lemon / 5 Juli 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemon / 27 Juni 2020 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Memento Mori #9… ]

Van Morrison – Astral Weeks (1968)
https://youtu.be/vDgyJbc66tI | https://de.wikipedia.org/wiki/Astral_Weeks

„I gotta home on high…“

tommi mclaughlin 3 years ago: “ … I had a friend who committed suicide. This song makes me think about him, could I find him, could I kiss a his eyes, lay him down in silence easy, to be born again. I miss him so much. …“

Jason Harshman 3 months ago: “ … My grandfather died in 2004. On the way to pick up his items from the nursing home me and my dad drove there in silent with Astral Weeks playing. … It was the first huge loss in my life and he meant everything to me. …“

Scott Davis 2 months ago: “ … We die. That is the way. …“

feedthepeople 1 year ago: “ … „To Be Born Again“. Released in 1968. Morrison was only twenty three years old when the album was completed, but the songs on Astral Weeks showed the perspective of a much older man. …“

lemon / 26 Juni 2020 / Akustische.Wellen, Found.Stuff, Gedanken.Memo, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #46… ]

“ … Die Deutung ist nach wie vor ein zentrales Element der psychoanalytischen Behandlung. …“ (Kuttenkeuler, Dorothea; Schäfer, Georg (Hg.) – Zu: „Deutungsprozesse im Wandel‘)

“ … Generationen sind zugleich als historische Lagerungen zu begreifen. … es liegt [ ] nahe, Generationen als zeitdynamische Strukturierung von Gesellschaften und Organisationen zu begreifen. …“ | (Olaf Struck „Generationen als Zeitdynamische Strukturierung“, 2003)

“ … Die Moderne ist in die Jahre gekommen. Sie galt einmal als Teil eines Rationalisierungsprozesses. … das, woran wir uns beim Weinen erinnern, ist stets die Erkenntnis, dass wir eben nicht heroisch oder infantil-allmächtig alles in der Hand haben. …“ (Gesine Palmer)

Der Loulou“ (1980)

“ … In einer Vorstadtdisco lernt Nelly, eine junge bürgerliche Frau, den charmanten Herumtreiber Louis, genannt Loulou, kennen. In ihrer Beziehung zu André, einem gut situierten Besitzer einer Werbeagentur, findet sie keine Erfüllung. Der unbeschwerte Lebenskünstler Loulou dagegen war bereits im Gefängnis und hält sich mit Gelegenheitseinbrüchen über Wasser. Nelly ist fasziniert von dem unkonventionellen Typ, der ihre Sehnsüchte nach einem weniger spiessigen Leben verkörpert. Sie verlässt André und stürzt sich in das Abenteuer. Doch alles ändert sich, als sie plötzlich schwanger ist und mit den sozialen Verhältnissen Loulous konfrontiert wird. …“ | https://www.cede.com/fr/movies/?view=detail&aid=10300909

Olga Baruk zu ‚Der Loulou‘ – Frankreich 1980: “ … „Stimmt es, dass du im Hotel wohnst?“ fragt Loulous Mutter ihren Sohn. – „Ja“. – „Und wer bezahlt das?“ – „Na sie“. … In diesem dynamischen Film, in dem ausgesprochen viel um die Häuser gezogen, ausgegangen, gebummelt und gebumst, einander besucht und geprügelt wird, ist Nelly die Figur, die die größte Bewegung vollzieht. Sie macht etwas höchst Unvernünftiges, nämlich – wenn auch vermutlich nicht für ihr Leben lang – einen Milieuwechsel. … André zu Nelly: „Na hör mal, du musst dir deinen Macker erziehen. Sorg dafür, dass er Mozart hört, während du ihm… (eine obszöne Geste)“. … Bei einem geselligen Landausflug passiert etwas, was sich in Folge als Wendepunkt der Geschichte erweist – so beiläufig gewendet sieht man Storys im Kino selten. … “ | https://www.perlentaucher.de/im-kino/filmkritiken-zu-dau-von-ilya-krzhanovsky-und-der-loulou-von-maurice-pialat.html

Pretty Woman“ (1990)

