[coulrophobia]

[…] Although there are no official statistics, some experts believe that as many as one in seven people experience some level of coulrophobia, as fear of clowns is clinically known. Symptoms can include shortness of breath, irregular heartbeat, sweating, nausea and overall feelings of dread.

[from:“Fear of Clowns: No Laughing Matter“ by Alex Waterfield (Columbia News Service; 01/2006) / source: http://www.insnews.org/health/focus/2006/01/clown.fear.htm]

lemonhorse / 2 Februar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

lemonhorse / 2 Februar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

[wenn man es fertig bringt]

„Es ist leicht, rein zu sein, wenn man es fertig bringt, den Teufel zu hassen, den man nicht kennt, und Gott zu lieben, an dem zu zweifeln das Hirn nicht reicht.“ – Anton Tschechow; Briefe, 11. September 1888

quelle: http://de.wikiquote.org/wiki/Gott

lemonhorse / 1 Februar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

lemonhorse / 1 Februar 2006 / Visual.Notes / 0 Comments

[Haben Maschinen nun eine Seele?… ]

[…] Netzeitung: Und haben Maschinen nun eine Seele?

Brooks: Ich bin Atheist und halte Seele für eine Zuschreibung, die ich meinem Gegenüber gebe. Ich glaube, wir geben einander Seele. Deshalb sehe ich nicht, warum Maschinen, die wir bauen, die sich so verhalten wie Menschen, nicht auch Seele von uns erhalten.

Netzeitung: Aber Menschen haben auch Seele, wenn sie allein sind…

Brooks: Vielleicht haben Maschinen das auch…

[Aus: „Es wird zu fürchterlichen Unfällen kommen“ (05. Aug 2004 08:32) mit Rodney Brooks sprach Sophie Albers / Quelle: http://www.netzeitung.de/entertainment/movie/298508.html]

lemonhorse / 31 Januar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Erstaunliche Befehle… ]

[…] Am 11. September gaben die Lautsprecher des zweiten Zwillingsturms in New York ebenfalls erstaunliche Befehle, als der Turm anfing zusammenzubrechen. Während Menschen die Treppen hinunterstürzten, wiesen die Lautsprecher alle an, an ihre Arbeitsplätze zurückzukehren. Jene, die überlebten, waren ungehorsam.

[Aus: „Die Maschine – Hypnose durch Massenmedien“ von E. Galeano (Datum?) / Quelle: http://uuhome.de/global/downloads/galeano02.pdf]

lemonhorse / 31 Januar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Bewusstsein aus dem Labor… ]

[….] „Manche Leute sagen: ‚Wie soll man sich das vorstellen, das ein Haufen Siliciumchips in einer Maschine ein subjektives Leben entwickelt?‘ Aber man kann die selbe Frage auch über das Gehirn stellen: Wie soll man sich vorstellen, dass Milliarden Nervenzellen im Gehirn ein subjektives Leben entstehen lassen?

Diese feuchte und gallertartige Masse sieht auch nicht unbedingt so aus, als ob sie ein inneres Leben hervorrufen könnte. Und trotzdem tut sie es! Nervenzellen schaffen es. Ich sehe keinen Grund, warum es Silicium nicht auch schaffen könnte!“

[…] Einige Forscher schätzen, dass bereits 2019 normale Computer die Rechenleistung des menschlichen Gehirns erreichen, wie auch der Philosoph Chalmes: „Wenn wir eine Theorie darüber haben, welche physikalischen Vorgänge Bewusstsein hervorrufen, dann können wir diese Vorgänge reproduzieren und auch diese Weise Bewusstsein herstellen. Bis jetzt gab es nur eine einzige Art Bewusstsein zu produzieren – nämlich die biologische. Jetzt besteht die Aussicht, Bewusstsein im Labor erzeugen zu können. Und wenn uns unsere Theorie des Bewusstseins sagt, dass Computerbewusstsein möglich ist, dann werden wir auch in der Lage sein, Bewusstsein herzustellen.“

[ Aus: „Eine künstliche Seele – Dem Menschsein auf der Spur“ (16.11.2001; 3sat.online) / Quelle: LINK]

lemonhorse / 31 Januar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Das Ich als eine Illusion von niemand… ]

[….] Aber vielleicht ist Freiheit eine Illusion? Manche Hirnphysiologen, wie z.B. Gerhard Roth, vertreten diese Position. Sie untersuchen das menschliche Gehirn und finden dort keine Instanz, die das Ganze leiten würde, so wie wir subjektiv das Gefühl haben, dass alle Fäden unseres Bewusstseins in einem Ich-Zentrum zusammenlaufen, das das Ganze steuert. Ein solches Zentrum gibt es im Gehirn nicht. 10 bis 100 Milliarden Neuronen sind hier parallel verschaltet, ohne jede erkennbare Hierarchie. Zudem scheint alles determiniert. Nirgends eine Lücke, wo ein ‚freier Wille‘ eingreifen könnte. Personalität, Freiheit, Vernunft usw, sind also nach dieser Auffassung Illusionen, die das Gehirn erzeugt: ,Das Ich ist eine Illusion von niemand‘. Aber auch hier wiederum klingt die Argumentation plausibler als sie ist. Was, wenn es im Gehirn eine eindeutige Steuerungsinstanz geben würde? Wäre dies ein Argument für die Realität des Ich? Offenbar nicht, denn unsere Computer auf dem Schreibtisch haben einen Zentralprozessor, der das Ganze taktet. Niemand, der seine Sinne beieinander hat, kommt deshalb auf die Idee, dem Computer Personalität zuzusprechen. Umgekehrt ist daher die Abwesenheit einer zentralen Steuerungsinstanz im Gehirn kein Argument gegen Personalität.

