[…die wir nicht sehen können]

[…] elektrolytische Spannung an und in Froschenkeln, um physikalisch genau zu sein – war der Schlüsseleffekt zur chemischen Erzeugung von Elektrizität, die Volta 1800 gelang…
[…] 1895 fand Röntgen die unerklärlichen Strahlenwirkung auf einer zufällig herumliegenden belichtbaren Platte…

[…] Ohne jede Kenntnis von den physikalischen Eigenschaften der Strahlen, nur mit dem vergleichsweise simplen crookesschen Handwerkszeug wurde nun geröntgt. […] Ob die Röntgenstrahlung, physikalisch gesehen, überhaupt ins elektromagnetische Spektrum, das Hertz 1888 mit seiner Entdeckung der Radiowellen sozusagen zugänglich gemacht hatte, überhaupt hinein gehören, war lange höchst umstritten und konnte erst 1912 durch die Interferenzexperimente Max von Laues bewiesen werden. Röntgenstrahlung ist also von 1895 an fast zwanzig Jahre lang das Schauspiel der Naturdimension, die wir nicht sehen können…

Bruchstück aus: „Der Okkultismus der Avantgarde um 1900“
Von Wolfgang Hagen Dr. phil. habil.
Vortrag auf dem „Konfigurationen“-Kongress, Kassel, 04.09.1997
Vgl. auch die veränderte Aufsatz-Fassung in Schade, Sigrid u.a. (Hg): Konfigurationen : zwischen Kunst und Medien, München : Fink Verl., 1999 sowie die erweiterte englische Fassung, the extended english version: Occultism and Avantgard around 1900 (Berlin, MPI-WG, 17.1.)
Quelle:whagen.de/vortraege/OccultismAvantgarde/Okkavang.htm

lemonhorse / 17 Mai 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Zur Verwertungszentrifuge… ]

[…] Weil romantische Grenzen zwischen Kunst und Kommerz, Sponsoring und Korruption, Ware und Werbung, redaktionellem und Anzeigenteil unter unseren Augen verschwinden? […] Beim jetzt erreichten Tempo der Verwertungszentrifuge nach „Entschleunigung“ oder „Kontrolle“ zu rufen, wäre ein ebenso hilfloser Ausdruck „linker Melancholie“ (Walter Benjamin) wie das Gefasel von der „Rückbesinnung auf die soziale Marktwirtschaft“ aus dem Munde deutscher Sozialdemokraten. Solche Leute kritisieren den Kapitalismus und kommen im Kino erst zum Hauptfilm. Damit sie bloß verpassen zu sehen, wie neue Körperbilder und Warenästhetiken generiert und in Umlauf gebracht werden.
Aus: ‚Strategien des Product Placement im Pop‘
Von KLAUS WALTER (fr-aktuell.de, 04.05.2005)

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[…] „wie eben diese Wünsche in der Distributionssphäre vermittels Warenästhetik oder als Abziehbild der Reklame den Produzenten an die Wunschverdrängung erinnern, also zum Kauf, zur Triebbefriedigung anreizen, […] wie der Produzent als Konsument sich doch wieder nur den Verlust seiner selbst, den Akt der Es-Verstümmelung [Freud], das Ergebnis seiner materiellen Produktion einverleibt. Ihm ist der Selbstverlust Bedingung seiner Existenz“ [….]
Über das Buch: ‚Neurose und Klassenkampf‘ (von Michael Schneider)
Quelle: http://www.schneider-michael-schriftsteller.de/Sachbuecher4.htm

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„Viele Verbraucher verwenden Konsumgüter für ihre Identitätsbildung und benützen sie darüber hinaus zur Selbstdarstellung. Welche Auswirkung diese Einstellung nicht nur auf die Psyche des Menschen hat, sondern auch ganz stark die finanzielle Situation des einzelnen beeinträchtigen kann, beweisen Statistiken des Österreichischen Kreditschutzverbandes. …“
Aus: „Der private Konsum und die Verschuldung“ (1999)
Autorin G. Bauer (Diplomarbeit)

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[Literatur Memo:] Wolfgang Fritz Haug, Zur Kritik der Warenästhetik, in: Ders., Warenästhetik, Sexualität und Herrschaft. Gesammelte Aufsätze, Frankfurt am Main 1972, S.11-30. Vgl. zu dieser Frage auch die hochinteressante Rekonstruktion der Wunschfabrikation in dem sozialwissenschaftlichen Tavistock-Institute der 1950er Jahre, in dem die kulturkritisch meist in nur oberflächlicher Kenntnis gebrandmarkte „Bedürfnisproduktion “ tatsächlich praktiziert wurde, Peter Miller/Nikolas Rose, Mobilizing the Consumer. Assembling the Subject of Consumption, in: Theory, Culture & Society 14, 1 (1997), S.1-36.