“ … »Ein seichtes Melodram, angereichert durch einen repräsentativen Querschnitt durch die amerikanische Schlager-Geschichte und eine Bestandsaufnahme der Modetrends der oberen Zehntausend. Die Süddeutsche Zeitung beschrieb die Wirkung von Pretty Woman sehr treffend: Entweder man heult mit, oder man kotzt. …“ | http://www.wunderlin-online.de/film/pretty%20woman%20(1990).htm

Johanna W. Stahlmann (31.12.1991)“ … jener unterhaltsame Film … ist gemacht von und für Menschen, die sich selbst peinlich sind. … “ | https://www.krisis.org/1991/pretty-woman/

“ … Es ist eine dieser Geschichten, die American-Dream-treue Ameri­kaner gern erzählen. So wie die vom Teller­wä­scher, der es zum Millionär gebracht hat. Oder der Prosti­tu­ierten in Gary Marshalls Pretty Woman (1990), die vom reichen Geschäfts­mann »erkannt« und »erlöst« wird. Alles Geschichten, die im Kern natürlich nichts anderes sind als eine Variation des alten Grimm’schen Märchens vom »Aschen­puttel« (1812) …“ | https://www.artechock.de/film/text/artikel/2020/06_25_cook_off_zimbabwe_purr.html

“ … Als Pretty Woman 1990 in die Kinos kam, wurde der Film sofort zum Kassenschlager und die Fans konnten nicht genug bekommen von Julia Roberts und Richard Gere, die als Edward und Vivian ihre Liebesgeschichte in der noblen Umgebung von Beverly Hills ausleben. … “ | https://www.editorchoice.com/geheime-fakten-pretty-woman/

“ … der Film [Pretty Woman sollte eigentlich] „3000“ heißen – also nach der Summe, die Vivian für ihre Liebesdienste von Edward bekommen sollte. … „Er warf sie aus dem Auto, warf ihr Geld als Erinnerung hinterher, fuhr weg und ließ sie in einer dreckigen Gasse zurück“ … Das Arthouse-Drehbuch wurde [dann aber] Hollywood-gerecht umgeschrieben … Die Schlussszene, in der Edward über eine Feuertreppe klettert, um Vivian seine ewige Liebe zu gestehen, gehört zu den Klassikern der Filmgeschichte. Roberts wurde über Nacht zum Superstar und alle Frauen wollten ihr braun gepunktetes Kleid, das selbst zur Fashion-Ikone wurde. Die romantische Komödie rührt mit ihrer Sentimentalität zu Tränen, verzerrt den Job von Sex-Arbeiterinnen, bildet durchweg Stereotype ab und setzt die Rettung durch Liebe einer christlichen Erlösungsidee gleich. …“ | Aus: „Julia Roberts verrät eigentliches Ende von „Pretty Woman““ (25.06.2019) | https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.von-wegen-happy-end-julia-roberts-verraet-eigentliches-ende-von-pretty-woman.560e9a41-3ee9-4650-9ede-a7a29bb8e450.html

Gisela Thiele: “ … Den „Konsumkapitalistische(n) Inszenierungen der Liebe“ … In der Postmoderne, … sei die Verfügung über Ressourcen gegenüber dem Besitz und Haben vorrangig geworden. Im Zwischenmenschlichen sei eine tiefe Liebesbeziehung gegenwärtig zu wenig, denn sie könnte als Mangel und der Beschränkung nach Abwechslung gedeutet werden. Die Chance der Begegnung und menschlicher Nähe müssten dauerhaft enttäuscht bleiben, damit die Konsumlust, die Nachfrage nach Beziehungsangeboten, die online feilgeboten würden, dauerhaft bestehen (S. 21). …“ | Zu: „Burkhard Bierhoff: Liebe im Konsumkapitalismus“ (Wiesbaden) 2016 | https://www.socialnet.de/rezensionen/22082.php

Zimmer mit Aussicht“ (1985)

Magdalena Natalia Zalewski (6. Juli 2014) zu „Zimmer mit Aussicht“ (1985) : “ … Humorvoll werden anhand von Lucys Schicksal die Sitten und Gebräuche der besseren Gesellschaft infrage gestellt, wenn nicht gar belächelt. Tourismus- und Italienklischees werden mithilfe opulenter Landschaftsaufnahmen und skurriler britischer, wie italienischer Nebencharaktere mit Eleganz durch den Schlamm gezogen. Aus der naiv wirkenden Romanze entwickelt sich bald eine köstliche Gesellschaftssatire. …“ | http://www.cereality.net/kritik/zimmer-mit-aussicht-071556

Oliver Armknecht (2. März 2020): “ … Schöner Schein … Das Thema der Emanzipation, der Ausbruch einer Gefangenen, das kommt relativ kurz. Am Ende läuft es nur darauf hinaus, dass zwei Menschen, bei denen von Anfang an feststeht, dass sie füreinander bestimmt sind, doch noch zusammenkommen. Das war als Geschichte vor über hundert Jahren schon nicht originell, ist es seither auch nicht geworden. Beim Thema der Klassenunterschiede bleibt man ebenfalls an der Oberfläche, das wird immer nur wieder angekratzt bei der Frage, wer auf welchem Stand ist, wer wofür oder für wen unangemessen ist. Zu größeren Verwerfungen oder Konflikten führt das nicht. …“ | https://www.film-rezensionen.de/2020/03/zimmer-mit-aussicht/

lemon / 25 Juni 2020 / Cinema.Exposure, Fraktal.Text, Kunst.Encoder / 0 Comments

[In jenen Tagen (1947) … ]

In jenen Tagen (Episodenfilm von Regisseur Helmut Käutner, 1947)

Eva Pfister (25.03.2008): “ … [Helmut Käutner] „Ich nahm das Mittel der Verfremdung, nämlich die Geschichte eines Autos, um von einem relativ neutralen Standpunkt die Dinge zu erzählen, denn unsere Wut, unsere Verzweiflung und unser Hass auf das, was gewesen war, wäre nicht in der Lage gewesen, eine Geschichte zu erzählen, die richtig wär. Das wäre dann nur: Ja, jetzt wo ihr dürft, da brüllt ihr los.“ … In den 60er und 70er Jahren arbeitete Helmut Käutner vermehrt als Theaterregisseur, auch als Schauspieler sah man ihn auf der Bühne und in Fernsehfilmen. Auf die Entwicklung des westdeutschen Kinos nach dem Krieg sah er mit Resignation zurück: „Es wurde eine allgemeine Banalität, und es gab eigentlich keinen künstlerischen oder politischen Film mehr, sondern nur noch eine Art von, ja: Unterhaltung. Die wertvollen Ansätze dieser ersten Zeit sind im Grunde verloren gegangen.“ … “ | https://www.deutschlandfunk.de/auf-umwegen-zum-film.871.de.html?dram:article_id=126190

“ … Nach der Zerschlagung der Ufa, konnte man im besetzten Deutschland nur Filme drehen, wenn man eine Produktionsfirma hatte. Käutner gründete daher die Camera-Film, um IN JENEN TAGEN realisieren zu können. Er drehte mit einem Minimum an Aufwand und Personal unter widrigsten Bedingungen außerhalb der Ateliers und wurde deshalb – gemeinsam mit Wolfgang Staudte – zum Begründer des »Trümmerfilms« und zum Hoffnungsträger des deutschen Films nach 1945. … Auf den Internationalen Filmfestspielen von Locarno wurde IN JENEN TAGEN ausgezeichnet, doch das deutsche Publikum war an »Trümmerfilmen« nicht interessiert und der Film floppte an der Kinokassa. …“ | https://www.film.at/in_jenen_tagen

“ … In sieben Episoden wird die Zeit des Nationalsozialismus dargestellt. Eine Rahmenhandlung hält die Episoden zusammen: Am Beginn und am Ende des Films schlachten auf einem Rummelplatz der Nachkriegszeit zwei Männer ein altes Auto aus und unterhalten sich darüber, ob es „in jenen Tagen“ Menschen und Menschlichkeit gegeben habe. Das Auto mischt sich, nur für den Kinozuschauer hörbar, in das Gespräch und erzählt die folgenden sieben Episoden aus seiner „Lebenserfahrung“ in Form von Rückblenden, um die fragliche Menschlichkeit zu bezeugen. …“ | http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/deutschland_nach_1945/zeitgenossische-spielfilme/die-filme-3/in-jenen-tagen-2.html

“ … Das Lexikon des internationalen Films bezeichnet In jenen Tagen als „(film-)historisch wichtige[n] Film, der in knapp-präziser Charakterisierung und geschickter Aufbereitung der Zeitatmosphäre die Frage stellt, was es heißt, ‚Mensch‘ zu sein.“. Käutners Neigung zu oberflächlicher Symbolik schwäche jedoch gelegentlich den Gesamteindruck. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/In_jenen_Tagen_(1947)

