[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #28… ]

Sounds For The Supermarket“ was the title of a tape cassette produced by a Minnesota based Communications company in 1975.

Song: La Cosita
Artist: Luis A. Fierre
Album: Municipio de Dorado
Year: 1975

Tumultuari vor 2 Wochen „what plays in my head when my brain is out to lunch“

貴重なHails vor 4 Wochen „The music that plays while my brain cells are in a mental breakdown“

Chloie Kwirant vor 3 Wochen „This is the theme of me being drunk at 1 am on a Friday night/Saturday morning.“

George Blue vor 6 Monaten „I have this sudden overwhelming urge to buy ingredients for a tuna noodle casserole.“

Lowkey Guy vor 18 Stunden „Imagine listening to this while ur high“

oh yeah yeah yeah yeah vor 3 Wochen „I imagine this playing at a grocery store and a shooting in the backround“

TSG Frank vor 3 Wochen „Muzak is so damn iconic.“

AWHVuurwerk vor 21 Stunden „goddamn i need some milk“

Groovy Biology vor 1 Monat „God bless Youtube a recommendations“

Telah Terbiasa vor 3 Wochen „Honey, I forgot my wallet!“

Batter Montague vor 4 Jahren „All I can think of is faceless men getting killed to this music.“

MK4vDubbin vor 3 Wochen „Absolutely crushing. Devastating. Just brutality at its finest.“

Colin Dietrich vor 1 Monat „Sounds like the score of a Jacques Tati movie :)“

Jack Da Money vor 3 Wochen „I think I’ve heard this same song in a 70’s Porno.“

Mike vor 3 Wochen „Dope samples for hip hop tracks“

lemon / 31 Mai 2019 / Found.Stuff, Fraktal.Text, Gespaltene.Deutung, Kunst.Encoder / 0 Comments

lemon / 30 Mai 2019 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

[Zu den Spielregeln der Zensur #2… ]


“ … In vielen Bibliotheken gibt es geheime Zonen: Schränke oder ganze Räume mit weggeräumten, als gefährlich eingestuften Büchern, die in keinem allgemein zugänglich Katalog erfasst sind. Die Klosterbibliothek in Umberto Ecos Roman „Der Name der Rose“ ist das klassisch gewordene Muster. Selbst die Nazis verzichteten nicht darauf, die von ihnen ausgesonderten Titel in Zentralbibliotheken zu sammeln und im Geheimen aufzubewahren … So führt seine Schilderung der Bücherverbrennung durch nationalsozialistische Studenten im Mai 1933 zu Scheiterhaufen in den USA, wo zeitgleich dieselben Bücher – Hemingway, Dos Pasos und andere – von moralischen Eiferern ins Feuer geworfen wurden. Im Kapitel „Glauben und Wissen“ wird der „Index librorum prohibitorum“ der katholischen Kirche behandelt, der 1559 als Instrument der Inquisition eingeführt und erst 1966 wegen zunehmender Wirkungslosigkeit abgeschafft wurde. Dass Verbote häufig das Gegenteil des Erstrebten bewirken, indem sie Neugier und Aufmerksamkeit schaffen, ist ein immer wiederkehrendes Problem aller Zensoren. … Überhaupt ist es schwer, allgemeingültige Regeln abzuleiten. Noch nicht einmal der Minimalkonsens, dass Verbote immer abzulehnen sind, ist möglich. Im Streit um Maxim Billers Roman „Esra“ sympathisiert Fuld aus personenschutzrechtlichen Erwägungen mit dem Verbotsurteil. Die Bundesprüfstelle, die Gewaltverherrlichendes und Pornographisches indiziert, regt ihn erst dann auf, wenn der Gesundheitsfanatismus der Gegenwart zum Dogma erhoben wird – und Lucky Luke seine Zigarette verliert. …“ | Jörg Magenau (24.04.2012) https://www.deutschlandfunkkultur.de/von-scheiterhaufen-bis-fsk.950.de.html?dram:article_id=141270

“ … Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.06.2012: Mit einem expliziten Urteil hält sich Rezensent Jan Grossarth zwar zurück, doch er scheint einige Erkenntnisse aus Werner Fuld „Buch der verbotenen Bücher“ gezogen zu haben und so lesen wir sein Resümee mal als Empfehlung. Gelernt hat er unter anderem, dass die Reformatoren Calvin und Luther ebenso Bücher verbrennen ließen wie zuvor der Vatikan und später die Gegenreformatoren, dass Nationalsozialismus und Kommunismus meist die gleichen Bücher verboten und dass selbst die harmlosesten Publikationen von moralischen Sittenwächtern ins Visier genommen wurden: in Deutschland die Tarzan-Hefte, in den USA die „Harry-Potter“-Romane. Vor allem aber hat er gelernt, dass das, was einmal brannte, um so länger scheint. Pascal, Rousseau, Heine und Balzac zum Beispiel. …“ | https://www.perlentaucher.de/buch/werner-fuld/das-buch-der-verbotenen-buecher.html

lemon / 30 Mai 2019 / Daten.PolitixMicro, Found.Stuff, Fraktal.Text, Global.Politix:Micro / 0 Comments

lemon / 22 Mai 2019 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemon / 22 Mai 2019 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Wiglaf Droste (1961 – 2019)… ]

Wiglaf Droste: „Wie ich einmal Buddhist war

“ … Sind Sie ein heimlicher Moralist? – Gar nicht heimlich. Ich habe nichts gegen Moral. Aber ich habe alles gegen Moral von der Stange. Diese Gratismoral, die sich Leutte umhängen und dann so tun, als hätten sie gerade mit Buddha gefrühstückt, entzieht allen Debatten den Rest von Verstand, der vielleicht noch in ihnen steckt. …“ | Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/ich-habe-nichts-gegen-moral/111544.html (19.12.1999)

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Nachtrag: Carsten Otte (16. Mai 2019): “ … Er wurde 57 Jahre alt. Unmöglich aber scheint es, einen halbwegs angemessenen Nachruf auf Wiglaf Droste zu schreiben, der den Tod und die Leute verspottete, die große Reden auf den Nachruhm halten.  …“ | https://www.zeit.de/kultur/literatur/2019-05/wiglaf-droste-schriftsteller-nachruf

Nachtrag #2: Heide Oestreich – Inlandsredakteurin (22. 5. 2019): Die Rolle der Frau: Wiglaf Droste und der Feminismus … Ja, Drostes Feministinnenhass war pubertär. Aber nicht einmal das konnte seinen Liebeserklärungen etwas anhaben. … Humor und Geschlecht, wo soll man da anfangen. …
http://www.taz.de/Wiglaf-Droste-und-der-Feminismus/!5594520/

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„Promis sind Erbrochenes auf der Windschutzscheibe des Lebens.“
Wiglaf Droste – Kolumne in der taz, 20. Februar 2004
// https://de.wikipedia.org/wiki/Wiglaf_Droste

lemon / 21 Mai 2019 / Found.Stuff, Gedanken.Memo / 0 Comments

lemon / 16 Mai 2019 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments

lemon / 13 Mai 2019 / Found.Stuff, Visual.Notes / 0 Comments