[Kriegsschauplätze #35… ]

Kontext: „Humanitäre Aspekte der Militärintervention im Jemen seit 2015“ … Die humanitären Aspekte der Militärintervention im Jemen seit 2015 behandeln die humanitären Auswirkungen, die Opfer der Zivilisten und Konfliktparteien, die Schäden an historischem Kulturgut und Infrastruktur, die Vorwürfe in Bezug auf Verstöße gegen das humanitäres Völkerrecht und andere internationale Konventionen sowie die Maßnahmen zur humanitären Hilfe während und infolge der Militärintervention im Jemen, die am 26. März 2015 von einer von Saudi-Arabien angeführten und von den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Frankreich und Großbritannien logistisch unterstützten Militärallianz unter Beteiligung von Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain, Katar, Kuwait, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), Jordanien, Marokko, Sudan und seit Mai 2015 Senegal begonnen wurde. … | –> https://de.wikipedia.org/wiki/Humanit%C3%A4re_Aspekte_der_Milit%C3%A4rintervention_im_Jemen_seit_2015

Kontext: „Militärintervention im Jemen seit 2015“ … Nach dem Krieg in Syrien, dem Krieg in Libyen und der Irakkrise 2014 wurde 2015 auch der Jemen als ein Kriegsschauplatz der arabischen Welt, in denen sich eine Anzahl von Mächten mit eigenen Interessen engagierte. … | -> https://de.wikipedia.org/wiki/Milit%C3%A4rintervention_im_Jemen_seit_2015

Kontext: „Deutscher Rüstungsexport“ … … Nach den USA (ca. 31 Prozent) und Russland (27 Prozent) gehört Deutschland neben China und Frankreich zu den größten Waffenexporteuren mit jeweils 5 Prozent Weltmarktanteil (Stand 2014). Der Export dieser Güter unterliegt dem Kriegswaffenkontrollgesetz und bedarf der Genehmigung des Bundeswirtschaftsministeriums. Dieses entscheidet dann in Abstimmung mit anderen relevanten Ressorts, wie dem Auswärtigen Amt, ob das Geschäft genehmigt wird. … | -> https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_R%C3%BCstungsexport

Kai Biermann (21. Oktober 2018): “ … Es ist nicht so einfach, Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien zu stoppen, auch wenn Politiker hierzulande das fordern. Viele Lieferungen sind Teil internationaler Verträge. … Die jetzigen Forderungen nach einem Exportstopp könnten sich höchstens auf neue Waffenwünsche aus Saudi-Arabien beziehen. Denn viele Waffen, die Deutschland liefert, liefert es im Rahmen von seit Jahren bestehenden Kooperationen und Verträgen mit Partnerländern wie Frankreich oder Großbritannien. Diese Kooperationen zu kündigen würde deutsche Firmen viel Geld kosten. …“ | https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/saudi-arabien-waffenexporte-kritik-spd-internationale-vertraege

Bernat V. #14: “ … Jaja, wenn es um Kohle geht sind die Verträge plötzlich ach so sakrosankt. Tatsache ist: Die Politik des Westens ist verlogen und scheinheilig! …“

User XX #17.1:“ … „Saudi-Arabien gilt auch Deutschland als Partner beim Kampf gegen Islamisten… “ … Kopf->Tisch … Ob der Verfasser selbst lachen musste, als er diese Zeilen schrieb ? …“

BKBrackel #37: “ … Wenn wir der Meinung sind, dass Wirtschaftssanktionen im allgemeinen nicht ein nützliches Instrument der internationalen Politik sind (Kuba, Iran, Russland), dann sollten wir sehr gründlich darüber nachdenken, ob es sinnvoll ist, bei Waffen das Feld nur Konkurrenten zu überlassen. …“

coolray #37.1: “ … Klar… wenn jemand an Waffen verdient dann am besten unsere Firmen. Ich wünschen Menschen wie Ihnen das die Angehörigen derer die mit diesen Waffen getötet wurden alle vor ihrer Türe stünden. Denen können sie dann erklären warum die Arbeitsplätze mehr Wert sind wie die Leben ihrer Angehörigen die getötet wurden. …“

Nachtrag #1
(26. Oktober 2018) “ … Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich gegen einen Stopp der Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien ausgesprochen. … in Frankreich hängt viel von guten Beziehungen zu Saudi-Arabien ab. Das Land ist der größte Erdöllieferant Frankreichs und der zweitgrößte Abnehmer von Rüstungsexporten. Nur Ägypten kauft mehr Waffen von Frankreich als Saudi-Arabien. …“ Quelle: https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-10/jamal-khashoggi-emmanuel-macron-frankreich-waffenembargo-saudi-arabien

Citizen Kane #112: “ … Das ist also der von unseren Medien so verehrte Held der bürgerlichen Mitte? Ein Pappkamerad des großen Geldes. …“

mehrmut #42 “ … »Für viele Staaten geht es um viel Geld und wichtige wirtschaftliche Beziehungen. Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez etwa warnte, dass ein Sanktionsbeschluss gegen Saudi-Arabien massiv Jobs in seinem Land gefährden könnte. Und auch in Frankreich hängt viel von guten Beziehungen zu Saudi-Arabien ab. Das Land ist der größte Erdöllieferant Frankreichs und der zweitgrößte Abnehmer von Rüstungsexporten.«
Wäre es nicht die Aufgabe von Staats- und Regierungschefs, ihre Rüstungsindustrie so weit zu diversifizieren, dass nicht mehr Tausende ihrer Bürger damit ihr Geld verdienen müssen, dass Psychopathen vom Golf ihre Nachbarn metzeln können? Soll das ein Dauerzustand und eine Dauerausrede sein? „Arbeitsplätze“? – Kaum zu glauben, dass jemand das als ernsthaftes Argument bringt. …“

mal-schauen #59 “ … Westliche Werte halt.“

Kontrollstellenprüfstelle #32 “ … Irgendwie ehrlich, der Macron. Entwaffnend ehrlich. “

Moralist #37 “ … Endlich jemand, der pseudomoralische Wohlfühlgeschwätz nicht mitmacht. Bravo! …“

echoderzeit #62 “ … „Für viele Staaten geht es um viel Geld und wichtige wirtschaftliche Beziehungen.“ … Wenn für viel Geld und wichtige wirtschaftliche Beziehungen billigend in Kauf genommen wird, dass ein rückständiger, undemokratischer Schurkenstaat, Menschen Köpft, steinigt, auspeitscht, zum Verschwinden bringt und unschuldige Menschen mit einem Bombenteppich eindeckt, an Hunger und Malaria verrecken lässt, um zuhause „Jobs zu sichern“, wenn Errungenschaften der Freiheit, Demokratie und Menschenrechte nichts mehr wert sind, warum führen wir dann nicht direkt (statt indirekt) Krieg gegen andere, um Ressourcen zu sichern bzw. diese den anderen wegzunehmen? – Mit Verlaub, aber ich find’s zum Kotzen. …“

tbc

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