“ … Durch seine Aufnahmen des Nachkriegsalltags, überliefert der Trümmerfilm interessante Einsichten und Eindrücke einer Nachkriegsgesellschaft, bei denen es sich, […] um keine identisch abgebildete Wirklichkeit handelt, aber „sie geben Zugang zu den jeweiligen historischen Werten, Normen und Reflexionen unbewusster kollektiver Wunsch- und Traumvorstellungen oder Frustrationen.“ Natürlich sei auch an dieser Stelle erwähnt dass, Filmbilder „niemals die ganze Wirklichkeit, sondern nur bewusst oder unbewusst ausgesuchte Bruchstücke eines Ausschnittes einer gesellschaftlichen Wirklichkeit zeigen.“ … Wie sooft im deutschen Nachkriegsfilm, verzichtet „In jenen Tagen“ (1947) auf die explizite Darstellung von nationalsozialistischen Tätern. …“ | Aus: „„Geschichte“ als Kulisse? – Analyse der Ausstattung von so genannten Trümmerfilme“ – Verfasser Michael Hochwarter (Wien, im März 2009) | https://core.ac.uk/download/pdf/11585422.pdf

lemon / 22 Juni 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Fraktal.Text, Kunst.Encoder / 0 Comments

[Interieur #12 … ]

„Kleines Zelt und große Liebe“ (BRD, 1956)

// “ … der Wert des Films als historische Quelle für Bewusstseinslagen und Mentalitäten …“ (Peter Stettner) // Quelle: http://www.geschichte-projekte-hannover.de/filmundgeschichte/uploads/dokumente/hannover-im-film/aufsatz1.pdf

Jochen Kürten (28.02.2012): “ … Die 1950er Jahre waren künstlerisch ein Desaster für den deutschen Film. Es dominierten Heimatfilme, die verklärend ein Bild deutscher Provinz zeichneten, das nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatte. Harmlose Lustspiele, sich vor der Wahrheit drückende Kriegsfilme, seichte Unterhaltungskost – das war für viele Jahre der deutsche Film. ..“ | Aus: „50 Jahre Neues Deutsches Kino“ | https://www.dw.com/de/50-jahre-neues-deutsches-kino/a-15771203

// “ … Träumen ist eine Erfahrungsmodalität, bei der die Beteiligung anderer ausgeschlossen ist. …“ | Aus: „Der Traum. 100 Jahre nach Freuds Traumdeutung.“ Brigitte Boothe (16. Oktober 2000)

// “ … Das Empfindungsbild hebt neben der Zeit des Filmbildes und der realen Zeit der Wahrnehmung der Zuschauerin auf eine dritte zeitliche Bewegungsdimension ab, die sich im „Wahrnehmungsraum des Publikums“ realisiert. Das Empfindungsbild verwirklicht sich für Kappelhoff zwischen der Zeit des kinematographischen Bilds und der [realen] Zeit der Wahrnehmung des Zuschauers […]. Identifikation und Einfühlung benennen also das Vermögen des Publikums, sich in seiner affektiven Bewegung in eine Synchronizität zu solchen zeitlichen Figurationen zu bringen; sie benennen die Fähigkeit, eine Ausdrucksbewegung in einer Empfindungsbewegung an sich selbst zu reproduzieren und diese als eigene Empfindungsfähigigkeit zu genießen. (a.a.O., 172; vgl. auch Kappelhoff 2006) Dass Kappelhoff sowohl von der Zuschauerin als auch vom Publikum spricht, verweist zum einen auf das Kino als sozialen Ort gemeinsamen, gleichzeitigen Sehens und zum anderen auf das Empfinden als eine Bewegung, die sich an einer jeden einzelnen Zuschauerin realisiert und die nichtsdestotrotz – wie für Sobchack – eine intersubjektive Dimension des filmischen Wahrnehmungsprozesses meint, die sich durch das kinematographische Bild realisiert. … Die Ausführungen zum Zuschauergefühl verdeutlichen, auf welche Weise mit der Analyse der ästhetischen Erfahrung Sinnbildungsprozesse untersucht werden können. Begreift man im Anschluss an Kappelhoffs Kinokonzeption Genre als Erfahrungsmodalität, so lässt sich über die kinematographische Inszenierung der Sinnhorizont und das Bedeutungspotenial von Filmen als spezifischer Realitätsbezug bestimmen. … [es] gilt [] weniger zu untersuchen, welche Geschlechterbilder die Filme zeigen, sondern,welche Formen von „Frau-Sein“ sie erfahrbar machen. Mit anderen Worten, es geht um die Frage, wie sich Geschlechtlichkeit als Erfahrung bzw. Filmerfahrung fassen lässt. [ …] Die Erfahrungsmodalität lässt sich also, so meine These, nicht ohne die theoretischen Auseinandersetzungen um Geschlechterpolitik begreifen. …“ | Aus: „Film, Feminismus und Erfahrung – Chick Flicks oder das Genre des gegenwärtigen Woman’s Film“ – Dissertationsschrift zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie von Sarah-Mai Dang (2014) | Quelle: https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/5247/Dang_Sarah-Mai.diss.pdf?sequence=1&isAllowed=y

