeten-denken-tertium-slavoj-zizek-erkundet-konzept-disparitaet-als-grundlage-philosophischen-denkens,24889.html

Wolfram Eilenberger (21.07.2018): “ … Wenn man die vier Philosophen [Benjamin, Heidegger, Wittgenstein, Cassirer] typologisch einordnet, stehen sie für vier Existenzweisen, die bis heute noch sehr aktuell sind [Benjamin ist der typische klassische weltläufige Prekariatsjournalist, der in der Großstadt leben will; der in Exzessen, sei es in der Spielsucht, sei es in den Bordellen, sei es in der Drogenerfahrung gewisse Extremformen der Erfahrungen auszumachen meint, die besonderen Erkenntniswert haben. Heidegger sucht den Rückzug in der Geborgenheit seines völkischen Umfeldes in der Hütte in Todtnauberg. Wittgenstein wird zum spirituell Suchenden, der in der Einsamkeit und Bedürfnislosigkeit nach geistiger Klarheit sucht. Und schließlich Cassirer – der klassisch bürgerliche, glückliche Denkbeamte, der aus dem großbürgerlichen Milieu heraus seine bildungsbürgerliche Tradition fortführt.] … “ | https://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wz_reflexionen/vermessungen/977982_Die-Sprache-ist-das-Fundament.html

Wolfram Eilenberger (Sein und Streit | Beitrag vom 28.01.2018): “ … Was diese Welt im Kern zusammenhält? … Gute Fragen. In Davos wurden sie schon einmal mit aller Schärfe und Dringlichkeit erörtert. Und zwar anlässlich der legendären Disputation zwischen Martin Heidegger und Ernst Cassirer im Frühjahr 1929. … So entwarf Ernst Cassirer … die Vision einer Menschheit, die sich von den allzu alltäglichen Überlebensängsten und auch politischen Fundamentalismen durch die Werke der Kultur und Bildung befreien würde. Für ihn ist der Mensch ein „Animal Symbolicum“, also ein zeichenverwendendes Naturwesen. Wobei das eigentliche Ziel dieses Zeichengebrauchs – der Sprachen, der Künste, der Mathematik, der Philosophie – für Cassirer darin besteht, den Menschen „frei werden zu lassen von der Angst als bloßer Befindlichkeit“. … Heidegger hingegen, damals frisch gebackener Autor von „Sein und Zeit“ und just als Husserls Nachfolger nach Freiburg berufen, erkannte gerade in der Kultivierung der Angst – vor dem Tod, vor dem Nichts, vor dem Untergang des eigenen Volkes – den entscheidenden Motor wahrer Selbstfindung. Worum es im Philosophieren eigentlich gehen müsse, warf er Cassirer deshalb auf offener Bühne entgegen, sei „den faulen Aspekt eines Menschen, der bloß die Werke des Geistes benutzt, zurückzuwerfen in die Härte seines Schicksals“. … Heidegger ging damals übrigens als gefühlter Sieger vom Podium. Und auch politisch sollte eine völkisch gestimmte Form der Angst bald den Sieg davon tragen. Mit bekannten Folgen. Aus der Davoser Disputation von 1929 wäre also bis heute manches zu lernen. …“ | Quelle: https://www.deutschlandfunkkultur.de/weltwirtschaftsforum-in-davos-was-heidegger-und-cassirer.2162.de.html?dram:article_id=409428

lemonhorse / 9 November 2018 / Fraktal.Text, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Fellini #24… ]

Impuls via

“ … In einer … ausschweifenden Szenenfolge spiegelt Fellini die Verwirrung des männlichen Eroberers angesichts der veränderten gesellschaftlichen Situation in grotesken und fantasmagorischen Bildern. …“ (Zweitausendeins Filmlexikon zu ‚La città delle donne‘ [Fellinis Stadt der Frauen, 1979]) // https://de.wikipedia.org/wiki/Fellinis_Stadt_der_Frauen

lemonhorse / 9 November 2018 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 9 November 2018 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Der Blick in die Kamera #23… ]

Leonora Carrington by Morelos Habla. | via

// https://de.wikipedia.org/wiki/Leonora_Carrington

// LEONORA CARRINGTON by Pamela Robertson-Pearce (2010)
It features the interviews with Leonora Carrington (in Mexico City and New York City) used in the film made by filmmaker and assistant director Pamela Robertson-Pearce, along with her footage of Mexico (the Day of the Dead and Leonora Carrington’s sculptures in the boulevard on Paseo Reforma, Mexico City). GIFTED BEAUTY was directed by Anne Kjersti Bjørn, with music by Maia Urstad and animations by Gustav Kvall. …
https://vimeo.com/10760131

lemonhorse / 9 November 2018 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemonhorse / 1 November 2018 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[Oraison… ]

Oraison, composed by Olivier Messiaen in 1937 for six Ondes Martenot, transcribed for Buchla 200e synthesizer and Haken Continuum Fingerboard controller and performed by Richard Lainhart in 2009.

Oraison, written in 1937 by Olivier Messiaen for an ensemble of Ondes Martenots (an early electronic keyboard instrument using a ribbon and a ring to change pitch), was one of the first compositions written for electronic instruments exclusively. | https://www.ambientblog.net/blog/2009-06-19/richart-lainhart-oraison-messiaen/

Olivier Eugène Prosper Charles Messiaen (1908 in Avignon; † 1992 in Clichy, Hauts-de-Seine)
https://de.wikipedia.org/wiki/Olivier_Messiaen

lemonhorse / 31 Oktober 2018 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments