[Das Reale, das Symbolische und das Imaginäre #25… ]

In Frankreich bin ich viel bekannter als hier. Die müssen großartige Untertitel haben. (Woody Allen)

Dominik Kamalzadeh, DER STANDARD, 6.11.2013: “ … [ „Blue Jasmine“ ist ein großartiger Horrorfilm aus dem Hochkapitalismus (Wolfgang Höbel) … ] Mit der Wiederbegegnung von Jasmine und Ginger kommt es zum unvermeidlichen Culture-Clash … Natürlich ist der Blick der gefallenen Schwester auf die anspruchslosere, aber gutherzige Jüngere von viel Klassendünkel verstellt. Deren Männerwahl bringt Jasmine aus der Fassung. In ihren Augen nimmt sich Ginger damit alle Chancen. Dass sie sich allerdings selbst mit dem allergrößten Ekel (Alec Baldwin, mit großer Ungezwungenheit) abgegeben hat, blendet sie ganz aus. …“ | https://derstandard.at/1381370941804/Der-Schwindel-der-auf-den-Absturz-folgt | [Habe mir Blue Jasmine gestern angeschaut: … Konkreter kann man die Absurditäten des gegenwärtigen Zeitgeists fast nicht mehr herausarbeiten, Pippilotta Viktualia Langstrumpf – 9. November 2013, 23:34:30 ] // https://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Jasmine

Read on ‚Sonntag‘ (Februar 11, 2019): “ … Neben mir sitzen zwei Frauen beide tragen Cashmere Pullover und Perlen am Hals, sie riechen nach schwerem Parfum und in der Pause ziehen sie über Penelope her. Penelope ist ihre Freundin und für nach dem Konzert ist ein Tisch in einem Restaurant reserviert in dem Dublin so tut als sei es eigentlich London. Aber wenn man den beiden Damen so zu hört, dann ahnt man nichts von der Freundschaft zu Penelope, sondern nur etwas davon, dass die Häme keine Altersgrenze hat und so wird erst Penelopes Sohn verlacht, ihr Ehemann verachtet, ihre Sucht nach Vitamintabletten bewiehert und am Ende ist Penelope nur noch ein trauriger Schatten ausgestreckter und wohl manikürter Fingernägel. Wer glaubt nur im Internet sei der Ton hart und rau, der wird am Konzerthausnachmittag eines Besseren belehrt. Man versteht auch Schubert noch einmal besser, der vielleicht auch deshalb so viele Lieder vertonte, damit der Krach der Welt ihn doch nicht mehr so hart und so unerbittlich erreichte. …“ | https://readonmydear.com/2019/02/11/sonntag-26/

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