[Aus: „Ist der Mensch eine neurokybernetisch programmierte Maschine?“ von Dr. H. D. Mutschler/ Quelle: http://www.iguw.de/texte/mutschler1.pdf]

lemonhorse / 31 Januar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Das Feld des unaussprechlichen Empfindens… ]

„… Beschränkt man aber den Gesichtskreis auf das Objektive, so gelangt man zu einer verengten Weltsicht. Dies zeigt sich zum Beispiel am Begriff “Gefühl“. Soweit Gefühle überhaupt in den Naturwissenschaften vorkommen, werden sie als physikalisch- chemische Zustände des Nervensystems von Menschen und höheren Tieren aufgefaßt, die an der Steuerung des Verhaltens beteiligt sind. Für uns persönlich bedeuten aber Gefühle zunächst etwas ganz anderes: Sie sind subjektive, “seelische“ Erfahrungen, die unmittelbar erlebt, und nicht erst durch objektive Beobachtung des Verhaltens erschlossen werden. “Seele“ und “Ich“ des Menschen sind keine Begriffe der objektiven Naturwissenschaft und werden deshalb oft in außerwissenschaftliche Bereiche abgedrängt, in die Kunst, die Religion, das ganze weite Feld des unaussprechlichen Empfindens. Diese Verdrängung muß aber schließlich zu Widersprüchen führen, da doch das erkennende und erlebende menschliche Subjekt überhaupt erst die Voraussetzung jeder Wissenschaft ist. …“

Aus: „Die Physik, das Leben und die Seele“ von Alfred Gierer (1985)
http://www.eb.tuebingen.mpg.de/emeriti/gierer/pdf-for%20CV/1985-Physik-Seele.pdf (254 Seiten)

lemonhorse / 31 Januar 2006 / Fraktal.Text / 0 Comments

[video sculpture #1... ]

Nam June Paik passed away at his Miami home at 8:00pm EST on Sunday, January 29th, 2006.

paik.jpg

[TV Buddha (1974)]

[…] Nam June Paik is considered the pioneer of video sculpture. His idea to incorporate elements of video and electronics into his art was a completely original and innovation concept. His primary muse for his works was the television, which appears in the majority of his pieces. Furthermore, his use of natural elements defined him as an independant and creative individual. The philosophies that he learned as a child heavily influenced him in the themes throughout his art.

source: http://tiger.towson.edu/users/mcooga1/Nam_June_Paik_Page.htm

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[…] Der Koreaner Nam June Paik war einer der Begründer dieser Kunstrichtung [Videokunst], als er 1963 in der Ausstellung EXPOSITION OF MUSIC – ELECTRONIC TELEVISION Störungsmuster durch Magnetisierung des Fernsehbildes erzeugte und sich 1965 die erste auf dem Markt erschienene Videokamera kaufte, um damit zu experimentieren, ebenso Wolf Vostell mit seinem auf dem YAM Festival in New Brunswick, New York 1963 begangenen TV- Begräbnis, das einen Fernseher mit Putenschnitzel, Stacheldraht und Notenständer vereinte. Der Videokunstkurator Wulf Herzogenrath kommentierte diese ersten Ausstellungen, die noch ganz in der Tradition der Kunstrichtungen Fluxus und Happening standen mit dem Satz: „Die Videokunst nimmt ihren Anfang mit der symbolischen oder konkreten Zerstörung des überkommenen Fernsehens.“ (TV-Kultur: das Fernsehen in der Kunst seit 1879 S.242, Hrsg. Wulf Herzogenrath, Amsterdam, Dresden 1997, Verlag der Kunst)

Aus: „MULTIMEDIA INTERMEDIA MIXED MEDIA“ / Quelle: http://www.kunstwissen.de/fach/f-kuns/film/movingi0.htm

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[…] Paik wird immer wieder „Vater der Videokunst“ genannt. Das ist falsch. Les Levine schuf die erste Closed-Circuit-Installation, und auch Wolf Vostell arbeitete zumindest zeitgleich an der technischen Manipulation von Bildröhren. Paik war selten der Erste, aber immer einer, der eine präzise, sinnfällige und – das ist besonders – von Anfang an ironische Herangehensweise in Sachen Medien pflegte. Das unterscheidet ihn angenehm von all den Machbarkeitsfanatikern, die den Medienkunstdiskurs immer noch dominieren. „When too perfect, lieber Gott böse!“, hat er einmal seine Abweichlerposition bestimmt. Am Samstag verstarb der „Ehren-Gast-Arbeiter“ Nam June Paik, der 1993 neben Hans Haacke Deutschland auf der Biennale in Venedig vertrat, im Alter von 73 Jahren. Der liebe Gott ist dem Meister des Imperfekten gewiss nicht böse.

[Aus: „Monitore blicken zurück“ / taz vom 31.1.2006, S. 17, 219 Z. (Portrait), MARTIN ZEYN / Quelle: http://www.taz.de/pt/2006/01/31/a0185.1/textdruck]

lemonhorse / 30 Januar 2006 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Visual.Notes / 0 Comments