[Der Orgon-Engel-Energie-Akkumulator… ]

Ein Stück realsatirische Götterdämmerung – mit extremem Mondbezug.
Akw’s abschalten! Deutschland läuft durch engelsenergie xD

(DPMDogma)

Zum Minenfeld der Aufklärung III…

„… Der erste Kritiker des Konzepts vom Orgon, Albert Einstein, war nicht von sich aus interessiert. Reich bat ihn am 30. Dezember 1940 brieflich um eine Unterredung „in einer wissenschaftlich schwierigen und drängenden Angelegenheit.“ Das daraufhin vereinbarte Treffen am 13. Januar 1941 führte dazu, dass Einstein sich von Reich einen Orgonakkumulator zustellen ließ, um selbst an ihm Reichs Behauptungen zu überprüfen. Das Subjektive der Lichterscheinungen ließ Einstein außer Acht, um sich „ganz auf das Temperaturphänomen“ (eine konstant höhere Temperatur im Innern des Orgonakkumulators bei Fehlen einer Wärmequelle) zu konzentrieren. Einstein bestätigte tatsächlich die Reichschen Vorhersagen, konnte das Phänomen aber ohne Zuhilfenahme der Orgonhypothese erklären. Er teilte dies Reich brieflich am 7. Februar 1941 mit und schloss mit den Worten: „Ich hoffe, dass dies ihre Skepsis entwickeln wird, dass Sie sich nicht durch eine an sich verständliche Illusion trügen lassen.“
Da Einstein seine Interpretation nicht direkt im ersten, mehrstündigen Gespräch gegeben und sich die Mühe eigener Experimente gemacht hatte, fühlte Reich sich zu einer Fortsetzung der fachlichen Diskussion ermutigt. Er schrieb am 20. Februar 1941 einen langen Brief an Einstein, in dem er Argumente gegen Einsteins Interpretation vorbrachte, variierte Experimentalanordnungen und zahlreiche technische Details erörterte. Auf diesen Brief antwortete Einstein nicht mehr. …“ | https://de.wikipedia.org/wiki/Orgon (21. September 2012)

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Steve Przybilla „Apokalypse-Dorf in Frankreich: Weltenretter aus dem Ufo“ (26.09.2012): “ … Wer den Geburtsort einer neuen Zivilisation erleben will, muss erst mal ans Ende der Welt fahren. Zumindest fast. Denn am Fuße der französischen Pyrenäen, zwischen kargen Büschen und staubigen Felsen, liegt Bugarach. … Zu verdanken hat das Dorf seinen Ruf dem Pic de Bugarach, dem 1230 Meter hohen Hausberg der Gemeinde. In ihm, so glauben Verschwörungstheoretiker, schlummern Außerirdische, die am 21. Dezember zum Leben erweckt werden. Die Aliens sollen die Auserwählten – also all jene, die im Ort leben – vor dem Inferno retten. Für sie wird Bugarach zu „Bugarage“: der Berg als Ufo-Garage. Um diese Theorie zu beweisen, filmen Wanderer ihre angeblichen Begegnungen mit Außerirdischen und stellen sie ins Internet [https://www.youtube.com/watch?v=nT7w7WRoIUA]. … Weil dieses Jahr am 21. Dezember der historische Maya-Kalender endet, feiert wieder einmal die Weltuntergangshysterie Auferstehung. Das Besondere: Ausgerechnet Bugarach soll das Fegefeuer erspart bleiben – so steht’s zumindest in einschlägigen Internetforen, die das Dorf zur modernen Arche Noah auserkoren haben. … Die staatliche Sektenkommission Miviludes ist ebenfalls alarmiert. „Bisher wird das Thema vor allem kommerziell ausgebeutet“, schreibt die Behörde in ihrem Jahresbericht 2010. Gemeint sind Postkarten, Wünschelruten und „Steine der Ewigkeit“, die man passend zur Apokalypse bestellen kann. … Neu ist das Bugarach-Phänomen indessen nicht. „Bei Weltuntergangsszenarien gibt es einen jahrhundertealten prophetischen Vorratskorb mit wiederkehrenden Motiven“, sagt Eberhard Bauer vom Freiburger Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene (IGPP). Bauer und seine Kollegen beraten unter anderem Menschen, die sich vor dem Weltuntergang fürchten. Ein „spirituelles Refugium, in das Auserwählte flüchten können“, sei eines dieser Motive. „Dass mit diesen Vorstellungen von Erlösung und Heilsversprechen auch Schindluder getrieben werden kann, dürfte niemanden überraschen.“
„Alles Unsinn“, glaubt dagegen ein Bioladen-Besitzer in Bugarach, der seinen Namen nicht nennen will. Der Hype sei in Wahrheit eine geschickte Inszenierung des Bürgermeisters. „Wir sind doch keine Irren, die den ganzen Tag bekifft durch die Gegend laufen.“ Zum Sortiment des Händlers gehören nicht nur Sandwiches aus ökologischem Anbau, sondern auch Bücher wie „Le Calendrier de 13 Lunes“ (Der Kalender der 13 Monde) oder „Bugarach, Vortex de la Terre“ (Bugarach, Vortex der Erde). „Ja, dieser Ort ist speziell“, bekräftigt der Einwohner, „aber deshalb glaubt hier noch lange niemand, dass die Welt untergeht.“
Die wahre Verschwörung, sagt der Verkäufer, sei politischer Natur. „Wenn es nach dem Bürgermeister geht, sollen hier bald neue Hotels und Windkrafträder entstehen. Um Touristen anzulocken, bringt er uns immer wieder in die Medien, die dann die Story neu anheizen, wie bei stiller Post.“ Das komme dem Bürgermeister gerade recht, der alle Gegner seiner Baupläne kurzerhand als Verrückte darstelle. „So funktioniert Politik in der Provinz. … Am Ortsausgang steht dann doch noch jemand, der nicht ganz aus dieser Welt zu sein scheint: Flöte spielend, Heilkräuter in der Hemdtasche, abstehende graue Haare. „Dieser Ort ist dieses Jahr der wichtigste auf der ganzen Welt“, sagt der Mann und winkt jedem zu, der an ihm vorbeifährt. Er sei extra aus Spanien gekommen, um den kraftvollen Energie-Vortex des Pic de Bugarach zu spüren. Mehr ist ihm nicht zu entlocken, denn: „Interviews mit Journalisten stören die Schwingungen.“ “ | http://www.spiegel.de/reise/europa/apokalypse-dorf-in-frankreich-a-857749.html