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[suchmaschienen fraktale:] […]
Identität gibt uns Antwort auf die Frage „Wer bin ich?“
nämlich vorwiegend Spaltung, Projektion und Verleugnung, …
welche Aspekte seiner Identität er offen legt
Der Traum von der Freiheit, sich selbst zu erfinden oder Identität als Erzählung.
dem Nebeneinander-bestehen von Verleugnung und Anerkennung.
Er nennt diese Teilfunktionen und Komplexe der Psyche auch „psychische Organe“
Doch wenn die Verleugnung der eigenen Verschwörungstheorie nicht als…
keine eigene, unverwechselbare Identität mehr zu spüren…
Neigung zu illusorischen Utopien und einer Verleugnung der Realität…

lemonhorse / 4 Mai 2005 / Fraktal.Text, Gedanken.Memo, Global.Politix:Micro / 0 Comments

[Es ist meine hysterische Reaktion… ]

[…] In Kopatchs Show ist immer was los: Er selbst präsentiert als rechtsradikale Handpuppe mit riesigem Kopf ein chaotisches Ensemble von korrupten Politikern, irren Arabern und hüftschwingenden Blondinen. Wenn diese Combo einen guten Tag hat, liebt sie ganz Israel…

[…] Ein Witz sei mehr als seine Pointe. Dazu gehöre der Kontext. Und der Sprecher. Und das Publikum: „Ich will nicht, dass Deutsche über den Holocaust lachen. Ich will, dass Juden über den Holocaust lachen.“

Es gibt allerdings viele in Israel, die seine Witze gar nicht lustig finden. „Der Terror der Satire“ titelte eine konservative Zeitung über ihn. Dieser Vorwurf wiegt schwer in einem Land, in dem vollbesetzte Busse das Ziel von Selbstmordattentätern sind. Ephraim Kishon, der Vater der israelischen Satire, distanzierte sich in einem Interview von Kopatch: „Ich mag ihn nicht.“ Die religiösen Parteien, denen er mit Witzen über die Thora auf die Nerven fiel, drängten ihn mit parlamentarischen Mitteln aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Mit zweifelhaftem Erfolg: Jetzt sendet er im Kabel und ist bekannt wie nie zuvor. „Das ist der Unterschied zu unseren arabischen Nachbarländern“, stellt Kopatch fest: „Dort hätte mich längst jemand umgebracht.“

[…] Gil Kopatch, dem „großen Penis“, wird in den konservativen Zeitungen regelmäßig Respektlosigkeit vor den Leiden der Opfer vorgeworfen. Er hat es aufgegeben, darauf hinzuweisen, dass es in Theresienstadt Kabarett gab und im Ghetto von Vilnius Comics.

[…] Kopatch ist auch ins Land der Täter gereist: Ein Freund hat ihn dabei gefilmt, wie er über das Gelände des Führerbunkers in Berlin läuft und lacht und schreit: „Hitler, du Schwein, fuck you, du bist tot, du bist tot. Aber ich lebe noch!“

Ist Humor ein angemessener Umgang mit dem Holocaust? Kopatch findet schon die Frage absurd: „Ich weiß nicht, wie ein Mensch damit normal oder gesund umgeht. Meine Reaktion auf den Holocaust ist Lachen. Es ist meine hysterische Reaktion.“

Aus:“Auschwitz ist ein Witz – Darf über den Holocaust gelacht werden? Junge israelische Comedians entdecken die Komik des Genozids: „Nicht unsere Witze sind geschmacklos, euer Faschismus war es““ von ROBIN ALEXANDER / Quelle: taz Nr. 7655 vom 3.5.2005, Seite 13
http://www.taz.de/pt/2005/05/03/a0141.nf/text

lemonhorse / 3 Mai 2005 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Im Wahn… ]

Suchmaschienen Textfraktal CutUp (Teil4)…

„Im Wahn wurde eine hochentwickelte Verhaltensform erkannt, und alle Aktionen basierten auf dem Wunsch, sich einem Wahnsinn zu unterwerfen…“

„ich fuehle mich wie im wahn. aber nicht in einem schlechtem…“

„Die Dinge, die uns in der Wirklichkeit ein vertrautes Bezugssystem sind verlieren im Wahn jegliche Kontinuität…“

„Mann erschlägt Vater im Wahn. “

„Für immer im Wahn (Instrumental)“

„Sie erscheint völlig umnachtet und spricht im Wahn mit dem abwesenden Edgardo“

„Dabei hat das alles gar keine Bedeutung, ausser im Wahn dieser Menschen.“

„Im Wahn, der Wahrheit selber nachzufliegen, Jagt oft der Geist nach einer Wolke bloß“

„Rupert, im Wahn, Agnes zu morden, ersticht seinen Sohn; Sylvester…“

„Die Figur zeigt Denethor im Wahn, wie er gerade eine lodernde Fackel in der Hand hält…“

„Das ist saugefährlich, einer hat sich mal den Penis im Wahn abgeschnitten!“

„Ich habe das im Wahn garnicht so mitbekommen. Wenn das so ist, dann entschuldige ich mich für meinen damaligen jugendlichen Leichtsinn.“

„Sophie handelt wieder im Wahn… Bolengo wird plötzlich blau im Gesicht…“

„das heißt, dass erklärt werden soll, warum Menschen sich im Wahn umbringen.“

„Im Wahn ist der Geist gefesselt…“

„Was passiert aber stattdessen im Wahn der aktuellen, kurzsichtigen Mitnahme-Strategie?“

„Während Freud die Religion dem Wahn parallelisierte, sah Jung im Wahn Analogien zu Phänomenen religiöser Besessenheit und Prophetie“

„wo der unglückselige Karl im Wahn seines Gottesgnadentums jung verstarb“

„Ist der Erkrankte schon im Wahn und für Argumente nicht mehr zugänglich, ist die zwangsweise Einlieferung…“

„Steckt Sinn im Wahn oder Wahn im Sinn“

lemonhorse / 5 April 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Die ganze Palette der Gefühle]

Suchmaschienen Textfraktal CutUp (Teil3)…

„Der allseitigen Lobhudelei kann ich mich nur anschließen.“

„Gefühlsfuselei wäre vielleicht das bessere Stichwort, um den Gehalt der Duselei zu erfassen.“

„Zauber oder Gefühlsduselei?“

„Dieses Wort wird meist von Menschen, die ihr Beruf vom Gefühlsleben fernhält, feindselig gebraucht.“

„Etwas an diesem Schlamassel zu ändern verlangt, weniger Gefühlsduselei“

„Gefühlsduselei und Geschäftemacherei ohne stichhaltiges Konzept.“

„Ob wir uns mit unserer Gefühlsduselei tatsächlich selber im Wege stehen?“

„Diese Abwertung der Gefühle als Gefühlsduselei, Sentimentalität oder Schwäche“

„Ich will nicht rumnörgeln, abe mit einer pauschalen Lobhudelei ist Jennifer L. nicht geholfen.“

„Große Gefühlsduselei mit Robert Redford und Jennifer Lopez“

„Die unbedingte Lobhudelei, der grenzenlose Optimismus werden zur Pflicht“

„ich hoffe es gründet sich nicht nur auf guten Willen und naive Gefühlsduselei.“

„warum die Austrittsgedanken etwas mit ‚der permamenten Lobhudelei aus allen Mündern und Gefühlsduselei‘ zu tun hätten…“

„Gespräche über Sex werden von ihnen als weibliche Gefühlsduselei abgetan.“

„und zwar nicht im Sinne verstaubter Gefühlsduselei“

„aber genug der Lobhudelei.“

„wenn möglich in eigener privater Atmosphäre oder auch in der Bibliothek.“

„Rückzug ins Private: Psychischer Rückzug bis hin zum Missbrauch von Genuss- /bzw. Suchtmitteln können die Folge sein“

„Ihre Verweigerung, ihr Rückzug ins Private, der antihöfische Impuls ihrer zwanghaften Reisetätigkeit“

„den stummen Rückzug ins Private und die hoch verbalisierte Flucht in die Virtualität…“

„mit der sozialen Sicherheit begann auch der Rückzug ins Private“

„Der technisierte Rückzug ins Private.“

„Die Abschottung von der Welt geht einher mit einem Rückzug ins Private“

„Das riesige Angebot an Informationen führt zur Überforderung und zum Rückzug ins Private.“

„bestehenden Wunsch nach Rückzug ins Private. Diesem Topos entspricht auch die Gestaltung von Teehäusern im chinesischen Stil“

„und Ausstellungsverbot bekamen, sie nicht mehr unterrichten durften und somit zur Flucht, sei es nun Rückzug ins Private oder Exil, gezwungen wurden.“

„das Gefühl, diesen Prozessen ohnmächtig gegenüberzustehen, führt zum Rückzug ins Private“

„ist besonders in den vergangenen fünfzehn Jahren an die Stelle einer selbstverständlichen Bereitschaft zum zivilen Ungehorsam ein diffuser Rückzug ins Private getreten.“

„Der Rückzug ins Private ist angesagt. Höchste Zeit, um in Haus und Wohnung für ein behagliches Ambiente zu sorgen. Frisches Grün gehört dazu.“

„Problematisch kann es werden, wenn nebenan ein stark geheiztes Wohnzimmer liegt, dessen Luft viel Feuchtigkeit enthält.“

„…Ein normal geheiztes Wohnzimmer ist fast immer zu warm, ein kühlerer Wintergarten oft ideal. Im Sommer stehen Topfkamelien gerne draußen“

„Jetzt stellen Sie ihn aber nicht gleich in ein geheiztes Wohnzimmer, sondern gewöhnen ihn über Treppenhaus, ein leicht geheiztes Zimmer oder auch die Garage…“

„Mal fetzig, sozusagen für die dreckige Garage, mal gediegen und diskret für den feinen Salon, doch immer tanzbar“

„Wer tanzen möchte, findet in der Ferienanlage Lanterna eine Tanzbar“

„TanzBar mit Biggi und Marion. Foxtrott Rumba Walzer Chacha Tango Samba“

„Es ist Musik, die tanzbar ist, weil ich ständig Tanzunterricht hab…“

„Diese Zeit verteilt sich auf Tanzunterricht am Vormittag und Nachmittag“

„Es verteilt sich besser in die Bronchien“

„Das Medikament wird direkt unter die Haut gespritzt und verteilt sich dann“

„Zwinkern Sie anschließend mit den Augen, dadurch verteilt sich der Wirkstoff.“

„und das Bleichmittel verteilt sich deshalb nicht gleichmäßig auf der Zahnoberfläche.“

„und verteilt sich über die gesamte Magenschleimhaut.“

„Bei elastischen Matratzen mit unterschiedlichen Härtezonen verteilt sich das Gewicht“

„Kubivent-Latexa-Matratzen: Elastisch und atmungsaktiv.“

„Tische und Matratzen versprechen heimliche Verstecke oder Geborgenheit.“

„Die Sicherheit vermittelnde Geborgenheit des ständigen Mutter- Körperkontakts“

„Macht, Kontrolle, Vertrautheit, Geborgenheit und auch Sex, alles das bietet die virtuelle…“

„das Geborgenheit und Anerkennung gleichermaßen beinhaltet. “

„alle tief von der Sehnsucht nach der Geborgenheit der Gruppe geprägt.“

„Streit, Verlust des Vaters, kaum Geborgenheit, wenig Zuwendung.“

„unsere psychischen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Geborgenheit“

„Geborgenheit in einem vertrauten, gemütlichen Zuhause.“

„Erwartungsschema der leiblich-seelischen Geborgenheit “

„Liebe und Geborgenheit oder Ablehnung“

„und ihre Angst vor Ablehnung und Stigmatisierung kann sich bis zur sozialen Phobie steigern“

„Eine Palette von Bejahung bis zur totalen Ablehnung.“

„bewirken oft eher Ablehnung und Frustration auf Seiten des Patienten.“

„… daß eine Ablehnung meines Denkens weitere paradoxe oder falsche Wirkungen hervorbringt“

„Von Ablehnung und Aggressivität über die ganze Palette an Unarten wie Gefräßigkeit“

„sondern die ganze Palette der Intelligenz: Sprache, Gedächtnis, Lernen, Wahrnehmung und Bewegung, neuerdings auch Emotionen und Bewusstsein.“

„Preise, Angebote und Informationen zu ‚Die ganze Palette des Todes‘. bei Idealo.“

„Diana bediente hier die ganze Palette unerfüllter Sehnsüchte und Wünsche, die in der melodramatischen Phantasie eine Rolle spielen.“

„Die ganze Palette der Gefühle“

lemonhorse / 5 April 2005 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Die heile, behütete Welt]

Suchmaschienen Textfraktal CutUp (Teil2)…

„geh zurück in deine behütete Welt und träum weiter (tätschel)“

„Ein erster Einbruch in diese behütete Welt erfolgt für Friedrich durch die Revolution von 1848. Die bisher von ihm als verlässlich wahrgenommene staatliche Ordnung wird erschüttert, der Vater entlassen.“

„Zwei Welten stehen einander gegenüber: der Krieg in kalten Farbtönen gezeichnet und die behütete Welt Mathildes, nur optisch weit weg vom Krieg“

„Darüber hinaus wird jedoch noch eine kleine, ,,behütete“ Welt geschaffen, die sich auf den Raum Manhattan beschränkt und eine Scheinwelt der Museen…“

„Das kunstvolle amerikanische Melodrama beschwört die glänzende, idealisierte und behütete Welt der 50er Jahre herauf….“

„Gerade für diese Patienten sei es wichtig, dass sie sich nicht weggeschlossen fühlen und eine behütete Welt vorfinden, erklärte der Vorsitzende…“

„Eine behütete Welt. Eine Welt, die sich, zumindest in den ersten Lebensjahren, sanft, freundlich und gutherzig zeigt.“

„Wir möchten Sie in eine angenehme und behütete Welt entführen, die von dem sehr persönlichen Stil unserer Küche geprägt ist. Wir möchten, daß Sie sich…“

„Dieser herrliche Ziergegenstand, der bürgerlichen Anmut und diskrete Eleganz ausstrahlt, erinnert uns an die behütete Welt der Biedermeierwohnungen.“

„Die heile, behütete Welt gerät aus den Fugen – aber vielleicht geschieht in dieser märchenhaften Landschaft ja doch noch ein Wunder.“

„…dessen Leben so stark von Routine geprägt ist, dass jede noch so kleine Abweichung vom Tagesablauf seine behütete Welt ins Wanken bringen könnte….“

„Wir müssen alte Traditionen aufrecht erhalten um unsere behütete Welt zu retten. Aber ist es dazu nicht schon zu spät? Wann war die Welt das letzte Mal…“

„Ich kam eben nicht damit zurecht, dass sich meine „ach so behütete Welt“ plötzlich in Luft auflöst und eine kaputte „Familie“ zurückblieb….“

„Schade dass Gast nicht den Mut aufbringt, seine kleine behuetete Welt mal zu verlassen und die Umgebung des Kinderzimmers auf eigene Faust zu erkunden…“

„Eines Tages drang ein Fremder in die wohl behütete Welt von Dannendorf ein. Fremde zogen überall dort den Bannstrahl des Mißmutigen auf sich…“

„Brendans brave und behütete Welt steht fortan Kopf.“

„Ist der Computer schon in diese behütete Welt eingedrungen?“

„Innerhalb nur eines Tages war ihre ganze, behütete Welt mit einem Mal zusammengebrochen. Nun fühlte sie sich leer.“

„Daher ist sie sich nicht sicher ob sie auch wenn sie ihre Unschuld beweisen kann jemals wieder in ihre behütete Welt zurückkehren will…“

„Als sie jedoch per Zufall die Wahrheit erfährt und Katrin und Klaus prompt in flagranti erwischt, stürzt ihre bislang behütete Welt zusammen…“

„Plötzlich war die angeblich behütete Welt eines Systems, dass den Menschen zu einer geleiteten Figur machte, nicht mehr existent…“

„Wenn ich nämlich nicht mehr existent bin, bin ich ETWAS. Ich bin etwas, das nicht mehr ist. Ich bin ein Etwas. Ein Etwas aber ist immer etwas Existentes…“

„Meine ‚Probleme‘ sind zumindest für mich vorüber bzw. nicht mehr Existent.“

„Der Wertemaßstab, der bisher durch die absolute Wahrheit geprägt war, ist nicht mehr existent…“