1956 : Chronik — 6. Internationale Filmfestspiele Berlin – 22. Juni – 03. Juli 1956: “ … Wie sehr politische Akzente gerade in Berlin mit einer gesteigerten Empfindsamkeit wahrgenommen wurden, zeigen zwei Beispiele aus demselben Jahr 1956. Alfred Bauer hatte die unabhängige Aufführung von DEFA-Filmen in der Filmbühne am Steinplatz durch seinen Protest beim Berliner Senat verhindert. Die Veranstaltung war von der Berliner Zille-Gesellschaft geplant worden und stand unter dem Motto der „Völkerverständigung“, dem sich ja auch die Berlinale offiziell verpflichtet fühlte. Wurde Bauers Handeln hier von vielen als unglücklich empfunden, so verhinderte er grundlegende Kritik an seiner Person mit der Entscheidung, Alain Resnais Film Nuit et Brouillard (Nacht und Nebel) am Rande des Festivals in einer Sondervorführung zu zeigen. Der Film dokumentiert die Verbrechen der Deutschen im Konzentrationslager Auschwitz und war zuvor auf Einspruch der Bundesregierung in Cannes aus dem Festival-Programm genommen worden – mit dem beschämenden Argument, dass der Film der „Völkerverständigung“ nicht dienlich sei. …“ | Quelle: https://www.berlinale.de/de/archiv/jahresarchive/1956/01_jahresblatt_1956/01_jahresblatt_1956.html

lemon / 22 Juni 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemon / 20 Juni 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Schatten #13… ]

Claude Rains – und Humphrey Bogart als Schatten in „Casablanca“ (R: Michael Curtiz, 1942)

lemon / 19 Juni 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

[Peter Lorre #2 (Casablanca)… ]

Peter Lorre in „Casablanca“ (R: Michael Curtiz, 1942)

“ … Als Casablanca am 29. August 1952 in die deutschen Kinos kam, enthielt der Film kaum noch Hinweise auf den Zweiten Weltkrieg. Alle Szenen mit Major Strasser und anderen Nazis waren herausgeschnitten worden. Auch die Szene, als die Deutschen Die Wacht am Rhein anstimmen und von französischen Patrioten mit der Marseillaise niedergesungen werden, fehlte. Victor László wurde zu Victor Larsen, einem norwegischen Atomphysiker, der die rätselhaften Delta-Strahlen entdeckt hat. Capitaine Renault wurde in Monsieur Laporte umbenannt und war nun ein Mitglied der Interpol. Casablanca war in dieser um 25 Minuten gekürzten Version eher eine harmlose Romanze als ein Propagandafilm gegen die Nationalsozialisten und das Vichy-Regime. Erst am 5. Oktober 1975 strahlte die ARD die ungekürzte und neu synchronisierte Fassung aus, die bis heute bekannt ist. … In der DDR wurde der Film erstmals am 6. September 1983 im Fernsehen gezeigt. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Casablanca_(Film) (Stand: 16 Juni 2020)

lemon / 19 Juni 2020 / Cinema.Exposure, Found.Stuff, Fraktal.Text, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

lemon / 17 Juni 2020 / Found.Stuff, Kunst.Encoder, Visual.Notes / 0 Comments

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