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Bernd Kramer (1.07.2010): “ … In ganz Deutschland gibt es [ ] Meditationszentren, in denen sich Kryon-Anhänger treffen, um sich auf ein verheißenes besseres Zeitalter vorzubereiten. Die Frau, die als Kryon von der Meditations-CD spricht, hat aus der bayerischen Provinz heraus ein kleines Franchise-Imperium aufgebaut: Neben CDs vertreibt sie auch Lichtnahrungsessenzen (je 30 Euro), diverse Aurasprays (25 Euro) … “ | http://www.zeit.de/2010/28/Esoterik

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Die Mondverschwörung, Markus Kompa (22.09.2012): “ … Reporter Mascarenas, tatsächlich amerikanischer Journalist, lässt seine obskuren Gesprächspartner einfach reden, fragt als vermeintlich interessierter Reporter nach und hört geduldig zu. Die Experten erklären mit Seelenruhe ihre eskapistischen Vorstellungen über Atlantis, Hohlwelt und Flugscheiben. Der sympathische Ami, in dessen Heimatsprache „lunatic“ („mondisch“) für „irrsinnig“ steht, verkneift sich Diskussionen oder moralische Kommentare. So witzig die halbdokumentarisch festgehaltenen Begebenheiten auch sind, so tragisch ist das Thema, denn Mascarenas Gesprächspartner bestehen nicht nur aus leichtgläubigen Schwärmern, sondern auch aus offensichtlich stark verwirrten Personen, die in geistigen Parallel(hohl)welten leben und beispielsweise an getarnte Riesenraumschiffe über unseren Großstädten und telepathische Bibliotheken glauben. …“ | http://www.heise.de/tp/artikel/37/37619/1.html

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“ … Abwarten, Mondphasentee trinken, biodynamisches Gemüse essen, kurz: endlich wieder ganzheitlich leben, und vielleicht schauen, ob wir irgendwo Gleichgesinnte treffen, mit denen wir uns die Wartezeit bis zum Weltuntergang verkürzen können. Magische Praktiken, Esoterik, aber auch Endzeitphantasien und Verschwörungstheorien treiben auf dem Boden des antiaufklärerisch postmodernen Zeitgeists tausendfache Blüten. …“ | => http://mondverschwoerung.de/  | http://mondverschwoerung.de/de_DE/comments

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Nachtrag:

WR087 Holger ruft an: Bei Thomas Frickel (wg. Mondverschwörung) | (Juli 9th, 2012) – Ich hatte gerade die Extras-DVD der Mondverschwörung gesehen, der Lachflash war einigermaßen überstanden, da habe ich den Autorproduzentroduzentregisseur des Films gefragt, ob er nicht mal mit mir reden will. | => http://www.wrint.de/2012/07/09/wr087-holger-ruft-an-bei-thomas-frickel-wg-mondverschworung/

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