„So ist ein Teil dieser Hinterlassenschaften bereits nicht mehr existent.“

„Nun ist diese Firma nicht mehr existent so wie es ausshiet. Niemand ist erreichbar.“

„…weil der Rechnungsaussteller nicht mehr existent oder nicht auffindbar ist oder der Unternehmer nach einem Brand gar nicht mehr weiß, welche Rechnungen…“

„…wenn die Mieterin nicht mehr zahlungsfähig (insolvent) oder im Extremfalle nicht mehr existent (Liquidation/Löschung im Handelsregister) ist.“

„Vermutlich wird der Techniker auch kein Backup gemacht haben, so dass diese Daten nicht mehr existent sind.“

„Als ich beinah Atheist geworden wäre – erkannte ich, die Positivien Seiten des Todes: Man ist als Toter nicht mehr existent.“

„Einfacher gesagt: Das, wovon man stets ausgegangen ist, ist nicht mehr existent. Das ruft letztlich eine Identitätskrise hervor. “

„Er sprach in seinem geschichtsphilosophischen Vortrag über die Identitätskrise der jungen Generation und die Bedeutung dieser für die Zukunft…“

„…diese identitätskrise könnte auf der angst zu versagen beruhen.“

„Der Identitätskrise vorbeugen. Fünf Identity- und Access-Management-Suites mussten sich in den Real-World Labs behaupten….“

„Identitätskrise: Das Buch ‚ Die Sucht mit sich identisch zu sein ‚ habe ich mir seinerzeit nur des Titels wegen gekauft“

„Diskussion: identitätskrise … kann Horst helfen?“

„Nationaler Ethikrat in der Identitätskrise“

„…das die ads sich durch jeden bereich, durch jede minute meines lebens zieht. und jetzt bin ich in einer richtigen identitätskrise und fühle mich wie ein…“

„Identitätskrise????? Ich mach mir gerade die größten Gedanken darüber, was ich für die Männer eigentlich bin..“

„Identitätskrise. Von James Hamilton-Paterson. Der von Ihnen angeforderte Artikel steht nur angemeldeten Benutzern offen…“

„offen sein für neue Systeme und Handlungsmöglichkeiten….“

„offen sein für die gesellschaftlichen Anliegen der Zeit. von jung und alt“

„vollkommen offen sein für dich – dich zu lieben und sich von dir lieben zu lassen – ohne jegliche…“

„Offen sein für die spielerische und ästhetische Komponente mathematischen Tuns“

„Die vorgeschlagene Archivdatenbank muß offen sein für verschiedene Arten von Informationen. resp. Dateitypen. Sie sollte keine Einschränkungen durch…“

„Offen sein für die Vielfalt von Signalen, dem Wahrgenommenen Bedeutung geben und bewusst Situationen zu relativieren…“

„Ein Atom muss offen sein für das Molekül und das Molekül muss offen sein für die Zelle usw…“

lemonhorse / 4 April 2005 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Hunger]

Diese Zahlen verbergen ein Horrorszenario…

[…] Laut FAO-Angaben leiden in Afrika 209,6 Millionen Menschen chronisch an Hunger. Dagegen beläuft sich diese Zahl allein in Indien auf 221,1 Millionen – mit erneut steigender Tendenz.

Selbst China, dessen Erfolge im Einsatz gegen den Hunger (insoweit die offiziellen Zahlen stimmen) die weltweiten Statistiken nur leicht steigen lassen, weist 142,1 Millionen Hungernde auf. Dies macht allerdings „nur“ elf Prozent der Gesamtbevölkerung aus, während der Anteil sich in Indien auf 21 Prozent, im Afrika südlich der Sahara auf 33 Prozent beläuft.

Hunger ist im Übrigen nicht nur ein Phänomen des Südens; auch in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion beklagt die FAO einen starken Anstieg, und selbst in den reichen USA leiden zehn Millionen Menschen an chronischem Hunger, und wissen weitere 35 Millionen Menschen nicht, wie sie ihre nächste Mahlzeit garantieren können.

Diese Zahlen verbergen ein Horrorszenario. An Hunger und dessen Folgen sterben jährlich bis zu 30 Millionen Menschen, darunter sechs Millionen Kinder. Pro Monat also ohne jede „Katastrophe“ 2,5 Millionen Hungertote.

Bruchstück aus: „Wirtschaft global – Hunger egal?“ (Frankfurter Rundschau; 04.04.2005)
Quelle: http://www.frankfurter-rundschau.de/

lemonhorse / 4 April 2005 / Fraktal.Text / 0 Comments

[Religions-Setzbaukasten… ]

