[Imagining Outer Space #3… ]


(Bild: Robin Dienel, courtesy of the Carnegie Institution for Science)

Roland Knauer (06.12.2017) “ … 13 Milliarden Jahre brauchte das Licht, bis es die Messgeräte auf der Erde erreichte. Gestartet war es aus dem Inneren einer Galaxie zu einem Zeitpunkt, als der Weltraum gerade einmal 690 Millionen Jahre jung war, also kurz nach dem Urknall. … Der Kern dieser fernen Galaxie konzentriert auf engstem Raum die Masse von 800 Millionen Sternen von der Größe der Sonne, um die unsere Erde kreist. Die Anziehungskraft dieser geballten Masse ist so groß, dass aus ihr nicht einmal Licht nach außen dringen kann. Astrophysiker nennen diese Gebilde deshalb „schwarze Löcher“. … „J1120+0641“ […] verschlingt offensichtlich riesige Materiemengen in Form von Gas und den Überresten zerrissener Sterne. Sie kreisen in einer flachen Spirale auf einer Ebene immer enger um den Kern der Galaxie. Je näher diese Teilchen dem schwarzen Loch kommen, umso enger rücken sie ihren Nachbarn auf die Pelle und umso stärker wird die Reibung. Ähnlich wie die Scheiben einer Bremse heizen sich die Teilchen dabei auf. Dabei erreichen sie extrem hohe Temperaturen, werden stark gebremst und stürzen schließlich in das schwarze Loch. Auf ihrem Bremsweg strahlen die Teilchen so viel Energie ab, dass solche gefräßigen schwarzen Löcher zu den hellsten Objekten im Weltraum werden, „Quasare“ genannt. … Forscher haben längst mehr als 200.000 solcher Quasare entdeckt – J1120+0641 jedoch ist der bislang älteste. …“ | http://www.tagesspiegel.de/wissen/astronomie-forscher-entdecken-den-aeltesten-quasar-im-all/20678772.html

// ULAS J112001.48+064124.3, oft abgekürzt ULAS J1120+0641,
// ist ein Quasar mit einer Rotverschiebung von 7,085.

// https://de.wikipedia.org/wiki/ULAS_J1120%2B0641

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