Wie sieht [ein] Religions – Setzbaukasten aus?…

  • das junge Mädchen, das nachdem es liebevoll seinen verstorbenen Wellensittich im Garten beerdigt hat, andächtig vor dem Grab steht
  • die Mutter, die ihr einziges Kind bei einem Verkehrsunfall verloren hat, und in der Kirche eine Kerze für sie anzündet, obwohl sie selbst viele Jahre keine Kirche mehr von innen gesehen hatte
  • der Spieler in der Spielbank, der ein Glücksamulett tragend, am Roulett – Tisch seine Chips flüchtig mit den Lippen berührt bevor er sie einsetzt
  • der Direktor, der sein Büro mit den aus dem Afrika- Urlaub mitgebrachten Medizinmann – Utensilien schmückt
  • der Abiturient, der bei der schriftlichen Prüfung gelegentlich in die Hosentasche greift, um seinen Glückstein zu umfassen
  • der US – Präsident, der beim Amtseid die Hand auf die Bibel legt
  • der südamerikanische Fussball- Profi, der sich bekreuzigt und sein Amulett küsst, nachdem er das entscheidende Tor erzielt hat, und in der nachfolgenden Pressekonferenz erklärt, er widme dieses Tor der Madonna, die er um Hilfe angefleht habe, als seine Karriere wegen einer Knie- Verletzung vorzeitig beendet schien
  • der Fabrikarbeiter muslimischen Glaubens, der unter den Blicken seiner verständnislosen Kollegen sein Mittagsgebet auf einem mitgebrachten Gebetsteppich verrichtet
  • die Jugendlichen, die zur Sonnwendfeier sich um ein großes Holzfeuer versammeln um zu Musik und Tanz das mitgebrachte Bier trinken
  • der Fernfahrer, der ein Hufeisen an der Kühlerhaube und ein Bild des heiligen Christophorus am Seitenfenster angebracht hat
  • der Frührentner, der am liebsten Mystery- Serien ansieht, Däniken –Bücher liest, und sich heimlich ein Pendel nebst Gebrauchsanleitung schicken lies
  • der Bürgermeister, der am Wahlsonntag zum Gottesdienst in der Kirche seine Glückskrawatte trägt, die er schon bei seinem ersten Wahlsieg getragen hatte
  • der Akademiker, den in seinem Ägypten- Urlaub beim Anblick der Pyramiden ein unheimliches Gefühl befällt, das ihn nicht mehr loszulassen scheint
  • oder der Manager, der vor wichtigen Entscheidungen das Grab seines Vaters aufsucht um sich dort seelischen Beistand zu holen
  • japanische Shintoisten feiern begeistert Weihnachten
  • Halloween schwappt über den grossen Teich, die europäische Jugend ist begeistert
  • Sonnwendfeiern erfreuen sich besonderer Popularität
  • in den neuen deutschen Bundesländern hält sich hartnäckig die atheistische Initiationsfeier „Jugendweihe“ als Alternative zur kirchlichen Konfirmation und Kommunion
  • das allgemeine Interesse an fernöstlichen Religionen nimmt zu
  • steigende Nachfrage nach Talismanen und Amulette weltweit
  • Voodoo – Praktiken halten in der westlichen Gesellschaft Einzug
  • esoterische Seminare aller Art sind ausgebucht
  • Wallfahrten zu Externsteinen und anderen „magischen Orten“ erfreuen sich grosser Beliebtheit
    und was geschieht im Umfeld der staatlich geförderten „Kultbetriebe“?
  • am 6. Mai 2001 geht die Nachricht um die Welt, als erster Papst der Geschichte betet Papst Johannes Paul II in einer Moschee. Dafür wäre er vor 600 Jahren exkommuniziert worden.
  • seit den 80er Jahren zahlt die katholische Kirche der USA klaglos 800 Millionen Dollar an Entschädigungen und Schmerzensgeld an die Familien sexuell missbrauchter Messdiener (Süddt. Zt., 13.7.98)
  • die „Encyclopedia of American Religions“ listet 1.584 verschiedene religiöse Organisationen allein in den USA auf
  • Am 27. Januar 2000 wurde in Berlin die Bautafel für das Holocaust- Denkmal enthüllt. Es gilt ausschliesslich den ermordeten Juden in der Zeit zwischen 1938 – 1945, nicht aber der Juden, die im Namen der christlichen Religion ermordet wurden, geschweige denn anderer Verfolgter.
  • eine politische Diskussion um den Begriff „Leitkultur“ wird geführt, womit wohl die „christlich- abendländische“ gemeint ist. Auf nichtchristliche und humanistische Ideale wird keine Rücksicht genommen.
  • eine Umfrage im Jahr 1997 hat ergeben, dass 87% der Amerikaner glauben, dass sie in den Himmel kommen werden, auch wenn dieselbe Umfrage feststellte, dass nur 67% der Bevölkerung daran glauben, dass es einen Himmel gibt.“

Bruchstücke aus: „Ansichten über Gott – Annotationen eines Heiden“ von Conny Meier (27. März 2005 ?) Quelle: http://www.gratis-webserver.de/Prometheus/2.html

lemonhorse / 31 März 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gedanken.Memo / 0 Comments

[Absorbierende Macht… ]

„… […] Die hohlbackige, aber wohlgenährt-dralle Tyrannei der Massenmedien und ihrer Sendeformate scheint ihm geradezu aufzudiktieren, mit welchen Mitteln (ja sogar mit welchen Themen) [ein Poet] das potentielle Publikum zu erreichen habe.
Machen wir’s kurz: Das heutzutage schwergewichtigste Kriterium bezüglich Kunst und ihrer Qualität ist die Verkaufbarkeit.
[…] Wie ist es also für den Dichter möglich, die Hegemonie der Massenmedien zu durchbrechen, wenn er nicht den Konsalik-Weg (und den vieler anderer) gehen will; wenn er demnach die bewußte Entscheidung trifft, nicht das zu reproduzieren und zu plagiieren, was der Apparat der öffentlichen Massenmeinungsbildung verlangt, und doch den Anspruch hegt, nicht zum Freizeit- bzw. Feierabendpoeten zu werden? Wenn er also auch seinen Unterhalt und somit sein Leben finanzieren muß durch das, was er schreibt?

Dies ist eine Streitfrage zwischen Gewissen und Zwang. Nämlich zwischen dem Zwang zum ‚Geldverdienen‘ und der Haltung des Nicht-Mitmachen-Wollens in einem affirmativen System, in dem bedenkenlos die bestehende Hierarchie aufrecht erhalten wird, ohne eine aktive Kritik, ja, in vielen Fällen gar ohne ein seichtes Hinterfragen derselben. Der Literaturschaffende (hier: stellvertretend für den Kunstschaffenden im allgemeinen) sieht sich zwischen zwei Polen eingeklemmt (und zerrissen…), die ganz offenkundig miteinander konkurrieren.

Das Essen muß auf dem Tisch stehen (oder, wenn kein Tisch vorhanden ist, dann halt irgendwo anders), ansonsten verwahrlosen die einstmals schreibfähigen Finger zu ziellos umhertatternden Schattenjägern; und der schöpferische Geist versackt allmählich in den Wirren, die der pure Kampf ums Überleben ihm auferlegt. Die Kunst als „rationale Kraft der Erkenntnis“, die für sich selbst und gegen die Gesellschaft existiert, scheint heute nicht mehr überleben zu können, denn „die absorbierende Macht der Gesellschaft höhlt die künstlerische Dimension aus, indem sie sich ihre antagonistischen Inhalte angleicht. Im Bereich der Kultur manifestiert sich der neue Totalitarismus gerade in einem harmonisierenden Pluralismus, worin die einander widersprechendsten Werke und Wahrheiten friedlich nebeneinander koexistieren.“
[…] Der Mensch, der […] nur noch unkritisch absorbiert, der die Fabeln und Realitäten ohne Unterschied wie ein Schwamm in sich einsaugt, nimmt nicht nur die unschöne und aufgeblähte Form eines panischen Kugelfisches an, er befindet sich auch in einem fortwährenden Dämmerschlaf, im Zustand der Bewußtlosigkeit zwischen unterdrückten Handlungsambitionen und akzeptierter Passivität. Nie zuvor in der Geschichte (selbst an dieser Stelle wird mit Superlativen nicht gespart!!) vernebelten Prachtbauten und Glitzerschaufenster, gefüllt mit den lautlachendsten Unnötigkeiten den Blick auf Gründe und Motive so wie heute. Nie zuvor klaffte die Schere zwischen Möglichkeit und Ist-Zustand so weit auseinander. Der Satz „Jeder darf sagen, was er will“, (der zu einem Schlachtruf innerhalb dieser Demokratie avanciert ist, mit dem jeder Kritiker mundtot gemacht werden kann), gehört umgedreht und in eine zeit-adäquate Stringenz gebracht: „Jeder will sagen, was er darf.“

Die heutige Form der Kultur ist ein großflächiges Manipulativum, das sich in den dreistesten Fällen hinter der Fassade jedweder Kunst versteckt, die sich für diese Zwecke vereinnahmen läßt. Ob der in guter Absicht handelnde Dichter komplizierte Worte benutzt oder ob er sich so klar und eindringlich wie möglich auszudrücken versucht: Immer stößt er auf das Phänomen der Gleichgültigkeit bei einem Großteil seiner potentiellen Adressaten, die nurmehr gegenüber dem schnellebigen Trend, der Modeerscheinung, der Ware sensibilisiert sind. Die Aufnahmefähigkeit beschränkt sich auf geistige Kurzstreckenetappen, und auch das von Grund auf Negierende, das Ablehnende, das offensichtlich Kritische wird nur in buntbestückte Regale eingeordnet — dem Konsum, und damit dem Vergessen anheim gegeben. Es wird verbraucht; und was verbraucht wird, wird letzlich ausgeschieden und ad acta gelegt; die Darminhaltsreste fliegen auf einen indifferenten Haufen, der sich verwesend auflöst.

Dilemma oder Normalität? Hysterie seitens des Autors oder ein tatsächlich beobachteter Zustand? Die Entscheidung sei jedem selbst überlassen (ein Zeichen dafür, daß ich die geistige Autonomie der Menschen noch nicht vollends abgeschrieben habe)! …“

Aus: „Les misérables“ Lars Reyer (parapluie no. 8: zeitenwenden)
Quelle: http://parapluie.de/archiv/zeitenwenden/elend/

lemonhorse / 24 März 2005 / Found.Stuff, Fraktal.Text / 0 Comments

[Wie durch einen Zufall… ]

Suchmaschienen Textfraktal CutUp Teil1…

„Ich finde es einfach gut, immer wieder etwas neues auszuprobieren.“
„Ich finde es einfach gut, wenn Leute eine Sache für wert befinden“
„Ich finde es einfach gut, wenn man in der Sprache zum Publikum spricht“
„ich kann nicht speziell sagen, was mir daran gefällt. ich finde es einfach gut.“
„Ich finde es einfach gut, mit Bussen und Zügen unterwegs zu sein.“
„Ich finde es einfach gut, wenn Politiker so sprechen, daß sie auch JEDER verstehen kann“
„es ist doof….und zwar so doof, das es schon wieder gut ist…richtig gut“
„Naja wenn das Kult sein soll, dann ist das schon Ok ich finde das nicht so Kultig das ist einfach krank Ok wenn alles abgesperrt ist gehts aber ansonsten…“
„Ich fand ihn ziemlich geil, sau billig, aber eben schon wieder so scheiße das es schon wieder gut ist.“
„Also ehrlich gesagt das Video ist so scheiße das es schon wieder gut ist! statte 5 punkte“
„ja wenigstens noch in die Kategorie ‚FAST so Scheiße das es schon wieder gut ist'“
„Dieser Typ ist so schlecht, das es schon wieder gut ist“
„…das ist so grottenschlecht das es schon wieder gut ist – ich meine im Sinne von Galgenhumor.“
„Das ist so dooof, das es schon wieder gut ist! Aber Uschi ist gut!“
„ist ja echt lustig…so billig, das es schon wieder gut ist.“
„Das ist wirklich das schlechteste Hörspiel aller Zeiten“
„Ich muß Dir zustimmen: Das ist wirklich das schlechteste was ich bisher gelesen habe. Wo hat diese Vicky so’n Scheiß her?“
„Das ist wirklich das Schlechteste, was Sie in den letzten Jahren in der Abfalldebatte vorgelegt haben. Es ist fachlich völlig ungeeignet, Stümperei…“
„Besser geht es nicht. Komisch, zu Herzen gehend, fesselnd“
„Effizienz und Kontrolle. Mit der LANDesk.“
„die Durchführung der Interventionen zu vereinfachen und zu dezentralisieren sowie allgemein die Effizienz und Kontrolle der Maßnahmen zu erhöhen.“
„Effizienz und Kontrolle müssen angehoben werden. Dafür wird gut ausgebildetes und motiviertes Personal benötigt.“
„die das derzeit vorherrschende Paradigma von Effizienz und Kontrolle umfassen“
„kann sicherstellen, dass die von verschiedenen Seiten formulierte Kritik in Richtung Qualität, Effizienz und Kontrolle nachhaltig angegangen wird.“
„von Geschäftsabläufen und/oder Geschäftsbereichen auf Risiken, Effizienz und Kontrolle, Prozeßoptimierung und Identifizierung von Einsparungspotential“
„Dabei sind eine geeignete Ausbildung, Disziplin und Kontrolle zu gewährleisten.“
„Zurück zu alten Tugenden: Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Erfahrung, Intuition, Phantasie, gesunder Menschenverstand, aber auch Disziplin und Kontrolle“
„Und wer sich über die Automatengeschichte eine Foucault’sche Genealogie von Disziplin und Kontrolle erwartet, ist im falschen Buch…“
„Ein weiterer Aspekt gefährlicher Übungen ist die Notwendigkeit der Disziplin“
„Darin sehe ich eine besondere Notwendigkeit der Disziplin, die wir Religionswissenschaft nennen.“
„Die Notwendigkeit der Disziplin hat sich aber in unserem Bildungswesen verselbständigt“
„Der Krebs weiß um die Notwendigkeit der Disziplin und sein Denken ist klar strukturiert.“
„Äußerste Zurückhaltung der Aufsichtsorgane ist daher empfehlenswert.“
„Es braucht also eine äußerste Zurückhaltung. Viele halten das nicht aus.“
„Äußerste Zurückhaltung ist bei der Veröffentlichung sensibler Personendaten angebracht“
„Äußerste Zurückhaltung beim Gasgeben lassen die Werte auf dem Bordcomputer bei fünf Liter Super Plus auf 100 Kilometer einpendeln.“
„Bis dahin ist in der genannten Hinsicht äußerste Zurückhaltung opportun, um den unzutreffenden Eindruck zu vermeiden“
„Ich wüßte nicht, daß wir uns kennen, weder so oder so.“
„Als ob ich nicht wüsste, dass 11 Jahre nicht so ganz spurlos vorbeigehen!“
„Es ist ja nicht so, als ob ich nicht wüsste was Wut ist“
„als ob ich nicht wüßte, was sich hinter dieser Mauer verbirgt.“
„Als ob ich nicht wüßte, was mit gesellschaftlicher Kälte gemeint sei.“
„Ich empfing sie, als ob ich nicht wüsste, wer sie vorher gewesen ist.“
„und tat so, als ob ich nicht wüsste, was los sei.“
„Dumme Frage – als ob ich nicht wüßte, wer ich bin. Natürlich weißt du das!“
„Gleichsam als ob ich nicht wüßte, daß ich mich hierdurch fremder Sünden teilhaftig machte. “

„Und als ob ich nicht wüsste, wie sich jeder an seine vermeintliche Existenz klammert.“
„als ob ich nicht wüßte, in welcher Tasche ich die Streichhölzer grade habe.“
„Wie durch einen Zufall (als ob ich nicht wüsste das es keine Zufälle gäbe)“
„Wie durch einen Zufall bekamen wir einen Tisch direkt vor der Bühne“
„Wie durch einen Zufall stieß ich auf Regine, die ehemalige Besitzerin.“
„Wie durch einen Zufall war das Ozeanarium in der Nähe des Hotels“
„Wie durch einen Zufall steht auch plötzlich ein Spenderherz zur verfügung.“
„Wie durch einen Zufall fällt der Termin auf einen Dienstag.“
„da der träger ihres tops wie durch einen zufall nach unten grutscht war.“

lemonhorse / 24 März 2005 / Fraktal.Text / 0 Comments